Es wäre besser gewesen, die Bundesversammlung hätte den Mitte-Kandidaten Markus Ritter zum Bundesrat gemacht.
Doch dieser enorm fleissige, ausserordentlich schnelle und seit Jahren als ebenso zuverlässig wie liebenswert geltende Politiker aus dem St. Galler Rheintal war den Parlamentariern aller Parteien zu ehrgeizig, zu wenig beherrschbar.
Ritter war immer eine Klasse besser als seine Kollegen. Das ist Teil seiner grossen Erfolge und Grund für manche Niederlage.
Einen Mann wie Markus Ritter an den Schalthebeln der Macht ist für jede Demokratie ein Segen. Als Wirtschafts-Ingenieur und Meister-Landwirt hat er jenen Leistungsnachweis, den man sich beim politischen Nachwuchs und manchem Alten Hasen nur wünschen kann.
Seine Starrolle als Präsident des Schweizerischen Bauernverbandes nimmt er trotz 60 Prozent-Pensum mit einer Intensität war, die ihn zu einem der Spitzenpolitiker des Landes gemacht hat.
Viele Jahre hat er einen 29 Hektar grossen Bio-Landwirtschaftsbetrieb in der St. Galler Bergzone aufgebaut und erst kürzlich an seine beiden Söhne verkauft, die in ihm, der Zahlen liebt, eine wertvolle Unterstützung finden.
Doch dieser Ritter ohne Furcht, der im Umgang mit Menschen, auch solchen, die ihm wenig bekannt sind, immer grosse Aufmerksamkeit zeigt und Höflichkeit beweist, wurde als „High Performer“ immer wieder politisch zurückgeworfen.
Seine eigene Partei, Die Mitte, gönnte ihm den Einzug in die Finanzkommission des Nationalrats nicht; dies mit der Ausrede, wer schon in der Wirtschaftskommission sitze, habe damit genug zu tun.
Bestätigt wurde damit eine alte politische Regel in Bern. Wer zu gut, sich auszeichnet und erfolgreich ist, muss eidgenössisch ausgewogen zurückgebunden werden.
Ritter hat dies locker verkraftet und meldete kurz darauf sein Interesse an einer Bundesrats-Kandidatur an.
Die Partei präsentierte ihn zusammen mit Martin Pfister, einem harmlosen und kaum bekannten Zuger Gesundheitspolitiker, dem Parlament als Kandidaten.
Dort wurde, kein Wunder, wieder einmal der schwächere, der gemütlichere, der leichter kontrollier- und beeinflussbare Kandidat gewählt, Martin Pfister.
Die Schweiz hätte in dieser Situation, wo die westliche Welt vor Wladimir Putin zittert, der in spätestens vier Jahren Westeuropa angreifen will, so das „on dit“, im VBS den besten Mann haben sollen.
Seither wissen wir, dass es sich bei der Schweizer Armee um ein Puppentheater handelt, das im besten Fall nationale Schwingfeste und Skiabfahrten wie auch das jährliche WEF in Davos unterstützen kann, aber kaum Mittel hat, um eine kriegserfahrene Armee mit Drohnen und Mittelstrecken-Raketen abzuwehren.
Diese Milliarden Franken zu beschaffen, haben wir im regulären Staatsbudget mit Ausgabenbremse keinen Platz. Also macht die Schweiz neue Schulden mit ausserordentlichen Budgets für den Aufbau der Schweizer Armee.
Erfolgt dies wenigstens regulär?
Viola Amherd, dieser wenig glücklichen F-35-Beschafferin im VBS, lag vor allem die Frauenförderung am Herzen – nach dem Mottlo „Je näher bei mir, desto höher die Prämie“.
Seit der Walliserin haben wir Jahre verloren, um das VBS neu zu strukturieren. Von der Ruag, einem militärischen Selbstbedienungsladen ohnegleichen, wollen wir an dieser Stelle nicht sprechen.
Nachfolger Pfister wird weitere Milliarden und mit Sicherheit gegen 10 Jahre brauchen, ehe die Schweiz wieder eine glaubwürdige Landesverteidigung hat.
Wladimir Putin hat sicher Zeit, um mit seinem Angriff ein wenig zu warten, weil seine Soldaten, nach einem Bonmot aus der Zeit des Kalten Krieges, sich eher totlachen würden als von Schweizer Soldaten erschossen zu werden.
Die Jungschweizer aus dem Balkan gäben wahrscheinlich bessere Soldaten ab als unsere feinsinnigen Studenten oder chillend koksenden Nachwuchskräfte, die dem Leben noch keinen Sinn abgewonnen haben.
Markus Ritter wäre mit Sicherheit ein besserer und schnellerer VBS-Chef geworden. Hätte ihn das Parlament nicht gebremst, wären wir wenigstens sicher, dass die Landesverteidigung in Bern nicht so hoch angeschrieben ist, wie sie am kommenden 1. August wohl wieder gefeiert werden wird.
