Der Diebstahl der fürstlichen Kronjuwelen in Liechtenstein läutet wohl das Ende des Finanzplatzes ein, wie wir ihn kennen.
Jetzt können Personen mit juristischen Hüllen oder Tarnkonstruktionen wie Stiftungen und Trusts zusammengeführt werden.
Interessenten für diese 31’000 Datensätze gibt es in Hülle und Fülle. Die meisten Nachrichtendienste der Welt:
Welche Politiker, Oligarchen oder Unternehmer in Liechtenstein Vermögen halten, diese Informationen sind Gold wert.
Dann die meisten Strafverfolgungs- und Steuerbehörden der Welt: Der Datenklau vor zehn Jahren bei der Fürstenbank LGT fand beim deutschen Fiskus einen zahlungskräftigen Abnehmer, was nicht nur den Fall Zumwinkel auslöste.
Ebenso sehr Erpresser und organisierte Kriminalität: Nicht nur Erpressung, auch falsche Zahlungsanweisungen, Identitätsdiebstahl oder Entführungsplanug – das sind nur einige der Möglichkeiten, was Verbrecher mit diesen Daten anfangen könnten.
Schliesslich ist die Fürstenfamilie ein weiterer möglicher Abnehmer. Obwohl sie selbst sich vom Treuhandgeschäft verabschiedet haben, sind ihre Banken LGT und LLB natürlich involviert. Und sie sind Milliardäre.
Zudem gibt es indirekte Nutzniesser – all die Konkurrenten Liechtensteins im weltweiten Geschäft der grenzüberschreitenden Vermögensverwaltung:
Wenn man Privatvermögen bei Banken und Vermögensverwaltern, Vermögen in Stiftungen, Trusts & Co. und kriminelle Vermögen zusammenzählt, ist Liechtenstein nur ein mittelgrosses Licht mit maximal 700 Milliarden Dollar.
Hongkong (2,9 Billionen US-Dollar), Schweiz (ebenfalls 2,9 Billionen), Singapur (2,1 Billionen), USA (1,6 Billionen), Grossbritannien (1 Billion), kleine Inseln im Meer oder Luxemburg sind die anderen Big Player.
Es kommt dabei darauf an, gegen wen sich der wahre Nutzniesser eines solchen Rechtsgefässes schützen will. Gegen die allgemeine Öffentlichkeit oder investigative NGOs?
Da empfehlen sich die USA, insbesondere Delaware, aber auch Nevada, Texas oder Florida. Dazu die Cayman Islands, die Bahamas, die Britischen Jungferninseln, die Vereinigten Arabischen Emirate – oder Liechtenstein.
Wer sich vor Gläubigern, Erben oder ehemaligen Ehepartnern schützen möchte, benützt die Cook Islands, Nevis, Belize oder andere US-Bundesstaaten wie South Dakota, Nevada, Wyoming und auch Delaware.
Wer all das beabsichtigt, zudem kriminelle Gelder möglichst jedem Zugriff und jeder Enttarnung entziehen will, für den gibt es nur ein Ziel: die USA.
Nirgendwo ist Vermögen, aus welcher Quelle und in welchem Zustand auch immer, besser geschützt.
Allein schon vor dem Zugriff ausländischer Steuerbehörden.
Denn während die USA mit Fatca sich das Recht anmassen, weltweit alle Vermögenswerte nach US-Recht zu besteuern, die irgend etwas mit den USA zu tun haben – und sei es nur der Pass des Besitzers –, verweigern sie selbst die Teilnahme am Automatischen Informationsaustausch (AIA).
Sie erteilen ausländischen Steuerbehörden keine Auskünfte. Jackpot.
Zudem können kleine Inseln im Meer notfalls unter so starken Druck einer grossen Macht wie die USA geraten, dass sie einknicken und Daten auf dem kurzen Amtsweg herausrücken.
Oder sie werden professionell beklaut, wie zuletzt in einem Riesenausmass in Panama. Und nun in Liechtenstein.
Hier haben die rund 130 Treuhänder, die sich an den Tausenden von Rechtsgefässen bei der Errichtung und Verwaltung gesundstossen, ein Riesenproblem. Weltweit tätige Schwerkriminelle, Diktatoren oder skrupellose Oligarchen verstehen überhaupt keinen Spass, wenn ihre Tarnung auffliegen sollte.
Die lassen es dann kaum bei Protestgebrüll oder rechtlichen Schritten bewenden; abgesehen davon, dass sie wissen, dass die fürstliche Justiz ihre Treuhänder sowieso schützt.
Dass also viele Treuhänder in Liechtenstein transpirieren, ist nicht nur der Sommerhitze geschuldet.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die Veröffentlichung der Liste wird sehr spannend sein. Da wird der Einte- und Andere „Wasser predigen und Wein trinken“ drauf sein.
Die Gutmenschenmasken werden fallen!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
So ein Schmarren, Herr Zeyer.
