Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges setzte der strategische Bombenkrieg von Grossbritannien gegen das Dritte Reich und dessen Alliierten ein.
Ab 1943 bombardierten die Briten Deutschland, zusammen mit den USA. Der Bombenkrieg bewirkte die Zertrümmerung der deutschen Städte und der Infrastruktur des Gegners.
Das Dritte Reich kapitulierte 1945, aber erst nach der Besetzung durch die alliierten Armeen.
Im Koreakrieg von 1950 bis 1953 bombardierte die US Air Force mit B-29-Bombern die Industrie und die Strassen- und Eisenbahnbrücken von Nordkorea.
Nach dem Abnützungskrieg zwischen den Armeen der UN-Alliierten und jenen Chinas und Nordkoreas wurde ein Waffenstillstand vereinbart.
Ein Friedensvertrag ist bis heute nicht zustande gekommen.
Mit der Intervention der US-Streitkräfte in Südvietnam wurde ab 1964 der Bombenkrieg gegen die Nachschublinien des Vietcongs sowie gegen Nordvietnam intensiviert.
Der Höhepunkt des Bombenkrieges war die Operation „Linebacker II“ vom 18. bis 29. Dezember 1972 mit schweren Bombern B-52 gegen Nordvietnam.
Am 23. Januar 1973 wurde zwischen den USA und Nordvietnam ein Waffenstillstand vereinbart, der dann zum Abzug die amerikanischen Landstreitkräfte führte.
Im Krieg in Afghanistan führten die USA ab 2004 einen umfassenden Bombenkrieg gegen die Taliban. 2021 zogen die USA mit ihre Alliierten aus Afghanistan ab.
Nach einem Luftschlag eröffneten die USA und ihre Alliierten 2003 den Krieg gegen die Streitkräfte von Saddam Hussein. Nach der Besetzung des Iraks degenerierte die Lage in einen Guerillakrieg.
Offiziell beendeten die USA die Besetzung des Iraks 2011. Nach dem Abzug überrannten im sunnitischen Teil des Iraks Einheiten des Islamischen Staates die Stellungen der irakischen Streitkräfte. Dies wiederum löste eine Intervention der USA aus.
Für Airpower-Fetischisten gilt die Operation „Allied Force“ von 1999, die mit dem Rückzug der serbischen Streitkräfte aus dem Kosovo abgeschlossen wurde, als jener Luftkrieg, der allein über den Ausgang eines Krieges entschied.
In Tat und Wahrheit wurde der serbische Rückzug politisch erzwungen.
In der Krise hatte die Russische Föderation von der Weltbank einen Kredit erhalten, durch die Androhung der Unterbrechung der russischen Gaslieferungen wurde der Rückzug Milosevic‘ erzwungen.
Fazit: Nur „Boots on the Ground“ bestimmen den Ausgang eines Krieges.

Die Geburtenrate ist im Westen zu niedrig für „Boots on the Ground“, weil wenn eine Familie maximal einen Sohn hat, dann wird man diesen einen Sohn nicht in den Krieg senden.
Mit Sohn-Geburten lässt sich so was auch nicht mehr bewerkstelligen – solchem Irrglauben verfangen nur Putin-Gläubige. Nein, „Robotic on the Ground“ wär die Lösung, aber Oldie-Trump kanns und checked es eben nicht.
Boots on the ground ist im Iran unmöglich.
1. Iran ist RIESIG, ungefähr gleich gross wie ganz Westeuropa.
2. Iran hat 90 Millionen Einwohner. Davon 40M im Militäralter.
3. Iran’s Topographie gleicht dem der Schweiz. Die haben auch ein Réduit. einfach knapp 1000x krasser als bei uns
4. Seit 30 Jahren haben sie sich genau auf das Szenario vorbereitet. Es gab leider genug Lektionen.
5. Wo genau sollen denn die Truppen konzentriert werden? Schaut mal auf die Karte. Die können nicht mal ihre Basen schützen, wo und wie mehrere 100k Soldaten positionieren? Amphibisch ist noch unmöglicher…
Trump hat seinen Mitarbeitern kürzlich neue Schuhe verordnet. Alle mindestens 5 Nummern zu gross. Er weiss schon weshalb!
Nun ja, der Krieg hätte erst gar nicht beginnen dürfen!
Israel und die USA sollen einfach die Bedingungen des Irans erfüllen.
