Man reibt sich die Augen. Da geht ein monatelanges Seilziehen um Rüstungsgüter vor sich – jeder Franken für Flugabwehr, Drohnenabwehr, Luftabwehrmunition und den F-35 wird zermürbt debattiert.
Und dann dies.
Bundesrat Martin Pfister stellte zusammen mit Sandra Felix, Direktorin des Bundesamts für Sport, die Botschaft zu den Olympischen und Paralympischen Winterspielen 2038 ans Parlament vor.
Der Bund will maximal 200 Millionen Franken beisteuern. Die Bedingung: Kantone und Gemeinden müssen mindestens denselben Betrag aufbringen.
Zusammen also 400 Millionen Franken öffentliches Geld – zusätzlich zu den Sicherheitskosten für Armee, Polizei, Zoll und Nachrichtendienst, die im Bundesbeitrag ausdrücklich nicht enthalten sind.
Das Gesamtbudget der Spiele beläuft sich laut Verein Switzerland 2038 auf 2,2 Milliarden Franken. 82 Prozent davon sollen privat finanziert werden – durch Sponsoring, Merchandising, Ticketverkauf und einen IOC-Beitrag.
Die öffentliche Hand übernimmt den Rest. Kein Defizitschutz des Bundes, verspricht der Bundesrat.
Derselbe Bundesrat verantwortet das VBS. Und dieses VBS weiss, was fehlt.
Die Drohnenabwehr der Schweizer Armee ist praktisch inexistent – erst recht bei der heute üblichen Massierung von Dutzenden Flugobjekten gleichzeitig, kombiniert mit ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und Gleitbomben.
Die Patriot Raketenabwehr kommt frühestens 2031, eher 2033, falls überhaupt. Der Bundesrat setzt die Zahlungen aus und prüft die Stornierung.
Dabei stünde die Lösung vor der Haustür. In Zürich-Oerlikon entwickelt und produziert Rheinmetall Air Defence den Skyranger, einen der modernsten Drohnenkiller der Welt.
Deutschland bestellt bis zu 600 Stück. Österreich, Dänemark, die Niederlande, Polen: alle kaufen. Rheinmetall verdoppelt den Personalbestand in Oerlikon, weil die Nachfrage explodiert.
Die Schweiz kauft keinen einzigen. Eine Beschaffung vor 2030 ist offenbar kein Thema; das Geld fehlt und die Warteliste wird täglich länger. Ein „Waffen-Inländervorrang“ wäre hier am richtigen Platz.
Beim Vorgänger Oerlikon-Contraves bezog die Schweizer Armee über Jahrzehnte ihre kompletten Fliegerabwehrsysteme, von den 35-mm-Flab-Kanonen bis zu den Feuerleitgeräten Superfledermaus und Skyguard. Und war regelmässig Erstbesteller.
Das Schwestersystem Skynex wurde ebenfalls in Oerlikon entwickelt. Gefertigt wird es in Rom, weil das Schweizer Kriegsmaterialgesetz den Export an kriegführende Staaten verhindert.
Die Ukraine kämpft damit täglich gegen russische Drohnenangriffe. Die Schweiz schaut zu. Fraglich, ob der Feind dies auch tun wird.
Und nicht nur Drohnen bedrohen kritische Infrastruktur. 2023 zerstörten russische Streitkräfte den Kachowka-Staudamm am Dnipro; 700’000 Menschen verloren ihre Wasserversorgung.
Die Schweiz verfügt über Dutzende Staudämme und kein adäquates Abwehrdispositiv, das einen solchen Angriff verhindern könnte.
Die Sparappelle der Landesregierung klingen anders, wenn gleichzeitig 400 Millionen für einen Sportanlass geplant werden, bei dem das Volksrecht umgangen wird.
Kein Geld für den Skyranger. Kein Volksentscheid über 400 Millionen für Olympia. Sicherheit hat Priorität: Das verspricht derselbe Bundesrat.
„Panem et circenses“, Brot und Spiele: Das Rezept ist so alt wie die römische Kaiserzeit. Es hat noch nie eine verteidigungsfähige Landesarmee ersetzt.
„Das kleine Stachelschwein – das nehmen wir beim Rückzug ein.“ Im letzten Weltkrieg. Heute würden sie nicht mal mehr anhalten müssen.

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hat das kleine Stachelschwein keinen Wert mehr.
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Wir lassen uns ja unterwandern mit Millionen von Leuten die hier wenig bis nichts verloren haben. Was soll dann das Nachdenken über Abwehr wenn jeder Gaggalari einfach hereinlaufen kann und Status-S oder sonst Carte Blanche bekommt.
Dieses Land lohn sich gar nicht mehr zu verteidigen.
