Gestern Mittwoch, 4. November 2026
Die Hisbollah im Irak erklärt laut Fars alle US-Stützpunkte zu legitimen Zielen, mit Berufung auf einen Befehl des Obersten Führers. Eine Reaktion aus Washington fehlt in den Quellen.
Trump bestreitet laut Tasnim und IRIB, ein Kriegsende nach den Midterms angekündigt zu haben. US-Vizepräsident Vance nennt den Iran-Krieg den Grund der Wahlniederlage. Trump räumt laut Gulf News ein, der Krieg habe eine Rolle gespielt, würde laut Reuters aber nichts anders machen. Die Demokraten erwägen laut Al-Monitor, die Kriegsfinanzierung zu drosseln und die Israel-Hilfe zu prüfen. Trump sagt laut Anadolu der Financial Times, die USA planten derzeit keinen Angriff auf Iran.
Irans Oberster Führer Modschtaba Chamenei sieht laut Dawn keinen US-Wandel durch einen Parteiwechsel. Bei erneuter Aggression werde die Reaktion «viel weitere Ausmasse» annehmen. Irans Regierung feiert laut Reuters die Wahlniederlage, fürchtet aber einen Militärschlag. General Qaani warnt laut Mehr vor einer geeinten Front in Hormus und Bab al-Mandab.
Das Finanzministerium (US) sanktioniert indische und türkische Firmen wegen Hilfe für Irans Schattenflotte.
Die Huthi melden einen Raketentreffer auf den Flughafen King Khalid in Riad (SA). Zuvor meldeten sie drei Angriffe auf Saudi-Arabien. Der saudische Zivilschutz warnt laut Anadolu in Nadschran und Riad, dann gibt er Entwarnung. Im Jemen sterben laut Tasnim sieben Zivilisten bei einem saudischen Luftangriff in Taiz.
Ein chinesischer Sondergesandter reist laut Guardian nach Oman, Iran und Saudi-Arabien.
Die USA stoppen laut RTÉ Ende Jahr die jährliche Israel-Hilfe von 4 Milliarden Dollar, sagt Trump. Kurz gemeldet: al-Scharaa in Riad (SA).
Die Revolutionsgarden nennen vier Tanker in Hormus laut IRNA nach Minentreffern zerstört. The Maritime Executive findet für die meisten Angaben der Revolutionsgarden keine unabhängige Bestätigung. Die britische Behörde UKMTO erhielt nur zu einem Angriff Angaben.
Meldungen
Jemen: Saudischer Luftangriff tötet laut Tasnim sieben Zivilisten in Taiz
Bei einem saudischen Luftangriff auf ein Wohnhaus im Westen der Provinz Taiz (YE) sterben sieben Zivilisten, darunter zwei Kinder. Das meldet Tasnim unter Berufung auf das Gesundheitsministerium des Jemen. Sechs weitere Kinder werden verletzt. Eine saudische Stellungnahme fehlt in den Quellen. Laut Fars meldet der Sender Al-Mayadeen für die jüngsten saudischen Angriffe 266 getötete Zivilisten, darunter 86 Kinder und 38 Frauen. Al-Mayadeen nennt 641 Verletzte. Das Gesundheitsministerium zählt laut Fars seit dem Wiederaufflammen der Angriffe 907 getötete oder verletzte Zivilisten. Nach Angaben des Ministeriums gab es in den letzten 12 Stunden laut Nour News 12 Tote und 15 Verletzte.
Trump bestreitet laut Tasnim und IRIB, ein Kriegsende nach den Midterms angekündigt zu haben
Tasnim und IRIB verbreiten einen Clip, in dem ein Reporter Trump auf ein Kriegsende nach den Midterms anspricht. Der Reporter hält ihm vor, er habe das gesagt. Trump antwortet, er habe das nicht gesagt. Wann und wo der Wortwechsel stattfand, nennen die Posts nicht.
