Bei der Julius Bär stünde die „Mutter aller Abbau-Schlachten“ bevor. Das geht intern und auf dem Finanzplatz um.
700 oder noch mehr Jobs könnten dem Rotstift zum Opfer fallen, heisst es von mehreren Seiten.
Das wären rund 10 Prozent der aktuellen Belegschaft. Diese ist in den letzten Jahren stark angewachsen.
Entsprechend explodierten die Kosten. Umgekehrt hapert es bei den Einnahmen.
Verwiesen wird auf den mageren Neugeldzufluss und das aufgeblähte Backoffice.
Dieses würde den Front-Beratern mit immer neuen Vorgaben das Leben schwer machen.
Eine Sprecherin sagte auf Anfrage: „Nein, es gibt kein neues Stellenabbauprogramm bei Julius Bär.“
Jüngst sei ein grosses IT-Projekt auf Eis gelegt worden. Budgetierte Kosten: mehrere hundert Millionen.
Auch das stellte die Bär offiziell in Abrede.
Die Spekulationen um einen bevorstehenden Riesen-Abbau passen zum CEO-Wechsel.

Am 1. Februar 2025 übernimmt Stefan Bollinger das operative Steuer bei der grössten reinen Privatbank von Zürich von Nic Dreckmann.
Bollinger würde sich praktisch täglich mit seinen zukünftigen Kollegen in der obersten Führung der Julius Bär austauschen und oft auch treffen, so ein Insider gestern.
Dazu schwieg die Pressestelle der Bär.
Die Meetings fänden in geheim gehaltenen Räumlichkeiten statt. Bollinger ist offiziell im Garden Leave seiner alten Arbeitgeberin, der Goldman Sachs.
Dort gehörte der Schweizer als Partner zu den Höchsten und Bestverdienenden. Bär-Präsident Romeo Lacher musste ihm ein überzeugendes Angebot unterbreiten, damit er zu den Schweizern wechselt.
Lacher könnte bald abtreten. Als Nachfolgerin käme die von intern kommende Beatriz Sanchez infrage.

Auch sie war lange weit oben bei Goldman Sachs, bevor sie 2017 von dort zur Bär sprang.
Regiert beim Traditionshaus bald ein „Goldie“-Duo?
Das könnte den kolportierten Kahlschlag um einen Zehntel der Belegschaft erklären. Goldman Sachs-Kapitäne sind sich an andere Renditen gewohnt als die typischen Schweizer Banking-Topshots.

Bollinger, so die Überlegung, würde die Ankündigung des harschen Kosten-Programms noch seinem Vorgänger aufbürden. Der könnte danach abtreten – mit einem Extra-Bonus.
Umgekehrt würde Bollinger unbelastet von Kritik und Aufregung, die ein 700-Kopf-Kahlschlag auslösen würden, an der Bahnhofstrasse 36 loslegen.
Verschlanktes Backoffice, Job-Verlagerungen nach Osten, forsche Neugeld-Vorgaben für die über 1’300 Kundenberater, die wegen der vielen Compliance-Vorgaben am liebsten gar nicht mehr zu ihren Klienten reisen:
Ein Bollinger-Stromstoss.
Ob er eintritt, muss sich weisen. Sicher ist: Bär ist in Lethargie verfallen. Die Aktie dümpelt, die Geschäftsleitung platzt vor ewigen Sesselklebern. Mit 14 Traum-Entlöhnten ist sie hoffnungslos überbesetzt.

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Cuando el río suena, piedras trae.
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Es asi!
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Das Programm gibt einigen Talenten die Chance, sich auf noch grössere Kompetenzen zu fokussieren, insbesondere im Yoga-Bereich.
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Ja es läuft wie immer bei den Banken. Wäre der Kredit von 600 Millionen nicht an den Benko gezahlt worden, müssten jetzt nicht Leute entlassen werden. Der Maschinenraum muss wie so oft wegen der
katastrophalen Fehler des Managements über die Klinge springen. Es ist zum Abschnallen.
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Gier und Inkompetenz hat seinen Preis! Es wird nicht besser werden, Bär ist im Fahrwasser der CS! Traurig, aber wahr.
