Bei den Bombardierungen der sogenannten Drogenschiffe vor der Küste von Venezuela dürften nur kleine Händler und Dealer getötet werden.
Diese Bombardierungen erscheinen deshalb lediglich als Symptom-Bekämpfungen. Die Führungsspitze der Drogenmafia ist, wie auch die Konsumenten, in den USA.
Deren Hauptquartier dürfte in New York sein. In diesem Finanzzentrum betreibt die amerikanische Mafia, die Cosa Nostra, durch Spekulationen mit Immobilien Geldwäscherei in Hunderten, wenn nichts sogar in Tausenden von Milliarden Dollar.
Die amerikanische Mafia kontrolliert neben den Anbaugebieten in Südamerika auch jene in Afghanistan.
Während der Besetzung von Afghanistan durch die USA und ihren Alliierten von 2001 bis 2021 hat der Anbau von Schlafmohn und Cannabis in Afghanistan explosiv zugenommen.
Trotz der unbestrittenen Luftherrschaft der USA und ihren Alliierten über Afghanistan wurden die Anbaugebiete im Norden, Osten und Süden von Afghanistan geschont. Zudem wurde die afghanische Organisierte Kriminalität (OK), die bestens in die Regierungen von Hamid Karzai und Aschraf Ghani integriert war, nicht angetastet.
Die afghanische OK, die auch heute sehr gut mit den OK-Banden in Russland und jenen des Mittleren Ostens vernetzt ist, existiert weiter unter der Taliban-Herrschaft. Nach wie vor existiert in Afghanistan der Anbau von Mohn und Cannabis.
Die Transporte von Heroin und Opium über die Nachbarstaaten werden nicht behindert. Vor 15 Jahren wurde durch UN-Behörden der Ertrag aus dem afghanischen Drogengeschäft auf über 200 Milliarden Dollar geschätzt.
Heute dürfte er ein Mehrfaches dieser Summe betragen.
Eine wirksame Bekämpfung des amerikanischen Drogengeschäfts kann nur durch die Liquidierung der amerikanischen Führungsclique der OK erfolgen. Eine solche Enthauptung der Cosa Nostra wird aber nie stattfinden.
Insbesondere die Immobilien-Spekulanten, aber auch Politiker, profitieren vom Ertrag des Drogengeschäfts. Ihre Tätigkeit lassen sie sich nicht durch das Elend der Süchtigen in den USA einschränken.

Herr Stahel, was soll das? Es geht ums Öl (Venezuela hat die grössten Ölvorkommen auf der Welt) und um weitere Assets (bspw. Gold). Zudem darum, die Chinesen und Russen zurückzubinden. Bin schon ein wenig erstaunt über ihre Analyse und Befunde.
Vermutlich ist das der Grund warum der Titel das Wort „Alibi“ enthält und der Artikel weiter beschreibt warum es auf keinen Fall um Drogen gehen Kann.
Geht es in Venezuela nicht eher um die Erdölvorkommen? Bei der „Bekämpfung“ des Drogenhandels, würde sich Trump in den eigenen Schwanz beissen, hat er doch sein Geld als Immobilien-Spekulant „verdient“ (ist damit zwischendurch gescheitert und, oh Wunder, war innert Kürze wieder im Geschäft). Sein Familien-Clan ist bekanntlich korrupt und er ein verurteilter Krimineller. Geld regiert die Welt und MAGA ein Vorwand dazu. Und mafiöse Attribute wurden Trump schon längst zugeordnet. Trump ist kein Politiker und bestätigt dies mit seinen Deals und seiner Willkür.
Das US-Außenministerium erhielt an Silvester eine Anfrage aus Russland, die Verfolgung eines Öltankers im Atlantikbecken einzustellen, das mit einem Dark-Fleet-Netzwerk verbunden ist, das venezolanisches Rohöl transportiert, so ein Bericht der New York Times, der sich auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen zitiert.
Schiff, das vor US-Militär flieht, malt ‚RUSSISCHE Flagge‘ auf seinen Rumpf — NYT
. Angeblich sucht russischer ‚Schutz‘, während die USA versuchen, Bella 1
zu erobern.