Nun aber ist Ritter, der den Schweizerischen Bauernverband seit 2012 leitet, in eine von ihm selbst gestellte Abseitsfalle gelaufen, die er schnellstens wieder aufheben sollte, um seinen guten Ruf nicht zu gefährden.
Glatte 880 Millionen Franken fordert er vom Bundesrat für die Unterschrift seines Bauernverbandes unter den Mercosur-Vertrag der Schweiz mit Lateinamerika.
Das ist dicke Post, ja vielleicht sogar Erpressung.
Die Bauern sind, auch dank Ritter, bestens organisiert, um mit Traktoren aus allen Kantonen den Bundesplatz zu besetzen, um ihren Unmut zu bezeugen.
Dazu muss man wissen: Niemand aus Politik und Wirtschaft, die Wissenschaft schon gar nicht, wagt es, sich öffentlich gegen die Bauern zu stellen.
Es stimmt, wir haben wunderbare Kartoffeln, nicht jene blauen Missgeburten, wie man sie in der EU kennt. Wir haben Früchte, Gemüse und Salate von grosser Qualität, die das Herz aller Esser erfreuen.
Äpfel und Trauben sind schmackhaft auch dann, wenn sie mehrfach besprüht worden sind.
Wann aber haben diese Bauern, die im Bundesrat mit Guy Parmelin von der SVP einen Spitzenlobbyisten haben, den Hals voll?
Die 48’000 Bauernbetriebe, die mit weniger als 50 Prozent des Gesamtangebots für unsere Ernährung besorgt sind, verdienten 2022 80’000 Franken im Jahr.
Talbetriebe, die oft sehr gross sein können, erhielten im Schnitt 100’000 Franken jährlich, Bergbetriebe, wie der von Markus Ritter, weniger.
Zu diesem landwirtschaftlichen Einkommen kommt das ausserlandwirtschaftliche. Es macht 31 Prozent des landwirtschaftlichen Einkommens aus, total 111’000 Franken im Jahr.
Wer gross ist und viel leistet, verdient viel. Wer träge ist, verdient wenig und fliegt aus dem Spiel. Das gilt für Bankiers wie für Bauern.
Tief in seinem Herzen ist Markus Ritter sicher sauer, dass er nicht Bundesrat geworden ist. Er hätte es der Trump’schen Verwaltung schwer gemacht, Milliarden zu verlangen und nichts zu liefern.
Er hätte auch das VBS mit allen Nebenbetrieben geordnet.
Doch sein Rachefeldzug gegen den Bundesrat mit einer 880 Millionen Franken-Forderung verdient einen Tadel. Damit schadet er der Schweizer Industrie, der gesamten Schweizer Wirtschaft.
Auch seinen Bauern, die jetzt als masslos gelten. Und er schadet, erstmals, der Schweiz.
Ritter hat in einer Auseinandersetzung mit Parmelins Chefbeamten zu beweisen, dass seine Zahlen stimmen. Das muss sehr schnell geschehen und unter Einbezug der Schweizer Öffentlichkeit, des Stimmbürgers.
Vorläufig halte ich das Angebot des Bundesrats an die Bauern von 160 Millionen für fair, vielleicht ein wenig knapp.
Die Forderung des edlen Ritters Markus ist aber mit Sicherheit übertrieben, ganz nach der Regel „Wer nicht zu viel verlangt, wird immer weniger erhalten“.
Bedauerlich ist, dass die Wirtschaftsverbände Swissmem und Economiesuisse mit Einbezug des Gewerbeverbandes und der Gewerkschaften sich nicht endlich einmal auf die Hinterbeine stellen, um den Bauern den Meister zu zeigen.
Wir haben die Bauern gerne, aber in der Schweizer Vergangenheit sind die Bauern, wurden sie frech, gehängt, gevierteilt, ertränkt oder erschlagen. Das wollen wir heute nicht mehr.
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Bauern sind heute nichts anderes als Staatsangestellte, aber sie und die SVP behaupten noch immer, dass sie die am härtesten „krampfenden“ Arbeiter seien. So etwas nennt man realitätsfremd.
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Und wieder erzählt uns der Stöhlker das Märchen von den frechen Bauern, die man früher erhängt habe.
Er meint, sie erhalten zu viel vom Staat. Lieber Stöhlker, die Bauern erhalten pro Jahr Subventionen von 3 Milliarden.
Weiter erhalten Subventionen: Die Hochschulen 20 Milliarden (die Hälfte der Studenten Ausländer, aus Deutschland haben wir im Moment 14`000 Studenten hier, die praktisch gratis studieren ), Kultur 4 Milliarden, Asyl Bund 4 Milliarden (Kantone noch mehr) SBB 5 Milliarden, Sozialstaat 32 Milliarden. NGOs in der Schweiz und im Ausland über 2 Milliarden.
