Die UBS und der Lobbyverband Economiesuisse erklären, die Vorschläge des Bundesrates würden die „Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Finanzplatzes schwächen“.
Marc Chesney: Es ist paradox und deplatziert, dass die Führung einer Grossbank, die über eine Staatsgarantie verfügt, das Argument vorbringt, die Wettbewerbsfähigkeit riskiere geschwächt zu werden.
Das ist ein Scheinargument. In der Schweiz ist der Wettbewerb zwischen Banken verzerrt, weil einzelne über eine solche Staatsgarantie verfügen und andere nicht. International ist der Wettbewerb verzerrt je nach der Finanzkraft des Staates, der den betreffenden Banken eine Garantie gewährt.
Weil das BIP der USA rund 30-mal grösser ist als das der Schweiz, wäre eine Bank wie die UBS in den USA ein Aussenseiter. Sie würde sich auf dünnes Eis begeben, wenn sie sich im Investmentbanking wirklich mit den grossen US-Banken messen wollte. Das hat ihr Quasi-Bankrott 2008 augenfällig gezeigt.
Ausserdem fragt man sich, warum Economiesuisse – wenn ihr Ziel wirklich die „Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Finanzplatzes“ wäre – im Credit-Suisse-Debakel so diskret war. Warum hat dieser Lobbyverband die Missstände und Veruntreuungen dieser Bank vor dem Desaster nicht angeprangert?
UBS und Economiesuisse erklären, die Vorgaben des Bundesrates würden „Kredite zu Lasten der Realwirtschaft verteuern“.
Ein schlechter Witz! Warum sollte mehr Eigenkapital weniger oder teurere Kredite bedeuten? Der Kapitalzuwachs kann ganz einfach durch Ausgabe neuer Aktien erfolgen. Wenn das nicht funktioniert, würde es bedeuten, dass die Investoren trotz der Staatsgarantie kein Vertrauen in diese Bank haben. Das wäre ein interessanter Test.
„NZZ“-Redaktor Guido Schätti kritisierte Bundesrätin Keller-Sutter, dass sie von ihrer eigenen Verantwortung beim CS-Debakel ablenken wolle. Vielmehr müsse der Bundesrat der UBS „dankbar für ihre Dienste in der Krise“ sein. Mit seinen strengen Vorgaben gefährde er die „Stabilität der Bank“.
Die Leitung der UBS sollte vielmehr dem Steuerzahler für die Staatsgarantie dankbar sein!
Über die Vorschläge des Bundesrats muss das Parlament entscheiden. Laut „NZZ“ soll das Parlament der UBS erlauben, einen Teil des Eigenkapitals durch Anleihen zu ersetzen, die bei einer Krise in Eigenkapital umgewandelt würden. Wäre das ein problemloses Entgegenkommen?
Ich bin sehr skeptisch. Diese Möglichkeit ist bekannt und wurde bereits erprobt, insbesondere im Fall Credit Suisse, wo es offensichtlich nicht funktioniert hat.
Was halten Sie von der mehr oder weniger expliziten Drohung der Grossbank, den Sitz ins Ausland zu verlegen?
Es gehört zur Taktik der Führung dieser Grossbank, solche Gerüchte zu verbreiten und solche Drohungen auszusprechen, um zu testen, inwieweit die schweizerische Regierung noch in der Geiselhaft der UBS ist.
Ein Sitz in New York würde bedeuten, dass die UBS nicht mehr in der Schweiz „Too Big to Fail“ wäre, sondern in den USA.
Nummer eins in der Schweiz hat viele Vorteile. Es ist fraglich, ob eine UBS, die in den USA eine Aussenseiterin ist, im Falle einer akuten Finanzkrise von US-Steuerzahlern gerettet würde. Es fällt in die Verantwortung der UBS-Leitung, solche Risiken realistisch einzuschätzen.
Als Kunde denkt man, dass eine Bank mit einem stärkeren Eigenkapital sicherer und attraktiver ist.
Als Kunde und als Steuerzahler ist mehr Eigenkapital sicher besser. Um selber beispielsweise einen Hypothekarkredit zu erhalten, müssen Kunden einer Bank mindestens 20 bis 25 Prozent des Wertes der Wohnung als Eigenkapital einbringen.
Die Lage ist damit stabiler als mit beispielsweise nur 3 bis 4 Prozent, was wahrscheinlich die Grössenordnung der Eigenkapitalquote vieler Grossbanken heute ist.
