Urs Ledermann lebt unter anderem in Florida und wird in einer neuen Biografie als Immobilien-Unternehmer porträtiert, der nach eigener Einschätzung ganze Stadtteile Zürichs geprägt haben will.
In den USA präsentierte er sich bereits im Buch „Real Estate Titans“ (Erez Cohen, Wiley, 2019). Die Nähe zur amerikanischen Immobilien-Schickeria lebt er heute im Club Mar-a-Lago.
Als langjähriges Mitglied trifft Ledermann dort nach eigener Aussage regelmässig Donald Trump und wird von Medien immer wieder als „König des Seefelds“ bezeichnet.
Im Interview mit „20 Minuten“ sagt Ledermann jetzt, man könnte die Mieten senken, wenn alle mitmachen würden.
Die Schuld dafür gibt er den Linken. Die Wohnungsnot in Zürich nennt er „so ein Mist“.
Drei Sätze, drei Probleme.
Erstens haben die Kapitalbesitzer grundsätzlich ein Interesse daran, einen möglichst hohen Ertrag zu erzielen. Ledermann sagt selbst, bei fünf Prozent Rendite öffne man den Champagner.
Die Schuld den Linken zuzuschieben, ist bequem.
Zweitens die Wohnungsnot. Die Stadt Zürich zählte per 1. Juni 2025 genau 235 leerstehende Wohnungen bei über 220’000 Wohnungen insgesamt. Leerwohnungsziffer 0,1 Prozent.
Wer bei einer amtlichen Leerwohnungsziffer von 0,1 Prozent von „Mist“ spricht, fabuliert an der statistischen Realität des Zürcher Wohnungsmarkts vorbei.
Im 20-Minuten-Gespräch doppelt Ledermann nach: Die Mieten seien prozentual nie so stark gestiegen wie die Inflation in anderen Branchen.
Die Zahlen zeichnen ein anderes Bild. Laut einer Erhebung von Wüest Partner sind die Angebotsmieten in der Stadt Zürich in den letzten 25 Jahren um 96 Prozent gestiegen, inflationsbereinigt um 44 Prozent.
Wer heute eine Wohnung sucht, zahlt real fast die Hälfte mehr als vor 25 Jahren.
Drittens, und hier wird es interessant: die Rendite selbst. Was Ledermann unter fünf Prozent Rendite versteht, bleibt im Interview offen.
Das Bundesgericht erlaubt im Normalfall einen Zuschlag von zwei Prozentpunkten auf den Referenzzinssatz. Bei aktuell 1,25 Prozent ergibt das eine zulässige Maximalrendite von 3,25 Prozent.
Zum laufenden Mietertrag kommt bei Immobilienbesitz eine mögliche Wertsteigerung des Grundstücks hinzu.
Der Vergleich mit der Börse zeigt, wie schief Ledermanns Rendite-Erzählung ist. Eine Aktionärin von Nestlé bekommt eine Dividende, gleichzeitig steigt oder fällt der Kurs.
Niemand misst den Erfolg einer Aktie nur an der Dividende. Zur Gesamtrendite gehört auch die Kursentwicklung.
Ledermann sagt nichts zu dem im Seefeld entstandenen hohen Wertzuwachs des Bodens.
Der Tages-Anzeiger bezifferte Ledermanns Vermögen schon 2021 auf einen dreistelligen Millionenbetrag – vor allem eine Folge der Bodenwertsteigerung.
Infrastruktur, Wirtschaftswachstum und die Attraktivität der ganzen Stadt treiben die Bodenpreise, nicht der einzelne Eigentümer.
Ökonomen nennen es leistungslosen Wertzuwachs.
Wer über Rendite spricht, sollte die gesamte wirtschaftliche Rendite betrachten. Den laufenden Ertrag und die Wertentwicklung.
Ledermann selbst hat das Seefeld radikal für Gutverdiener umgebaut und den Charakter des Viertels verändert.
Wer das Rennen um eine seiner Wohnungen gewinnt, zahlt am Ende den Preis für diese Champagner-Rendite – und muss sich fragen, wie lange er sich die stetig steigenden Mieten in Zukunft noch leisten kann.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Kapitalismus ist ja so böse.
Stalin, Mao ,Rote Khner und Kim Jong Ping-Pong lassen grüssen.
Einer muss ja das Geld in der Privatwirtschaft erwirtschaften. Die Linken machen es ja nicht.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Erben lassen die sich Äussert gerne!!! Woher sonst sollten die Milliarden für PETA. Und condome4 free kommen ?????
Sawasdeeeeeee
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ledermann hat in Seefeld gekauft, als keiner die Immobilien wollte.
Das Seefeld war früher das Quartier der Secondos ohne Geld. Sie haben dort gekauft, da es nirgendwo günstiger war.
