Mario Irminger ist der vielleicht wichtigste Manager Helvetiens. Er führt einen Konzern mit 95’000 Mitarbeitern – Nummer 1.
Die Rede ist von der Migros. Die durchläuft unter Irminger eine Radikalkur. Kein Stein bleibt auf dem anderen.
Ob der Orange Riese damit Lidl und Aldi bezwingt, wissen die Götter. Oder Philippe Gaydoul.
Der ist zwar nur Erbe. Aber was für einer: Milliarden hatte es ihm ins Haus gespült.

Karl Schweri sei Dank. Das war Gaydouls Grossvater. Vor allem war Schweri Gründer von Denner.
Den Discounter hatte Schweri über die Jahrzehnte zur harten Migros-Konkurrenz aufgebaut. Als dann Gaydoul das Ruder übernahm, versuchte der Enkel gar nicht lange, das Werk fortzusetzen.
Schnell verkaufte er die Kette für mehrere Milliarden der Migros.
Chef Herbert Bolliger, der vor 20 Jahren das Rennen gegen Mitbewerber Coop machte, hatte mit dem Deal den Coup seiner Karriere geschafft.
Auf dem Denner-Chefposten landete Mario Irminger, ein aufstrebender Migros-Manager. Der schuf sich mit seiner Denner-Leistung rasch den Ruf des Coming Mans innerhalb der Gruppe.
Nachdem Bollingers Nachfolger Fabrice Zumbrunnen von der kleinen Migros Neuenburg den Dutti-Riesen Richtung Klippe gesteuert hatte, kriegte Irminger die Chance seines Lebens:
Migros Big Boss. Das war im Frühling 2023. Jetzt kommt ausgerechnet Erbe Gaydoul, der mit seinen geerben Milliarden mehrere Unternehmen kaufte und diese in den Sand setzte.
Und lässt an Irminger keinen guten Faden.
Der Migros-Boss würde Denner gerade Richtung Abgrund steuern, die Läden sähen immer noch gleich aus wie damals vor 20 Jahren, als er die Kette der Migros verkauft hatte, so Gaydoul heute in der NZZ am Sonntag.
Zwei verlorene Jahrzehnte, findet Gaydoul. Der Vorwurf wiegt schwer.

Irminger hat einzig deshalb die Migros-Gesamtführung erhalten, weil Denner innerhalb des Detailhandels-Konzerns als einzigartige Erfolgsstory gilt.
Alles nur Schall und Rauch? Viel Hype und Show, aufgeführt von Mario Irminger?
Die Migros-Pressestelle dementiert selbstverständlich. Man habe Denner zweimal radikal renoviert, insbesondere unter Irminger sei der Discounter aufgefrischt worden.
Der Vorwurf, man sei mit 3’500 Produkten gar kein echter Discounter mehr, sei an den Haaren herbeigezogen.
Gaydoul betont seinerseits, halb so viele Einzelartikel seien das Maximum, wenn man Tiefpreis-Leader sein wolle.
Ach was, findet der Migros-Sprecher in der Sonntags-NZZ, Denner würde seit Jahren eindrückliche Gewinne abliefern.
Mag sein.
Doch Gaydoul, ein denkbar schlechter Absender für die harsche Kritik, wenn man dessen eigene unternehmerische Leistung zum Nennwert nimmt, hat ins Schwarze getroffen.
Bei der wichtigen Migros-Tochter ist nämlich Feuer im Dach. Mehrere Spitzenleute sind über Nacht verschwunden, zuletzt der CEO – den hatte Irminger erst ein Jahr zuvor eingesetzt.
Die Führung hält jetzt Irmingers Mann in der Konzernleitung in den Händen, der für die Beteiligungen wie jener an On-Galaxus zuständig ist.
Ein Zahlenmensch, das Gegenteil von einem Ravioli-Hardseller.
Irminger hat mit Denner eine Baustelle mehr, das ist seit heute unbestritten – unabhängig davon, dass die Kritik von Vielredner Gayould kommt.


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Was hat Gaydoul auf die Reihe gekriegt, ausser den Denner-Verkauf an die Migros?
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Ein sorgenfreies Leben dank seinem Grossvater.