«Ich habe das nicht gesagt»
«من این را نگفتم»
Hisbollah im Irak erklärt laut Fars alle US-Stützpunkte zu legitimen Zielen
Die Hisbollah im Irak (Kataib Hisbollah) erklärt laut Fars, alle US-Stützpunkte seien ein legitimes Ziel. Sie beruft sich auf einen Befehl des Obersten Führers zu einer harten Antwort auf Angriffe. Die Stützpunkte, Radare und Kommandozentralen der USA in der Region seien von Raketen und Selbstmorddrohnen umstellt. Die «Stunde null» sei nahe. Die Gruppe droht, wer die Region nicht verlasse, kehre in Särgen zurück. Eine Bestätigung der Gruppe und eine Reaktion aus Washington fehlen in den Quellen.
«Wir kennen keine Geografie»
«جغرافیا نمیشناسیم»
Quds-Kommandeur Qaani warnt laut Mehr vor einer geeinten Front in Hormus und Bab al-Mandab
General Esmail Qaani, Kommandeur der Quds-Einheit der Revolutionsgarden, warnt die USA vor einer Fehlkalkulation. Das sagt er laut Mehr in einem Interview mit Sepah News. Die Strasse Bab al-Mandab liegt am Roten Meer vor dem Jemen. Wer in Hormus Krieg führe, erlebe laut Qaani die Öffnung dieser Meerenge durch den Widerstand. Trump habe sich laut Qaani von Netanyahu zum Krieg verleiten lassen. Al-Manar, der Sender der Hisbollah, gibt die Aussagen ähnlich wieder. Eine Reaktion aus Washington fehlt in den Quellen.
«Diese unverantwortlichen US-Führer sollten wissen, dass der gesamte Widerstand heute eine Front mit Einheit in allen Schauplätzen ist.»
«Those irresponsible US leaders should know that today the entire Resistance is one front with unity across different arenas.»
Demokraten wollen laut Al-Monitor Iran-Krieg-Finanzierung drosseln und Israel-Hilfe prüfen
Die Demokraten wollen ihre neue Mehrheit im Kongress für eine Kurskorrektur im Nahen Osten nutzen. Das berichtet Al-Monitor. Sie erwägen, die Mittel für den Iran-Krieg zu kürzen und die Hilfe für Israel zu überprüfen. Zudem wollen sie die Geschäfte von Trumps Familie am Golf untersuchen. Wenn der neue Kongress im Januar zusammentritt, steigt laut Al-Monitor der Druck auf Trump, den Krieg zu beenden. Die War Powers Resolution von 1973 verlangt den Abzug von Kampftruppen ohne Zustimmung des Kongresses nach 60 Tagen. In einer Umfrage der AP nannte ein Drittel der Wähler den Krieg einen «entscheidenden» Faktor.
USA sanktionieren laut Reuters indische und türkische Firmen wegen Hilfe für Irans Schattenflotte
Das Finanzministerium (US) sanktioniert Firmen und Personen aus Indien und der Türkei wegen Hilfe für Iran. Das teilt es auf X mit, berichtet Reuters. Betroffen ist ein indisches Ehepaar mit zwei weiteren Indern und neun Unternehmen. Laut dem Ministerium lieferten sie sanktionierten Schiffen falsche Flaggen und Zertifikate. Die Schiffe transportierten iranisches Erdöl, auch für das iranische Militär. Die Massnahme gehört zur «Operation Economic Outcast». Sie soll Irans Ölverkäufe zur Kriegsfinanzierung stoppen. Laut Reuters trifft sie auch türkische Firmen.