Für den Steuerzahler, der für die Risiken einer Grossbank wie UBS haftet, ist es sicher besser, wenn diese Bank weniger Risiken eingeht, das heisst über mehr Eigenkapital verfügt.
Noch eine Frage zu den Geschäften der UBS: Die Grossbank investiert in Fonds von unregulierten Schattenbanken. Letztes Jahr verlor die UBS 500 Millionen Dollar, als der mit Schattenbank-Geldern verschuldete US-Autozulieferer First Brand Group pleiteging. Mit wie vielen Milliarden die UBS via Schattenbanken spekuliert, ist nicht bekannt. Sehen Sie Handlungsbedarf?
Und wie! Es ist auch paradox und deplatziert, dass eine Grossbank, die sich auf ihre Aufgabe beruft, Kredite an die Realwirtschaft zu vergeben, so aktiv im Schattenbankensektor und bei „Private Credits“ tätig ist.
Dieses Interview erschien zuerst auf Infosperber.ch. Die Fragen stellte Infosperber-Gründer Urs P. Gasche.
Der Fall der UBS bringt auch die Schweiz zu Fall.
Ausser man rettet die UBS mit Milliarden Steuergeldern.
Darum ist die Abwanderung der UBS die einzige Lösung.
Für die Angestellten hat es genügend Stellen in der Pflege, im Service und auf dem Bau.
Für die Angestellten hat es genügend Stellen in der Pflege, im Service und auf dem Bau.
Die Bankmitarbeiter wären in diesen Berufen, die eine echte physische Wirtschaftsleistung erbringen, tatsächlich ungelernte Arbeiter.
In dien Berufen nützen die Blendertitel wie Bachelor und Master, VD, etc., die inzwischen fast jeder herumführt führt, nur minim.
Da wird noch ECHT gearbeitet und nicht nur Geld verdünnt..
Aber die kann man in der Realwirtschaft nicht gebrauchen da sie zwei linke Hände und nur Daumen haben.
Schon vor Jahrzehnten verpasst die Weichen in Sachen Banken und Finanzsystem/Fiatwährung richtig zu stellen.
Schuldenbasierte Fiatwährungen, erzeugt durch Verschuldung und Bankkredit (gegen jährliche Schuldzinsen) führen unausweichlich immer zum Kollaps. Schuldenbasierte Fiatwährungen eignen sich letztlich nie, als gesetzliches Zahlungsmittel eingesetzt zu werden. Immer höhere Berge Schuldenwährungen eignen sich nicht, um Rechnungen zu bezahlen.
Wenn unwissende Idioten regieren
werden unausweichlich nur immer grössere Probleme geschaffen.
IP sollte sich darüber endlich Gedanken machen.
und auch im Oberstübchen ist nur die Hälfte vorhanden.
Mich freut’s, dann gibt es wieder neue Plegeassistenten und Putzfrauen, sowie freie Wohnungen in der Region ZH.
Sie sollen nicht drohen den Sitz ins Ausland zu verlegen. Sie sollen es auch machen.
Das wäre der Ideal-Fall.
Wer zahlt, befiehlt!
Stimmt, die UBS zahlt den Zürchern ihre Eskapaden.
mit Verschuldung (Kredit gegen weitere Verschuldung bezw. Quartalsweise neue Zinsschuld).
Es handelt sich um ein Schuldenschneeballsystem, welches nur solange funktioniert, wie immer weitere Verschuldung aufgebucht werden kann in den Bankbilanzen.
Das der obige Kommentar so viele positive Daumen nach oben erhält, ist eindeutiges Zeichen dafür, dass die Massenbevölkerung immer noch nicht kapiert, wie sie verarscht wird!
Dieses bemitleidenswerte Trauerspiel kennt nur Verlierer! Keller-Sutter will sich als „Iron Lady“ inszenieren und sucht den Boxkampf, nur um ihr Ego in den Geschichtsbüchern zu verewigen. Mit ihrer masslosen Überregulierungs-Wut treibt sie die UBS mutwillig auf die Schlachtbank. Das Ergebnis dieses kopflosen Übermuts? Ein Scherbenhaufen, der die Bank entweder in die nächste Übernahme oder direkt zur Flucht aus der Schweiz zwingt. Ein brandgefährliches Spiel mit dem Feuer! Die Zeche für diesen Egotrip zahlen am Ende wir alle!
