Das Ärgernis ist 1,6 Kilometer lang und hat die Eigenschaft, so ziemlich alle zu nerven: Anwohner, Pendler, Flaneure.
In der Nacht und auch an Wochenenden wird unter und über der Zürcher Bellerivestrasse gebaut. Wasserleitungen werden erneuert.
Die Anwohner sollen so wenig wie möglich genervt werden, versprach die Stadt Zürich. Es handelt sich um die wichtigsten Steuerzahler der Zwinglistadt.
An der Bellerivestrasse sind domiziliert: Anwaltskanzleien, Privatbanken, Multi-Family-Offices.
Jetzt ist es zum GAU gekommen. Weil der Untergrund der betroffenen Liegenschaften aus instabiler Seekreide (Kalkschlamm) besteht, wurden durch die massiven Erschütterungen Risse an Häuserwänden festgestellt.
Betroffen sind die Häuser an der Seegartenstrasse 2, Bellerivestrasse 3 und Florastrasse 1. Dort befinden sich mehrere Vermögensverwalter, Treuhänder und eine Arztpraxis.
Kunden erwarten hier normalerweise ein gediegenes Ambiente. In den Liegenschaften sieht es aber aus, als hätte nebenan eine Bombe eingeschlagen.
Stützelemente sollen Schlimmeres vorbeugen, an den Wänden Risse, wie man sie in dieser noblen Gegend nicht vermuten würde.
Die Stadt hat sich die ärgsten Gegner ausgesucht. Es drohen Regress-Drohungen in Millionenhöhe.
Auf die Frage, wer die Kosten übernehmen wird, antwortet das Tiefbau- und Entsorgungsdepartement:
„Sofern die Risse nachgewiesenermassen durch die Bauarbeiten verursacht wurden, ist dies ein Fall für die Bauherrenversicherung der Stadt.“
Ob die Risse von den Bauarbeiten verursacht werden, kann wahrscheinlich auch ein Kind beantworten: Ja.
Die Stadt geht nicht davon aus, dass die Häuser ohne Baustützen einsturzgefährdet sind. „Die Stützen sind eine vorsorgliche Massnahme. Die Gebäude werden nun umfassend geprüft.“



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Obs der Steuerzahler oder die Versicherung zahlt ist am Schluss auch egal, es ist das Kollektiv das den Bonzen die Rennovierung gleich mitfinanziert
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bf, das interessiert niemand.
solche situationen gibts am laufenden band.
dafür gibts gesetze und anwälte.
wenn man keinen lärm erträgt, sollte man
aufs land ziehen.
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Seefeld ist jetzt Seebach. Das linke Zürich lässt die Reichen spüren was sie von ihren Steuergeldern (!) hält.
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Risse gibts nicht nur am Anfang der Bellerivestrasse, sondern auch auf Höhe Chinagarten. Diese sind sehe gross – habe sie mit eigenen Augen gesehen. Da könnte noch eine Sammelklage auf die Stadt zukommen.
Doch dem deutschen Beamten und dem Bauarbeiter aus dem
Balkan ist das egal. Und dem Stadtrat ebenso: Hauptsache, der Veloweg wird breiter.
Komm, das zahlt dann der linke Steuerzahler. So nebenbei beim Velofahren.
Und ja sind auch alte Hütten. Dank neuem Veloweg dann gratis Sanierung.
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Frenkle Rechercheanfänger 🙂 oder ich sage: Sofajouranalist 😉 er hat Angstv (wovor Herr frenkle?) Herr Stöhlker nicht und nicht unservNaestro ! Er schreibt jeden (Jeden) mutig Tag gegen Trump liechtenstein und Kuba…Bitte Vorbild nehmen
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Tolle Seefeld-Kanzleien! Haben die juristischen Besserwisser vor Baubeginn denn keine Rissprotokolle anfertigen lassen?
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Der Baugrund ist Teil des Risikos des Bauherrn (Liegenschaftbesitzer). Die Versicherungen haben haarkleine Klauseln die sehr kleingedruckt sind. Viel Spaaaassss!
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Für wen werden denn die Werkleitungen erneuert ?
Zum Spass oder was ? Dieser Artikel zeigt die Ein-
stellung dieser versnobten Gesellschaft. Sofort nach
Sammelklage schreien. Kein Wort darüber, dass die
Goldküsteler jeden Tag in das ach so verhasste Rot-
Grün Zürich pilgern und die Strasse ruinieren. Wer
Häuser besitzt die auf Aufschüttungen gebaut sind,
muss Probleme in Kauf nehmen.
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Keine Aufregung. Die Lösung steht kurz bevor: Im Tiefbauamt wurden bereits 14 ausserordentliche Sitzungen abgehalten, 1400 Seiten Protokoll getippt, 6 Feedback-Sitzungen zu den Sitzungen einberaumt und 52 Power-Point-Präsentationen mit je mindestens 40 Slides hergestellt. Wegen der hohen Belastung und weil eigentlich Sommerferien sind werden an die betroffenen Beamte (im Home Office in der Toskana, Tessin und Bali) hohe Boni ausgeschüttet.
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Auf dem Lande gibt es viele schöne Häuser. 👍
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Die Stadt bringt vorsorglich Stützen an. Aber die Risse müssten „nachgewiesenermassen durch die Bauarbeiten“ verursacht worden sein. Tolle Logik.