Roger Schawinski machte Anfang Woche in einem NZZ-Gastbeitrag publik, er würde mit seinem Radio 1 gut 10 Millionen Franken Investitionen verloren.
Beziehungsweise die Aussichten, das Geld jemals mit dem Unternehmen erwirtschaften und zurückzahlen zu können, seien gleich Null.
Dass er seine Arbeit ehrenamtlich und ohne Entlöhung dem Radio zur Verfügung gestellt habe, sei bloss ein Tropfen auf den heissen Stein.
Ausschlaggebend für die hoffnungslose finanzielle Situation seien die zu 80 Prozent eingebrochenen Werbeeinnahmen.
Die Forderung von Schawinski: Der Kanton, also der Staat, müsse helfen.
Wer das derart laut sagt ist jener Mann, der die Privatmedien für die Schweiz erfunden hat, darauf zurecht stolz ist und dafür auch von allen Seiten immer wieder gelobt wird.
Was heisst denn eigentlich privat? Nichts anderes, als dass man sich dem freien Markt aussetzt und das finanzielle Risiko zu 100 Prozent selber trägt.
Dies im Unterschied zu einer SRG, die Gebühren erheben darf, zu denen sich die Schweizer und Schweizerinnen erst kürzlich an der Urne mit überwältigendem Mehr bekannt haben.
Ist die Forderung von Schawinski also als humoristische Einlage zu interpretieren?
Als der Medien-Unternehmer mit seinen Fernseh- und Radiostationen Geld verdiente, war dies das Ergebnis und Resultat einer hervorragender Arbeit.
Jetzt, so müsste man nach dieser Logik schliessen, muss es wohl die schlechte Qualität von Radio 1 gewesen sein, die eine solche finanzielle Misere eingebracht hat, oder?
In Roger Schawinskis Welt gäbe es doch nur ein korrektes Vorgehen in einer solchen Situation: das Radio schliessen.
So wie er damals Radiostationen eröffnet hat, die ihm diese 10 Millionen eingebracht haben. Ist halt diesmal schlecht gelaufen.
Fairerweise muss man Schawinski zugute halten, dass auch er gegen „No Billag“ respektive „Halbierung der SRG“ war.
Aber ebenso war er es, der die Medienwelt zweigeteilt hat: Hier die monopolistische und staatlich unterstützte SRG, da er, der unabhängige Kämpfer für das private Unternehmertum.
Dass wir als Steuerzahler jetzt seine Verluste als privater Medienunternehmer decken sollen? Doch, das kann man eigentlich nur als humoristische Einlage interpretieren.
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„(…)er würde mit seinem Radio 1 gut 10 Millionen Franken Investitionen verloren.“
Wirklich?
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IP schlägt mit der orthographischen Recht-(fehlerhaften)schreibung sämtliche Rekorde. Praktisch kein einziger Artikel ohne Schlamperei. Anders kann man das nicht mehr nennen.
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Dä Roschee isch scho guet aber gäge d’Wille hät er kei Schansse.
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Roschee dazu:“Who cares?“
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Spinnt der jetzt auch total? Wo sind denn die Millionen alle hin, die er verdient hat?
So ein Schlitzohr 😈…
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Früher hatte er den Zeitgeist getroffen und diesem langweiligen Staatssender Konkurrenz geboten. Nun hat er den Zeitgeist verschlafen. Kann passieren aber so funktioniert Kapitalismus, 10 Mio. weg, kannst ja noch deinen Tesla verkaufen. In 10 Jahren sind auch die staatlichen Gebühren weg.
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📻📡💡🔦🔎
Auf meinem alten DAB Radio kommen ca. 300+ Radiosender mit Musik und alle paar Minuten quaselt jemand im bezahlten „Freude & gute Laune“ Modus ein paar lustige Sätze. A) Austauschbar B) Mobile hat alles was man braucht an News/Music. Lokal-Radio von Hinteralp mit News von dort hören ?
So sieht die völlig übersättigte Radio-Landschaf faktisch/heute aus. FYI Wir haben auch hier, bei uns in der CH, schon 2026, ohne dass es Viele bemerkt hätten. RS sollte das eigentlich wissen, er ist ja immer ein Vorausdenker gewesen (???) Jetzt weit hinten nach humpeln ?
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Das war zu erwarten, dass die Radios nach finanzieller Unterstützung rufen, wenn jetzt mit DAB und UKW zwei Übertragungstechniken finanziert werden. Roger Schawinski kann das natürlich nicht zugeben. Aber er hat mit seinem Feldzug gegen die SRG gerade den kleinen und unabhängigen Anbietern einen Bärendienst erwiesen.
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Gegen die UKW-Abschaltung war er auch. Geholfen hat es kaum was. Trotz Schrott-UKW in den Miesen. Schawinskis Motto: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren. Mein Rat: Dichtmachen den Laden!
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Wen interessiert’s? Wer nicht wirtschaften kann, geht halt pleite!
Einmal bewahrheitet sich: Grosse Klappe, nichts dahinter.
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Wenn es unser Roger nicht schafft, wer den sonst?
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Wer ist Schawinski?
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Wenn die gutgläubigen Menschen endlich begreifen, dass der neoliberale Ansatz die staatlichen Eingriffe in das Wirtschaftssystem nicht verringert, sondern es den Mächtigen in diesem System ermöglicht hat, öffentliche Institutionen zu kontrollieren, um die Rolle des Staates zu nutzen, um das ultimative Ziel des Neoliberalismus zu erreichen, nämlich so viele Menschen wie möglich in eine Notlage zu versetzen – und damit in eine Position der Schwäche und Knechtschaft gegenüber diesen Mächtigen, damit diese ihre eigenen Interessen ungehindert verfolgen können🫠
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Beziehe längst staatliche Stütze!
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Bin auch Profiteur von staatlicher Unterstützung.