Bei Bucherer kommts zum grossen Reinemachen. Beat Schmid, langjähriger Chef des wichtigsten Ladens innerhalb der globalen Bijoutier- und Uhren-Kette, ist Geschichte.
Am Dienstag teilten Bucherers HR-Chef sowie der Länderchef Schweiz-Österreich der Crew von Bucherer Schwanenplatz mitten in Lutzern mit, dass Schmid das Schiff verlassen würde.
Gestern Freitag hatte er seinen Letzten.
Neue Bossin des zentralen Flagship-Stores mitten im Tourismus-Hotspot wird eine Newcomerin. Jessica Ternes.
So heisst die Frau, die lange bei Luzern Hotels, einem Hotel-Verband der Tourismusregion Zentralschweiz, tätig gewesen war.

Im Frühling hatte Ternes dann zum Tourismus Forum Luzern gewechselt, dem sie schon nach kurzer Zeit den Rücken kehrte, um vor Monatsfrist bei Bucherer anzuheuern.
Laut LinkedIn als „Managing Director“. Eine Sprecherin von Bucherer reagierte nicht sofort auf eine Anfrage von gestern Abend.
Hinter Schmids Abgang stecken die grössten Turbulenzen, die Bucherer seit langem erlebt. Allein seit August hat laut einem Insider rund ein Dutzend Mitarbeiter selber gekündigt.

Respektive Bucherer hat sie entlassen. Schon davor war es zu einem regelrechten Aderlass im Personal von Bucherer gekommen. Hinzu gesellte sich ein Kostengrab mit einem riesigen IT-Vorhaben.
Die Trennung von Schmid, der vor 10 Jahren von Konkurrentin Gübelin zu Bucherer gewechselt hatte, erfuhr die Mannschaft per internem Schreiben zweier hochrangiger Manager der Uhren-Gruppe.
Ursprünglich war Anderes geplant. Schmid sollte bis Ende Jahr Chef des Ladens am Schwanenplatz bleiben und danach für „interne“ Projekte weiter für Bucherer tätig bleiben.
Und zwar zwei Jahre lang, bis der Spitzen-Verkäufer ordentlich pensioniert würde.
Dass sich die Ereignisse jetzt überstürzten, soll mit den vielen Abgängen zusammenhängen. Schon zuvor war bekannt geworden, dass Bucherer massiv Personal entlässt.
Einige betrafen die Gruppen-Zentrale, andere aber schon früher Schmids Vorzeige-Laden mitten in der Luzerner Innenstadt.
Schmid geriet unter Druck, nachdem sein Führungsstil an die Öffentlichkeit gekommen war. Er soll seinen „Store“ für private Feiern genutzt haben – zulasten der Firmenkasse.
Eine interne Beziehung machte die Runde. Stellte ein Mitarbeiter kritische Fragen, riskierte er eine Standpauke des Bosses vor versammelter Crew, so ein Insider.
Am gravierendsten waren Vorwürfe, „Special“-Kunden mit begehrten Rolex-Modellen bevorzugt zu haben. Diese hätten die gewünschten Zeitmesser sofort erhalten, während andere jahrelang auf Wartelisten verharrten.
Insbesondere ein bekannter Luxusauto-Dealer aus der Deutschschweiz habe in den letzten 10 Jahren, seit Schmid das Sagen im Bucherer-Hauptgeschäft gehabt habe, eine Rolex nach der anderen zugeteilt erhalten.

Dies meldete ein Whistleblower Ende 2024.
Genau 53 Stück seien es gewesen, die der Car-Man respektive seine Frau von Bucherer Luzern zugeteilt erhalten hätten. Das würde die Bucherer-Vorgabe verletzen, wonach ein Kunde maximal zwei Rolex-Uhren pro Jahr kaufen könne.
Laut dem internen Warner sei ein besonderes Stück über die Frau des Auto-Händlers gelaufen; eine „Oyster Perpetual“. Für den Kauf sei die Kundin „nicht einmal im Store gewesen„.
Als die Vorwürfe an die Oberfläche kamen, betonte die Sprecherin von Bucherer, die Uhren-Händlerin würde diese Ernst nehmen.
Der „Schutz der Privatsphäre sowie persönlicher Daten“ verbiete weitergehende Ausführungen, hiess es im Mai. Fünf Monate später ist der Bucherer-Manager Geschichte.

