Der Blick brachte zuerst die Version der Tochter. Die drückte auf die Tränendrüse: Mein Vater war alt, Corona brach uns das Genick.
Heute Teil 2 beim Boulevard: Alles ganz anders, die Besitzer der Joker Personalvermittlung haben die Mitarbeiter im Stich gelassen.
Tatsächlich kam der Konkurs des Traditions-Unternehmens für die Angestellten als Schock. Im Juli war fertig – den Lohn für den Sommermonat erhielten sie laut einer Quelle nicht mehr.
Umgekehrt die Tochter und ihr Bruder, die beiden Kinder des Joker-Gründers, der krankheitshalber das Steuer aus der Hand gegeben hatte.
Die machen weiter mit einer neuen Personalvermittlung unter dem Namen News.
Diese bauten sie rechtzeitig auf. Als der Konkursrichter das Kommando bei der Joker übernahm, lief die News bereits wie am Schnürchen.
Dank langjährigen Kunden und wichtigen Mitarbeitern, beide von der Joker ins neue Schiffchen gesprungen.
Die Schuld Corona in die Schuhe zu schieben, sei hinterlistig, sagt ein Insider. Während der Pandemie habe die Joker Gesundheitspersonal wie noch nie in ihrer Geschichte vermittelt.
Der Rubbel sei gerollt, die Auftragsbücher fast geplatzt.
Erst nachher sei die Joker in die Krise geraten – die Kinder des Firmengründers hätten es nicht geschafft, die Lage zu stabilisieren.
Intern habe die frühzeitige die Gründung der News zu reden gegeben.
Man habe „mehrmals die Geschäftsleitung damit konfrontiert, dennoch wurde uns immer mitgeteit, uns keine Sorgen zu machen“, sagt eine Quelle.
„Es war wohl geplant, die Geschäftstätigkeiten und laufende Kundenbeziehungen auf die neue Gesellschaft zu übertragen.“
Die Tochter und Geschäftsführerin der alten Joker und jetzt der neuen News Personalvermittlung, Nadine Rüttimann, wehrt sich.
„Tatsächlich hat die Joker Personal AG während Corona im Bereich medizinischer Notfallpool (nicht im ganzen Medizinbereich) einen guten Umsatz erzielt und dies auch nur in der zweiten Corona-Welle, dies aufgrund der Gesundheitskrise im Land.“
„Dann haben sich zahlreiche unternehmerische Herausforderungen wie die starke Kostenentwicklung und die schwere Erkrankung und der Rückzug des Patrons Armin Rüttimann ab 2024 kumuliert, und zwar so, dass die Deponierung der Bilanz am Schluss unausweichlich wurde.“
„Den verbliebenen Joker Mitarbeitern konnte der Lohn immerhin bis zum Schluss ausbezahlt werden.“ Zum Neuanfang mit der News meinte Rüttimann:
„Als ehemalige Co-Bereichsleiterin Stellenvermittlung im Gesundheitssektor habe ich mich dazu entschieden, mit ausgewählten Personen weiterzuarbeiten und so zumindest einigen Personen zu ermöglichen, eine Anschlusslösung zu geben.“
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Corona🤣. Vor wieviel Jahren war den das?
Das sind dann mal „News“. Cornona? War da mal was.
Sind die Altlasten mal weg (Coronakredit und teures Personal), wirtschaftet es sich doppelt so gut.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wie wir heute wissen, hat sich ja so mancher auf Kosten des Steuerzahlers bereichert. Wie in diesem Fall.
Einzig die von Denunzianten verpetzten Kleinstläden die vom Zickli polizeilich verhaftet wurden, weil Kunden angeblich die Maske nicht ganz über die Nase gezogen hätten, da kannte man kein Pardon und hat Existenzen vernichtet.
Corona Profiteure, die noch die Frechheit besitzen ihre Unfähigkeit ausgerechnet mit Corona zu rechtfertigen.
