Zwischen 1960 und 1980 stieg der Wohnungsbestand um 17 Prozent. Jobs gab es in dieser Periode 28 Prozent mehr.
Gleichzeitig sank die Wohnbevölkerung um über 15 Prozent. Die Stadt baute also ihre Wirtschaftsleistung aus, das Wohnangebot blieb zurück.
Mit Folgen: Die Leerflächenzählung der Stadt weist für die letzte verfügbare Dekade im Mittel rund 154’000 m² leerstehende Büro und Praxisflächen aus.
Das entspricht 20 Fussballfeldern. Platz für 2’700 Business-Apartments oder 6’200 halb so grosse Studenten-Flats.
Büros – leere oder bezogene – boomen. 1970 lag deren Anteil im Vergleich zum Wohnraum bei 23 Prozent, bis 1980 stieg er auf 32 Prozent. 2000 erreichte der Büro-Anteil 40 Prozent.
Seither gabs einen leichten Rückgang.
Die Geschossfläche für Büroraum wuchs seit 1970 von 3.7 auf 8.9 Millionen Quadratmeter, plus 140 Prozent. Die Wohnflächen nur von 16 auf 24.5 Millionen, plus 53 Prozent.
„Büro“ ist aber nicht einfach Büro. Praxen, höhere Schulen und öffentliche Verwaltung gehören dazu.
Diese Nutzungen bedienen einen Einzugsraum weit über die Stadt hinaus, beanspruchen aber knappe Stadtflächen in direkter Konkurrenz zum Wohnen.
Seit 2000 verschärft sich die Schieflage beim Verhältnis Arbeitsplätze versus Wohnungen. Bis 2024 gab es einen Fünftel mehr Wohnungen.
Die Arbeitsplätze stiegen im gleichen Zeitraum hingegen um über 60 Prozent. Dreimal schneller.
Pro Kopf gibt es heute weniger Wohnungen als 2000, aber deutlich mehr Arbeitsplätze. Zürich verdichtet sich als Arbeitsort.
Für die Wohnbevölkerung ist das zentral, weil Zürich faktisch eine Mieterstadt ist. 2024 lag der Mietwohnungsanteil bei rund 92 Prozent.
Die Wohnknappheit trifft damit die Mehrheit direkt. Die Gründe für diese Entwicklung liegen auf der Hand.
Zürich ist Kantonshauptstadt und nationaler Bildungsstandort. Universität und ETH sowie weitere Bildungs- und Verwaltungsfunktionen werden für Kanton und Bund ausgebaut.
Der Nutzen reicht weit über die Stadtgrenzen hinaus. Der Wohnraum ist dagegen primär Lebensgrundlage der städtischen Bevölkerung.
Wenn Fläche in Zürich für Bildung, Verwaltung und Arbeitsplätze gebunden wird, muss Wohnraum gleichzeitig gesichert werden, sonst wird die Wohnbevölkerung zum Anpassungsventil.
Was tun? Das Zauberwort heisst Raumplanung. Sie ist in der Schweiz staatlich organisiert.
Der Bund gibt mit dem Raumplanungsgesetz den Rahmen vor, Kantone und Gemeinden setzen Richt- und Nutzungsplanung um.
Dazu kommt: Ein grosser Teil der Stadtfläche befindet sich in öffentlichem Eigentum. Die öffentliche Hand damit bestimmt zweifach.
Sie bestimmt die Regeln, und sie besitzt viele Flächen.
Das führt zur These: Der freie Immobilienmarkt allein löst den Wohnraummangel nicht. Der Markt baut nur dort, wo Rendite und Risikoprofil am attraktivsten sind.
In einer Stadt, die Arbeitsplätze sowie Bildungs- und Verwaltungsfunktionen stark ausbaut, steigt die Zahlungsbereitschaft für zentrale Lagen.
Das bezahlbare Wohnen wird verdrängt. Ohne koordiniertes Gegensteuern der Politik ändert sich daran nichts. Dann wird die Wohnstadt zum Business Apartment der Greater Zurich Area.


Vielleicht müssten diese unsäglichen Mieterrechte geschleifft werden damit endlich wieder private Personen bauen und Private vermieten. Denen ist es nämlich absolut vergangen für Dritte Wohnräume zur Verfügung zu stellen. Es tummeln sich nur noch Versicherungen mit ihren eigenen Verwaltungen in diesem Segment. Livit und Freunde.
Besser wäre ein Inländervorrang für Wohneigentum, gelle liebe FDP. Dann käme einmal Zug in den Kamin.
Es gebe eine einfache Lösung, „DIE ZUWANDERUNG MEHR REGULIEREN ODER UND BESCHRÄNKEN“. Ansonsten finden wir uns schnell mal nicht nur in einem urbanen Kt. Zürich sondern in einer urbanen Schweiz! Aber diese Logik passt leider nicht in ein linkes Spatzenhirn!!! PS: Damit ist nicht der Schreiberling gemeint😜
@benedikt
geh mal ins spital.
dort arbeiten vorallem ausländer, wie auch auf den baustellen.
ich war gestern im spital.