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Die Feinde der Schweiz sitzen z.B. im Budesrat, gegen die hilft keine Drohne.
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Wie mir diese Kriegstreiber-Medien und kriegstreiberischen Berichterstattungen auf den Sack gehen…
Und warum schiebt man 5 Mrd den korrupten ukrainischen Politikern in den Allerwertesten? Und bei der AHV diskutiert man ernsthaft über die Finanzierung und mögliche Geldquellen. Weder beim Ukraine-Topf noch bei den zig (sinnfrei verpulverten) Corona-Milliarden war die Geldherkunft je ein Thema.
Warum argumentiert man als Journalist nicht für Abrüstung?
Mehr Waffen = mehr Sicherheit? Man sieht in den USA, das dies nicht stimmt.
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Das Ukraine-Geld des Bundes wurde vor allem für die Flüchtlinge in der Schweiz ausgegeben. Das mit den Zahlungen an Politiker ist bösartiges Russengeschwafel.
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Was für ein Unfug! 400 Millionen für Olympia, das gibt es doch nicht! Ich glaube die in Bern haben die Realität verloren. Das wird das Schweizer Volk NIE bewilligen.
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Und für die IV und die 13. AHV hat es kein Geld?
Aber für die Olympischen Spiele, die Entwicklungs-Hilfe und das Asyl- und Flüchtlingswesen.
Schräge Nummer, welche da an der Demokratie (Volks-Herrschaft) vorbeiläuft.
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Die Prioritäten des BR sind seltsam gesetzt. Man schwadroniert von Fähigkeitslücken, jammert über Defizite und schlägt gleichzeitig 200 Mio. für olympische Spiele vor. Der Blödsinn vom „Zusammenhalt des Landes“ dient als Hauptargument. Wenn die Mittel knapp werden/sind, haben die olympischen Spiele keinen Platz in der Finanzplanung. Alles andere ist unglaubwürdig.
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Bis man dann im 2038 oder kurz vorher merkt dass die 200 Mio. CHF viel zu niedrig angesetzt sind. Und wenn dieser Fall tatsächlich eintrifft müssen dann auch noch die zuständigen Kantonen mit dem gleichen Defizitbetrag aufstocken…
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Defizite? Die Lohnnebenkosten bei der ALV (Solidaritätsprozent), bei der Berufsunfallversicherung und bei den Familienausgleichskassen sind in den letzten Jahren gesunken. Budgetiert hatten die Kantone für 2025 ein kumuliertes Defizit von 1.12 Milliarden Franken in ihren Erfolgsrechnungen. Herausgekommen ist ein Überschuss von 2.81 Milliarden Franken. Die Kantone haben sich also fast um 4 Milliarden Franken verrechnet. Im Jahr 2024 lagen die Kantone bereits stark daneben, die Differenz zwischen Budget und Rechnung war aber mit 2.41 Milliarden wesentlich weniger ausgeprägt.
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@Abschaffung 2. Säule: ich spreche hier nur vom Bund – nicht von den Kantonen.
Betr. Kantonen ist es fragwürdig, dass Kantone, welche stark vom Finanzausgleich (NFA) profitieren (wie Wallis oder GR), sich solche Ausgaben leisten können… aber darüber können hoffentlich die Einwohner der betr. Kantone/Gemeinde noch abstimmen.
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@Oekonom
Gerade der Bund macht es aktuell mit seinem sogenannten Stabilisierungsprogramm exemplarisch vor, indem es massive Kürzungen beim Service public und bei den Bundesangestellten vorsieht. Dasselbe Prinzip wurde über Jahrzehnte auch bei der AHV angewendet – immer mit zu pessimistischen Prognosen, um Abbaudruck zu erzeugen. Mittlerweile verfügen Bund, Kantone und Gemeinden über ein Eigenkapital von über 120 Milliarden Franken.
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Ist das nötig wenn die „reiche“ Schweiz nicht mal in der Lage ist die Altersvorsorge zu sichern?
Immer bei jeder sich bietenden Gelegenheit gegenüber dem Ausland glänzen. Die Kosten tragen ja nur die fleissigen Bürger
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Im 2038 gibts kein Olympia mehr weil, wenn wir so weitermachen, sich die Menschheit bis dann bereits selbst vernichtet hat.
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„Die Armee muss sich gedulden. Ob der Feind das auch tut?“
Was für ein Feind? Wahrscheinlich will uns hier ein weiterer Plauderi weismachen, dass die Russen bald Polen, dann Österreich und am Schluss Portugal einnehmen wollen.
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Die Schweiz hat heute keine direkten oder benannten Feinde. Dank ihrer seit 1815 völkerrechtlich anerkannten, bewaffneten Neutralität ist das Land in keinen internationalen Krieg verwickelt und unterhält diplomatische Beziehungen zu allen Staaten.
