Wir waren an einem lauen Sommerabend da, nicht eingeladen, nicht reserviert und schon gar nicht vorangekündigt.
Eigentlich also mit denkbar schlechten Karten. Umso überraschender die Reaktion der Crew: Ausgesprochen herzlich, professionell und vor allem unkompliziert.
Die Restaurant-Terrasse war bis auf den letzten Platz besetzt. Und trotzdem wurden wir nicht weggeschickt.
Auch die mittlerweile fast schon obligatorische Frage „Haben Sie reserviert? “ blieb aus. Sie erübrigt sich bei vollem Haus ohnehin, wenn ein Team seine Reservationen im Griff hat.
Stattdessen wurden wir kurzerhand zu einem Rundgang durch das frisch renovierte Haus eingeladen.
Und bereits dabei kam die erste grosse Überraschung: Das neue Hotel und Restaurant präsentieren sich mit einer Selbstverständlichkeit und Eleganz, die sofort Eindruck machen.
Dazu eine Crew, die nicht nur freundlich, sondern auffallend professionell agiert. Den Rundgang übernimmt schliesslich Tanja Wegmann, die Chefin höchstpersönlich.
Sie führt uns durch die Bar und den Innenbereich des Restaurants und vermittelt dabei spürbar viel Leidenschaft für das, was hier entstanden ist.
Ein Tisch zum Essen? Momentan nicht zu haben. Weggeschickt werden wir trotzdem nicht. Stattdessen dürfen wir im zweiten Garten, direkt vor dem Haupteingang, Platz nehmen und einen Apéro geniessen.
Wir entscheiden uns für einen „Crucifix“ – so heisst der Rosé Champagner Brut, der im Hause Florhof ausgeschenkt wird. Ein Name, den man sich merkt.
Genau wie vieles andere hier.
Noch bevor wir überhaupt bestellen, sticht uns der Schreibstil der Karte ins Auge. Die Gerichte tragen Namen, die nicht nach komplizierter Küchensprache klingen, sondern neugierig machen und im Gedächtnis bleiben.
Wir starten mit einer Kombination aus „Kopf hoch“ – einem Kopfsalatherz mit Pickles, weissen Tomaten, Ei und Parmesan – und „Romantik“, ein Tatar vom Weideland.
Schon hier zeigt sich die Handschrift der Küche: modern, eigenständig und mit einem Augenzwinkern.
Bei den Hauptgängen wird es nicht weniger charmant. Wir bestellen „Catch me if you can“, eine Dorade, und „Ciao Wien“, das klassische Wiener Schnitzel, begleitet von Kirschtomaten, Burrata und Rucola.
Dazu kommt ein edler roter Tropfen aus der Bündner Herrschaft ins Glas.
Und auch wenn renommierte Köche schon vor dem Start das Haus verlassen haben: Von einem Qualitätsverlust ist auf dem Teller nichts zu spüren.
Im Gegenteil. Was serviert wird, wirkt zeitgemäss, präzise und liebevoll angerichtet. Nichts scheint überladen, nichts aufgesetzt, dafür alles sehr stimmig.
Das ohnehin gelungene Setting wird durch die Auswahl an edlen Gläsern, Geschirr und Besteck aus der Denz-Kollektion zusätzlich verfeinert.
Auch das ist ein kleines, aber feines Alleinstellungsmerkmal des Hauses. Hier stimmt nicht nur, was auf dem Teller liegt, sondern auch das Drumherum.
Und so entpuppt sich der Florhof als Ort mit erstaunlicher Vielseitigkeit, bestens geeignet für einen Business-Lunch, wenn die Zeit knapp ist und trotzdem etwas Besonderes auf den Tisch soll.
Wer mehr Zeit mitbringt, bleibt einfach länger. Denn spätestens am Abend entfaltet das Haus mit seiner gelungenen Inneneinrichtung eine Atmosphäre, die geradezu nach guten Gesprächen, einem weiteren Glas Wein und einem entspannten Ausklang verlangt.
Unser ungeplanter Besuch hat sich damit als ausgesprochen glücklicher Zufall erwiesen. Manchmal sind es eben gerade die Abende, die nicht reserviert sind, die man am liebsten in Erinnerung behält.
Bewertung
Essen: 9/10 sehr gut
Service: 8/10 gut
Tschumpeli-Preis: ab 12 Franken
Kultfaktor: 9/10, klassisch, edles Restaurant
Diskrete Gespräche: Sehr gut möglich
Banker-Vibe: gemischt mit allerlei Finanz- und Business-Leuten
Frauenquote: 50 Prozent und mehr


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Paid content?
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Nicht unbedingt, aber vielleicht „en Gfalle“. Ist aber auch egal, denn der Florhof ist und war ein empfehlenswertes Haus (sofern man die Altersgrenze 60 überschritten hat).