Besonders abstossend und perfid.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Corona? Wiklich? Immer noch die alte Leier. Das sieht eher wie ein vorsätzlich geplanter betrügerischer Konkurs aus. Der Joker frisst alle auf. Auch die Gerichtsbarkeit.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Eine hat den üblen Braten gerochen und mit dem (fähigen?) Restbestand und ihren gehorsamen Günstlingen/Untertanen ein neues Budeli gegründet.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Immerhin ein paar Goldfische und sich selber frühzeitig gerettet!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Und Rüttimann’s Rössli Handel scheint auch noch zu zu laufen!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Joker Personal hat wie so viele Personalvermittler einfach die Stellenportale angegrast und dann diese Stellen mit dem eigenen Logo ausgeschrieben und die CVs dann den Firmen geschickt. Wer Leute kennt, die im HR arbeiten, weiss wie viel „Schrott“ diese Art von Personalvermittler liefern. Die CVs sind nicht passend für die Stelle aufbereitet, ein Vorgespräch mit den Kandidaten hat nicht stattgefunden, dementsprechend wenig erfüllen die zugesandten CVs die Anforderungen. Ausser Mehrarbeit generieren diese Personaldienstleister nichts. Dieses Business-Modell ist also nicht nachhaltig.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Das ist vom HR über die Personalvermittler bis hin zu den Angestelltinnen ein Hühnerhaufen sondergleichen! Ich kenne Joker und weiss, wie Hühner ‚arbeiten‘ oder was sie für das halten.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Und was ist mit Joker Horses? Darauf hat offensichtlich Rüttimann ihren Hauptfokus.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Nadine Rüttimann hat den Joker gezogen und ist rechtzeitig abgesprungen, bevor das Temporärbüro-Schiff untergegangen ist.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Es ist fünf vor 12. Wir lassen NIEMANDEN im Stich.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Einer solchen Personal-Vermittlerin darf man nie und nimmer Mandate erteilen.Solches Geschäftsgebaren ist widerlich.
Das „Produkt“ einer solchen Firma sist die Zuführung geeigneter Mitarbeiter/innen zu einem Unternehmen. Wenn man so mit seinen eigenen Angestellten umspringt, ist zu vermuten, dass sie ihren Kunden irgendwelche Personen unterjubelen – Hauptsache der Rubel rollt und zwar möglichst schnell und ohne grossen Aufwand.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Was wollt ihr noch vermitteln? Gibt eh keine Jobs mehr in der CH! 80 % sind eh nur noch Fake und Standardanzeigen! In der CH wird ausgesourct und verlagert bis zum geht nicht mehr! Um das Land am Laufen zu halten, haben wir mehr als genug Leute , vor allem Grenzgänger! Das Erfolgsmodell CH ist Game over! Macht Euch auf die Suche woanders! Spanien, Rumänien, Indien, wonach immer! CH- Arbeitsmarkt ist Game over! Wenn einer noch beim Staat was abkriegt oder so ein soziales Gschpürschmi Jöbli Harvey das große Los gezogen! Für den Rest warten bittere Zeiten..
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Nach dem Bericht zu urteilen würden vorallem die Finanzströme interessieren. IP sollte am Ball bleiben.
Mit der Joker Personal AG werden nun Gläubiger Baden gehen, währenddessen nicht bekannt ist, wie die News Personal vor dem Konkurs alimentiert wurde. Es ist zu hoffen, dass das Konkursamt sehr tief hinschaut, was die Einhaltung des SchKG betrifft.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Irgendwo hab ich mal gelesen, dass es den Ausdruck betrügerischen Konkurs gibt!
Bitte Herr Hässig: dranbleiben!!!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
ja, unbedingt. Das riecht sehr stark danach.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Bei uns gab es ein Gartenbauunternehmen, das seine Aktiven in ein Immo-Unternehmen desselben Inhabers geschaufelt hat, bevor es in den Konkurs rasselte.
Nur hatte da die Eigentümerschaft noch die chuzpe, das Unternehmen kurz vor dem Konkurs einem verzweifelten Angestellten zu veräussern.