Diese sind wirklich sehr moderat und im Kern:
– Einstellung Angriffe
– Räumung der Golf-Basen (sowieso zerstört)
– Finanzielle Entschädigung
– Aufhebung aller Sanktionen
Fall erledigt, so günstig hat noch nie jemand einen Krieg verloren.
Sind das denn schon alle Bedingungen des Irans?
Was ist mit der Entwicklung von Atombomben für zivile Zwecke, Interkontinentalraketen (scheinbar schon vorhanden), Einstaatenlösung (weg mit der «Entität»), religiöse Ziele, welche die ganze Welt betreffen?
Da fehlen noch ein paar Bedingungen. Details hier nicht erwünscht.
Die Vorgehensweise von Trump war so oder so komplett falsch. Der Umsturz im Iran müsste von innen kommen. Die dortige Opposition müsste gestärkt und ausgebaut werden. Aber dazu ist Trump natürlich zu ungeduldig und bekanntlich war sein Hauptmotiv für den Krieg ja auch die Ablenkung von innenpolitischen Problemen. Diese Ablenkung ist ihm zwar gelungen, dafür hat er den Nahen Osten ins Chaos gestürzt und die Quittung dafür erhält er im nächsten November mit einer krachenden Wahlniederlage. Typisch Orange-Elephant.
@Observer
Und von wo sollte der Umsturz in den USA und der EU kommen ? Ebenfalls von innen oder lieber von aussen ?
Die Mullahs sind übel, eine USA Marionette ist jedoch noch viel übler, daher kann man das mit der Bevölkerung umstimmen vergessen.
Boot on the Ground?
Wurde ein Tanker versekt?
Nein, nicht nur ein Tanker, sondern mehrere Boots wurden versekt. Prost!
Herr Stahel, Sie wiedergeben eine grauenvolle Übersicht wie die USA zahllose Kriege entfesselten zwecks Verkauf ihrer Waffen & Beschäftigung ihrer Arbeiterschaft.
Gegenwärtig passiert dies zum xten Mal wieder im Nahen Osten unter Anleitung Netanyahus! Die Welt wird 1 x mehr vorgeführt durch korrupte Kriegs-Fürsten.
Ich wünsche, dass Trump und die USA mit Israel einen schmachvollen Niedergang erleiden. Einmal mehr!
Prof. Stahel, with respect, your piece reads as if Epic Fury had not already changed the operational map. Your mind is absent.
CENTCOM states the campaign is dismantling “the Iranian regime’s security apparatus” and striking “locations that pose an imminent threat.” That is officially confirmed mission execution.
Your “boots on the ground or no victory” thesis is yesterday’s framework. Modern victory is node control, command decapitation, maritime security, and economic leverage. Even Mark Rutte has now admitted 22 countries have “come together” to answer Trump’s call to secure “the free sailing through the Strait of Hormuz.” 
So yes, Epic Fury is already a victory in strategic terms. The IRGC’s coercive architecture is being dismantled, regime leadership has been hit hard, and NATO has fallen in behind U.S. tempo. Fox is reporting the campaign is now on day 23 and tied directly to reopening Hormuz. 
Facts first, professor. My latest update is here, free: pnajadi1967.substack.com/p/kharg-is-the-keytrump-calls-the-shots
Every good wish from Washington, D.C.,
Pascal Najadi
„That is officially confirmed mission execution.“
Es gibt keine „offiziellen“ Informationen mehr.
Es gibt nur noch Propaganda.
Und die nackte Verzweiflung, die dem orangen Kretin aus jeder Pore drückt.
Experten in Interviews sprechen schon vom Einsatz taktischer Nuklearwaffen.
Genau. Und zwar sollen dabei die nicht-existierenden Nuklearwaffen Irans zum Zuge kommen.
Wenn Ideologie mitspielt – in diesem Fall gar eine religiöse – ist auch mit „Boots on the Ground“ kaum ein Sieg möglich. Schon gar nicht kurzfristig. Netanyahu wusste das und auch die US-Militärs hätten es wissen müssen. Aber Trump brauchte eine Ablenkung von der Epstein-Sache und hat sich anscheinend bereitswillig von Netanyahu zu einem Krieg überreden lassen.Jetzt wird gejammert.
geh mir weg mit deinem religionsnarrativ
Was der Märchenonkel Stahel nicht weiss. Die Iraner haben bereits Boots on the Ground und zwar ist das die Widerstandsarmee der Iraner gegen das verhasste Mullah-Regime
Der Iran hat eine ähnlich Topografie wie die Schweiz. Wo es kein Hochgebirge hat, da hat es Hügel und Voralpen. Einfach etwa 40x grösser.