KKS ist in diesen Falle Spitze!
Leider ist sie etwas weich. Als Eigenkapital sollte nur gezählt werden, was sich auch innerhalb von einem Monat monetarisieren lässt. Software etc. gehört da ganz bestimmt nicht dazu. …
Ich verstehe, dass Sie als Zürcher dagegen sind, dass die UBS die Schweiz verlässt. Als normaler Bürger bin ich jedoch stark dafür.
Nehme an das die Bundesräte sowas nicht allein entscheiden dürfen. Genau so wie man Cassis für das verschenkte Geld an die Ukraine als Übeltäter hinstellt. Über Jans gebahren kann man auch täglich was lesen. Nein, die sind zu siebt und jeder kann bei so grossen Sachen von mindestens 4 zurückgehalten werden. In St. Gallen war sie die grosse Justizministerin und konnte mit IHREM Team walten wie sie wollte.
… LOL… der titel wie auch der Text ist falsch… bin ein Bär… LOL…
Lesen Sie Martin Schlegels Interview in der NZZ. Wie heissen Sie? darf man dies nicht wissen ?
Habe interessiert die gestrige Samstagsrundschau mit Interview der Finanzministerin Karin Keller-Sutter gehört.
Frau Bundesrätin hätte unbedingt erwähnen müssen, dass auch der Standort Schweiz eine strengere Auslegung der Auflagen für die UBS rechtfertigen würde. Das Label Switzerland hat eben seinen kleinen Aufpreis.
Gälte übrigens auch für reiche Ausländer in der Schweiz mit einer unverständlich moderaten Bemessungsgrundlage bezüglich Pauschalbesteuerung.
https://www.srf.ch/audio/samstagsrundschau/koennte-die-schweiz-auf-die-ubs-verzichten-karin-keller-sutter?id=AUDI20260425_NR_0011
Liebe Zürcher, haltet endlich die Klappe. Ohne die UBS seid ihr ein NICHTS. Ähnlich wie Basel ohne Pharma.
Seid froh, dass die Schweiz euch euer Gratis-Einkommen bezahlt, indem die Regierung die UBS verhätschelt resp. den Bürgern mehrfache Preise bei den Medikamenten aufbürdet um die Pharma-Industrie bei Laune zu halten.
Also, wenn ihr weiterhin Geld verpulfern wollt, dann macht schön, was die UBS euch sagt.
Wie man lesen konnte, kassiert das Management Milliarden an Boni mehr, als Dividenden an die Aktionäre ausbezahlt werden. Da stimmt doch etwas nicht.
Die UBS hat gar bis 2030 Zeit um das Eigenkapital zu erhöhen und damit genügend Spielraum um die richtigen Schritte einzuleiten bezüglich u.a. Boniverzicht.
Ja, man soll die Gelder nicht in der Bank abgeben, damit sich die bereichern. Das Geld in der Matratze ist sicher. Die Bankleute sollen so arbeiten wie ein Bauer oder . Sie sollen wissen, wo das Geld herkommt und der Schweiss
Das sind Bankangestellte, die auch viel mehr an ihren schrottigen „Investement-Beratungen“ an die Kunden verdienen, als die Kunden selbst. Stichwort Boni.
Dabei kann man solche Lügner durchaus sehr effizient erkennen:
Bewegt sich der Mund, lügen sie. Bewegt er sich nicht, haben sie schon gelogen.
Danke dass sie den Mut haben diesen Artikel der ganz meine Einschätzung trifft zu schreiben und zu veröffentlichen. Hoffe dass sie dafür KEINE Nachteile haben. Die Bankenmacht ist überall und durchdringt die Schweiz bis in die letzte Pore.
Adé merci. Diese Drohungen. Die UBS hat wohl vergessen das sie ebenfalls vom Steuerzahler gerettet wurde. Wir haben nicht vergessen das nach der Rettung fleissig die Boni ausgezahlt wurden. Naja Hochmut kommt vor dem Fall.
Es wäre hier nur anzumerken, dass die Rettung der UBS für den Bund ein gutes Geschäft wurde und dem Steuerzahler keinen Cent gekostet hat.
1.
Die UBS muss in Länder-Gesellschaften aufgeteilt werden, die es blähen kann, ohne dass wir hier etwas merken.
2.
Das Eigenkapital muss noch mehr erhöht werden.