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Gaydoul hat 100 % Recht! Irminger sollte sich auf die Migros konzentrieren und dort seine Probleme lösen, und uns keine politischen Ratschläge erteilen. Seine unsäglichen Äusserungen und Aufrufe gegen die Nachhaltigkeitsinitiative werden noch lange nachwirken und ihn Umsatz und Gewinn kosten!
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Gaydoul hat völlig recht, Denner nimmt man kaum mehr wahr. Schlechte Standorte unattraktives Ladenkonzept.
Denner lebt vom Tabak & Alkohol
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Der Zopf ist dort sehr gut! Besser als in vielen Bäckereien!
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Kann ich nicht bestätigen.
Markenartikel gibt es da zum Spitzenpreis, ist immer in der Nähe vom Migros (bin ein lebenslanges Coop-Kind), Früchte und Gemüse sind eingepackt und somit sicher vor Hühnern, die alles betatschen und anfassen müssen, es gibt gute Weine (wenn man sich auskennt). Ob sich da jetzt Paletten stapeln oder von Jungfrauen in einer Vollmondnacht die Regale nach Feng-Shui einfüllen, ist mir sowas von egal.
Ich mag den Denner, auch wenn ich mir den Globus leisten kann. Am meisten ‚gefallen‘ mir ja die Hühner, die mit einer Globus-Tasche im Denner einkaufen 🙂
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Was kann Gaydoul eigentlich? Ausser Schweris Enkelsohn zu sein.
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Lidl Grosseinkauf!
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Das (Zürcher) Management bei der Migros war schon immer sehr schlecht.
Migros hat immer mehr leere Regale. Das erinnert mich an die Swissair-Endphase, wo die Piloten Kerosin nur noch gegen Bargeld erhielten.
Wie lange macht es die Migros noch?
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Das ist wegen der schwachen Logistik. Diese kann den Warendruck nicht aufrecht halten.
Das vermutlich grösste Problem in der Migros heute.
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Bevor man über Managementfehler, Mentalität oder „Baustellen“ spricht, muss man zuerst die gesellschaftliche Realität anerkennen – und die lautet: Immer mehr Menschen haben real weniger Geld zur Verfügung. Und genau das trifft Denner und Migros direkt im Kern ihres Geschäftsmodells. Ein Discounter lebt davon, dass Menschen:
sparen müssen
preissensibel sind
einfache Sortimente akzeptieren
günstige Eigenmarken kaufen
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Migros ist traditionell die „preisbewusste Mitte“.
Wenn aber:
die Mitte schrumpft
die Kaufkraft sinkt
die Kundschaft polarisiert (Bio oben, Discounter unten)
…dann verliert Migros von beiden Seiten.
Der Artikel tut so, als sei Irminger schuld an Denner‑Problemen.
Aber die strukturelle Realität ist: Die Kundschaft hat empfindlich weniger Geld – und das verändert den gesamten Detailhandel.
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Gaydoul hat in seiner Zeit Denner erheblich weiter gebracht. Die Läden wurden aufgefrischt, aber vor allem die Logistik ist da deutlich stärker geworden. Und er hat genau im optimalen Zeitpunkt verkauft. Das sind drei wirkliche Leistungen.
Zu Denner heute: Die Sortimenterweiterung hat viel mit Backwaren und Frische zu tun. Das wird heute einfach erwartet und bringt erheblich Marge. Auch Aldi / Lidl haben das gemacht.
Das grösste Problem der Migros ist und bleibt die Logistik, das Rückgrat eines Detailhändlers. Hier spielen die Regionalgenossenschaften eine ungute Rolle.
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Ausgerechnet Gaydoul, der Luftheuler. Was kann er überhaupt als Betrieb um Betrieb an die Wand zu fahren?
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Denner Seedammcenter wurde kürzlich renoviert. Alkohol Laden wie früher PickPay. Keinerlei Innovationen. Da ist Lidl zehnmal besser.
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Bei Denner braucht es keine aufgemotzten Läden. Das Image ist „Gestell-Discounter“. Die Kunden wünschen ein grosses Weinsortiment, Wässerli und Süsswaren und dann hat’sich bald. Ein Aldi kopieren bringt nichts. „Neue“ Discountlinie besetzt.