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Die Front wäre vor allem dankbar, wenn als erstes die teure und völlig unnötige Hierarchie der Schweizer Regionenleiter wegrationalisiert würde. Sind alles Schwätzer die nichts bringen und auf ihren Sesseln furzen statt Business reinbringen.
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Gilt aber für ALLE Opferschalen.
Die FINMA ist jedoch schon mit der Nachfolgeregelung der unsäglichen MA überfordert…
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Die Banken sind „fett aber impotent“ (Zitat: Hans J. Bär) geworden. Bollinger räumt auf. Lacher macht den Abgang. Die Konsolidierung/Restrukturierung ist im vollen Gange.
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Bollinger kommt von Goldman Sachs. Ich denke, dass es bei den Bären
viel zum Ausmisten gibt.
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bis Februar fliesst noch viel Wasser die Limmat hinunter!
Da werden erst ein paar andere Buenzli-Deo-Roller im Staate Helvetia einen Kahlschlag erleben. Löst schon mal eure Krawättlein, der Herr Schneider ist auf bestem Wege zu euch. Und er hat dieses Mal mehr als nur EINE Sense dabei … har har har
und apropos Lacher! – Ich lese gerne jeden Tag den IP-Blog und empfehle es auch meinen neuen Auszubildenden. Denn was man dort zu Lachen bekommt ist besser als bei MAD, Titanic und Charlie Hebdo zusammen. Echt wahr!
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Am besten fängt man damit an, den Müll von Merrill Lynch rauszuwerfen.
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Wann begreifen diese Menschen, dass das ganze Fiat-Geld Konstrukt eine Seifenblase ist? Es hat keinen realen Gegenwert, nur der Leichtsinn und Naivität der Bürger hält es am leben. Bald kommt die Bombe hoch.
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Bin voll bei ihnen. Solange die Staaten, die Politik, die Menschen v.a. der westlichen Welt dem Schuldenwahn durch immer mehr Konsum verfallen sind, solange dreht sich diese Maschinerie weiter wie sie sagen bis die Bombe hochgeht. Wahrscheinlich merken sie nicht mal das.
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hatte mal einen fiat. das war ein karren.
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Wenn BS Ihr Stabschef die Reisetätigkeit um 20% reduzieren würde, könnten JB 2 Stellen weniger abbauen.
Unfassbar wie der es seit Jahren schafft sich durch den Speck zu fressen!
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Wenn die Bank dementiert, wird es wohl wahr sein.
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Hässig mit seinen Spekulationen über Bär sind typisch. Alle Eventualitäten und Gerüchte aufzählen, damit es Klicks erzeugt und Kohle regnet. Ich finde das schlicht und ergreifend unseriös und muss geahndet werden. Die Angestellten verunsichern ist eine Schande, obwohl ich auch nicht Fan von Bär bin.
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der Ruf der Schweiz? – welcher Ruf?
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na solche renommierte Unternehmer wie Dubai-Palfner zum Bleistift!
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Mir ist Herr Bollinger jetzt schon unsympathisch (#Saubermann, #Goldman Sachs). Irgend etwas wird leider schon stimmen am Stellenabbau. Und Sanchez ist ein Witz.
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Im Endergebnis wird Julius Bär ja von Goldman Sachs übernommen, da müssen auch Doppelstrukturen und unnötige Bürokratie entfernt werden. Zu einem größeren Stellenabbau wird es schon kommen, eventuell wird Bär auch aufgespalten wo dann zufällig Goldman das Mandat hat.
Bär geht wohl schleichend aber kontinuierlich seinem Ende entgegen.
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Es läuft wie überall. Oben wird geklotzt von diesen Versagern, unten wird abgebaut. Und mit diesem Heilmittel glauben diese Herrschaften, es sei wie immer alles erledigt? Gar nichts ist erledigt! Es wird weitergewurstelt wie bisher. Bis zum nächsten 💥. Ohne das die Versager rausgeschmissen werden, geht es nicht! Leider trifft man diese Herrschaften irgendwo wieder an, wo sie den nächsten Schaden wiederum anrichten. Seilschaften sei Dank…
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Ist das der nächste CEO, der nicht mit harter Hand restrukturiert, sondern einfach nur den Verwalter spielt, wie sein Vorgänger?
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Das sollte er. Und zwar ganz oben auf der Liste.