2 deutsche ärzte haben mich schmerzfrei gemacht.
sehr anständige leute, haben mit gut informiert und haben einen guten job gemacht.
mal sehen, wer sich um die alten und kranken kümmert, wenn es bei uns keine einwanderung mehr gibt.
und wer bei uns konsumiert, damit die wirtschaft am leben bleibt.
@sehrzufrieden: Immer mehr Zuwanderer benötigen immer mehr Ärzte etc.
Dieser Kreislauf gehört gestoppt.
Feusi, darf hier seine kruden Theorien Woche für Woche darlegen. Das ist ok. Nur sollten man zur Einordnung wissen, dass er vom Mieterverband ist. Aus bürgerlicher Sicht könnte man sagen: Er ist Teil des Problems… (Immobilienbesitzer in der Stadt wissen, wovon ich spreche).
Auch den Sozis ist das Pendeln zumutbar.
Mit den tausenden UBS Stellen die jetzt verschwinden gibt es ein Überangebot an Büro Fläche und ein massives Unterangebot an günstigen Wohnungen für all die gescheiterten.
Aus CS-Üetlihof könnte man Sozialwohnungen (Mit Schlafhallen) macben. Es hat ja sogar ein Fitnessstudio und vor dem Gebäude einen Teich wo die Leute ihr Essen angeln können.
Baden können sie dort von mir aus gleich auch und nachher angeln.🤭
Günstige Wohnungen ist kein Menschenrecht.
Sind Junior Loomit, MarcelPalfner und Panama Papers eigentlich ein und dieselbe Person?
Die Mieten in der Stadt Zürich sind noch immer viel zu tief. 😉🤭
Wählt doch endlich dieses feudalistische Sozialistenregime ab!
Erich Honecker aus der verblichenen DDR hätte es sich nicht besser ausdenken können.
Das machen wir seit 1980 aber unsere Stimmcouverts werden vermutlich hinter dem Rathaus in die Limmat geworfen.
es stehen unzählige Bürogebäude leer und sie bauen Büros. Das passt auch zu den unnützen Velorouten die niemand braucht.
Inzwischen haben wir das S-Bahnnetz gebaut. Bitte Intelligenz nicht nur über Züri-Disney-land ausbreiten, sondern über Greater Züri area
Sorry, völlig falsch, Herr Feusi. Mit mehr Staatseingriffen wird das Problem verschärft und nicht gelindert. Je mehr staatliche Regulierung, desto weniger kann gebaut werden und desto teurer werden die Wohnungen. Je mehr staatliche Regulierungen, desto weniger Wettbewerb herrscht im Wohnungsmarkt. Dies ist durch unzählige Beispiele am Markt bewiesen. Warum kommen immer noch solche kommunistische Autoren zu Wort, die der Bevölkerung Sand in die Augen streuen? Warum werden die Regulierungsdichte, die staatlichen Auflagen und die Mietpreise stetig mehr staatlich reguliert?
📚🗂️🖇️📌📝🧮✂️🔍Denkt man bei Bildung & Administration/Platz eher etwas vorwärts = mehr digitalisiert als heute ev. auch mal zeitgerecht, ,müssten da eher viele AdminStellen baldmal endlich wegfallen. D.h. also je zügiger die Digitalisierung/Vernetzung der div. Deps. läuft, desto weniger AdminBürofläche & Beamtenstellen brauchen wir. Logik korrekt ? Oder Analogisieren wir hier noch länger vor uns hin ? eHealth 2.0 ? Sind jetzt schon zu spät, für die hohe „Dynamik“ am globalen AI-Horizont. 26x Synchron-Wettlauf x 2137 Gemeinden! Hopp Schwiz 🇨🇭💡🏆
Das wird sich mittelfristig bis langfristig ändern.
Die Verwaltungen und die Ausbildungsstätten, die wie Pilze aus dem Boden geschossen sind, stehen in keinem Verhältnis zu den produzierenden Betrieben, die echte Wertschöpfung generieren.
Wenn diese immer mehr zurückgehen und ins Ausland verschoben werden, gibt es immer weniger zu verwalten und zu administrieren. Auch die K.I. wird diese unproduktiven Bereiche, die nicht zum BIP beitragen langsam eliminieren. Das betrifft auch die Banken in grösserem Masse. Da hat die Optimierung bzw. Eliminieren von Arbeitsstellen schon stark angefangen.
Eigenartig: Es werden zusehends breitbandig Stellen abgebaut und trotzdem wird über einen Fachkräftemangel gejammert. Da stellt sich die Frage,was eine Fachkraft ist? Geht es dabei tatsächlich um das fachliche Können, die Lohnkosten (möglichst tief) oder das Alter (möglichst jung, aber mit „grosser“ Erfahrung)? Für verantwortungslose, elitär-geldgierige „Manager“ ist klar worum es geht: Kurzfristige Gewinnmaximierung zwecks exorbitanter Boni. Der langfristige Erfolg und Bestand des Unternehmens ist sekundär, nach dem Motto „nach mir die Sintflut“. Derart dekadent ist unsere Gesellschaft heute.
