Das Dolder-Bad am noblen Zürichberg gibt immer mehr Rätsel auf. Der Stadtzürcher Steuerzahler hat 20 Millionen für die zweijährige Totalsanierung aufgeworfen.
Am Wochenende war Eröffnung. Das Volk musste stundenlang auf Burger+Pommes warten, dafür räkelten sich The Chosen Few in den Sofas der am anderen Ende des Pools liegenden neuen Moët-Schampus-Lounge.
Die hatten beste Sicht auf die Rampe, von wo die Kids seit Urzeiten jauchzend ins kühle Nass des 50-Meter-Beckens sprangen.
Doch wo nur ist das Sprungbrett geblieben?
Dieses war stetss die grosse Attraktion im edlen Freibad, das sonst spartanisch Fun-los daherkommt.
Hüpfen, springen, Salto – yeaahhh. Und jetzt: Triste Leere vor Shiny-Schampus.
„Das Sprungbrett wird aus sicherheitstechnischen Gründen nicht mehr am Beckenrand angebracht“, sagt der Sprecher des verantwortlichen Hochbau-Departements der Stadt Zürich.
„Dieser Entscheid fiel zeitgereicht während der Bauzeit – und nicht ‚erst zuletzt‘.“
Hinter der verklausulierten Aussage steckt eine Peinlichkeit erster Güte. Die Stadtväter und ihre externen Planer eines Baubüros hatten nicht gemerkt, dass sich die Pool-Tiefe verändert.
Durch den Umbau. Es gab eine komplett neue Verkleidung des Schwimmbeckens, möglicherweise brauchte es auch Installationen am Boden.
Wegen der Wellenmaschine. Ursprünglich wollte man die alte aus den Urzeiten des Dolder-Bads aktivieren, wegen des schlechten Zustands brauchts jetzt eine komplett neue. Montage: 2027.
Wie auch immer: Die Höhe hatte sich verändert. Um 5 Zentimeter. So viel fehlten, um das Sprungbrett wieder zu installieren.
Das aber war urspünglich der Plan. Nun fragten am grossen Eröffnungswochenende alle Kinder: Was ist passiert?
Die Mütter zuckten mit den Schultern, die Väter verstanden nur Bahnhof.
Zürich, Seldwyla. Dass wegen weniger Zentimeter das Sprungbrett gestrichen wurde, leuchtet nicht ein. Die Tiefe ist in der Sprungzone, ganz am unteren Ende des Pools, eindrücklich.
Vielleicht lassen sich die Zuständigen in den Büros unten in der City noch etwas einfallen.
Für 20 Millionen umgebaut, jedes Jahr 600’000 Steuer-Betriebs-Franken für Dolder-Bodenbesitzer und Milliardär Urs Schwarzenbach, eine Champagner-Häppchen-Zone für die Schönen im Mini-Bikini:
Aber kein Sprungbrett für die Jugend? Oh Mann.



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zahle ich keine Steuern in der Stadt Zürich.
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Aber vermutlich an den Finanzausgleich für
Rot-Grün Zürich.
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Das Volk musste stundenlang auf Burger+Pommes warten musste, räkelten sich The Chosen Few in den Sofas der neuen Moët-Schampus-Lounge.
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KI-Antwort: „Der Satz ist eine scharfe soziale Kritik, die Ungleichheit und Privilegien anprangert. Er zeigt:
1. Die Mehrheit hat es schwer (symbolisiert durch Burger+Pommes und Wartezeiten).
2. Eine kleine Elite lebt im Luxus (symbolisiert durch Moët-Champagner und Lounge-Sofas).
Es geht um die Kluft zwischen Arm und Reich, zwischen Benachteiligten und Privilegierten.“
Oder kurz: Klassenkampf… und das in IP?
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Danke, habe ich verstanden. Und grammatikalisch so?
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Und wenn eines Tages was „passiert“ wäre, wäre der Autor dieser Zeilen genau der Erste, der ueber mangelnde Kontrollen und ein allgemeines Versagen der öffentlichen Ordnung etc. schwadronieren würde.. egal was passiert, alle (immer Anderen) sind irgendwie blöd.
Um die allgemeine Dauererregung in der „Redaktion“ zu dämpfen schlage ich die Anschaffung eines kollektiv zu nutzenden Absamblocks vor. Ich bin mit einer Spende i.H.v. 100,- dabei.
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Unglaublich wie gewisse Leute katastrophales Fehlverhalten von Behörden immer wieder entschuldigen, wahrscheinlich sind das alles selber Beamte. Bitte weiterschlafen in der Beamtenstube.
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Die Pointe sind nicht die 5 Zentimeter, sondern dass sie niemand kommen sah. Die nötige Tiefe unter einem 1-Meter-Brett ist normiert – rund 3,40 m, kein Verhandlungsspielraum. Wer ein Becken neu verkleidet, kennt diese Zahl, bevor der erste Plättli liegt. Und selbst dann gäbe es Wege ausser Abriss: In Huttwil hat man ein zu tief tauchendes Brett einfach versteift. Für 20 Mio. hätte man darauf kommen dürfen.
