Hat die SVP Schweiz keine anerkannte Führungspersönlichkeit mehr, die über die eigene Partei oder die eigene Sprachregion mehrheitsfähig ist?
Und die nach dem Rücktritt von Guy Parmelin auch Bundesrat werden will?
Natürlich hat sie das, aber schon die Idee, man müsse dann zuerst das VBS übernehmen, wo Martin Pfister noch so gerne seinen Abschied nehmen wird, wirkt abschreckend.
Denn von den bisher genannten Kandidatinnen und Kandidaten hat sich keiner explizit als Kandidat für dieses militärische Irrenhaus interessiert. Das ist verständlich, denn mit zu wenig Geld eine Aufrüstung innert 3 bis 5 Jahren in Gang zu setzen, ist ganz einfach unmöglich.
Auch 10 Jahre sind äusserst knapp, denn die ehrgeizigen jungen Schweizer, die beim Staat und in der Wirtschaft gefragt sind, werden sich hüten, mehr als ihren Dienst zu leisten.
Wenn keiner der bestehenden Bundesräte das VBS übernehmen möchte, warum sollte es dann ein Neuling tun? Die Chance, sich zu blamieren, ist riesig.
Doch melden sich jetzt Kandidaten zuhauf aus fast allen Landesregionen. Sind sie nur deshalb angetreten, um Céline Amaudruz zu verhindern? Man könnte es fast meinen.
Die SVP-Nationalrätin und Schaufenster-Vizepräsidentin der SVP Schweiz hat in ihrer bisherigen politischen Karriere keinen wirklichen politischen Ehrgeiz gezeigt.
Guy Parmelin in den Sattel verholfen? Als langjähriger Wahlkampf-Praktiker kann ich dazu nur sagen, es sind allein die Götter, die wissen, welche Faktoren bei einem siegreichen Wahlkampf den Ausschlag gegeben haben.
Der Wahlkampf-Berater ist meist nur ein Faktor unter vielen, wie meine Kollegen in Bern im Kampf Ritter gegen Pfister kürzlich erleben mussten.
Marco Chiesa halte ich für eine völlig unsinnige Kandidatur. Der frühere SVP-Schweiz-Präsident (2020-24) ist vor allem durch seine sprachlichen Schwächen aufgefallen.
Weshalb er jetzt antreten will, bleibt das Geheimnis des schweigsamen Ständerats aus dem Tessin.
Pierre A. Schnegg, der SVP-Regierungsrat des Kantons Bern, ist da schon eine andere Nummer. Sein Alter von 63 Jahren sollte die geringste Rolle spielen, da man heute bis Mitte 70 eigentlich immer in Form bleiben sollte.
Er erhält dann auch weniger lange die hohe Bundesrats-Rente, der sich manche Versagerin erfreuen darf.
Der Solothurner SVP-Nationalrat Rémy Wyssmann hat wirklich keinen Ruf über seinen verarmten Kanton hinaus. Wir hätten mit ihm vielleicht einen zweiten Beat Jans, diesmal auf dem rechten Flügel unseres Bundesrats.
Die grösste Blamage leistet sich ohnehin die SVP des Kantons Zürich. Zur Zeit, wo ich diese Zeilen schreibe, haben alle „Stars“ der einst mächtigen Partei abgesagt.
Wohl wissend, dass sie eigentlich gar keine echten Stars sind, die auch in anderen Kantonen überzeugen können.
Ob Giezendanner jr. aus dem Aargau, Graber und Ruppen aus dem Wallis den Hut noch in den Ring werfen, wird sich zeigen. Richtig überzeugend ist keiner von ihnen.
Bleibt der Zauderer Aeschi aus dem Kanton Zug. Nein, allein sein tageslanges Zögern schliesst ihn aus dem Kreis valabler Kandidaten aus.
Die Schweiz braucht jetzt mehr denn je handlungsfähige Bundesräte, keine, die auf Zeit spielen.
Der SVP-interne Massenaufstand gegen die ehrgeizige Genferin, die mit einem goldenen Löffel im Mund geboren wurde, aber bisher wenig daraus gemacht hat, ist symptomatisch für den Zustand der SVP Schweiz.
Gegen etwas oder jemand zu sein, aktiviert alle. Selbst Fahne zu zeigen, fällt den Treuesten um Christoph Blocher schwer.
Das gilt auch für seine Tochter Magdalena, die mir als Unternehmerin besser gefällt denn als Politikerin ohne echten Erfolgshorizont.
Innenpolitisch läuft einiges im Bundesrat, aber aussenpolitisch bleiben wir weiterhin ein Nonvaleur. Heinrich Heine variierend, sage ich: „Denk ich an Cassis in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.“
Stellt sich die Frage, wer Christoph Blochers Ambitionen am besten kennt und auch willens wäre, sie umzusetzen.
Ja, Matthias Ackeret, der Blocher 1000 Mal auf Tele Blocher interviewt hat, wäre sicher geeignet, die SVP und den Bundesrat auf den richtigen Weg zu bringen. Im SVP-Wahllotto wäre es der vielleicht beste Kandidat.
Nicht vergessen, wir leben in einer Zeit der Aussenseiter, wo alles normal Richtige nicht mehr zählt.
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sah sich wohl neben Celine Amaudruz schon selbst verblassen. Die ganze FIAZ Geschichte bzw das Handling danach mag wohl ein Faux-Pas gewesen sein. Aber man mag dennoch hoffen, sie schaffts.
