Peter Spuhler hat ein Faible für Firmen, die andere erst ernst nehmen, wenn die ersten Resultate auf dem Tisch liegen.
Jetzt könnte sich eine weitere seiner Industrie-Wetten auszahlen. Spuhler ist an Flux Mobility beteiligt, einem 2021 in Winterthur gegründeten Spezialisten für Elektro-Nutzfahrzeuge.
Gestern stand der kleine Schweizer Player auf der grossen Bühne: An der IAA in Hannover präsentiert MAN erstmals zwei seriennahe Elektro-Transporter, die von Flux elektrifiziert wurden.
Die Schweizer versuchen sich ausgerechnet dort, wo die Elektromobilität besonders schwierig ist: Bei Feuerwehr, Ambulanz und kommunalen Spezialfahrzeugen.
Viel Gewicht, hohe Nutzlast, Allrad, lange Einsatzzeiten – da reicht es nicht, einfach einen Akku unter den Boden zu schrauben.

Der von Flux elektrifizierte MAN TGE schafft bis zu 480 Kilometer, trägt bis zu 2,5 Tonnen und verfügt über elektrischen Allradantrieb.
Die findige Mini-Firma versucht damit, eine grosse – und lukrative – Lücke zu schliessen.
Und Spuhler setzt einmal mehr auf eine typisch schweizerische Wette: Nicht Masse, sondern Technologie. Nicht der nächste Elektro-Kleinwagen, sondern eine schwierige Nische, in der Ingenieurswissen den Unterschied macht.
Ebenfalls investiert ist Hurbig Ventures.
Einen Serienauftrag von der deutschen Autoindustrie gibt es bisher nicht. Aber dass MAN die Winterthurer als Entwicklungspartner auf ihrem Messestand zeigt, ist bemerkenswert.
Vielleicht geht es der hiesigen Industrie nicht so schlecht, wie man nach vielen Hiobs-Entlassungen vermutet. Man muss nur dorthin schauen, wo noch etwas ausgetüftelt und gebaut wird.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Macher wie Peter Spuhler sind die Erzfeinde der Linken🤣👍.
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Beispiel für verblödetes Ingenieurwissen.
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kommunale fahrzeuge gehören längst alle elektrifiziert. keine langen strecken, jede nacht im depot zum nachladen, keine lärmbelästigung von einwohnern, keine abgase.
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Die Beschaffungspreise sind 2- bis 3-mal teurer als bei einem Verbrenner. Aber es bezahlt ja nicht der Besteller. Hauptsache, die Dunkel- und Hellgrünen geben Ruhe. Aufladen nachts – natürlich mit Solarstrom aus der ebenfalls neu angeschafften, ebenfalls kostspieligen Batteriespeicher. Allerdings nur von März bis Oktober möglich.
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Und verbrennen!
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Genau. Ideal fürs nächtliche Schneeräumen. Mit Solarstrom hinauf und hinunter, bis zum letzten Gehöft. Stundenlang hin und zurück.
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Wenn es solche Leute, die dir geantwortet haben, früher gelebt hätten, wäre die Dampflok und die Autos NIE erfunden oder verhindert worden. Null Fortschritt , Stillstand
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In Winterthur ist auch der Schiffsdiesel erfunden worden, jene Maschine die auf hoher See Schweröl verbrennen kann. Ungefiltert wie eine Gauloises setzt sie Rauchzeichen auf hoher See. Das ist bis heute so. Vielleicht denken die Lastenvelogeprägten Winterthurer einmal darüber nach, was der Umwelt mehr bringen würde. Batterien in Schneepflügen oder ein Ersatz der Schiffsdiesel.
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schmeckt irgendwie nach werbung.