Fredy Ganter war im Oval Office. Vielleicht wird sein Rendezvous mit Donald Trump dereinst als Peak-Fredy in die Annalen eingehen.
Jedenfalls bleibt seither kein Stein auf dem anderen. In D.C. sowieso, aber auch in Baar.
Dort hat Gantners Partners Group ihr Zuhause. Die brennt.
Lichterloh. Heute früh präsentierte die Private Equity-Firma mit Aktie im SMI ihr Halbjahres-Resultat.
Minus 7 Prozent bei den Einnahmen total, sage und schreibe minus 39 Prozent, wenn man nur die erfolgsbasierten Einkünfte nimmt.
Meltdown.
Das operative Ergebnis krachte schliesslich um 14 Prozent oder einen Siebtel im Vorjahresvergleich ein.
Dass die verwalteten Kundenvermögen auf fast 190 Milliarden Dollar hochgingen, interessierte angesichts der Desaster-Gewinn- und Verlustrechnung keinen mehr.
Nix wie raus hier. Die Partners Group-Aktie fiel gerade nach unten. Wie der Unspunnen-Stein.
Mehr als minus 7 Prozent heute Vormittag. Seit Jahresbeginn hat der Titel über ein Drittel seines Werts eingebüsst.
Der Non-Valeur der Schweizer Börse.
Wie dramatisch die Krise der Partners Group ist, zeigt sich in einer Personalie. Der CEO tritt heute ab – er verschwindet im 2. Glied der Firma.
Neu am Steuer sind zwei Schlachtrösser der Zuger mit je 22 Jahren Betriebs-Zugehörigkeit, die jetzt sofort das Ruder herumwerfen müssen.
Für Gantner und Erni – der dritte im Bunde, Wietlisbach, hat sich schon weitgehend verabschiedet – wird’s ernst.
Sie, die wie Götter des Finanzimperiums alles in Gold verwandeln konnten, haben ihren Nimbus verloren.
Gantner kümmerte sich mehr um seinen Meggen-Palast und das Reisli nach zum neuen Cäsar, als dass er im eigenen Haus zum Rechten schaute.
Und Erni gilt als Vater der Kompass-Initiative, welche die Schweiz für immer und ewig ausserhalb der EU halten soll.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Auch die Partners Group kocht nur mit Wasser.
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Auch? Wie wer auch?
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Jetzt bekommt der Flopkönig und Trumpfan Fredy sowie die anderen Pfeifen an der Spitze Nachbarschaft von Vonti, den ehrenwerten Steuerflüchlingen !!
Daraus ergibt sich? Man braucht immer mehr Kundengeld um noch wirtschaftlich zu sein. Oder verlangen die Kunden jetzt Preis/Leistung? So frech.
Die Folge davon? Kosten runter. Zuerst bei den exhorbitanten Löhnen. Steuern geht ja bei den Partnern nicht mehr. Oder wo könnte man sonst noch hinziehen.
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Neben seiner Tätigkeit bei Hare Krishna fehlt Gantner vermutlich die Zeit für das Business.
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Grizzly liegt da schon richtig. Die PGHN Fonds „Credit“ haben teils spektakulär blöde, sprich wenig wertsteigernde Invest-Position am Start. Gerade bei Markenfirmen tun sich die Baarer Cracks schwer. Oder welcher U/HNW kann es kaum erwarten seine Schäferstündchen in einem „Breitling – Penthouse“ … (da profitiert nur der Chef des Uhrenherstellers.)
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Das neue Motto: Sic transit gloria orthopterae.
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Auch KKR – ein Pendant aus den USA – ist im Jahresvergleich ähnlich. Es scheint auch ein Branchenthema zu sein.