3.
Der Eigenhandel der Banken an der Börse ist in der CH für alle Banken zu verbieten.
4.
Offenbar gibt es ein Gesetz, das den Banken erlaubt, Verluste mit möglichen künftigen Gewinnen zu verrechnen, um keine Verlust-Vorträge in der Bilanz führen zu müssen. Das muss verboten werden. Verlust-Voträge müssen ausgewiesen werden, brutto!
5.
Trennbanken-System. Casino-Banking wird in eigene Banken ausgelagert.
Wenn die UBS aus der Schweiz flüchtet, ist dies ein massiver Gewinn für die Schweiz!
Die UBS soll 400 Milliarden Verlust-Vortrag vor sich herschieben: https://insideparadeplatz.ch/2025/09/26/ubs-mit-67-mrd-aufgelaufenem-verlust-in-trading/
Ich rate der Politik, der UBS mitzuteilen, dass die UBS in spätestens 3 Jahren ihren Hauptsitz ins Ausland verlegt hat.
Berliner Zeitung Simon Zeise 18.05.2023, 06:28: „Finanzielle Massenvernichtungswaffen? UBS hat riesigen Derivate-Bestand in der Bilanz – Nach der Übernahme der Credit Suisse hat die UBS hochspekulative Wetten in Billionenhöhe in den Büchern.“
Zur Aussage der Hauptzeile des Artikel: „„UBS sollte Steuerzahler für Staatsgarantie dankbar sein“ Die Frage ist wohl, ob die Steuerzahler gewillt sein könnten eine „finanzielle Massenvernichtungswaffe“ wieder auf die Beine zu helfen, wenn es zu Mega-Fehlschüssen kommt und Kohle gebraucht wird für neue Munition.
Gunther Kropp, Basel
Ich bin kein Investment-Banker aber ich weiss dass wir früher einen Finanzplatz Schweiz hatten, weltweit respektiert mit Namen wie Schweizerische Bankgesellschaft, Schweizerischer Bankverein, Schweizerische Kreditanstalt und Schweizerische Volksbank. Das war vor den Boni-Zeiten. Heute geben die Boni-Haie den Ton an, auf der einen Seite Business as usual und auf der andern Seite Deals, Deals, Deals. KKS hat mit ihrer Forderung recht, vor 25 Jahren hätte man eine solche Massnahme spielend weglächeln können. Haie bleiben in den Meeren wie auch in den Banken nach wie vor gefährlich.
Und wer hat’s erfunden Ebner und Blocher mit der Probagierung des Shorholders Value in den späten 90 er Jahren.
When state guarantees exacerbate the effects of „moral hazard.“ Indeed, „moral hazard“ is an important economic and financial concept! It occurs when a party to a transaction takes excessive risks because it knows it will not bear the full consequences of its actions.
Instead of systematically playing this stupid „thumbs down“ game with me – for months on end – you’d be better off presenting your contradictions to me, you bunch of idiots, that would give meaning to the various debates!
Die Bank ist potenziell brandgefährlich. Viel Eigenmittel werden für die Investmentbank benötigt, aber gerade dort lauern die grössten Gefahren, und es handelt sich um einen Geschäftsbereich, in dem es keiner der Grossbanken je gelungen ist, erfolgreich Fuss zu fassen. Dort bestimmen die grossen US-Institute die Regeln, die auch über viel mehr Finanzkraft verfügen. Richtigerweise hat die Bank nach dem eigenen Debakel diesen Bereich strategisch zurückgefahren. Inzwischen aber ist sie bereits wieder dran, diesen Weg zu verlassen. Zurück in die Gefahrenzone …
Früher war die Schweiz ein sicherer und respektierter Finanzplatz. Sichere Banken, die verwalten das Geld der ganzen Welt. Heute ist das Ganze in eine Plasmaschicht gerutscht. ist das unsichere Banken, die im eigenen Interesse wirtschaften, kein Finanzplatz mehr. Die Leute müssen andere Banken im Ausland suchen, damit sie nicht von Schweizer Banken ausgesaugt werden. Die Piranhas und Haie in der Banken sind eine Fressmaschine und das Volk sollte bezahlen. die schon beim Ausladen einkaufen müssen, damit bis Ende des Monats das Geld reicht.
„Toute Nation a le gouvernement qu’elle mérite“ n’est-ce pas?