Vance: Iran-Krieg ist Grund der Wahlniederlage, Trump würde laut Reuters nichts anders machen
US-Vizepräsident JD Vance sagt auf X, der Iran-Krieg sei der Grund für die Wahlniederlage der Republikaner. Das berichtet der Guardian. Trump sagte dem Wall Street Journal am Dienstag, der Iran sei «ein Teil» davon gewesen. Laut Reuters sagt Trump am Mittwoch, der Krieg sei es wert gewesen, um eine iranische Atomwaffe zu verhindern. Er sei mit Vances Post einverstanden und würde nichts anders machen. Hakeem Jeffries, Fraktionschef der Demokraten im Repräsentantenhaus, fordert laut Iran International ein Kriegsende vor dem neuen Kongress. Irans Sicherheitsratssekretär Mohsen Rezai schreibt auf X, Trump habe in Hormus und in Washington verloren.
«Der Grund, warum wir verloren haben, ist der Krieg.»
«The reason we lost is the war.»
Huthi melden Raketentreffer auf Flughafen King Khalid in Riad und 104 saudische Luftangriffe
Der Huthi-Militärsprecher meldet auf Telegram einen Treffer mit einer ballistischen Rakete auf den internationalen Flughafen King Khalid in Riad (SA). Der Treffer sei direkt gewesen und habe grosse Schäden verursacht. Die Huthi rufen alle Fluggesellschaften auf, den saudischen Luftraum zu meiden, ausser über Mekka und Medina. Zudem melden sie 104 saudische Luftangriffe und Raketenangriffe binnen 24 Stunden auf zivile Ziele im Jemen. Es gebe Dutzende Tote und Verletzte, meist Frauen und Kinder. Eine Bestätigung aus Saudi-Arabien fehlt in den Quellen.
«Die Streitkräfte bekräftigen, dass der internationale Flughafen Khalid nicht sicher ist»
«تؤكد القوات المسلحة أن مطار خالد الدولي غير آمن»
China schickt laut Guardian einen Sondergesandten nach Oman, Iran und Saudi-Arabien
Ein chinesischer Sondergesandter reist laut The Guardian in Kürze nach Oman, Iran und Saudi-Arabien. China prüft dem Bericht zufolge wohl, ob ein Abkommen machbar ist. Dabei würde Iran seinen hoch angereicherten Uranvorrat unter internationaler Aufsicht im Land verdünnen. Eine Bestätigung aus Peking oder Teheran fehlt in den Quellen.
Huthi melden Angriffe auf Dschasan und Nadschran (SA), sechs Raketen auf al-Dschauf (YE)
Der Huthi-Militärsprecher meldet auf Telegram drei Angriffe auf Saudi-Arabien. Ziele seien ein Radar bei Dschasan (SA), ein Lager in Nadschran (SA) und ein Kommandogebäude der Grenzwache in Dschasan. Dabei habe es Tote und Verletzte gegeben. Sechs ballistische Raketen hätten zudem Truppen im Osten von al-Dschauf (YE) getroffen, mit Dutzenden Toten und Verletzten. Über Taiz (YE) sei eine saudische Drohne vom Typ Wing Loong II abgeschossen worden. Es sei die zehnte seit Beginn der Eskalation. Eine saudische Stellungnahme fehlt in den Quellen.
Pakistan ratifiziert Verteidigungsabkommen mit Kuwait, Sharif nennt Iran-Kontakte laut Nour News «sehr positiv»
Pakistans Kabinett ratifiziert das Verteidigungsabkommen mit Kuwait von 2023. Das berichtet Dawn unter Berufung auf das Büro des Premierministers. Premierminister Shehbaz Sharif sagt laut Dawn, Pakistan spiele weiter seine Rolle für den Frieden in der Region. Die jüngsten diplomatischen Kontakte mit Iran und anderen Staaten der Region nennt er laut Nour News «sehr positiv».