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Muss in Pattaya auch immer alles bezahlen!
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Der Florhof ist so exklusiv, sie mössen jeden nehmen.
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Bro, kannst es dir eh nicht leisten, was bleibt ist die Suppenküche von Pfarrer Sieber und die Caritas Läden.
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Tanja Wegmann war auch im Basler Dreikönig eine charmante und professionelle Gastgeberin. Tja, was wären die Zürcher ohne die Strahkraft der Baslerinnen und Basler, der Eisenbahnmagnat wird das wohl auch erkannt haben.
Gunther Kropp, Basel
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habe das L vergessen. Richtig ist: Strahlkraft. Nicht, dass in Zürich missverstanden werden kann.
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Haha, eine Spitze nach Zürich vom Deutschen aus Basel.
Sich lächerlich machen ist etwas, was der Kommentarautor sehr gut kann.
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Copy paste: Harry’s Ding.
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Macht IP jetzt auf Möchtgern-Gastrokritiker?!
Oder ist das ein Gefallen für Peter Spuhler? Gab es da nicht einen Artikel auf IP über den Florhof kürzlich?
Ist IP plötzlich käuflich geworden?
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Hat dich die Spitex heute wieder vergessen?
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Sehr geehrter Herr Kohli vielen Dank für Ihren yrevherche die zeigen das Wirtschaft und Kultur (in Asien ist essen kultir) in der Schweiz leidet nicht. (,hier kennt man nur Sushi (in Asien ein normalen Essen (zu scheierirerig für Journsludzen….biþe weiter so Hans Gerhard
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Geh woanders stören
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In welchem betreuten Wohnen bist du den zurzeit untergebracht?
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Deutsch Splach schwele Splach
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Crazy news für Alte und Boomer 😀
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Wohl eher Chef de Pissoir als Manager..😂
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Bin Stammgast in der Suppenküche von Pfarrer Sieber mit anschließender Übernachtung im PfuusBus.
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Hoffe du hast reserviert!😂😂😂
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Gibt’s im Pfuusbus auch eine Führung?
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Gibt’s im Florhof Flöhe ?
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Hallo Fans, habt ihr nichts besseres zu tun?! Keine Freundin oder Ehefrau?
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Mir fehlt das Geld fürs Red Lips 👄 an der Langstrasse..
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@ B.K.:
PR Mandats Essen, fuer den neuen „gehöre auch dazu“ F&B Laden/ZH?
Mann: wir haben aktuell ganz andere Themen/Prioritaeten hier im Lande der Weinbruderschaften & dürren Salatfelder ohne Herzlein (dafür jetzt Subventionen zum ueberleben) – also heftig nachdenken, beim Subventions Salats Mandats Test Essen ✌️🥗🍖🍹
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Wieviele Loomit gibt es hier eigentlich?
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etwa soviel wie 👉in Pattaya sérieuse Menschen ?
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Das klassische Wiener Schnitzel wird aber begleitet von Erdäpfelsalat, Zitronenschnitz und Preiselbeeren und dazu trinkt man Bier.
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Ist doch egal, Hauptsache es kostet 50 Stutz
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Wiener Schnitzel mit Pferdäpfelsalat muss eine Wucht sein.
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Sie haben die Sardelle vergessen, wie können Sie nur!
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Man erwartet im Florhof kultivierte Gastlichkeit und findet eine provinzielle Zumutung. Das Papier nur zweilagig. Der Sitz aus dem Hause Laufen mag dem Auge zwar als hochwertig erscheinen, doch der Physis bietet er nichts als eklatante Unbequemlichkeit. Man harrt in einem beklemmend engen, völlig unzulänglich belüfteten Kabinet aus. Dass schliesslich auch die Seife hautunfreundlich war, komplettiert dieses Debakel. Ein durch und durch unerträgliches Etablissement.
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Lass einfach deine Hämorrhoiden fachmännisch behandeln, dann wird wieder alles gut.
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Ich mag dem Florhof die Werbung gönnen. Hoffentlich hat der wahrscheinlich szenebekannte Journalist nebst der Führung ein Gratis-Tschumpeli spendiert bekommen.
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Nö. Schon wieder ein Bericht von IP Inside Pot. Wenn ich Gastro-News lesen will, dann in dafür entstandenen Magazinen und FormateN. Bitte. Fini. Schuster bleib bei deinen Leisten.
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Was soll der Werbeschmalz den man sonst auf Teleshop zu hören bekommt?
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Frauenquote über 50 Prozent, das hatten wir in Bäch in der Bar auch schon mal.
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PR in eigener Sache
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die Banker vermutlich noch der Besuch, der leuchtenden „Schaufensterlibude“ an der Häringstrasse mit Kaviargericht zum Desert.
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fleischfressenden „Bankerpaviane“ mit roten Ärschen auf dem Hals im Restaurant dort schon verspiesen?