Die USA akzeptieren doch keine sanktionierten Russengelder!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wenn das Offshore Konstrukt richtig aufgesetzt wird, dann merken nicht einmal die Amis, ob es sich um Russengelder oder kriminelles Vermögen handelt. Im Gegenteil was nicht bekannt ist, wird blind von der grössten Verdunklungsoase – Amerika – geschützt, leider! Gilt auch für die Schweiz etc. Richtig aufsetzen ist, was die Geheimhaltung sicherstellt.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
So ein Schmarren, Herr Zeyer.
Die USA akzeptieren doch keine sanktionierten Russengelder!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die Schweizer haben es mit dem Bankkundengeheimnis verkackt und nun die Liechtensteiner mit den Stiftungen.
Mit der angeblichen Verhinderung von Geldwäscherei wurden die beiden Geschäftsmodelle geschleift.
Nur in den USA, dem grössten Drogenabnehmer der Welt, scheint die Geldwäschereibekämpfung gegen aussen unbekannten Eigentümern nichts entgegenzustehen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Transpiri transpira – so läufts in Liachtasta
Es ist unter aller Sau, s Gschäft ist weg, s Vertraua fort, also tschau
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die Steuerbehörden und Allgemeinheit profitieren am meisten;)0
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
@Lukas Loomit
Die Steuerbehörden eventuell ja, aber nicht die Allgemeinheit. Weil die meisten Staaten verschwenden das Geld gegen das Interesse der Bevölkerung.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Herr Zeyer hat genau einen Anhaenger, Hans Gerhard.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Hat Deine Tastatur kein ä…?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ich habe es dir schon einmal erklärt !
Hans Gerhard ist René Zeyer.
Bist du irgendwie hohl ?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Meine These: Es waren die Deutschen – die brauchen jeden Cent, um ihr Land noch irgendwie am Laufen zu halten.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Sie meinen wohl den Kauf der Daten letztlich durch den Deutschen Fiskus?
„Der BND zahlte im Jahr 2006 rund 5 Millionen Euro an einen Informanten für die Daten der LGT Bank in Liechtenstein.“
Quelle: Die Zeit 25.06.2015
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Eher nicht die Deutschen sollen ihren Kameraden Fonds dort haben. Vermutlich war es die Konkurrenz, GB und abhängige Gebiete und die USA.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Sehr geehrter Herr Zeyer, seit wann gehört die dem FL zu 51% gehörende LLB neu der Fürstenfamilie? Nur weil ich zBsp ein paar UBS Aktien im Depot habe, gehört die UBS noch lange nicht mir.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Lieber Herr Zeyer, Ihr Artikel geht in die richtige Richtung. Die Vermögenszahlen sind jedoch total falsch zu den Ländern. Offshore werden nicht nur Financial Assets, sondern in grossem Umfang und vorwiegend Non-Financial Assets wie Immobilien, Yachten oder Kunst gehalten. Zudem bleiben die wirtschaftlich Berechtigten grundsätzlich hinter Offshore-Gesellschaften (Inhaberaktien) verborgen und erscheinen in keinem Register.
Mehr dazu finden Sie im Buch «Der Bär und das Schweigen», in dem diese Zusammenhänge ausführlich erläutert werden.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Hör endlich auf dein Buch hier zu promoten.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Es wird gekauft und ist auf dem Weg zu einem Bestseller! Sorry!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
@Rainer B. Trug
Die Schweiz und andere, ebenso heuchlerische Mächte haben ihm und seinen Angehörigen das Leben hinreichend zur Hölle gemacht; daher ist es absolut legitim, dass Herr Rudolf Elmer (Whistleblower) die öffentliche Bühne nutzt, um sein Fachwissen und die Angaben zu seinem gemeinnützigen Werk zu verbreiten. Man sollte ihm vielmehr danken!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Was macht denn Liechtenstein, wenn dieser Wirtschaftszweig austrocknet, irgendwas mit KI und Import von Fachkräften, wie alle anderen?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Triesenberg hat schöne Alpen. Bergkäse und Schlafen im Heu?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Kühe und Schafe halten, melken, Kinder zeugen und das Leben geniessen…..
So wie die letzten 1000 Jahre auch
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Bin überzeugt, dass die Yankees hinter dem Datenklau stehen und das Ländle erpressen mit rauen Trumpschen Methoden 😅😅
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ceuta waren auch die Amis. Wer denn sonst.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wer glaubt solche Dinge geschehen per Zufall, hat keine Ahnung von Geopolitik und wie weit diese Kräfte zu gehen gewillt sind.
Delaware für Firmen. Miami für Immobilien. Alle anderen sind angreifbar.
Aber am einfachsten ist es, wenn man sein Geld direkt beim Steueramt hinterlegt. Da landet es am Ende sowieso.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Steuerbehörden garantieren, dass Steuergelder weitläufig gestreut gut versickern.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Nichts ist sicher.
