Aleksandar Ivanovic. So heisst der Shootingstar der letzten Schweizer Grossbank.
Der 50-Jährige rechnete sich Chancen aus, nächster CEO der UBS zu werden.
Daraus wird wohl nichts – trotz Unterstützung durch „Götti“ Sergio Ermotti, dem jetzigen Steuermann.
Grund sind die sich häufenden Pleiten in Ivanovic‘ Asset Management.
Allen voran jener mit First Brands. Die US-Autozubehör-Kette rasselte vor Jahresfrist in die Krise.

Jetzt hat ein US-Konkursrichter die Liquidation angeordnet. Die von Grossgläubigern angestrebte Sanierung von First Brands sei „unconfirmable under any circumstances“, berichtet die Financial Times.
„Nicht nachprüfbar“. Dann fuhr der Unparteiische laut der Wirtschaftszeitung fort:
„This is one of the most complicated cases in recent history, especially the way it started, There is nothing left to reorganise.“
Für die UBS und Ivanovic sind das Bad news. Dessen Asset Management ist über Fonds von O’Connor in den First Brands-Strudel geraten.
Die Schweizer hatten O’Connor vor 35 Jahren erworben, damals noch durch Marcel Ospel selig als Topshot des Bankvereins.
Nicht zuletzt dank den O’Connor-„Turnschuh“-Cracks behielt Ospel in der folgenden Fusion mit der UBS die Oberhand.
Jetzt hat sich O’Connor für Ospels Nach-Nach-Nachfolger Sergio Ermotti respektive dessen „Wunderknaben“ Ivanovic in eine tickende Granate verwandelt.

Der „UBS Working Capital Finance Opportunistic Fund“ mit Sitz in Irland, der von der UBS-Tochter O’Connor kreiert worden war, ist stark in First Brands investiert.
Direkt und indirekt landete gegen ein Drittel der Kundengelder des Fonds beim jetzt pleite gegangenen US-Auto-Zulieferer.
Ein Klumpenrisiko der Kingsize-Klasse. Die Rede ist von 2 Milliarden Dollar, welche im Worst-case den Bach runter gehen könnten.
Ironie des Schicksals: Just als die First-Brands-Bombe letzten Herbst explodierte, stand die UBS vor dem Verkauf von O’Connor an Cantor Fitzgerald.
Die US-Finanzgesellschaft von Howard Lutnick, Trumps Handelsminister, der die Schweiz im Zoll-Streit in die Knie zwingt.
Die First-Brands-Krise dürfte für die UBS teuer werden. Im gestaffelten Verkauf von O’Connor an Cantor Fitzgerald mussten die Schweizer im 4. Quartal 2025 einen ersten Verlust von 29 Millionen US-Dollar hinnehmen.
Wie schlecht es um die First Brands steht, wird im Financial-Times-Artikel von heute klar.
Laut diesem sind nicht nur die vor Jahresfrist eingeschossenen 1,1 Milliarden Dollar-Überbrückungs-Hilfe von Grossgläubigern aufgebraucht.
Sondern es türmen sich seither „nearly $2bn in new liabilities“ in der First Brands-Bilanz auf.
Ein Fass ohne Boden. Das der Texas-Richter jetzt umgestossen hat.
Ende, aus, Konkurs.