@Argus
Ich vermute, es ist lediglich eine Definitionsfrage ✌️
– Fachkräfte: (kann man gut brauchen, haben 2 werkende Hände und arbeiten hart von früh bis spät draussen & drinnen, für normales Gehalt.
– Andere: die gleichen Aspekte, einfach alles anders rum.
Schaut einfach mal nach Dubai oder Shenzhen wie man Wohnungsnot lösen kann. 30 Stockwerke und mehr sind dort die Norm. Der Boden ist physisch begrenzt, die Ausnutzung jedoch nur durch das engstirnige, beschränkte Buenzli Denken der Linken bei welchen ein Haus bei 5 Stockwerken endet.
Der grösste KI Schock werden die staatlichen Verwaltungen erleben. Man kann praktisch alles von ihnen automatisieren, da alle Arbeiten standardisiert sind und keine Innovationskraft erfordern. Aber das wissen sie zum Glück noch nicht.
Der neue AI + Process/Admin/ID Digitalisierungs Push, kommt diesmal: von draussen & oben, über die CH Landes-& ca. 2137 Gemeindegrenzen. Der Zeitdruck wird schnell grösser. Rein die allg.Sicherheitslage wird uns zu schnellen, digitalen interkant. Bewachungs & div.Kontroll- Konzepten „nötigen“. Nicht mitrennen,ist aktuell praktisch gar keine Option mehr (wissen wir doch hoffentlich bald alle).
Bei uns geht i.d.R für Designstudien, Architektur, div. Departements-Abstimmungs Meetings (Langzeitprojekt/Beschäftigungsgrad) + GU/Baukosten: das ganze „new Business Budget“ schon drauf! (KiSpi/Wetzikon S./Voliere/etc)
Die zukünftigen Betriebskosten/ resp. „Business Cases“, kann man ja bei diesem schnellen Zeitenwandel ehrlicherweise über die Bauzeit hinaus, eh nicht mehr klar definieren/ kalkulieren. Ausser die vielen Beamten, welche die Realität von morgen schon kennen jedoch selbst immer noch mit Stempel & Farbmäpplis hüten & wüten.
Office Leerflächen gibt’s wöchentlich mehr & mehr !
Der ‚freie Markt‘ existiert nur in den Köpfen einiger Anarcho-Kapitalisten. Es gab in der Geschichte noch keinen Markt, der nicht irgendwie stark reguliert werden musste, um Anbieter und Abnehmer vor Missbrauch z. B. durch Betrüger zu schützen.
Land ist ein knappes Gut, also braucht es Regeln, wie dieses zu nutzen ist. Nicht nur die Landeigentümer haben Interessen, mit Erzielung von Rendite.
Bezüglich Bebauung und Nutzung kann man sich nur wünschen, dass cleverer gebaut würde und eine duale Nutzung als Büro oder Wohnraum möglich ist, bei Bedarf. Ohne zentrale Planung geht hier nichts.
Krediterzeuger. Davon verstehen Mieterverband, Sozis+Feusi null und nichts.Die Banker erzeugen jährlich neue Schweizer Fränklis aus dem Nichts heraus und kassieren dafür jährlich unberechtigt Zins und Zinseszins, welche auf die Wohnungsmieten systematisch aufgerechnet werden.
Wenn die Währungen (Falschgeld!) durch Kredit entstehen, haben sie immer inflationäre Auswirkung (bezw. wirken stark inflationär!).
Genau dies macht dann die Wohnungsmieten für die Mietermassen immer unbezahlbarer, weil die Löhne nicht der hohen Währungsentwertung (Inflationsraten gefälscht) angepasst werden können.
Die Inflationsraten werden deshalb vom Staatsapparat gefälscht dargestellt.
Währungen, welche durch Kredit entstehen und Schuldzins kosten, wirken immer inflationär.
Auch der Schweizer Franken ist, wie alle anderen Währungen nur Falschgeld. Würden die Wohnungsmieten in Gold bezahlt werden müssen, wären die Mieten stabil, weil auch der Schweizer Franken gegenüber dem echten Geld (Gold) systematisch zerfällt. Die Löhne müssten dann natürlich auch in Gold bezahlt werden müssen.
Das Kreditschneeball-Finanzsystem mit den Fiatwährungen der Banker ist schuld an den unbezahlbaren Mieten!
Das Zauberwort heisst KI, welche dieses Problem in den nächsten 10 Jahren von selber lösen wird. Weil es die Büro- und Verwaltungsarbeitsplätze dann einfach nicht mehr braucht.
höchst minderwertiges Geld /Schrott! Die Geschichte hat dies immer wieder klar und deutlich bewiesen. Die Menschenmassen haben es bis heute nicht begriffen und fallen systematisch auf die Betrügereien von Staaten, Regierenden und Bankern herein. Mitschuld sind natürlich auch in hohem Masse die staatlich finanzierten Schulen und Hochschulen, wo schon die korrupten desinformierten Regierenden (im System der Kollektivverblödung) die Lehrpläne bestimmen.