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das Zögern von Aeschi schliesst ihn aus dem Kreis valabler Kandidaten aus. Sondern vor allem auch die Handgreiflichkeit im Bundeshaus.
Das Zögern kam wohl von einem PR Berater.
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Und Bock zum Gärtner, „verdient“ sein Geld als Bankberater.
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Der Bundeshaus-Prügler Aeschi ist vom Typ her ein ewiger Pennäler, der durch seine Besserwisserei und Streberei maximale Abwehrreflexe auslöst. Kein Teamplayer für den Bundesrat. Zudem ist nicht plausibel, warum der Kleinkanton Zug einen zweiten Bundesrat erhalten sollte. Aeschi ist ohne Chance. Vom jetzigen Kandidatenoktett kommen der „Westschweizer“ Schnegg und ein „Westschweizer“ aus dem Oberwallis aufs Ticket. Hauptsache, dass Amaudruz verhindert wird.
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Es lohnt sich sich fürs unterste Regal zu bücken.
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Amaudruz ist ja von Anfang an sehr stark vom Blick gepusht worden. Ob das für den Bundesrat reicht weiss ich nicht. Es sind schon andere Zeitungsfavoriten in der Vergangenheit in Schönheit bei der Wahl gestorben. Abwarten und Tee trinken.
Für mich hat eine Frau, die sich bei einer Alkoholkontrolle an eine höchste Stelle wendet um straffrei davonzukommen nicht die charakterliche Voraussetzung zum Bundesrat.
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haben nie was „verbrochen“?
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Warum Hr. Stöhlker sich manisch darauf versteift, als Deutscher den Schweizern die Politik zu erklären wo doch die Deutschen soviel mehr Bedarf nach Beratung hätten mit Refugee-Welcome-Mutti, Cum-Ex Scholz und wir kämpfen für die Schuldenbremse und 1 Billion Sonderschulden Blackrock-Merz, verstehe wer wolle. Definitiv unerträglich wird Züritütsch für einen Basler wenn Deutsche sich darin üben, auch interessiert es ausser vielleicht bei SRF&Co niemanden, wer wen „bodigt“ sondern höchstens welcher IQ der Bundesrat durchschnittlich hat.
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Was da an wenig vorhandener Zeit -& Kohle incl. Redezeiten & Diskussionen, Analysen & Kalkulationen: verbraten wird, für diesen internen Wahlzirkus innerhalb der selben Partei, ist (m.E.) in Anbezracht der Situation, Skandale & doch auch hier, sehr hybriden und feurigen Attacken&Risiken !
Der gesamte Zirkus kommt dann auch noch in 19h-22h Content-Schlaufe & Replay beim SRF als Breaking New, zw den Landfrauen, Potz Music und den Eidg. Schwingfest Replays der kt. 140Kg@KK Sumo Ringers. Ev. aus den letzten paar 24h Notfall-CrashCases: Nix gelernt? Sitzdebatte bei Messer/Guns auf den Strassen ?
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Was der alte Klaus wieder viel Unsinniges von sich gibt. Er schreibt, er habe langjährige Wahlberater Erfahrung. Sein Tätigkeitsbereich beschränkte sich, wie ich gehört habe, auf Vorstandsmitglieder von Kleintierzüchter Vereinen und Kirchenpflegern. Es sei aber meist so gewesen, dass jeweils nur ein KandidatIn für des jeweilig Amt zur Verfügung stand. Über Wahlberatung von anspruchsvollen Mandate in Politik und Wirtschaft ist nichts bekannt.
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Ganz im Gegensatz zu all den energischen, lauten und bunten Starkpersönlichkeiten der FDP, gälled si Herr Stöhlker
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Ich wähle den Matter. Ob er möchte oder nicht.
Matter ist ein Macher und hat die Stimme verdient.
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Und noch ein Bankenlobyist
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wo ist das Problem, Herr Stöhlker? Es bleibt noch mehr als ein Monat Zeit. Warum berichten Sie nicht zur Abwechslung mal über Wahlen in Berlin??
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Ganz einfach, weil er ein Deutscher ist.
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Schade ist Dimitri und der Grock
schon lange gestorben.Die wären
besser gewesen als alle Kandidaten,
das größte Fiasko kommt nach der
Wahl.Wird meistens Ihnen ein
Department zugewiesen, wo Sie
überhaupt keine Fachkenntnisse
besitzen.
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Frust, dass sich niemand mehr für seine Ansichten interessiert und dass er keine Mandate mehr hat.
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Heinrich Heine variierend, schreibe ich: „Lese ich den Stöhlker in der Nacht, dann werde ich in den Schlaf gebracht.“ Vielen Dank, KJS!
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Unsere Politik ist Opfer des von ihr selbst geschaffenen Monsters geworden.
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Das Problem bei Amaudruz sind ja nicht nur die 1.9 Promille. Das Verhalten danach wiegt schwer.
Zuerst die Blutprobe verweigern, dann den Staatsanwalt anrufen und später noch BR Parmelin. Prädikat ungeeignet.
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Stöhlker hat offenbar das politische System der Schweiz immer noch nicht begriffen. Im jetzigen Zeitpunkt stellt sich für die Kandidaten nur die Frage, will ich Bundesrat werden. Departemente sind kein Diskussions Thema. Stöhlker ist also für ein Wahlberater Mandat mE nicht geeignet.