Die Neidkultur der Linken🤣👍.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Auch sehr gut
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wenn Abzocker unbedarften Journis von 20 Min ein Interview geben lachen sie in MaL noch darüber!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Habe kurz in Zürich (Viertel KISPI) gelebt. Nie wieder. Es gibt so viel Besseres anderswo.
Außerdem sind die Zürcher Eigentümer wie die Walliser: Mängel bei der Pflege der Güter einschließlich der Basis, wie die Rohrleitungen…… In diesen beiden Kantonen sind die Rückflüsse von braunen-schwarzem Wasser normal, man korrigiert die nicht und/oder nie. Weitere repräsentative Beispiele in Reserve (verwendet, um im Ausland das wahre Gesicht von ZH und VS zu zeigen).
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die hohen Mieten sind vor allem den Beamten der Stadt und SP Leuten zu verdanken, die sich alle günstigen Stadtwohnungen unter die Finger reißen.
Etwa Neustadtrat Langenegger mit Einkommen von 250’000.- Die Hochverdiener verteilen die günstigsten Wohnungen unter sich, die eigentlich vorgesehen sind, für geringverdienende Familien.
Dadurch verkleinert sich das Wohnungsangebot des freien Marktes und die Preise steigen. Das ist immer so, wenn das Angebot knapp wird.
Und diese Leute wehren sich mit Händen und Füßen gegen Transparenz. Niemand darf erfahren, welche Parteibonzen profitieren.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ganz genau…sehr gut
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Quatsch! Nachfrage + Einwanderung = Preissteigerung
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die hohen Mieten sind vor allem den Beamten der Stadt und SP Leuten zu verdanken, die sich alle günstigen Stadtwohnungen unter die Finger reißen.
Die Hochverdiener verteilen die günstigsten Wohnungen unter sich, die eigentlich vorgesehen sind, für geringverdienende Familien.
Dadurch verkleinert sich das Wohnungsangebot des freien Marktes und die Preise steigen. Das ist immer so, wenn das Angebot knapp wird.
Und diese Leute wehren sich mit Händen und Füßen gegen Transparenz. Niemand darf erfahren, welche Parteibonzen profitieren.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Schweizer die die Pensionskassen so toll finden, sollen sich freuen über die Einnahmen jeden Monat. Da sie für eine Masseneinwanderung auch noch zugestimmt haben, muss ich feststellen dass die Mietzinse noch zu günstig sind.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ledermann war der Erste, der mit seinen Seefeld Immobilien in der Schweiz die überteuerten Business Appartements für Expats ins Leben gerufen hat. Sein Geschäftsmodell wurde von Nachahmern mehrfach kopiert. Das ist sicher mit ein Grund allgemein gestiegener Mieten.
Was man Urs Ledermann zu Gute halten muss er war trotzdem immer ein fairer Geschäftsmann
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die grössten Profiteure der Bodenpreissteigerung sind immer noch die Stadt und übrigen Gemeinden im Kanton Zürich, die via Grundstückgewinnsteuern einen grossen Teil der Preissteigerung abschöpfen und im Fall der Stadt durch massive eigene Immo-Käufe die Preise weiter kräftig in die Höhe treiben. Allein die Stadt ZH nimmt bis 500 Mio. Fr. pro Jahr an Grundstückgewinnsteuern ein. Passt halt nicht so gut zur Legende der bösen Immo-Haie.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wenn Ledermann günstigen Wohnraum schaffen möchte, dann kann er seine Firma in eine Genossenschaft umwandeln, welche die Wohnungen zum Selbstkostenpreis vermietet.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Danke Herr Feusi für diese Auslegerordnung. Im Umkehrschluss beweisen Sie noch etwas anderes. Die Wohnungen der (Eigentümerin) Stadt Zürich werden ergo immer billiger. Davon profitieren Personen, die z.B. linken und grünen Parteien, NGO oder ähnlich gelagerten Kreisen nahestehen, noch besser, diesen angehören.
Umso ätzender, dass diese dann immer betonen, man könne billiger bauen und müsse nicht „abzocken“. Wenn offenkundig auf sog. Rendite verzichtet wird und diese (wissentliche und schamlose) steuerfinanzierte Verbilligung eingesackt wird – dann ist das genauso Abzocke!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Bezahlbare Wohnungen?
Bei 0,1 % Leerstandsquote.
Somit wird bis auf eine winzig kleine Zahl von Wohnungen das gesamte Angebot absorbiert.
Scheint also offenkundig bezahlbar zu sein.
Ja, leider nicht für alle.
Wenn ALLE Wohnungen der Stadt Zürich oder ihr nahestehenden Stiftungen sowie der Genossenschaften ausschliesslich den Wenigververdienenden (nicht mit Teilzeitpensen künstlich tief gehalten) zukommen würden, wäre das von links aufgebauschte Thema ziemlich vom Tisch – oder hoffentlich aus dem Links-Grün dominierten Gemeinderat verschwunden.