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Die Banken werden zu Banken ohne Kunden. Minimum Fees, Minimum Vermoegen. All das fuehrt du Kundenbeziehungen welche saldieren am Schluss steht die Bank mit vielen Beratern da ohne Kunden. Dasselbe Schicksal passierte der CS und nun gehts bei Julius weiter.
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Handelt es sich um 30-40 ex CS Kundenberater ?
Business Plan war mit Chf XXX Millionen bestückt, innert 31.12.2024 sollte die Pendenz (für Underperformer) erledigt sein.
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Genau zwar gut verkauft und trotzdem verloren. Unsere Banker Wichtigtuer in Reinkultur
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Jeder neue CEO baut bei Stellenantritt 10% der Mitarbeiter ab. Als ‚Einstand‘ und Machtdemonstration. Dies ist üblich. Als Kundenberater bei Julius Bär wäre ich besorgt. GS ist nicht Bär. Nur schon was der Vertrieb von sehr margenträchtigen Produkten betrifft und die Beurteilung der Mitarbeiter.
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@Gleiche Melodie – altes chinesisches Sprichwort: töte ab und zu einen Affen und der Urwald hat Respekt von Dir. Alles Gute zum Abbau und beim Verlassen der Komfortzone.
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@ Betriebsökonom (nicht HSG)
Das musst Su nicht schreiben. Kein HSG-ler nennt sich Betriebsökonom. So heisst es bei den Fachschulen oder?
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wir suchen eisenleger, maurer und einen polier (hochbau)
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Stell Dir vor JB existiert nicht mehr und keiner merkt es!
Zürich hat mit Festplatten-, E.-W.-Platz- und UCI-Leichen zu viel zu tun…
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Guter Punkt.
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Alle Schweizer Banken sind massiv aufgebläht und könnten 80 Prozent ihres Personals verlieren. Tatsächlich könnten alle Kantonalbanken über eine zentrale Zahlungsverkehrsplattform verwaltet werden und so alle persönlichen Transaktionen garantieren, ohne dass jemals wieder ein Bailout nötig wäre. Aber es wäre zu einfach, alle Bürgerinnen und Bürger des Landes mit praktisch null Betriebskosten zu verwalten. Das würde bedeuten, die Währung des Landes so zu verwenden, wie sie gedacht ist: ohne eine Steuer für die Verwendung.
Heutzutage ist der Franken Eigentum der verschiedenen Banken und nicht des Staates, da man ihn an den meisten Orten nicht ohne mehrere Bankgebühren verwenden kann. Als offizielle Währung sollte es illegal sein, für seine Verwendung Gebühren zu verlangen. (Eine Gebühr von 1 zu 1000 bedeutet, dass die Bank nach 1000 Transaktionen das gesamte Geld einbehält, das man hat).
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so ein Blödsinn, was hat JB mit dem Geschäft der Kantonalbanken zu tun?
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[…] Plant neuer Bär-CEO den Stellen-Kahlschlag?Branche: Finanzdienstleistungen | Arbeitsplätze: 700 gefährdet | Region: Schweizweit | Zum Artikel… […]
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Indirekt deutet der Betreiber dieser Seite doch selber an das Julius Bär von Goldman gekapert wurde, warum wird dann mein Kommentar der ähnliches erwähnt hat nicht veröffentlicht? Weil ich geschrieben habe das Bär letztendlich aufgespalten und verschwinden wird?
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Das große IT-Projekt ROC (Renewal Operational Core), also die Ablösung des Mainframes durch das Temenos Core Banking System, ist EY gründlich misslungen.
Über CHF 100 Millionen wurden in den Sand gesetzt – und das Ergebnis waren am Ende nur PowerPoint-Präsentationen und endlose Planungen für ein globales Betriebsmodell.
Nun müssen viele der kürzlich eingestellten Mitarbeitenden, insbesondere von der CS, wieder gehen.
Für Nic Dreckmann, der als Hauptsponsor des Projekts verantwortlich ist, wird es beim neuen CEO zunehmend ungemütlich.
Sein Job, ebenso wie der vieler anderer, steht auf der Kippe.
Aber mal ehrlich – wer EY als IT-Partner für eine Kernbankentransformation wählt, ist selber Schuld!