Bella 1 wird seit ÜBER EINER Woche verfolgt, seit sie
Spät am Mittwochabend erhielten das Außenministerium und der Heimatschutzrat des Weißen Hauses eine Aufforderung aus Russland, die Verfolgung des Bella-1-Tankers zu stoppen, der nun eine russische Flagge hisst, nachdem die Besatzung ihn auf den Rumpf gemalt hatte.
Bella-1 hat den Boarding-Versuchen der US-Küstenwache zehn Tage lang entkommen, nachdem sie sich am 21. Dezember geweigert hatte, einem Abfangbefehl in der Nähe Venezuelas zu folgen.
Der Kern des Problems ist, dass die Trump-Regierung den Tanker als „staatenlos“ betrachtet, weil er bei der ersten Annäherung der Küstenwache eine False-Flag-Flagge geführt hat.
Die New York Times bemerkte:
In den Tagen danach hat das Schiff versucht, den Schutz Russlands zu beanspruchen, wobei seine Besatzung eine russische Flagge an die Seite malt und die Küstenwache per Funk mitteilt, dass sie unter russischer Autorität segeln. Die Bella-1 erschien kürzlich im offiziellen russischen Schiffsregister unter einem neuen Namen, der Marinera, mit Heimathafen Sotschi am Schwarzen Meer.
Ein bisschen Wirtschaftsgeschichte: Wachovia hatte im Zeitraum von drei Jahren (2004-2007) 378,4 Milliarden Dollar (ein Drittel des mexikanischen BIP) für Drogenkartelle gewaschen und dabei mehrere Milliarden Dollar verdiente, kam mit einem Deferred Prosecution Agreement (DPA) und der Zahlung von 160 Millionen Dollar an Strafen und Bußgeldern an den Staatshaushalt davon.
Aber wir sollen glauben, dass heute die U.S. Banken alle sauber sind …
In Venezuela geht es nicht um ‚Drogen‘, die gehen meist per Container nach Europa, sondern um Öl, Mineralien und gegen China gerichtete Geopolitik
Venezuela + Nigeria = Öl
In diese Reihe gehört auch dringend der IRAN !
…ist aber schon sehr speziell, wie alle westlichen Staaten die Völkerrechtsverbrechen der USA/ISR unkommentiert lassen, aber sich bei China und Taiwan oder Russland/Ukraine vor lauter Sabber kaum trocken kriegen. Die westliche Doppelmoral lebe hoch und nicht einmal Stahel merkts
Thema verfehlt. Es geht ums Öl. Venezuela soll erobert werden wie 2003 damit die USA auf das Öl zugreifen können.
Die USA haben zwar Feacking-Öl, aber die amerikanischen Raffinerien sind nicht dafür gebaut. Deswegen will man das Öl aus Venezuela.
Merci, Hr. Prof. Stahel – ich denke, da treffen Sie einen wesentlichen Punkt – was ja jeweils Sache ist, sind wir (Sie mit Ihren Quellen vmtl. schon eher) mit unseren Des-, Nicht- & tatsächlichen (wie auseinanderhalten?) Informationen höchstwahrscheinlich gar nicht in der Lage die wahren Hintergründe zu erahnen. Und viele „Geschichten“ laufen parallel & übers Kreuz. Also: sowohl als auch ( Öl, Drogen, Waffen)! Ihr angesprochener Aspekt scheint mir jedenfalls sehr wichtig zu sein!
Stahel hat das Rad neu für sich endeckt !!!
Mit der Mafia in Miami will niemand etwas zu tun haben. Die sind zu nah an den Diensten.
Der Hunger der USA nach billigem Öl – der Wohlstandsmotor schlechthin im Land der unbegrenzten Möglichkeiten – ist grenzenlos.
Die Preisunterschiede für Benzin in den USA und in Europa sind extrem. Amis bezahlen nur einen Bruchteil für den Sprit. Deshalb sind dort Spritschlucker immer noch in Mode und die Verkehrsinfrastruktur in diesem grossen Land basiert primär auf dem Strassen- und Luftverkehr.
Ein Great-Again-Amerika gibt es nur mit billigem Öl. Das weiss Trump nur zu gut. Klar ist aber auch, dass die Ressource Öl endlich ist und die Uhr tickt gegen die USA.
