Die Schilderungen auf „Blick“ und in anderen Medien klingen dramatisch. Beim Beschleunigen auf dem Flughafen Delhi explodierte ein Triebwerk einer Swiss A330.
Diese soll seit 2011 im Betrieb sein. Die bereits gestarteten Piloten der Swiss brachten die Maschine zum Stillstand, in der Kabine herrschte darauf Finsternis.
Nach ein paar Minuten kommandierten die Flight Attendants: Alle schnell raus.

Die meisten Passagiere evakuierten über die Notrutschen, es gab Beinbrüche. Einige konnten das nicht, für sie mussten Treppen organisiert werden.
Ein halbes Dutzend Passagiere sei verletzt, meldete die Swiss.
Bereits am Mittwoch hatte die Schweizer Aviatik kritische Headlines geschrieben. Da war das Skyguide-System zusammengekracht.
Die Lotsen mussten auf Handbetrieb umschalten, viele Flugzeuge in der Luft warteteten auf ihre Landeerlaubnis, es kam zu grossen Verspätungen.
Die IT der Skyguide machte zum wiederholten Mal schlapp.
Anfang Jahr hiess es in Genf gar „Clear the Sky„: Kein Flugzeug konnte nach einem schief gelaufenen System-Update mehr den Luftraum über den Rhone-Stadt passieren.
Das Gleiche war schon 2022 passiert, damals allerdings betraf es sogar den ganzen Schweizer Luftraum.
Stundenlanger Aviatik-Shutdown in der Vorzeige-Alpenrepublik – schon da war der Grund die mangelhafte Informatik.
Der schwere Vorfall hatte Konsequenzen: Die Skyguide musste über die Bücher.
Man habe den technischen Umbau zu sehr forciert, zeigten sich die Chefs der Flugsicherung reuig. Ab sofort geniesse die Robustheit Priorität.
„Skyguide hat seit 2024 die Anzahl der technischen Ausfälle signifikant reduzieren können“, sagt ein Sprecher auf Anfrage.
„Wir haben rund 120 Millionen in die Stabilität und Robustheit unserer Systeme investiert. Dennoch lassen sich Ausfälle in einer komplexen Systemlandschaft mit vielen Abhängigkeiten nie zu 100 Prozent ausschliessen.“

Auch bei der Swiss gabs in den letzten Jahren wiederholt Vorfälle. Ein besonders schwerer betraf die Notlandung in Graz.
Auf dem Flug Bukarest-Zürich brach einen Tag vor Heiligabend 2024 Rauch aus in der Kabine. Dieser war derart dicht, dass die Piloten sofort notlandeten.
Ein Flight Attendant verstarb Tage später an seiner Rauchvergiftung.
Bei der Maschine handelte es sich um einen Airbus A220. An deren Bord waren noch die alten Sauerstoffmasken; die Swiss war langsam mit dem Umrüsten des wichtigen Materials.

Swiss Maschinen werden in Jordanien gewartet. Vielleicht sollte allein das uns schon beunruhigen?
Die Deutschen können ihre Flugzeuge warten wo sie wollen.
Die Schweizer sollten jedoch etwas besser darauf achten, dass Bezeichnungen wie „Swiss“ / „Swissness“ / „schweizerisch“ dadurch nicht Schaden nehmen.
Runter kommen sie alle 🤷♂️
„Swiss“ gehört nicht in den Namen dieser Fluggesellschaft.
Man hätte sie und die CS damals Konkurs gehen lassen sollen.
Eine Budget Airline zu Premium Preisen.
Was soll und dieser Artikel sagen? Das weiss wohl nicht einmal der Autor. An einem Sonntagmorgen ist es wohl besser wenn der Kater gepflegt wird, allenfalls ein Kaffee geschlürft und in den Zopf gebissen wird, aber keine Artikel schreiben, geschweige den veröffentlichen. KaEx soll helfen, zusammen mit einem Aspirin.
Ein wenig diffuses Swiss Bashing und noch eine Prise Sky Guide dazu. Zwei Firmen die beide in der Luftfahrt tätig, aber unterschiedlichen Eignern gehören. Wo ist jetzt da der Zusammenhang.
So ganz nebenbei, ein 15 jähriges Flugzeug ist keineswegs alt.
Der ehemalige Mediensprecher am Flughafen Zürich, Lukas Hässig weiss genau, dass 15 Jahre kein wirklich altes Flugzeug ist.
Solche gravierenden Triebwerk-Probleme werden immer mit grosser Akribie untersucht.
Erinnern wir uns auch an den Ausfall eines Triebwerks einer Boeing 777 der Swiss nach Los Angeles. Bei der Sicherheitslandung dieser Maschine im eiskalten Iqaluit (Kanada) am 30. Juli 2019, hat man äusserst wichtige Fehldaten dieses GE90-115B-Triebwerkes erfassen können.
Quintessenz: Fliegen wird immer sicherer, wegen der ausserordentlichen Lernkurve.
Swiss steht drauf. Tatsächlich ist es Lufthansa. Brugisser hat uns das eingebrockt. Und die Politik hat die Swissair an die Lufthansa verschenkt.
Vielen 1,000 DANK an die FDP, dass Swiss jetzt eine Tochtergesellschaft von Lufthansa ist.
Ich schätze Herrn Hässig ja sehr. Aber ein Triebwerkausfall an einem Airbus der Swiss hat mit dem IT System von Skyguide nicht viel zu tun.
Gemäss neuesten Meldungen hat die Schweiz noch ein Reserve Lager mit Kerosin von 72 Tagen.
Und dann? Aus die Maus?
Die Swiss ist die Cashcow der Lufthansa. Trotzdem wird sie von Lufthansa sehr stiefmütterlich behandelt.
Wieso sollte das uns (sie meinen doch die Schweiz, oder?) zu denken geben, wenn die Deutsche Swiss ein Problem hat?
Wieso ist ein Skyguide-Ausfall in Zürich schuld, wenn in Dehli ein Triebwertk eines deutschen Flugzeugs explodiert?
Ich verstehe nicht ganz, was uns (Schweizern) dieser Artikel sagen will.
And… what’s the story?
Faktenlage:
– Von einer Explosion des Triebwerks kann keine Rede sein. Auf Fotos sieht man, dass beide Triebwerke äusserlich unversehrt sind.
– Seriösere Quellen schreiben denn auch von einem technischen Defekt.
– Ursache ist noch nicht bekannt.
– Skyguide und Swiss sind zwei separate Firmen. Die genannten Ereignisse haben keinerlei Zusammenhang.
– Die am Ende des Artikel genannten Ereignisse sind reine Füller, um noch ein paar Zeilen in den ansonsten sehr mageren Artikel reinzukriegen.
Fazit: Hässig hätte besser ausschlafen sollen als diesen Quatsch zu veröffentlichen.
in der Schweiz scheint so rein gar nichts mehr zu funktionieren?
Der ehemalige Mediensprecher am Flughafen Zürich, Lukas Hässig weiss genau, dass 15 Jahre kein wirklich altes Flugzeug ist.
Solche gravierenden Triebwerk-Probleme werden immer mit grosser Akribie untersucht.
Erinnern wir uns auch an den Ausfall eines Triebwerks einer Boeing 777 der Swiss nach Los Angeles. Bei der Sicherheitslandung dieser Maschine im eiskalten Iqaluit (Kanada) am 30. Juli 2019, hat man äusserst wichtige Fehldaten dieses GE90-115B-Triebwerkes erfassen können.
Quintessenz: Fliegen wird immer sicherer, wegen der ausserordentlichen Lernkurve.