Jeder holt sich doch für seine Suppe den grössten Teller.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Auch in Küsnacht wurden gerade viele Familien von ihm rausgekündigt.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Es gibt noch einen weiteren Ledermann. Daniel, der kurvt im Bentley von Zollikon auch ins Seefeld. Wer ist nun der echte König vom Seefeld? Seine Bude ist die Bellevue Liegenschaften AG. Welcher Firma ist Urs Ledermann zuzuordnen? Wie sind die beiden Ledermänner verwandt? NB. Ich suche keine Wohnung in Zürich.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ach Herr Feusi…Sie werden es nicht gerne hören, aber der Markt bestimmt die Preise. Wer sich das Seefeld nicht leisten kann muss nach Glattbrugg. Das nennt man Marktwirtschaft. Sozialismus und Kommunismus wollen wir nicht !
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Der Markt ist am schönsten, wenn er nichts produziert, sondern nur mit knappen Ressourcen dealt.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Da scheint ein Publizist etwas in den falschen Hals gekriegt zu haben. Klar, Ledermann hat mit seinen Immobilien Erfolg, was ist daran falsch? Bevor er allerdings zum Immobilien König von Zürich erklärt wurde, war Ledermann bereits ein erfolgreicher Geschäftsmann mit seiner Personalberatung in der Schweiz. Das wird kaum einmal erwähnt aber sobald einer erfolgreich Immobilien bewirtschaftet und die Linken kritisiert ist der Teufel los. Ist allerdings nicht weiter erstaunlich in dieser links-grün verdrehten Stadt.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Unser Benko dank den Banken.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Übersicht mit KI:
‚Studien aus der Schweiz und Deutschland zeigen übereinstimmend, dass sich Journalistinnen und Journalisten bei Befragungen im Durchschnitt deutlich häufiger links der Mitte einordnen als die jeweilige Gesamtbevölkerung‘.
Passt natürlich nicht zu Ledermann.
Und zu IP?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ja, der liebe Herr Ledermann hatte bekanntlich auch einen „schönen finanziellen Rucksack“ erhalten… auf diesem er alles aufbauen konnte, wenn auch nicht ganz ohne gutes geschäftliches Gspüri und Figulanz. Aber eben: der Anfang bzw. die Herkunft ist halt oft auch die eher treibende Feder!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Beispiel Haus neu renoviert Züri Nord, 8 Wohnungen zu 3 Zimmer, erträglicher Mietzins. 1 Wohnung ist die ganze Woche bewohnt, 7 Wohnungen sind die Hälfte der Woche (nicht nur Wochenende !) leer. Alles klar mit meeh Wohnige ?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Warum ist noch keiner darauf gekommen, die Atemluft aufzukaufen, um marktwirtschaftlich Erträge daraus zu generieren?
Mit Boden, Trinkwasser und Grundnahrungsmitteln geht’s ja auch.
Das ist ganz normale Plutokratie im Kleid der Marktwirtschaft.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
An den hohen Mieten ist nicht Urs Ledermann schuld sondern die jahrelange Negativzins Politik der SNB. Da Renditen auf klassischen Anlagen fehlten, haben Pensionskassen und andere Investoren Renditeobjekte je nach Lage, fast egal welcher Zustand bis zum 45- fachen der Jahresmiete zusammengekauft. Die Mieten mussten auch deswegen und weil noch grosszyklischer Unterhalt ansteht nach oben angepasst werden. Das weiss Immobilien Expertin und Sprachrohr der Witteen und Waisen Jacqueline Badran natürlich nicht.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Also ich bin in einer Wohnung im Seefeld aufgewachsen. Zuletzt bewohnte mein Vater sie alleine und zahlte Fr. 915.– Dann wurde der Block von Ledermann gekauft und alle Mieter herausrenoviert (die Wohnung war zwar 5 Jahre vorher schon renoviert worden). Jetzt kostet diese Wohnung Fr. 3700.– im Monat. Ich mag die linke Stadtpolitik auch nicht, aber hier scheint es mir etwas billig, dies nur der SP anzulasten.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Urs Ledermann ist ein Macher, ein geborener Unternehmer. Er hat ein gesundes, natürliches Gespür dafür, wo die Reise hingeht. Ein korrekter, fairer Geschäftsmann. Hätte die Schweiz mehr davon und weniger Staatsbedienstete, ginge es ihr noch viel besser. Solche Typen fehlen immer mehr, weill man es ihnen von der Obrigkeit immer schwerer macht. Dazu: die Neidgesellschaft lässt grüssen! An dieser gehen wir zugrunde. Wohl bekommst: wenn die guten Steuerzahler immer mehr fehlen, weil man es ihnen zum verleiden bringt, bleibt den Linken bald nichs mehr zum umverteilen. Adé, Wohlstandsschweiz!