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Wer diese Billiguhren zu einem Luxuspreis kauft, ist nicht ganz bei Trost.
Die Ührli haben einen Materialwert von weniger 100 Fränkli. Werden aber für viele 1000 Franken verkauft.
Und bei den Meisten ist das Uhrwerk dazugekauft! Sie machen den Motor/ das Herz nicht mal selbst 🤣👍.
Man bezahlt mit teurem Geld das Marketing.
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Das ist bei allen Luxusmarken so sie verkaufen eine Scheinwelt wo man dazugehören „muss“ von 1000% Marge und mehr sind nötig um die Mieten wie an der Bahnhofstrasse zu bezahlen. Aber es macht die Kunden glücklich ist doch OK.
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Gross Ahnung von Uhren scheinst du nicht zu haben. Besser nichts schreiben als nur Schwachsinn.
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Guangzhou lässt grüssen……
Marken, insbesondere Rolex, sind die Religion der Konsumgesellschaft…,
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Der Materialwert liegt eher bei 1 CHF!
Wenn man eine Tonne des Edelstahls mit rd. 6.000 USD (London Metal Exchange, LME) bewertet, kostet ein Kilo rd. 6 USD!
Eine Rolex Daytona aus Stahl wiegt ca. 145 Gramm (inklusive Glas und Keramiklünette). Also großzügig 0,90 USD!
Materialkosten für Glas und Keramik sind nicht sonderlich hoch und der Stahlanteil der Rolex Daytona ist etwas geringer. Man könnte den reinen Materialwert der gesamten Rolex Daytona mit rd. 1 CHF schätzen.
Die Produktionskosten sind deutlich höher (100 CHF?).
Doch der größte Kostenfaktor ist wohl Marketing und Vertrieb.
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In Thailand auf dem Nacktmarkt gibt es die Uhren fast geschenkt.
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Interessant. Dann hole ich mir mal Popcorn im Coop und schaue zu, wie auch diese Firma von XXen niedergemacht wird. Mampfmampf…
Wir sehen uns in 2 Jahren wieder. Wetten?
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Bucherer = Rolex… PUNKT! Rolex sagt, was Tacheles ist! Bucherer hat ABSOLUT nichts zu sagen und ist schlicht „Korporal“ = Gewehr bei Fuss und 100% befolgen. Außerdem ist die Kundenbetreuung von Bucherer grottenschlecht! Selbst langjährige Kunden werden nicht mit dem nötigen Respekt und Weitsicht behandelt! Und noch zur Beschreibung von BS als „Spitzenverkäufer“: was soll Spitze sein, wenn bei Rolex die Verfügbarkeit von Modellen eh nicht gegeben ist = nicht verkauft werden kann und nur die Warteliste betreut werden muss???
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Lukas, wir leben in Zürich. Was sollen diese Geschichten aus
Luzern auf IP“‘? Rolex packt jetzt an bei Bucherer.
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Leider hat Bucherer viel zu lange gewartet.
De Imageschaden ist in Luzern riesig.
Sein Verhalten war seit jahren bekannt.
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Das ist genau das Problem.
Wieso wartet man so lange bis man einen („Psychopathen?“) endlich vor die Türe setzt? Das geschilderte Verhalten ist jedenfalls „grausam“ bzw. ein Skandal.
Zahlreiche erfahrene Mitarbeiter mit guten Kundenkontakten lässt man gehen!
Und nun stellt man eine Frau ohne Uhrenerfahrung ein?
Findet Rolex/Bucherer keine unternehmerisch denkenden Uhrmacher, die das Uhrenbusiness verstehen?
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Hier noch ein nobles Geschenk für die Verantwortlichen.
„Ein hörendes Ohr und ein sehendes Auge, die macht beide der Herr“.
Bibel
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der „Herr“ ?
wie erfrischend endlich wieder einmal mit „Sie“ und „Herr“ angesprochen zu werden.
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Und die 53 Uhren landeten dann alle auf dem Graumarkt, wo sie deutlich über dem Marktpreis verkauft wurden. Gab‘s auch noch Kickbacks an Schmid?
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Wahrscheinlich ein Auto -;)
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Und dieser Luxusauto-Dealer hat dann mindestens 80% dieser 53 Rolex an seine reichen Autokunden weiterverkauft, zu Graumarktpreisen und den Gesamtertrag dann sicher gut vor der Steuerverwaltung versteckt, sprich hinterzogen! Schaut da die Steuerverwaltung hin???
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Wie kurz muss eigentlich das Primäre Geschlechtsmerkmal wohl sein, dass man sich eine Uhr für >10k kaufen muss? Wahrscheinlich so,kurz, wie der Sekundenzeiger ebenderem.
Es zeigt die Uhrzeit an. Mehr nicht.
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Die Entlassung scheint gerechtfertigt, ob eine branchenfremde Dame das Ruder herumreisst, ist für mich eher fraglich. Schaun‘mer mal …
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Können wir jetzt noch über den Luxus-Autohändler spekulieren? …