Spinnts ihnen ??
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Die Professoren in den Hochschulen bestehen aus sehr vielen Deutschen, die ihre Buddies nachziehen. Langsam wird es etwas viel was da läuft auf unsere Kosten.
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Ich habe heute einen Karton Budweiser in Aktion gekauft. Das reicht für zwei Tage.
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Schweizer Bauern beziehen nicht nur Subventionen aus der Schweiz, sondern einige erhalten auch Direktzahlungen der EU. Dies betrifft vor allem Landwirte, die in einem zehn Kilometer breiten Grenzstreifen in Deutschland Ackerbau betreiben und Ernte zollfrei in die Schweiz einführen.
Die rechtliche Grundlage ist ein Abkommen aus dem Jahr 1958. Dieses erlaubt es Landwirten aus der Schweiz und Deutschland, Waren aus einem zehn Kilometer breiten Grenzstreifen zollfrei über die Grenze zu bringen. Ackerland in Deutschland günstiger ist und Schweizer Bauern höhere Einkommen erzielen, nutzen Vorteil.
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Deutschland besetzt unsere HochschulenErkennungsbild des Autors
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vor 4 Minuten
Und wieder erzählt uns der Stöhlker das Märchen von den frechen Bauern, die man früher erhängt habe.
Er meint, sie erhalten zu viel vom Staat. Lieber Stöhlker, die Bauern erhalten pro Jahr Subventionen von 3 Milliarden.
Weiter erhalten Subventionen: Die Hochschulen 20 Milliarden (die Hälfte der Studenten Ausländer, aus Deutschland haben wir im Moment 14`000 Studenten hier, die praktisch gratis studieren ), Kultur 4 Milliarden, Asyl Bund 4 Milliarden (Kantone
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Ergänzung: Kantone noch mehr) SBB 5 Milliarden, Sozialstaat 32 Milliarden. NGOs in der Schweiz und im Ausland über 2 Milliarden.
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EU-Subventionen für Schweizer Höfe.
Die Europäische Union zahlt ihre Subventionen (die sogenannten Direktzahlungen der Gemeinsamen Agrarpolitik, GAP) an denjenigen aus, der das Land bewirtschaftet – unabhängig davon, wo der Betrieb seinen Sitz hat. Im Jahr 2024 flossen so rund 766.837 Euro an etwa 80 Schweizer Betriebe. Die Fördersummen richten sich nach der bewirtschafteten Fläche. eutsche Landwirte kritisieren dieses System scharf. Schweizer Bauern erhalten dadurch aus ihrer Sicht einen doppelten Vorteil: Sie profitieren von tiefen Produktionskosten in Deutschland und den EU-Fördergeldern.
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@Schweizer Bauern – EU Subventionen.
Quelle: https://www.20min.ch/story/grenz-trick-nebst-geld-vom-bund-schweizer-bauern-kassieren-eu-steuergelder-103458540
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Und wieder erzählt uns der Stöhlker das Märchen von den frechen Bauern, die man früher erhängt habe.
Er meint, sie erhalten zu viel vom Staat. Lieber Stöhlker, die Bauern erhalten pro Jahr Subventionen von 3 Milliarden.
Weiter erhalten Subventionen: Die Hochschulen 20 Milliarden (die Hälfte der Studenten Ausländer, aus Deutschland haben wir im Moment 14`000 Studenten hier, die praktisch gratis studieren ), Kultur 4 Milliarden, Asyl Bund 4 Milliarden (Kantone noch mehr) SBB 5 Milliarden, Sozialstaat 32 Milliarden. NGOs in der Schweiz und im Ausland über 2 Milliarden.
Spinnts ihnen ??
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In der staatlich organisierten Umverteilung gehen ung. 40% des vom Steuerzahler erpressten Geldes verloren.
Wollen die Bauer mehr Geld ist es am Einfachsten die zentralorganisierte Steuerung der Landwirtschaft abzuschaffen. Die Steuern gehen runter, die Lebensmittelpreise hoch und eine Schaar der Beamten geht aufs RAV.
Den Anteil der Bürokratie teilen sich die Kunden und die Hersteller, sagen wir fifty-fifty. Das bedeutet 20% weniger fürs Essen für die Kunden ausgeben, 20% mehr fürs Essenproduktion mehr für die Hersteller.
Win-Win so zu sagen. Abzüglich der Bürokratie, versteht sich.
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Oder es werden endlich die 20 Mia. Subventionen für Kreti und Pleti im In- und Ausland gestoppt, die einer 5-stelligen Zahl von Empfängern zukommen.