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„…Für 20 Mio. hätte man darauf kommen dürfen…“
Dann müsste man vom Fach sein.
Man ist aber sicher aus der Politik und nicht vom Fach.
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Der anti Reichen Reflex der Linken. Typische. Wäre das Sprungbrett in Seebach würden die Linken den Turm in SP Farben als Wahlwerbung malen.
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Der Stadtrat von Zürich macht viel Chaos ist der Eindruck.
Beispielsweise wollte Zürich unbedingt Alstom Trams und nicht die von Stadler.
Nun in der grossen Hitze streiken die Klimaanlagen von Alstom, die Batterien fallen aus und die Elektronik macht Probleme.
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Wenigstens geben die Trotteln zu, den Planungsfehler während der Bauphase schon bemerkt zu haben. Der Ing., der das verbockt hat, soll sich outen. Er hat sicher schon als Kind auf dem 1m-Sprungbrett in die Hose gemacht.
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Oder sich den Kopf gestossen 😇
Dickeres Wasser einfüllen dann passt es wieder.
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Im alten Österreich gab es den gütigen Kaiser Franz Joseph, der in solchen Fällen mit huldvoller Milde eine Ausnahme genehmigte.
So kann man grosse Schäden vermeiden. Aber in einer perversen Gesellschaft wie der Zürcher Stadtregierung fehlt jemand weiter oben in der Hierarchie, der den Mut hat und die Verantwortung übernimmt für eine kleine Abweichung.
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So herzig. Die Gaga-Wutbürgis hier wären die ersten, die bei einem Vorkommnis aufjauchzen würden (wurde der Baum kontrolliert!!???!!?!).
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Für meine kleine Wärmepumpe haben 3 (in Zahlen: drei) Stadträte unterschrieben….
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So schade wie sich IP über die Jahre zum Blick-Online-Portal gemausert hat. Je älter der Herr Hässig wird, desto mehr fokussiert er sich auf solche Sensations-Gschichtli. Wenn man dann noch die 100-fachen primitiven Kommentare zu den Stories liest, kommt einem definitiv das kotzen.
Mit Wehmut erinnere ich mich an die Urzeiten von IP
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Sensationsgeschichtli geben eben Klicks. Klicks generieren Stützli. Und massig Stützli braucht man, wenn man unter seinersgleichen in der Kronenhalle ein Häppchen in die Rübe drücken will.
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Immer besser Ausgebildete … und dann das. Unfähigkeit pur.
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Das sind hochspannende Themen, welche die Finanzwelt heute mal wieder erschüttern. Gönne mir inzwischen noch einen kleinen Moët & Shampoing für 108 Stützli das Glas.
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Wo ist dann das Gender WC ?? Wurde dies auch wegen 5cm nicht gebaut ??
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Rot-Grün kann es einfach nicht…
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Aber rotgrün wurde immer und immer wieder gewählt….
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Vielleicht will man im Dolder einfach keine Kids mehr die Spass haben. Auch die Cüpli-Sozialisten brauchen etwas Ruhe wenn sie neidisch zur Moët-Schampus-Lounge blinzeln.
Die Kinder haben ihren Spass verloren die Flaschen die dafür verantwortlich sind bestimmt noch auf der Lohnliste der Stadt!
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Für Politiker sollte es, wie in jeder Firma, einen Eignungstest geben. Es gibt zuviele ungeeignete Menschen in der Politik, weil man sie in der Privatwirtschaft nicht brauchen kann.
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5 cm können z.B. die Differenz ausmachen wenn es darum geht, ob ein Schwertransport (Spezialtransport) unter einer Brücke oder durch den Gotthardtunnel durchfahren kann oder ob ein Sicherheitsmechanismus greift oder falliert. Hässig, Ihre Aufsätzchen sind kindisch.
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Am Züriberg mit Zoo Voliere und Sprungbrett widerspiegelt sich das Dilemma der Schweiz. In der Theorie (ETH) sind wir spitze in der Praxis und Umsetzung verlottert die Schweiz.
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Ob da die Erbauer der berühmten „Hochrheinbrücke“ in Laufenburg wieder zugeschlagen haben? Dort ging es um 54 cm, hier bloss noch um 5.
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Im Wellenbad gab es doch 2 Sprungbretter eines auf der Höhe des Beckenrandes und eines mit Stahlgestell oder habe ich das nur geträumt?War die Wellenmaschine denn verrostet ? Da hat man dann gespart, vollständig am falschen Ort.
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Schilda, nicht Kellers Seldwyla.. kann in der aktuellen mörderischen mindestens Jahrmillionenhitze (SRF) ja mal passieren.