Militärisch ist das nochmals deutlich schlimmer als Afghanistan, auch weil der Iran viel weiter entwickelt ist.
Und nach den Angriffen auf die Schülerinnen und die anderen wahllosen Bombardements werden die Amis keine Freunde mehr im Land haben (anders als in Afghanistan am Anfang mit der Nordallianz).
Man kann sich etwa vorstellen, wie die Geschichte ausgeht.
Die Amis können ja nicht mal ihre Basen am Golf schützen. Da ist eine Invasion völlig unrealistisch.
Tätsch, bum, Schnädäräbäng!
Ist die Welt nicht wunderschön, Herr Stahel?
1) Ich bin erstaunt über AS das er im Fall bzgl. Serbien von 1999 diese Infos hat die stimmt aber nicht vollständig ist. Es war tatsächlich eine politische Entscheidung, keine militärische. Die Nato hat es mit Bodentruppen versucht, zunächst mit albanischem Kannonenfutter (wie jetzt in der UA), und dann auch mit eigenen Truppen, an der Serbisch-Albanischen Grenze, und zwar schon 1998, und kläglisch gescheitert. Deswegen überhaupt die Luftkampagne 1999. Jelzin hat sich kaufen lassen. Wer sich erinnert weiß das Jelzin danach ganz schnell weg war vom Fenster.
2)
Daher was in Serbien nicht geklappt hat, wird auch im Iran nicht klappen. Iran ist nicht Afghanistan und nicht der Irak. Irak war flach, stark geschwächt, und schlechtes Militär, und von Afghanistan erst nicht zu sprechen, … und da haben sie ja nur die Städte kontrollieren können. Iran können die vergessen.
3)
Aber ich habe eine andere Vermutung über die wahren Absichten der US/Israel Pläne die ich schon letzte Woche in den Komentaren geäussert habe, und die mittlerweile von einigen Analysten ebenfalls so geäussert wurde.
Vielleicht war der Regime-Change tatsächlich ein Plan, mit einer realistischen Einschätzung das es nicht klappt. Die USA kannten die geopolitischen und wirtschaftlichen Konsequenzen eines Angriffs auf den Iran wie auch deren Reaktion, ud genau das war der Plan. Chaos zu stiften, bei der EU, China und den BRICS vor allem der neuen BRI.
In Washington regiert nur noch nackte Verzweiflung. Was er und seine Muppetshow auch anfassen, führt direkt in in ein Desaster.
Er ist am Ende, und wer weiss es. Die waidwunden USA werden Jahrzehnte brauchen, um sich von ihm zu erholen, ganz egal, wie’s ab jetzt weitergeht und was mit ihm geschieht.Ich hoffe allerdings, dass er uns noch eine Weile als Präsident erhalten bleibt, um seinen Job zu beenden: sein Land politisch, wirtschaftlich und moralisch komplett zu ruinieren.
Bald 40 Jahre nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion sind die USA dran.
Gut so!
Zuerst soll er sich nun einfach beim Iran entschuldigen und diesem Schadenersatz zahlen und dann sehen wir weiter …
Bomben und Raketen haben ein Ablaufdatum und deren Lager müssen von Zeit zu Zeit umgewälzt werden. Und wenn sie nicht „verheizt“ werden können (weil einmal vernünftige Politiker am Ruder sind), dann versenkt man sie in irgend ein Wasserloch oder lässt sie in einem Felsstollen verschwinden. So mein Eindruck.
Trump hat wohl damit gerechnet das sich das Volk erheben wird. Dieses liess sich zwar noch vor kurzem massenhaft bei Demonstrationen abschlachten, aber jetzt scheinen sie den Schwanz eingezogen zu haben.
Wenn sie nicht wollen und zu weiteren Opfern bereit sind, dann sollen sie halt weiter unter dem Regime leiden. Die Hand war ausgestreckt, sie wurde nicht angenommen. Das Problem Iran ist dadurch natürlich nicht aus der Welt.
Wollen wir das Problem Iran jedoch langfristig lösen, dann geht das nur mit einem Einmarsch von Truppen.