Der dicke BMW parkt vor dem Haus. Roter Teppich, der Journalist von Tele Züri trägt Poschettli. Er verspricht:
„Ich nehme Sie heute in die Welt der Reichen und Schönen mit.“ Im Foyer der Herberge eilt ihm Hotelmanager Markus Granelli entgegen, auch er hat ein Einstecktüchlein im Anzug.
Man kommt schnell auf den Clochard zu sprechen, der hinter dem Eingang kauert. Eine Skulptur des US-Künstlers Duane Hanson.

Sie hat international für Schlagzeilen gesorgt: Reiche Touristen würden sich beim Anblick eines Bettlers ergötzen.
„Ich muss Sie korrigieren“, wirft der Chef ein. Das sei kein Clochard, sondern ein Reisender. „Das sieht man ganz gut an der Fischerrute.“
Die Medienstelle wird später schreiben: „Kunst soll und darf Emotionen wecken, den Diskurs anregen und von jedem individuell interpretiert werden.“
Dann geht’s weiter in die Canvas-Bar. Granelli: „Hier kannst du morgens um zehn Uhr einen Gin Tonic bestellen.“
Die drei letzten Google-Rezensenten gaben der Bar nur einen Stern. Einer ärgerte sich: „Wir wurden nicht reingelassen, da wir keine Hotelgäste waren.“
Der Autor hatte mehr Glück. Der Milchkaffee schmeckte ganz gut, kostete 10 Franken.
Das Dolder schreibt auf Anfrage: „Preislich bewegen wir uns im Rahmen vergleichbarer Häuser unserer Kategorie und Region.“
Naja, im Savoy unten am Paradeplatz kostet die „Latte“ 7.50 Franken, im Baur au Lac sind es 9 Franken.
Neben der Bar gibt es noch mehr Beispiele von Armuts-Erotik, die Dolder-Hotel-Besitzer Urs Schwarzenbach anscheinend so liebt.
Dank ihm können Dolder-Gäste Kartonschilder von Bettlern („Broke and hungry“, „Please Help“) mit einem Gin Tonic in der Hand begaffen.
Schwarzenbachs Dolder-Manager im Sommertalk von Tele Züri: „Kann man zynisch interpretieren.“
Zurück beim Hauptbahnhof. Wow, da liegt wieder ein Reisender am Boden. Geld gabs nicht, aber den Tipp „Auf, zum Dolder“.



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Es fehlen nur noch die BDSM Teddybären.
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Der Tisch ist kein Stuhl
und der Stuhl ist kein Tisch
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Es giab und gibt immer Menschen die mehr oder weniger haben. Es gibt Menschen welche im Dolder buchen können und es gibt Menschen die für die Schlafstelle anstehen. Das ist seit 1000sende Jahren so und soll so bleiben. Denn im Sozialismus und Kommunismus gibt es auch Die wo es haben und die wo es nicht haben.
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Ach ja und alle die haben haben es woher?!
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@Spiegelbild: Gottes Gnaden.
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Zyniker erster Ordnung!! Pfui,pfui 🇨🇭😖😖
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Durchschnitts Schweizer ist nicht besser dran .
Darf ihre Märkli ha, höre ich oft .
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An Geschmacklosigkeit und Dekadenz nicht zu überbieten!
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So sieht die Zukunft der Eidgenossen aus nachdem der Bundesrat die 2-te Säule in die UBS Aktien zwangsumgewandelt hat. Zum Wechselkurs von 500 CHF je Aktie an einem Sonntag wenn die Börse geschlossen ist und somit keine Abwehr der Opfer, ekhm, des Souveräns möglich wäre. Auf dem darauffolgenden Montag steht die UBS Aktie bei 0.01 CHF pro Anteil wie das bei Lehman Brothers der Fall gewesen ist.
Der Bundesrat bekommt seine wohlverdiente VR Posten irgendwann später und keine Staatsanwaltschaft wird je ermitteln.
Wie doch ? Soll sie eigene Arbeitgeber verklagen ?
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Das ist so übel, immer wenn Frenkel schreibt geht es um Geld und Neid. Der Typ ist so broke, das gibts gar nicht aber er hetzt weiter und hört nie auf, weil Hässig ihn lässt.
Trotzdem, ich mag Schwarzenbach auch nicht aber er schafft Arbeitsplätze und Frenkel kann kaum sich selbst ernähren.