Iran feiert laut Reuters Trumps Wahlniederlage, fürchtet aber einen Militärschlag und bleibt in Alarmbereitschaft
Irans Regierung feiert laut Reuters die Wahlniederlage von Präsident Trump. Zwei hochrangige iranische Quellen sagen der Agentur, Teheran fürchte nun einen Militärschlag als Ausgleich. Iran bleibe in hoher Alarmbereitschaft. Justizchef Mohseni-Ejei schreibt laut Al Jazeera, Trump sei im Krieg und in der Politik besiegt. Aussenamtssprecher Baghaei warnt laut IRIB, ein Angriff auf Iran bringe den USA keinen Sieg, sondern eine Niederlage. Manche Golfregierungen halten laut Reuters einen neuen grossen Angriff nun für weniger wahrscheinlich. Trump sagt laut Reuters, ein Teil der Niederlage sei Iran gewesen. Die Leute verstünden aber die Bedeutung seines Vorgehens.
«Ein Angriff auf Iran bringt keinen Sieg; er bringt euch eine Niederlage»
«حمله به ایران پیروزی به ارمغان نمیآورد؛ شکست نصیبتان میکند»
Iran: Angriffe legten laut Ölminister ein Viertel der Gasförderkapazität lahm
US- und israelische Angriffe haben laut Irans geschäftsführendem Ölminister Hamid Bourdoz ein Viertel der Gasförderkapazität ausgeschaltet. Das berichtet IranWire. Haushalte und Industrie müssten den Gasverbrauch im Winter um 20 Prozent senken. Das sagte er vor dem Energieausschuss des Parlaments. Die Zementwerke erhalten demnach seit Ende Oktober kein Gas mehr. Wann die Kapazität zurückkehrt, sagte der Minister nicht.
Trump: USA brauchen laut IranWire keine Atomwaffen gegen Iran, militärische Optionen bleiben
Präsident Trump sagt laut IranWire, die USA bräuchten keine Atomwaffen gegen Iran, militärische Optionen blieben aber. «Ich brauche das nicht. Wir haben sie schon ausgeschaltet, zu 90 Prozent», zitiert ihn der Account Current Report. Zuvor hatte der frühere Fox-Moderator Tucker Carlson behauptet, Trump könnte binnen Tagen einen Atomschlag anordnen.
«Ich brauche das nicht. Wir haben sie schon ausgeschaltet, zu 90 Prozent.»
«I don't need it. We've knocked them out already, 90%.»
Irans Führer Modschtaba Chamenei droht laut iranischen Medien bei neuer US-Aggression mit grösserer Reaktion
Irans Oberster Führer Modschtaba Chamenei warnt in einer Botschaft zum Tag des Kampfes gegen die globale Arroganz vor neuen US-Angriffen. Das melden Nour News, Fars und Tasnim. Irans Kontrolle über Hormus und die Zerstörung von US-Stützpunkten in der Region seien eine Antwort auf den Krieg gewesen. Bei erneuter Aggression werde Irans Reaktion «viel weitere Ausmasse» annehmen, schreibt er laut Nour News. Der einzige Weg zu absoluter Abschreckung sei die Strategie eines «immer stärkeren Iran». Wer von einem Parteiwechsel eine andere US-Politik erwarte, irre sich «ernsthaft», schreibt er laut Dawn und Al Jazeera. Mohammad Moghadamfar berät den Kommandanten der Revolutionsgarden. Würden iranische Kommandeure angegriffen, würden die Anführer des Feindes getötet, droht er laut Anadolu. An einer Kundgebung in Bandar Abbas (IR) nennt er laut Al Jazeera die VAE und Bahrain. Erlaubten Golfstaaten Angriffe von ihrem Gebiet, treffe Iran auch Ziele jenseits von US-Stützpunkten.
«irren sich ernsthaft»
«seriously mistaken»
Syriens Präsident al-Scharaa reist nach Riad (SA), Damaskus verhandelt über den Mekka-Pakt
Syriens Präsident Ahmed al-Scharaa ist am Mittwoch in Riad (SA) eingetroffen. Das berichtet The National unter Berufung auf die Agentur Sana. Dabei sind die Minister für Äusseres, Verteidigung, Finanzen und Industrie sowie der Geheimdienstchef. Er trifft Kronprinz Mohammed bin Salman. Aussenminister al-Shaibani hatte letzte Woche Verhandlungen über einen Beitritt zum Mekka-Verteidigungspakt genannt. Laut IRNA unterzeichnen Saudi-Arabien und Syrien im Jamama-Palast Abkommen und Absichtserklärungen. Sie betreffen Militär, Entwicklung, Infrastruktur, Energie, Wohnen und Gesundheit.