… für die USA und das minderwertige, teure Fracking Öl aus den USA wird dann an die verbündeten westlichen Vasallen-Staaten überteuert verkauft, welche man mit Strafzöllen dazu erpresst für den Handelsbilanzausgleich dieses Ladenhüter-Öl zu kaufen.
Passend dazu die Sanktionen gegen Venezuela, Russland, Iran und Brasilien, weil man den europäischen Staaten die Möglichkeit nehmen will, sich auf den freien Markt mit günstigerem Öl einzudecken.
Kollateralschäden sind die Umweltfolgen des Frackings in den USA. Darunter leidet die lokale Bevölkerung.
Wenn Trump gegen Mexico oder Kolumbien Krieg beginnt, tritt er den mächtigen Drogenkartellen auf die Füsse. Wenn der Schaden für diese Kartelle zu gross würde, werden Sie sich an Trump rächen! Diese Leute sind zu Allem fähig, wie wir wissen.
Es hat sich inzwischen herauskristalisiert dass Erdöl und Gasvorkommen aus Quellen in USA zu teuer sind. Die Pleitewelle der US Firmen die das Schiefergas fördern war spektakulär, „Deepwater Horizon“ war teuer. USA braucht das Öl aber kann sich das Anzapfen der eigenen Quellen nicht mehr leisten.
Aus US Sicht wankt Saudi Arabien als Lieferant, Russland ist keine Tankstelle mehr, Iran ist nicht gefallen und Türkei hat sich der Kontrolle der USA entledigt. Der Zugriff auf den Kaukasus ist weg.
Grönland will nicht.
Eine Menge Öl muss her. Schnell. Venezuela bekommt die Demokratie zu spüren.
Bekommen die Demokratie zu spüren…..
schätze ihren Humor
Die Köpfe der Drogen-Maffia in New York: Einige von ihnen sitzen wohl direkt im Trump Tower. Trump hat die ersten Wohnungen dort drin ja gegen Bargeld verkauft, damals an russische Kriminelle. Nachzulesen im Buch von Cohn, ex Anwalt von Trump.
Die USA holen sich notfalls mit Gewalt die Rohstoffe, welche sie selber nicht (in genügender Menge) haben oder welche ihnen auf dem Weltmarkt zu teuer sind.
Ein paar der Interessengebietes der USA (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
Grönland (hier droht man schon mit gewaltsamer Annektion), der ganze Nahe und Mittlere Osten (hier hat man seit den 90ern div. Kriege geführt), Afghanistan (ging in die Hose), Iran, Venezuela und neuerdings auch Nigeria.
Konflikte mit dem Hauptkonkurrenten China dürften mittelfristig auch eskalieren.
Wenn man die Drogenkartelle und die Mafia erfolgreich bekämpfen will, muss man die Geldströme kappen, dort wo sie hinfliessen und gewaschen werden. Dass war dem berühmten italienischen Mafiajäger Giovanni Falcone bereits klar, er wurde aber von der Cosa Nostra in die Luft gesprengt, wie wir alle wissen.
Man müsste eine Spezialeinheit mit Finanzexperten einsetzen um die Geldströme der organisierten Kriminalität zu fassen und zu beschlagnahmen. Einfach ist das sicher nicht. Drogenboote vor Venezuela zu vernichten bringt wohl nicht viel!
10 Prozent aller Drogen fasst die Polizei. Eine kleine Meng
Bravo Herr Stahel zutreffender kann es nicht geschrieben werden. Wenn Trump gegen Drogen vorgehen will dann müsste er im Eigenen Land wie sie schreiben *aufräumen*. Er sollte eine Studie machen wieviel Prozent der Oberschicht hat bereits eine weiße Nase und möchte auch weiterhin eine weiße Nase haben auf Partys und beim Sex. Die Köpfe des drogenhandels sitzen in den USA und spenden wahrscheinlich sogar den Wahlkampf damit ein Präsident die Konkurrenz ausschaltet
Selten so einen Mist gelesen.
Absolut keine Ahnung von Venezuela, Südamerika und die dortigen Drogengeschäfte.
Einfach lächerlich.
Seit Jahren auch falsch mit dem Sieg der Ukraine gegen Russland …. wann ? Nie!!