Alte thailändische Weisheit.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ihre Recherchen sind sehr unpräzise. Die Fürstenbank LGT verzeichnete nie einen Datenklau. Es betraf eine Treuhandgesellschaft, die sich im Besitz der LGT befand. Und der Fall liegt fast 20 und nicht 10 Jahre in der Vergangenheit
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Lieber Herr René Zeyer Betreiber von http://www.zackbum.ch eine Seite herzlichen Dank das Sie an dieser Geschichte „drab“ sind ( Sprache des Journalist) ich liebe Ihre sdrize und wie Sie schreiben bitte weiter so Hans Gerhard
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Es ist durchaus aufschlussreich, auf gefällige Rechtsgebiete und bestimmte undurchsichtige Mechanismen hinzuweisen, die der „Schattenwirtschaft“ Vorschub leisten. Man könnte dieses Phänomen auch auf „Freihäfen“ ausweiten, bei denen die Angaben zu den wirtschaftlich Berechtigten jeglichen Standards entzogen sind. Dort können Kunstwerke innerhalb des Lagers frei von einer unseriösen Partei an einen anderen unseriösen Käufer veräußert werden (der sich hinter Treuhandgesellschaften, Trusts oder Offshore-Strohmännern verbirgt).
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Tagesspiegel 14.02.2023, 14:38: „Die Europäische Union hat Russland als Steuerparadies eingestuft. Die EU-Finanzminister nahmen Russland am Dienstag in ihre schwarze Liste der Steueroasen auf…“
Blick 04.07.2026 um 18:31: „Die USA sind seit 250 Jahren eine Weltmacht. Doch wie lange noch?…, warnen Experten vor wachsenden Schulden und der unberechenbaren Politik..“
Mr. Trump könnte es wohl mit seiner Chaos-Politik schaffen die USA zu einer zweitklassigen Macht transformieren und Russland wird zu einem mächtigen Offshore-Bankenplatz. Die Welt ist im Umbruch.
Gunther Kropp, Basel
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Mich erstaunt die sehr Zahl von 31’000 Datensätzen – es sollen alle WB sein. Gibt es in FL wirklich nur so wenige Trusts/Stiftungen? Das kann ja nicht sein.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
„sehr TIEFE“
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ein Eisberg zeigt nie seine wahre Grösse.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die USA ist der grösste Drecksstaat auf dieser Welt. Allein wegen seiner geografischen Lage leide kaum militärisch zu besiegen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Warum so schmutzig,
USA ist reine Kolonialmacht, die einheimische Indigenen in Reservaten hält.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
„Der BND zahlte im Jahr 2006 rund 5 Millionen Euro an einen Informanten für die Daten der LGT Bank in Liechtenstein.“
Quelle: Die Zeit 25.06.2015
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Viele in der Schweiz drehen sich weiterhin im Hamsterrad und immer ist der Russe oder Amerika an allem schuld. Wer befasst sich schon mit der USA Kooperation und welche Funktion hat die FED? Die Zwischenwahlen in Amerika sind im November. Der Cyberangriff auf Lichtenstein ist nur ein kleiner Teil des ganzen Puzzles und es wird noch mehr Cyberangriffe geben. Wofür gibt es den DUNS Register und wer ist in diesem Register als Firma eingetragen? Wohin wurden die Dollars gewaschen? Warum wurde die Schweiz gegründet? Wer hat von den vielen Kriege profitiert? Fragen um Fragen Herr Zeyer.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die Schweiz legt (immer noch?) einen irrationalen Optimismus an den Tag, und die hiesigen Vermögensverwalter setzen ihre Hoffnungen auf Kapital aus Dubai – einer Stadt, die nie Zweifel daran gelassen hat, wie sie zwischen „Diplomatie der aktiven Neutralität“ und der Rolle als zwielichtiger Tresor unterscheidet. Über Jahrzehnte hinweg haben die Vereinigten Arabischen Emirate zweifelhafte iranische Kapitalströme (im Zusammenhang mit Verbrechen, Geldwäsche oder Terrorismus) ohne unangenehme Fragen durchgeschleust und bei der Verwendung von Strohmännern beide Augen zugedrückt.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Pech nur, dass all die Treuhänder in Liechtenstein leben und keine Bauern sind. Sonst würde der Bund vermutlich längst mit einer grosszügigen Finanzspritze zur Stelle sein.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Derartige Aktionen sind nicht Politik, sondern Geschäft. Andere Vermutungen sind lächerlich.
Die Player sitzen in den Diktaturen, natürlich Russland, vor allem Nordkorea. Letzteres verdient Milliarden mit Erpressung. Kim kennt seine Pappenheimer nicht, erzählt nur nach, was sie bringen.
Die Angriffe sind sorgsam vorbereitet und werden gründlich ausgewertet. Das geschieht in einem freundlichen Mail mit Angabe der Summe in Bitcoin. Firmen, die sich auf Verhandlungen mit den Erpressern spezialisiert haben leben auch gut davon.
Europa bleibt nur die Rolle des Opfers.