Die historischen „Erbfeinde“ stammen aus der Entstehungs- und Gründungsgeschichte der Eidgenossenschaft:Habsburg (Österreich): Die Herzöge von Österreich waren jahrhundertelang die Hauptgegner der alten Eidgenossen, deren Konflikte in den Schlachten bei Morgarten, Sempach und im Schwabenkrieg (1499) gipfelten.
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@Schweiz hat nur einen Feind, den zwischen Ohren.
Die Schweizer lieben ihre Armee vor allem, weil sie tief in der demokratischen Identität und Geschichte des Landes verwurzelt ist. Das einzigartige System dahinter schafft ein starkes Gemeinschaftsgefühl, von dem Gesellschaft und Wirtschaft direkt profitieren.
Das Milizprinzip: Die Schweizer Armee ist kein Berufsheer, sondern eine Bürgermiliz. Vom einfachen Soldaten bis zum Oberst üben fast alle ihren Dienst neben dem zivilen Beruf aus. Das verbindet die Bevölkerung und schafft Identifikation. Garant der Neutralität: Die Armee.
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Geld für olympische Spiele die niemand will und den Grimsel-Tunnel den niemand braucht, aber spare müemmer gell.
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2038 in der Schweiz? Da wird uns der russische Bär doch längst verspeist haben. Lauter Widersprüche aus dem VBS mit dem genialen Pfister.
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Schweiz im Herzen Europas braucht keine Armee.
Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) ist eine antimilitaristische Organisation, die sich einsetzt gegen jegliche Beteiligung der Schweiz am Krieg. https://gsoa.ch
Aufgrund der langen Tradition der Schweizer Neutralität waren die Schweizer Streitkräfte seit dem frühen 19. Jahrhundert nicht mehr an Kriegen im Ausland beteiligt, nehmen aber an internationalen Friedensmissionen teil. Die Schweiz ist Teil des NATO-Programms „Partnerschaft für den Frieden“.
Ausbildungsarmee?
https://www.vtg.admin.ch/de/leitlinien-bundesrat-verteidigung
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@Schweiz hat nur einen Feind, den zwischen Ohren.
Der Schweizer Militärdienst und die Liebe zur Armee sind stark durch das Milizsystem geprägt. Es gilt als Lebensschule, die Kameradschaft, Führungskompetenzen und Krisenbewältigung fördert. Zwar ist der Dienst Pflicht, doch viele schätzen die praktische Erfahrung und den persönlichen Nutzen für das zivile Leben. Neben der klassischen Landesverteidigung unterstützt die Armee zivile Behörden bei Katastrophen oder Grossanlässen (Assistenzdienste). Die Schweizer Neutralität ist historisch als «immerwährend und bewaffnet» definiert.
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… dienen doch einzig dazu, dass sich Politiker und die SRAffen wieder einmal wichtig machen können.
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Ich schlage vor, wir erübrigen 1 Milliarde für die Olympiade 2028.
Zudem 12 Milliarden für die Armee zusätzlich. 7 Milliarden für die AHV.
Einsparung wie folgt: 1 Milliarde beim Bundespersonal, 19 Millarden weniger Subventionen/NGO/Entwicklungshilfe.
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Die Bundesräte bzw. Könige wollen sich im Licht solcher Veranstaltungen sonnen und präsentieren. Der schlimmste war und ist der Skilehrer aus Kandersteg. Der Intersport Verkäufer. Der Blender, Adolf Ogi. ‚Image war alles‘.
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Das ist mit ein Grund, weshalb die 13. AHV Rente angenommen wurde. Viele dachten, der Bundeshaushalt bitte Platz, diese Zusatzkosten anderweitig einzusparen.
Heute sieht man: BR und Parlament können das AHV-Problem nur über Zusatzsteuern lösen. Sie sind auch unfähig, sich um eine angemessene Luftverteidigung zu kümmern. Schlussendlich sollen auch dafür die Steuern erhöht werden. Es ist das perfekte Abbild einer denkfaulen, sich aus der Verantwortung stehlenden Stimmbürgerschaft.
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Kommt garantiert nicht!
Alle letzteren Bewerbungen verliefen im Sand.
Warum wohl????
Weil wir nicht in der EU sind!
Hoffentlich geht‘s wieder in die Hose!
Weil wir bleiben wollen, wie wir nun mal sind! Punkt! Aus! Amen!
Und Freude wird herrschen!
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Für alles und jeden stellt man Geld bereit, nur für die AHV reicht es seit Jahrzehnten nie…
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Ist ein Publizist jemand, der nachweislich etwas besonders gut kann oder weiss?