Die DZ Privatbank in Zürich hatte die externe Kanzlei Blum&Grob mit einer brisanten Untersuchung mandatiert.
Kam es bei uns zu schweren MeToo-Vorfällen?
Jetzt liegt das Resultat vor. Es lautet: Nix passiert.
„Es wurden keine Vorfälle festgestellt, welche die Schwelle einer sexuell konnotierten oder taxierenden Belästigungshandlung erfüllen“, sagt ein Sprecher des Mutterhauses in Luxemburg.

Die DZ ist die Privatbanken-Tochter der Volksbanken Raiffeisenbanken, eines deutschen Genossenschafts-Riesen.
Die Vorwürfe drehten sich um Belästigungen durch Vorgesetzte. Dass am Ende nichts „herausschaute“, hängt mit den Aussagen der Betroffenen zusammen.
„Gegenüber unseren Mitarbeitenden haben wir erneut unsere Haltung bekräftigt, dass wir in unserem Unternehmen keinerlei Handlungen tolerieren, welche die persönliche Integrität eines Menschen verletzen.“
Daniel Lipp, der Ex-Bührle-Bank-CEO, der bei der DZ an der noblen Bellerivestrasse im Zürcher Seefeld zur Topequipe gehört, und seine Kollegen sprachen der Crew ins Gewissen.
Man soll sich anständig ankleiden. „Verschärfung des Dresscodes“, so die Order von der DZ-Brücke. Plus für alle interne Schulungen zum Thema „Verhaltenscodex“.
Ein hoher Kadermann in Zürich verschwand über Nacht. Es handelt sich um ein Mitglied der DZ-Generaldirektion Schweiz.
Die Personalie habe nichts mit der Untersuchung zu tun, betont der Sprecher der DZ.
Der genannte Wechsel und weitere „erfolgen ausschliesslich im Rahmen unserer langfristigen strategischen Planung und des erfolgreichen Wachstumskurses“, so der Luxemburger DZ-Mann.
„Sie stehen in keinerlei Zusammenhang mit den arbeitsrechtlichen Ermittlungen.“
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Alles unter den Teppich kehren. Und meinen niemand merkt es.
Aber jemand hat es gemerkt.
Scho no blöd🤣.
Ich bezahl die Untersuchung, also bestimme ich auch was da rauskommt.
Eine „Cover my ass“ Massnahme. Kann man von den Steuern abziehen.
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Ich wurde ja unter anderem darum zum Geheimdienst angeworben, weil ich neben der Kanone im Schulterhalfter auch eine in der Hose und immer einen flotten Spruch auf den Lippen habe.
Die aktuellen Dienstvorschriften sagen aber, dass man(n) diese Fähigkeiten nicht mehr zur Informationsbeschaffung einsetzen darf, weil das frauenfeindlich wäre. Was ja auch stimmt.
M, was mein Chef ist, meinte daher auch, dass in dieser Bank dringend ein Exempel statuiert werden muss. Wenn sogar wir uns den Anforderungen der Zeit stellten, sollten die das erst recht.
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Kein Wunder, die Glüstler und Tätschler sind weiterhin an Bord, auch in den Teppichetagen…!