Aber das Lieblingskind aller Poliziker und Propagandaschleudern sind immer diejenigen Ausnahmen, die noch einen Nutzen bringen.
Ärzte, Spitäler und Landwirtschaft.
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Eine Studie der ETH Zürich aus dem Jahr 2014 untersuchte die Auswirkungen von Kuhglocken. Die Forscher fanden heraus, dass Kühe mit Glocken (Gewicht: 2 bis 5,5 Kilogramm) weniger lang fressen und wiederkäuen als Tiere ohne Glocken. Laut der ETH Zürich beeinträchtigen das Gewicht und der Lärm der Glocken das Verhalten der Tiere, auch wenn die Gesundheit der Rinder nicht direkt gefährdet ist.
Die Wissenschaftler um Professorin Edna Hillmann beobachteten, dass Kühe mit Glocken weniger Zeit mit der Nahrungsaufnahme und dem Kauen verbrachten.
https://www.schweizerbauer.ch/artikel/kuehe-mit-glocke
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Man kann annehmen, dass ein Bauer wesentlich besser Bescheid weiß über seine Kühe, als ein weltfremder Forscher, der für nichts sehr viel Geld kassiert.
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Vielleicht kauen sie besser und schneller mit Glocke?
Vielleicht fressen sie ein wenig schneller?
Das einzige, was diese Studie liefert, ist die angeblich verkürzte Fresszeit.
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Markus Ritter kann als virtueller 8. Bundesrat für seinen SBV viel mehr erreichen, als auf dem VBS-Abstellgleis. Er hat sich Ernst Laur (1871-1964), jahrzehntelanger Verbandsdirektor, Bauernsekretär, ETH-Professor und Nationalrat zum Vorbild genommen und ist mit Erfolg in seine Fussstapfen getreten. Im tatsächlichen Bundesrat wäre er wohl Gefahr gelaufen, abgewählt zu werden, wie das einem Vertreter der SVP passierte.
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Die Schweizer Bauern haben enormen politischen Einfluss.
Obwohl sie nur knapp über 2 % der Erwerbstätigen stellen, besetzen sie traditionell rund einen Sechstel der Sitze im eidgenössischen Parlament. Gesteuert wird diese Macht hauptsächlich durch den Schweizer Bauernverband (SBV), eine der mächtigsten Lobbys des Landes.
Die Macht der Landwirtschaft in der Schweiz stützt sich auf vier Hauptpfeiler:
1. Starke Vertretung in der Politik
2. Der Schweizer Bauernverband (SBV)
3. Staatliche Unterstützung
4. Emotionale Verbundenheit – Bevölkerung geniessen die Bauern ein hohes Ansehen.
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Die Schweizer Landwirtschaft ist stark in die Natur eingebunden, verursacht aber rund 13 % der hiesigen Treibhausgase und ist Hauptverursacher von Ammoniak.
Umweltprobleme entstehen hauptsächlich durch zu viele Tiere, Gülle, importiertes Futter und den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln.
ie Verdauung der Kühe (Rinder) setzt Methan frei. Methan ist ein sehr starkes Treibhausgas. Zudem entsteht durch den Dünger Lachgas. Beide Gase heizen den Klimawandel an. Rund 92 % der Ammoniak-Emissionen in der Schweiz stammen aus der Landwirtschaft, vor allem aus der Tierhaltung.
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In der Schweiz gibt es rund 46’200 landwirtschaftliche Betriebe. Der Schweizer Bauernverband vertritt alle Bäuerinnen und Bauern, aber es gibt grosse Unterschiede zwischen Gross- und Kleinbauern. Unterscheidung ist wichtig.
Ein durchschnittlicher Schweizer Bauernhof bewirtschaftet knapp 22 Hektar Land.
Das durchschnittliche landwirtschaftliche Einkommen pro Betrieb liegt bei etwa 81’700 Franken im Jahr. Kleinbäuerliche Betriebe bewirtschaften meist weniger Fläche als der Durchschnitt oder beschäftigen weniger als 1,5 Arbeitskräfte (Vollzeitäquivalent). Oft sind sie auch im Nebenerwerb tätig.
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Die Eidgenossen haben das Ende der Ritterzeit massgeblich beschleunigt.
Im 14. und 15. Jahrhundert besiegten die Schweizer Fußtruppen die gepanzerten habsburgischen und burgundischen Ritter. Ihre neue Taktik mit dem langen Spieß (Spiesshaufen) und der Hellebarde machte die Ritter in ihren Rüstungen auf dem Schlachtfeld machtlos. Bauern und Bürger konnten sich keine teuren Rüstungen oder Pferde leisten. Stattdessen kämpften sie zu Fuß. Mit bis zu sechs Meter langen Spießen hielten sie die Reiter auf Distanz und zogen die Ritter mit Haken aus dem Sattel.