Hamza Raya ist Zürcher, Muslim und Comedian. Gegen ihn hat die Staatsanwaltschaft Zürich ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Verletzung der Anti-Rassismus-Strafnorm eröffnet.
Auslöser ist eine Strafanzeige aus Deutschland. Gegenstand der Anzeige ist ein Video, das Raya 2024 auf seinem YouTube-Kanal veröffentlichte.
Der Titel: „Rassistische Witze – Jude vs. Araber“. In dem Video sitzt Hamza Raya gemeinsam mit Sam Friedman vor der Kamera.
Friedman ist Zürcher, Jude, Israeli und ebenfalls Komiker. Die beiden erzählen sich abwechselnd Witze über Juden und Araber.
Wer das Video anschaut, erkennt sofort, worum es geht. Zwei Freunde nehmen die dümmsten Vorurteile über ihre jeweiligen Ethnien oder Religionen auf, überzeichnen sie satirisch und lachen gemeinsam darüber.
Das Video ist durchaus witzig und zudem ausdrücklich als Satire gekennzeichnet. In der Beschreibung stellen die beiden unmissverständlich klar, dass es sich um Comedy handelt und weder Antisemitismus noch Islamfeindlichkeit verbreitet werden sollen.
Hamza Raya kommentierte die Strafanzeige aus Deutschland mir gegenüber mit seinem typischen Humor:
„Immer dasselbe: Ein Jude und ein Muslim setzen sich zusammen, lachen miteinander als Freunde, und irgendwo sitzt ein Deutscher, der das verbieten will.“
Treffender lässt sich dieser Fall kaum beschreiben.
Wenn man das zu Ende denkt, dann spalten hier nur die Staatsanwaltschaft und alle, die diese Anzeige gegen Raya unterstützen.
Denn wo Menschen unterschiedlicher Herkunft miteinander lachen, entstehen Vertrauen und Freundschaft. Wo der Staat dieses Lachen kriminalisiert, lehrt er die Menschen, Abstand voneinander zu halten.
Die Botschaft lautet: Lacht nicht miteinander. Macht keine Witze übereinander. Geht euch lieber aus dem Weg. Und wer solche Grenzen überwindet, riskiert ein Strafverfahren.
Eine Staatsanwaltschaft, die so handelt, trägt dazu bei, Rassismus zu konservieren, da sie eine der wirksamsten Methoden, Rassismus zu überwinden, zerstört: den gemeinsamen Humor.
Mit diesem Verfahren steht also nicht nur die Meinungsfreiheit auf dem Spiel. Angegriffen wird auch die Kunstfreiheit selbst.
Denn Satire lebt davon, Grenzen zu überschreiten und Vorurteile mit Gelächter blosszustellen.
Genau deshalb hat sich das Bündnis Redefreiheit, wo ich Geschäftsführer bin, entschlossen, Hamza Raya zu verteidigen.
Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie ein Komiker wegen seiner Witze vom Staat bestraft wird.
Das Bündnis Redefreiheit hat bereits den Satiriker Bireweich (Mirco Casorelli) erfolgreich bis zum Freispruch verteidigt.
Wir wissen, dass sich dieser Fight führen lässt. Und wir sind entschlossen, ihn auch im Fall Hamza Raya zu gewinnen.
Dafür haben wir ein Crowdfunding eingerichtet, um diesen neusten Fall notfalls durch sämtliche Instanzen zu führen.
Wer verhindern will, dass aus diesem Verfahren ein Präzedenzfall für die Kriminalisierung von Satire in der Schweiz wird, kann unsere Arbeit unterstützen.
Wie Professor Marcel Niggli, ordentlicher Professor für Strafrecht an der Universität Freiburg und Vorstandsmitglied des Bündnisses Redefreiheit, zum Fall Raya sagt:
„Die eigentliche Gefahr dieses Verfahrens liegt nicht in den Witzen. Sie liegt darin, dass der Staat den Anspruch erhebt, zu entscheiden, worüber freie Bürger noch lachen dürfen.“
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Für mich sind Hamzas „Witze“ oft überzogen, respektlos und nicht wirklich lustig. Ich glaube nicht, dass er ein Rassist ist, aber er scheint zu meinen, unter dem Label Comedy könne er alles sagen – egal wie verletzend es ist. Am Ende geht es vor allem um Aufmerksamkeit und Clicks. Gerade jemand mit so viel Reichweite sollte Jugendlichen ein Vorbild sein und einen respektvollen Umgang fördern, statt die vulgäre Sprache und gegenseitige Respektlosigkeit weiter zu normalisieren. Aus vermeintlichem Spass wird sonst schnell echte Verletzung.
