Laurent Freixe ist wie die Fee aus dem Märchen. Jene, welche die Party vermiesen kann.
Bei der Nestlé musste Freixe vor 3 Monaten Knall auf Fall den CEO-Job hergeben. Doch auf seinem LinkedIn nennt er sich bis heute Chief Executive Officer des Food-Multis.
Darauf habe die Firma keinen Einfluss, sagt eine Sprecherin von Nestlé. Doch etwas anderes fällt auf.

Freixe ist trotz seiner historischen Instant-Absetzung immer noch Mitglied des Verwaltungsrats der Nestlé in Vevey im Kanton Waadt und im Zuger Cham.
Dort hat die Schwesterfirma der grossen Konzernzentrale ihren Ableger. Die beiden Verwaltungsräte sollten identisch sein.
Bei der Nestlé S.A. in Vevey ist Freixe gemäss Handelsregister nicht komplett draussen. Lediglich seinen Titel als „Delegierter des VRs“ hat er hergeben müssen.
Bei der Nestlé AG in Cham ist Freixe ebenfalls nicht mehr VR-Delegierter; diesen Job erfüllt mit Eintrag vom 5. September der Schweizer Philipp Navratil als neuer CEO der Gruppe.
Trotz dieser Degradierung blieb Freixe auch in der Chamer Nestlé einfaches Mitglied des VRs. Das ist er laut dem Schweizer Firmenregister Zefix bis heute.
Und das, obwohl die Liaison mit einer Managerin, die Freixe zu seiner direkten Befehlsempfängerin hochgezogen hatte, das 159-jährige Unternehmen am Lac Léman in seinen Grundfesten erschüttert hatte.
„Laurent Freixe was indeed released from his duties by the Board of Directors“, sagt eine Sprecherin des Blue-Chip-Unternehmens.
„In German it would be „Herr Freixe ist vom Verwaltungsrat freigestellt‘.“
Freixe kommt uns nicht mehr in die Hütte, er soll es ja nicht wagen, bei uns aufzukreuzen, so der Tenor.
Aber warum sitzt er dann weiterhin im Board?
„Es geht um seine Abfindung“, sagt ein Insider. Der Nestlé-VR hatte CEO Freixe am 1. September per sofort herausgeschmissen. Und ihm obendrauf alle seine noch offenen Boni weggenommen.
Dagegen setzt sich der Franzose seit seiner Absetzung zur Wehr – indem er in den VRs der Nestlé Vevey und Cham ausharrt. Die Rolle der fiesen Fee in Grimms Dornröschen, neu aufgeführt vom Casanova der Corporate World.


Richtig so.
Wieso sollte er sich eine Menge Geld entgehen lassen?
Moralisch bist du leider verpflichtet die Mehrheit deines Einkommens an die zu geben die nichts leisten wollen.
Moral ist ein Wort das in der Schweiz als Waffe gegen die benutzt wird, die etwas leisten.
Die Gier stirbt zuletzt!!
Anstand ist hier nicht gefragt.
Schlussendlich geht es um sehr viel Geld.
Eine Chance für die neue Führung ein klares und starkes Zeichen zu setzen. Ob sie es tut bezweifle ich. Zu gross ist die Angst vor dem Wissen der alten Geister und dem was dich selbst erwarten könnte.
Pablo hätte diese Fee in den ewigen Dornröschenschlaf gezaubert und weg wär sie. Zu lesen im übertragenen Sinne.
Man wird ja wohl nicht glauben dass die Abgangsentschädigung mit einer Nespressomaschine und 200 goldenen Kapseln als Morgenaufsteller, 1 Tafel Cailler-Schokolade und 1 Schachtel Pralines zum süssen Nachgang abgegolten wird.
Uebrigens: früher wurde das Aktienregister in Cham geführt. Wichtig aber von wenig Bedeutung.
Zur Tür begleiten, raus und bei Bedarf Hausverbot
Warum sollten Fehlleistungen auf Management-Stufe anders behandelt werden als solche bei Mitarbeitenden? Sobald ein Hausverbot erteilt ist kann man solche Gestalten per Polizei, ggf. medienwirksam, entfernen lassen.
Aber eben, grosse verletzte Egos, Selbstverherrlichung und -überschätzung, Gier, Machtkämpfchen, …
Die Probleme der Fiat-Geld Fans und Nestle Investoren.
Wenn es doch nur statt dessen ein sicheres Investment gäbe, ohne Gegenpartei Risiko und ohne sexbesessene und geldgierige Manager.
Dass man selbst verwalten müsste in Eigenverantwortung, limitiert und nicht inflationierbar wäre.
