Wer Migros hört, denkt noch immer an Qualität – während man bei Coop die vielen Weine und bei Lidl und Aldi an günstige Markenartikel vor dem innern Auge sieht.
Bei Migros-Tochter Denner wiederum kommen einem vor allem die engen Korridore in den Sinn. Manche Filialen sind so hässlich, dass man sich schämt, sie zu betreten.
Denner-Erbe Philippe Gaydoul, der die Kette im Januar 2007 an die Migros verkauft hatte, sagte kürzlich in der NZZ einen Satz, der für Aufsehen sorgte: „Viele Läden sehen fast so aus wie vor bald 20 Jahren.“
Das Problem ist bekannt. Im Unterschied zu den deutschen Billig-Anbietern sehen auch die Denner-Produkte wie Notvorrat aus. Sie werden auch so verkauft.
Das soll sich jetzt ändern. Vor drei Wochen reichte Denner und zusammen mit Mutter Migros ein Gesuch beim Patentamt ein.
Geplant ist eine neue Linie namens „Denner Favorites“, für welche die beiden Markenschutz beantragen.
Sie wollen sich allem Anschein nach aus der Schmuddel-Notvorrat-Ecke befreien. Auf Anfrage meinte die Medienst3elle, man wolle „aus wettbewerbstechnischen Gründen hier nicht ins Detail gehen“.
Die Lancierung einer eigenen Premium-Marke durch Denner kommt zu einem seltsamen Moment. Gerade befreit sich die Migros von einem grossen Teil ihrer Eigenmarken, zum Beispiel von den altbekannten „M-Classic“-Produkten.
Etwas muss die Migros-Tochter Denner allerdings unternehmen. Letztes Jahr wuchs sie nur um magere 0,13 Prozent. Sechsmal geringer als das Bevölkerungswachstum in der Schweiz.
In den letzten drei Jahren hat Denner 13 neue Filialen eröffnet und über 350 neue Mitarbeiter eingestellt.
Der Nettoumsatz blieb aber konstant bei 3,9 Milliarden Franken. Mit „Denner Favorites“ lanciert der Discounter Produkte, die auf keinen Fall im Luftschutzkeller beim Notvorrat landen sollen.



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Was bei Denner in letzter Zeit gewaltig nervt, ist die viel zu laute Musik in den Läden. Ein oberdoofes Geplärre a la SRF SwissPop, gespickt natürlich mit Unterbrechungen für Aktionsankündigungen. Und diese Anpreiserin tönt wie eine Kindergärtnerin auf Haschisch, leicht infantil und nach begleitetem Wohnen.
Nein, lieber Denner… so will man schnellstmöglich wieder aus dem Laden!
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Neue Produkte zu lancieren ist die eine Sache aber wie Denner mit seinen langjährigen Mitarbeitern umgeht und diese auf eine Art und Weise beseitigt hat mit Ethik und Moral nichts mehr zu tun. Es ist eine Schande was bei Denner abläuft. Geht es eventuell ums Geld? Sind gewisse Mitarbeiter einfach zu teuer? Den Denner sollte man meiden und egal ob man nun neue Produkte lanciert oder nicht. Dem Kunden fällt dies nicht auf aber wenn man mit den Betroffenen spricht sieht die Sache komplett anders aus. Dies wird kein gutes Ende nehmen.
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Ca. ein Drittel der Filialen sind Partner, also nicht von Denner geführt, sondern von selbständigen Unternehmern. Also trifft die Kritik nicht auf alle Denner-Geschäfte zu.
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Der Denner soll bleiben, wie er ist. Einfach, bodenständig und günstig. Und damit rentabel, im Gegensatz zur M-Mutter. Denner-Kunden brauchen kein Einkaufserlebnis.
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Das ist kein Patent, sondern eine Marke, die Denner für sich beanspruchen will.
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Man nennt das Markenpatent.
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Das „Patentamt“ heisst Institut für geistiges Eigentum. Hat Frenkel Internet?
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Bin eingefleischter DENNER-Fan, Beni. Da krieg ich alles was mein Magen begehrt. Den Rest im Migros.
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Frenkle Sofajournalist:-) 🙂 Ausdruck von René Zeyer Betreiber von http://www.zackbum.ch eine Seite (jeder Tag hintergrundvund Wirtschaft auch Kuba Liechtensteiner)