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Stimmt, im Denner kaufe ich vor allem Cola -50%
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Das Denner-Marketing (wahrscheinlich by Migros) wirkt desorientiert. Es besteht offensichtlich ein Unwissen über die Kundschaft. Das sind Einkommensschwache, besonders Ausländer, aber auch Schweizer im Tieflohnsektor. Wie kommt Denner also darauf, ausgerechnet die Eishockey-Nati mit ihren Einkommensmillionären zu sponsern? Völliger Unsinn.
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Gaydoul hatte es ja in der Hand. Er kontrollierte Denner nach seinen Vorstellungen entwickeln können. Er entschied sich sich anders und verkaufte lieber an Migros und jetzt beklagt er sich. Sucht er einen Job als Denner Boss?
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Boomerprobleme
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Wenn Gaydoul es besser kann hätte er nicht verkaufen dürfen. Nach 20 Jahren mit Kritik zu kommen ist lächerlich und ohne Stil. Er hat mit Denner seit 2 Jahrzehnten nichts mehr zu tun und sollte sich entsprechend verhalten. Denner geht ihn schlicht nichts mehr an!
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Migros hat in der unsäglichen Diversifikationsphase ***sämtliche*** übernommenen Firmen an die Wand gefahren. Das Management dort war und ist grottenschlecht.
Wenn er den ehemals äusserst gut geführten und hochrentablen Denner genau an diesen Laden verkauft, ist er schon selber schuld und würde besser schweigen.
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Ebenso der ex Käser Peter Diethelm ist total überfordert in seiner Position.
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den hässlichen, widrigen DDR-Mief der Migros endgültig aufgedrückt zu bekommen. Die widerliche, dilettantische Migros-Werbung erinnert ständig an üble DDR-Zeiten. Schade um Denner, dass die einst hoffnungsvolle Firma den Migros-DDR-Stempel aufgedrückt bekommt. Leider läuft auch Denner Gefahr, mit der Migros rasch in Richtung Untergang zu gehen.
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…er hat einst die Denner zu einem weit überrissenen Traumpreis an die damals noch einigermassen rentierende Migros verscherbelt. Nun ist es unschön über eine Migros herzuziehen, die nur noch ihre Trümmer sortiert und vor dem definitiven Untergang steht.
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Das ist ja lächerlich: ein Erbe der nie etwas leistete und alles an die wand fuhr, Paradebeispiel Ares, aber auch Navyboot, spricht nun gross auf. Dann hätte er es halt nicht verkauft, wenn er es besser kann, nur das dann Denner schon komplett verschwunden wäre
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dass die Migros mit ihren unrentablen Seitenästen unrettbar dem Untergang geweiht ist. Zu viele langjährige und gute Kunden sind der Migros (leere Gestelle sind an der Tagesordnung) davongelaufen. Die jetzigen, unfähigen Apparatschiks versuchen nur noch, so lange wie möglich die eigene Tasche zu füllen.
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„SuperMario“ ist entscheidungsfreudig und (noch?) durchsetzungsstark. Doch er ist auch laut, versprüht Optimusmus ohne Ende. Das aktuelle Resultat hinkt und die Läden sehen auch noch aus wie früher.
Herr Gaydoul hat übrigens seit dem Verkauf von Denner auch unzählige Projekte mit Schickimickimarken in den Sand gesetzt.
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Migros wird zu Denner, Denner wird zur Migros. Letztlich wird nur noch ein Name übrig bleiben. Jegliche weitere Versuche einer Separation wird scheitern. Da kann McKinsey noch so oft am Hauptsitz am Limmatplatz aufkreuzen. Man erinnert sich an die „Hunter Strategie“, ausgetüftelt für die Swissair. Migros sollte aufpassen das aus ihr plötzlich ein REWE wird.
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Sie haben einst klingende Marken wie Navyboot, JetSet, Fogal, Hanhart-Uhren ruiniert und in den Sand gesetzt. Ein wenig mehr Zurückhaltung wäre mehr als angebracht…
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Werde die Begeisterung für Migros & Denner & andere nie verstehen, da die Schweiz extrem winzig ist, also die Grenzen extrem zahlreich (und 100 % unkontrolliert) sind. Migros & Denner Produkte sind viel zu teuer.
Es ist offensichtlich, dass ich in diesen arroganten Orange-Läden nie etwas kaufe (oder kaufen werde). Beispiele (Komparativ): Ener Bio c/o Denner oder in Deutschland – Denner = bis zum 3-fachen des Preises für dasselbe D-Produkt.