Das wär doch so schön 🙂
Anstatt zuzuschauen und investiert sein in Imperien und Koloss die auf lange Sicht langsam oder schneller zusammenbrechen (CS, SBG, PanAm, Swissair, Nokia)
Wie war das schon wieder mit dem Anlageberater der entlassen wurde bei der SBG als er vor möglichem Swissair Konkurs warnte?
verdient, weil er keine Verdienste geleistet hat. Das Unternehmen Nestlé gab es schon lange, bevor Freixe zu Nestlé kam, und seit er da war, hat er nichts Positives für das Unternehmen und seine Aktionäre geleistet. Im Gegenteil, er hat die Firma negativ beeinflu .
Wer glaubt, solche Jobs seien dazu da um Liebschaften mit Mitarbeiterinnnen zu pflegen, ist und war eine Fehlbesetzung, die kein Anrecht hat auch noch unberechtigte Forderungen zu stellen. Geschenke wären da völlig unangebracht, wofür?
Das „Lausbüebli“ hat jetzt nochmals einen Tritt in den Hintern verdient und fertig! Adieu!
Ich denke, die Abgangsentschädigung wird irgendwo zwischen einer Schachtel Pralinen und 1 Mia. CHF liegen.
Sagt’s hier, falls ihr diese Schätzung falsch findet.
Die 2 kg Cailler-Pralinen, oder wie viel auch immer das heute ist, auf Weihnachten gab es früher in der Regel zu den Boni dazu, hat mir mal einer erzählt.
Freigestellt heißt das wohl hier, dass die normalen Kündigungsfristen gelten und er wurde nicht ‚fristlos gekündigt‘ und rausgeworfen wurde, sondern formal Angestellter bleibt, aber von seinen Funktionen und Pflichten entbunden wurde und auch einen Zugriff resp. Zutritt zur Firmeninfrastruktur hat?
Mit seinen Falschangaben über seine berufliche Tätigkeit ist er auf LinkedIn allerdings in guter Gesellschaft, dort trifft man auf solches häufiger.
Wenn man sich anschaut, wie Firmen – insbesondere Grossfirmen – mit den Leuten im Maschinenraum umgehen, wenn diese ohne irgendwelches Verschulden entlassen werden, dann sind so Geschichten wie hier mit Freixe einfach eine bodenlose Sauerei.
Der heutige Standard beim Entlassen von „kleinen“ Leuten: Zu entlassende Person wird zum HR resp. in Sitzungszimmer zitiert. Dort sitzt schon das Standgericht aus HR, Teamleiter etc. Danach Urteilsverkündung. Anschliessend noch Entgegennahme der Kündigung unterschreiben. In Begleitung (von Security) Sachen packen und mit Arschtritt auf der Strasse landen.
Das Herr Freixe jetzt einen
auf Beleidigte-Leberwurst und Mimose macht,war anzunehmen. Das er jetzt für sein Versagen auch noch Geld
verlangt,dass übertrifft alles.Bleibt nur zu Hoffen,das Herr Isla als VRP
und die anderen Mitglieder des VR sowie Herr Navratil nicht einknicken und sich von diesem , Schluffi’einlullen lassen.Boni sind ja Sondervergütungen bei erreichten vordefinierten Zielen der GL,resp.des VR. Hatte er diese in den letzten jahren je erreicht?
Nein! Die sollten ihm eine
Gegenrechnung Präsentieren,
wieviele Millionen er in den
Sand gesetzt hat. Also nix
mit Boni. Nada!
Ein derartiges verhalten lässt wohl darauf schließen dass es bei der Höhe der Abfindung Differenzen gibt. Dem eignen Ruf ist das sicher nicht dienlich…
Um einen Verwaltungsrat im Handelsregister löschen zu können, muss entweder eine Rücktrittserklärung oder ein Generalversammlungs Beschluss, in welchem der Verwaltungsrat abberufen oder nicht wieder gewählt wird, eingereicht werden. Offenbar hat der feine Herr nicht den Anstand, freiwillig zurückzutreten. peinlich, überaus peinlich, passt aber in das schlechte Bild.
Laurent Freixe ist Franzose, bon-vivant, pflegt wohl einen sehr teuren, extrovaganten Lebensstil. Und es ist nicht anzunehmen, dass seine jüngeren Mätressen nur seines konserativen Haarschnitts wegen bei ihm Schlange stehen….
Affären und attraktive Damen sind kostspielig. Lässt doch den alten Männern den Spass und Luxus. Bevor der ‚Strom‘ nicht mehr fliesst.