Was für die UBS und ihre vermögenden Private Banking-Kunden im Liquidationsverfahren herausschaut, muss sich weisen.
Die wichtigsten Klienten des helvetischen Finanztankers, die auf Professionalität bei Ivanovic und dessen Fonds-Spezialisten setzten, müssen hohe Ausfälle befürchten.
Hinzu kommt die US-Justiz.
Laut einem involvierten FBI-Chef hätten der First Brands-Gründer und dessen Bruder das Unternehmen als ein „Ponzi“-Schema betrieben, „in which new loan proceeds were used to pay back old lenders and to fund their extravagant lifestyle“.
Wealth Management-Vermögende aus Middle East und Fernost, deren vieles Geld das UBS Asset Management in ein Ponzi legte? Hoppla.
Bereits gestern sorgte die Financial Times mit einer UBS-Story für Aufregung.
Es ging um einen ESG-Fonds, und auch der stammt aus der Küche von Ivanovic. Die Bank habe im letzten Moment davon abgesehen, den externen UK-Fonds-Manager auszuwechseln, schrieb das Blatt.
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Credit Suisse 2.0
Das kann nicht gut gehen.
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Immer der erste Schreiberling. Ist wohl low season in Pattaya…
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Pattaya? Der kann sich ja nicht mal das leisten. Wohnt im betreuten Wohnen in Schwamendingen und darf den Gemeinschafts-Compi benutzen…
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Was ist eigentlich bei dir alles schiefgegangen?
Ich investier jetzt in Popcorn. Mit der UBS kommt bald das ganz grosse Kino. Dann kassier ich ab.
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Was bist Du nur für ein Bubi.
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Wir hätten noch Platz im betreuten Wohnen in Schlieren !
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Der Elektriker Homburger in Zürich sucht noch Verleger von WIFI Kabeln.
Im heurigen Jobmarkt sollte man sich für nichts zu schade sein.
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Bro, heute keinen Termin beim RAV?
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Der Dominostein ist gefallen. Der Crash beginnt.
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Sie saufen ab. Das ist so sicher wie der Winter wieder kommt.
Wer so geschäftet hat den Erfolg nicht verdient.
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Hoffentlich muss die UBS nicht schon wieder gerettet werden.
Die Schweiz musste schon zwei Mal hinstehen für ihre Großbanken.
Und bei der ZKB läuft ja auch nicht alles rund, wie man lesen konnte. Auch die versuchten sich offenbar im Uebermut im Ausland.
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Weisst du warum die Fondsmanager auch nicht besser sind als der Markt?
Weil sie Schafe sind und Schafe werden geschlachtet.
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Wieso hat Ermotti O‘Connor nicht schon früher verkauft? Richtig… weil er seiner Aufgabe als CEO ebenso wenig gewachsen ist wie es Ivanovic wäre. Beide kommen mir vor wie die Laubbläser, die jetzt dann bald wieder in den Einsatz kommen. Heisse Luft aufwirbeln und die Probleme verschieben.
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Wahnsinn, wie lange dieser Ivan in dieser Chaotenbank wüten konnte, bis Sergio endlich durchgreift und von diesem Verlustposten befreit !!
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Ivanovic wäre eh nicht der richtige gewesen für als CEO der UBS. Er hat nie und nimmer das Zeug dazu.
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First Brands ist wohl kaum das einzige Problem. Was ist mit den CS-Altlasten, der weiterhin hochkomplexen CS-Integration, den Devisen- und Steuerfällen, den regulatorischen Risiken und den weiteren Engagements der UBS? Jeder einzelne Punkt mag erklärbar sein. Aber was liegt darüber hinaus noch unter dem Teppich – und was wird derzeit noch daruntergekehrt? Die eigentliche Frage ist doch, wie viele solcher Baustellen eine Grossbank gleichzeitig verkraften kann, bevor daraus ein strukturelles Problem für UBS und den Schweizer Finanzplatz wird.
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Die dummen Kommentare über die nicht vorhandene Zukunft des UBS Personals sind überflüssig.
Die wissen bereits, dass es nichts mehr wird.
Mitleid haben sie auch keines verdient.
Grobfahrlässig!
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Scheint dass es bei dir auch nichts mehr wird! Was sagt dein Eingliederungsberater?
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Was nützt Dir 3a Sparen oder generell Sparen wenn eine Bank Pleite geht? Nichts, nicht mal die Einlagesicherheit von
CHF 100k das ist eher ein staatliches Valium mehr nicht.
Ermotti hat sicher für den Fall der Fälle krisensicher vorgesorgt.
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Ivan der schrecklichste
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Es ist ja nicht das erste Mal, dass aktive gemanagte Fonds der UBS heftig an Wert verlieren. Der Ivanovic versteht sein Handwerk nicht. Die Position von First Brand war und ist viel zu hoch.
Wie schon oft erwähnt. Hände weg von aktiv verwalteten Fonds. Man weiss nicht was für Schrott dort hineingepackt wird. Und viel zu hohe Kosten!
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Easy: Die hohe EK-Quote ist „gschuld“. Diese auf 1% reduzieren, dann ist die UBS wieder voll wettbewerbsfähig. Tsssss….
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Investieren in den USA mit Fiasko: Es ist eine Tragödie von vielen Schweizer Industrie-, Finanz- und Dienstleistungsunternehmen. Zu viel Cash und Uebermut verlocken zu Investments in die USA. Mangelhafte due diligence, fehlendes Riskmanagement und generelles Führungsversagen müssen teuer bezahlt werden. Und: immer wieder aufs Neue. Lesson learned?
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Erzähl das auch der SNB.
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bei verlusten sollte man den manager die boni streichen.
boni sollte man auch nach einer sperrfrist von 5 jahren
auszahlen usw.
aber eben, unsere volksvertreter vertreten nebenbei die
unternehmen und nicht das volk…
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Was sagt Chuck Norris dazu?
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Ich dachte im Asset Management arbeiten die Cracks, die Risiken managen können? Im dem Fall gar nicht. Ein Junior würde wohl einen besseren Job machen als die überbezahlten EDs und MDs. Keinen Rappen sind die Wert. Da werden wohl Köpfe rollen müssen, damit die What-Else-Chefen Ermotti und Ivanovic ihre Gesichter wahren können. Schön blöd bei dieser Bude zu arbeiten, wo anscheinend niemand happy ist und sich jeden Tag bücken müssen.