Die NZZ sucht einen neuen Chef. Die Weltwoche bringt den Ex-Finanz-und-Wirtschaft-Leiter Mark Dittli ins Spiel.
Bevor es so weit ist, regiert noch der heutige. Er heisst Eric Gujer und gilt als No-Mercy-Typ.
Zu spüren kriegen das drei Frauen. Allesamt Ex-Redaktorinnen der „Alten Tante“, die als letzte Qualitätszeitung des Landes gilt.
Die Drei klagen vor dem Zürcher Arbeitsgericht gegen ihre Kündigung. Der erste Prozess ging vor zwei Wochen über die Bühne.
Dabei geschah Spektakuläres. Der externe Anwalt der NZZ zückte mitten in der Verhandlung ein „Sündenregister“ aus dem Hut.
Es handelt sich um ein Protokoll, das die Fehler der Ex-Mitarbeiterin auflistet. An einem einzigen Tag, im Januar 2025.
Die Frau hatte da ihren Chef vom Dienst-Einsatz als Online-Verantwortliche. Dabei musste sie die Artikel aus den verschiedenen Ressors ins Netz stellen.
Dabei habe sie versagt, so der Anwalt vor dem Richter. Ins Feld führe der Arbeitsrechtler insbesondere einen französischen Accent, der bei René Benko gefehlt habe.
Sowie die Beschreibung des US-Rechts-TVs Fox News als „Haus- und Hofsender“ von Donald Trump.
Dazu noch ein paar Kleinigkeiten, wie Push-Nachrichten, die irgendwie nicht wie gewünscht erfolgt seien, weil die Artikel noch nicht richtig aufrufbar gewesen seien.
Sowie insgesamt ein wenig einsatzfreudiges Verhalten der Kader-Journalistin.
Beim Kündigungsgespräch wenige Tage später soll die NZZ dann aber keine dieser Vorwürfe explizit als Begründung für das Rausknallen ins Feld geführt haben.
Schon gar nicht haben die Verantwortlichen des „Nobel“-Mediums der Frau die ominöse Liste mit deren vermeintlichen Schlampereien vorgelegt.
Die NZZ wollte keine Stelllung zu Fragen nehmen. „Zu laufenden Gerichtsverfahren äussern wir uns nicht.“ Der Anwalt der Ex-Angestellten verwies auf die Ausführungen vor 2 Wochen im Saal.
Streitpunkt sind Peanuts. Die Frau will 2 Monatslöhne extra. Die NZZ führt sich auf, als ginge es ums nackte Überleben. Offenbar will der Verlag ein Exempel statuieren. Steht ein Abbau bevor?
Sind die „Extra Monatslöhne“ im Arbeitvertrag drin? Wenn nicht, dann wäre das Thema hiermit erledigt. Ich möchte auch vieles.
Artikel überflüssig.
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„Ich möchte auch vieles“ – ja, zum Beispiel mitreden, ohne die geringste Ahnung zu haben. Wer keine Leistung erbringt, kennt natürlich auch keine Rechte. Aber schlaf ruhig weiter und überlass das Denken den Leuten, deren Arbeitsalltag nicht nur aus Foren-Trollen besteht.
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Es geht um eine Entschädigung für missbräuchliche Kündigung.
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Die NZZ lese ich neben Weltwoche, IP und Pattaya Daily trotzdem.
Eine der 3 Qualitätsmedien der Schweiz.
Dass bei René das é ein e ist, ist doch lustig 🤣. Der René ist doch Österreicher. Und in Österreich schreiben sie garantiert Rene weil sie kein französisch können. Und der Benko schreibt sich auch garantiert im Österreicher-Style.
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Pattaya Daily, Weltwoche und NZZ in einem Satz als Qualitätsmedien zu bezeichnen, erklärt die eigene Geografie- und Rechtschreibschwäche lückenlos. Keine Sorge: In Österreich schreibt man Namen zwar durchaus mit Akzent, aber woher soll man das auch wissen, wenn die primäre Lektüre aus thailändischen Polizeiberichten und Zürcher Ressentiments besteht!
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Bei dieser Menükarte aus Pattaya Daily und Weltwoche erstaunt es kaum, dass ein französischer Akzent bereits als intellektuelle Überforderung wahrgenommen wird. Die NZZ hat mit dir auf jeden Fall genau die Zielgruppe gefunden, die sie verdient.
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Wenn die NZZ wegen eines fehlenden Akzent-Agu bei Benko vor Gericht zieht, als ginge es um das Überleben des Abendlandes, weiß man: Die „Alte Tante“ hat nicht nur ein Problem mit ihren Finanzen, sondern längst jeden Rest von Anstand und Souveränität im Altpapier entsorgt.