Iran: Schulen verlangen laut IranWire von Eltern eine Ersatzperson für die Abholung im Notfall
Schulen in mehreren iranischen Städten, darunter Teheran, Schiras und Ahvaz, bitten Eltern, eine Ersatzperson zu bestimmen. Das berichtet IranWire. Sie soll die Kinder «unter besonderen Umständen» abholen, wenn die Eltern die Schule nicht erreichen. Die Planung bedeute keine Vorhersage eines bestimmten Ereignisses, schreiben die Schulen demnach. Hintergrund sind laut IranWire Sorgen vor neuen Militärschlägen.
Saudi-Arabien: Zivilschutz warnt laut Anadolu zweimal in Nadschran und in Riad, dann Entwarnung
Der saudische Zivilschutz hat am Mittwoch zum zweiten Mal vor einer «möglichen Gefahr» in der Provinz Nadschran (SA) gewarnt. Das berichtet Anadolu. Später gab er demnach auf X Entwarnung und rief die Bewohner auf, Ansammlungen und Filmaufnahmen zu vermeiden. Zuvor hatten die Behörden auch für die Provinz Riad gewarnt und wieder Entwarnung gegeben. Was die Warnungen auslöste, nennt Anadolu nicht.
IAEA-Chef Grossi: Iran hat laut Tasnim keine Atomwaffen, in Pickaxe Mountain keine Atomaktivität
IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi sagt laut Tasnim, Iran habe keine Atomwaffen. Man dürfe das Publikum in dieser Frage nicht verwirren. Bei der letzten Inspektion von Pickaxe Mountain (Kuh-e Kolang) gab es laut IRIB keine nukleare Aktivität. Auch Ausrüstung war demnach keine darin. Grossi sucht demnach weiter eine diplomatische Lösung im Atomstreit. Er bestätigt laut Nour News Schäden an Irans nuklearer Infrastruktur und mahnt Diplomatie an, um neue Kämpfe zu verhindern. Wo und wann er das sagte, nennen die Posts nicht. Präsident Trump hatte laut Anadolu einen Angriff auf Pickaxe Mountain als möglich bezeichnet.
Kurdistan (IQ): Zwei Drohnen greifen laut Shafaq News Sitz der iranisch-kurdischen Gruppe Komala an
Zwei Drohnen haben am Mittwoch einen Sitz der iranisch-kurdischen Oppositionsgruppe Komala in Balisan angegriffen. Das meldet Shafaq News. Balisan liegt in der Region Kurdistan im Irak (IQ). Angaben zu Opfern, Schäden oder Urhebern fehlen in den Quellen. Ende Oktober hatten die Revolutionsgarden laut Mehr einen Komala-Stützpunkt in Balisan mit Drohnen angegriffen. Am Nachmittag melden Fars und Nour News eine Explosion beim Sitz kurdischer Gruppen in Erbil (IQ). Sie berufen sich auf arabische Quellen. Mehr und Tasnim sprechen von Berichten über einen Drohnenangriff. Ob es derselbe Vorfall ist, sagen die Quellen nicht.
British Airways fliegt laut The National nach acht Monaten wieder von London nach Dubai
British Airways hat die Flüge zwischen London Heathrow und Dubai nach acht Monaten Unterbruch wieder aufgenommen. Das berichtet The National. Der erste Flug landete am Mittwochmorgen in Dubai. Die Airline fliegt im Winter einmal täglich, ab Sommer 2027 zweimal. Grund für den Unterbruch war der Iran-Krieg. Die Flüge nach Abu Dhabi bleiben demnach bis zur Wintersaison 2027/28 ausgesetzt.