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Bin der gleichen Meinung. Und ich kommuniziere auch nicht in Woke Sprache. Am Anfang wars irgendwie noch originell, mittlerweile glaube ich auch, dass der Tabubruch gezielt für Clickbait verwendet wird. Kenne einen der Beteiligten sogar persönlich, trotzdem ist es Zeit sich neu zu erfinden.
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„Die eigentliche Gefahr dieses Verfahrens liegt nicht in den Witzen. Sie liegt darin, dass der Staat den Anspruch erhebt, zu entscheiden, worüber freie Bürger noch lachen dürfen.“
Nicht nur, worüber man lachen darf, aber auch.
Der Schuldige ist aber nicht der die Anzeige gemacht hat, sondern die saudummen Schweizer, die sich selbst an der Urne solche Maulkorbgesetze verpassen.
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Bei der humorresistenten Führung im Kanton Zürich ist es eigentlich nur logisch, dass die Justiz bei einem Witz direkt den Ernstfall probt! Herr, schmeiss Hirn vom Himmel, die Staatsanwaltschaft in Zürich braucht es dringender denn je!😂
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Ja, darum ist die Staatsanwaltschaft so überlastet. Bekannte Fälle der StA/See/Oberland:
Frau Nancy Faeser Aussenministerin D/ Karikatur/Gefällt mir im Facebook, deshalb Terrorverdacht gegen teilinvaliden Rentner, 3 Polizisten konfiszierten Computer und Handy, Strafbefehl durch Ex- Staatsanwalt Vollenweider, Tausende haben auch „gefällt mir“ angeklickt, Verfahren später eingestellt.
Alt NR Zanetti angeklagt wegen Rassismus, Kläger ein ausserkantonaler Linker, Schlappe und Schiffbruch vor Bezirksgericht Hinwil !
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Gegenseitig witzeln ok. Wieso kommt nur der Moslem dran?
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Die andere Seite geniesst schon immer einen Sonderstatus
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Humor ist nicht woke. Auch wenn er lustig ist. Die Schweiz verblödet. Die Moralpolizei schlägt wieder zu.
Mich stört die Blindheit des Gesetzes auf dem Linken Auge. Wenn wir nicht aufpassen kommt es noch wie in Deutschland wo andersdenkenden gejagt, geschlagen und beleidigt werden (AfD♥️). Das hatten sie in Deutschland ja schon mal, genau andersrum.
Links denkt moralisch im Recht zu sein und darum denken sie alle Grenzen überschreiten zu dürfen.
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Und über Schweizer darf man ungestraft Witze reissen?
Chueschwizer, Cervelat Fresser, Chäs Gsicht?
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So sind sie halt die Piefkes !
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Mir wird unwohl dabei.
Allerdings nicht von den Witzen der Beiden, sondern dem Witz der Staatsanwaltschaft.
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Ich hätte es ja noch teilweise verstanden, wäre die anzeige von einem juden oder muslim eingegangen. Das erinnert mich an den fall mit der hausinschrift “ zum mohrenkopf“. Dort war es ja auch kein schwarzer, der sich daran gestört hat, sondern der historiker schär.
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Es ist eine Frechheit, dass unser Steuergeld für solche Strafverfolungen verschwednet wird.
Das ist Arbeitsverweigerung der Justiz sich um richtige Kriminelle zu kümmern.
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„…eine Strafanzeige aus Deutschland…“
Was interessiert uns hier eine ideologische Strafanzeige aus dem hohen Norden?
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In der heutigen Zeit geht es nur noch um Aufmerksamkeit und Clicks – egal ob von Comedians, Influenzern oder einfach nur verirrten Menschen. Die Absonderungen sind dabei meistens übertrieben respektlos unangemessen und grenzwertig. Die applaudierenden Claqueure sind öfters gleichwertige Zeitgenossen und unbedachte Mitläufer. Der Herdentrieb übersteuert individuelles Denken in zunehmend bedenklichem Ausmasse mit nachhaltigen Folgen.