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Ein fehlendes É bei Benko als Scheidungsgrund? Wer Fox News an der Falkenstrasse nicht als Heilsbringer huldigt und wegen zwei Monatslöhnen Geheimakten wie ein Paranoiker aus dem Hut zaubert, betreibt keinen Qualitätsjournalismus mehr sondern kleingeistige Schikane im Format eines Kassensturzes. Die „Alte Tante“ stirbt offenbar nicht am Medienwandel, sondern an ihrer eigenen Lächerlichkeit.
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Sehr geehrter Herr Haässig ich habe als ich in Asien war manchmal die NZZ ich sage immer 20stunden.ch 😀😃 (Weil eben Wissen und Recherche nicht wie 20Millisekunden 😉 damals gan noch keine Homepages so wir jjetzg bitte weiter so Hans Gerhard
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Medikamenten Dosis dringend erhöhen!
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Peinlich, peinlich, dieser Nonsens des IP-Kommentatoren-Lölis Gans Herhard.
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Die ganze Aktion passt doch zum Deutschlandfan und Leisesprecher
Eric Guyer. Wird Zeit für ihn in Rente zu gehen.
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Punktgenau getroffen, Rudi vo Kühne&Nagels Firmen-Hauptsitz!
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Guyer ist und bleibt ein Besserwisser und Alleswisser!
Ich werde ihn sicher nicht vermissen! Hoffe doch sehr, dass Dittli das Rennen macht! Endlich wieder etwas mehr Wirtschaftsthemen für die NZZ anstatt
Politische Gedankenspiele wie bei Guyer!
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Luki weiss noch nicht mal, wie man Ressorts schreibt… Deshalb hats wohl nicht zur NZZ gereicht…
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Das wusste ich nicht. Die Meldung macht mich tief betroffen.
Befindet sich die Alte Tante auf der Palliativ-Station? Will sie noch Tabula rasa machen?
Ich spreche den potenziellen ErbInnen präventiv mein Beileid aus.
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Die Frau hat offenbar schlechte Arbeit geleistet. Deshalb wird sie zu Recht entlassen. Wieso soll sie noch zwei Monatslöhne erhalten? Die NZZ liegt damit ausnahmsweise richtig.
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Die NZZ kann nicht rechnen. Die Vollkosten für den Prozess sind höher als 2 Monatslöhne, selbst wenn sie gewinnen sollte. Kein Wunder geht es mit den Finanzen dort bergab!
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Ich würde gerne wissen, unter welch unwürdigen Bedingungen der vielleicht beste Wirtschaftsjournalist der Schweiz, Hansueli Schöchli, gehen musste. Er fehlt dem Blatt – sehr.
Gujer wird nicht fehlen. Er kann dann vorher noch das redaktionelle Pied-à-Terre in Berlin sauber liquidieren.
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Donnerstag und Freitag sind bei mir WoZ-Lesetage. Zum Zmorgä gab’s gerade etwas von Isabella Webers über «antifaschistische Wirtschaftspolitik». Und jetzt ist IP dran. Man muss schliesslich das eine tun, ohne das andere zu lassen. Geistige Ausgewogenheit fühlt sich wunderbar an!
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Oh Gott, Brina! Bist Du Dadaistin?
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Ich würde gerne wissen, mit welchen Mitteln dieser Artikel produziert wurde…. Kleiner Tipp: wenn schon mit KI, dann bitte den Text auf massive Rechtschreibefehler überprüfen, bevor man ihn auf IP postet…
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Im Kündigungsgespräch sind Gründe genannt worden lese ich da? Wenn ich mich recht erinnere, sind aufgeführte Begründungen für eine Kündigung abschliessend – man kann im Nachhineinen nicht noch welche „dazudichten“.
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Das sind doch – auch wenn die Vorwürfe stimmen würden – alles keine Gründe für eine Entlassung. Normalerweise dokumentieren Firmen die Verfehlungen der Mitarbeiter akribisch und sie fließen in Performance-Reviews ein. Nach mehreren schlechten Qualis ist dann irgendwann Ende.
Die Kündigung scheint hier also unabhängig von etwaigen Fehlern zu sein und die Gründe klingen nachgeschoben.
Bei der NZZ liegt die Problematik sowieso bei den Inhalten, die oft wie Propaganda daherkommen und wenig mit (investigativem) Journalismus zu tun haben.
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Eine traurige Géschichte!
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Der nächste ist dann wieder
Luki wo von der NZZ vor Gericht
gezogen wird.Die haben keine
anderen Probleme,sagt alles
über diese Zeitung !!
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Ich kann‘s kaum erwarten bis Gujer endlich weg ist. Danach gibt‘s wieder Hoffnung für die NZZ. Dittli könnte eine gute Option sein.