Trump räumt laut Gulf News ein: Iran-Krieg trug zur Wahlniederlage der Republikaner bei
Präsident Trump räumt laut Gulf News ein, der Iran-Krieg habe bei der Wahlniederlage der Republikaner eine Rolle gespielt. «Ein Teil davon war Iran», sagte er demnach Fox News. Die Leute verstünden aber, wie wichtig sein Vorgehen gegen Iran sei. Er sei etwas überrascht und akzeptiere das Ergebnis. Gegen «verrückte» Gesetze will er laut Al Jazeera sein Veto einlegen. Parlamentspräsident Ghalibaf schreibt laut IRNA auf X, die Amerikaner hätten dem Krieg eine Absage erteilt. Verrate die Regierung (US) diesen Willen, werde Irans Antwort für sie zum Albtraum.
«Ich denke, ein Teil davon war Iran»
«I think a part of it was Iran»
Revolutionsgarden: Laut IRNA vier Tanker in Hormus nach Minentreffern zerstört, US-Drohne abgeschossen
Vier Tanker sind laut einer Erklärung der Revolutionsgarden in der Strasse von Hormus nach Minentreffern zerstört und brennen weiter. Das meldet IRNA. Sie wollten demnach eine verbotene Route im Süden der Meerenge befahren. Zwei weitere Schiffe seien gestoppt worden. Die Luftabwehr habe um 4.30 Uhr Ortszeit die 56. US-Drohne vom Typ MQ-9 abgeschossen. Laut IRNA holten die Garden zudem eine 15. Drohne vom Typ MQ-1 über der Insel Qeschm herunter. The Maritime Executive findet für die meisten Angaben keine unabhängige Bestätigung. UKMTO erhielt laut dem Bericht nur zu einem Angriff am 3. November Angaben. Ein Tanker meldete zwei unbekannte Geschosse im Maschinenraum. CENTCOM äussert sich laut dem Bericht nicht.
Jemen: US-Botschaft wirft Huthi laut Gulf News Tod eines UNO-Mitarbeiters in Haft vor
Die US-Botschaft im Jemen wirft den Huthi laut Gulf News vor, Mohammed Al Shami in Haft getötet zu haben. Er arbeitete demnach für das UNO-Menschenrechtsbüro und war Vater von drei Kindern. Al Shami durfte laut der Botschaft keinen Kontakt zu seiner Familie haben. Die Huthi hätten seine Leiche monatelang in einem Leichenhaus in Sanaa (YE) versteckt und behauptet, er lebe. Die Botschaft fordert die sofortige Freilassung aller Inhaftierten. Eine Stellungnahme der Huthi fehlt in den Quellen.
Iran: Plan zur «maximalen Abschreckung» laut Al Jazeera bereit, Ziellisten erweitert
Iran hat laut Al Jazeera einen Plan zur «maximalen Abschreckung» gegen einen neuen Angriff der USA bereit. Iran droht demnach mit einer sofortigen Antwort. Das Militär erweitere seine Ziellisten um Einrichtungen der USA und Israels in einem grösseren Gebiet.
Trump: USA planen laut Financial Times derzeit keinen Angriff auf Iran
Präsident Trump sagt laut Anadolu der Financial Times, die USA planten derzeit keinen Angriff auf Iran. Er nennt die Lage eine «brillante Situation». Zu den Verhandlungen sagt er demnach: «Wir scheinen alles zu bekommen, was wir wollen.» Die Streitkräfte seien bereit, falls nötig, aber vielleicht gebe es keinen Grund dafür. Netanyahu hatte laut Tasnim diese Woche einen weiteren Angriff für möglich gehalten. Ein iranischer Vertreter sagte laut Jerusalem Post der Agentur Reuters, Iran und die USA seien weit von einer Einigung entfernt.
«Wir scheinen alles zu bekommen, was wir wollen»
«We seem to be getting everything we want»
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