L’Etat n’est-il pas sensé être le garant de l’Intérêt général et du bien commun? Qui élit les représentants du peuple en démocratie (représentative) ou qui vote les objets soumis au peuple en démocratie directe? Que signifie „Dêmos/Kratos“? L’ignorance n’est pas une vertue contrairement à la connaissance, tandis que l’appartenance inconditionnelle à un groupe influent (politique ou religieux) est un comportement pavlovien (irrationnel) au service des idéologies et dogmes.
Wenn die Pest die Schweiz nicht freiwillig verlässt, muss man sie halt dazu zwingen.
Die UBS ging Konkurs. Sie gäbe es heute nicht mehr, wäre der Staat/Steuerzahler nicht gewesen. Also UBS: Gehorchen und Demut sind angesagt.
What is the weight of UBS’s balance sheet relative to Swiss GDP? ☠️⚠️ In the event of a future bailout, Switzerland will no longer be able to count on the active support of the Fed as it did in 2008. The US Federal Reserve (Fed) had printed trillions of dollars to buy up all the bad debts listed on banks‘ balance sheets. Few people know this, but this is precisely what saved Switzerland during the UBS bailout: the Swiss National Bank (SNB) was then able to sell its bad debts on the market, a market that had only one buyer: the Fed.
Dankbarkeit und Verständnis gegenüber der offiziellen Schweiz – geschweige denn Respekt für die Bürgerinnen und Bürger, die im Ernstfall haften – sind offensichtlich Fremdwörter für die UBS-Führung und für ihre devoten Unterstützer in den Medien. Die Arroganz der obersten Banker der UBS ist unerträglich. Könnte die UBS auf den Mehrwert und das weltweit gute Image unseres Landes verzichten – sie wären schon längst abgewandert. KKS und dem Bundesrat wünscht man Standfestigkeit!
Man hätte die UBS 2008 schon nicht retten dürfen, diejenigen die das eingefädelt haben sollte man anklagen wegen Wettbewerbsverzerrung und dergleichen….
Warum immer diese Radikalisierungen.
UBS kann bleiben, aber nicht die Spielregeln bestimmen. Wenn ihr dies nicht passt kann sie gehen. Bis jetzt nur motzen und kritisieren, aber keinerlei pragmatisch konstruktive Vorschläge. Also braucht es klare Vorgaben oder eine saubere Trennung von Geschäftsbanken (Einlagengeschäft) und Investmentbanking (Wertpapierhandel).
Clear guidelines/laws? Like the Sarbanes-Oxley Act, which failed to circumvent Lehman Brothers‘ „Repo 105“, or the Volcker Rule, which Jay Powell sought to weaken on May 30, 2018? He partially succeeded! Like the Anti-Money Laundering Act (AMLA) in Switzerland, which is constantly circumvented? Or like the regulations and guidelines circumvented—by all the players—in the Crans-Montana scandal?
Without the initial bailout of UBS by the Swiss National Bank (SNB) (via Bern-based SNB StabFund and StabFund (USA) Inc., registered in Delaware and itself owned by SNB StabFund Kommanditgesellschaft für kollektive Kapitalanlagen, also based in Bern), UBS would have gone bankrupt. Switzerland was subsequently „saved“ by the Federal Reserve (Fed), which created a „single market“ for the purchase of StabFund’s toxic assets from the SNB. A risky and utterly reckless gamble, from which very few lessons have been learned.
Der Glass-Steagall Act (Bankengesetz von 1933) war ein US-Bundesgesetz, das als Reaktion auf die Weltwirtschaftskrise eine strikte Trennung von Geschäftsbanken (Einlagengeschäft) und Investmentbanking (Wertpapierhandel) vorschrieb. Es sollte Spekulationen mit Kundengeldern verhindern und schuf zudem die Einlagensicherung FDIC. Das Gesetz wurde 1999 leider weitgehend aufgehoben.
Die Fusion SBG/SBV von 1998 mit neuen Führungskräften und dem 10-Jahresjubiläum führte zur Krise 2008. Eine erneute Auflage braucht es nicht. Also sind unmissverständlich klare Vorgaben unumgänglich.
Sie haben so was von Recht und es wird leider niemals kommen-die Banker wollen es wie der Teufel das Weihwasser, weil sie dann einen echten Bankrott kassieren könnten.all die Stammeleien der UBS zu dem Thema, wann immer es mal auftauchte, hatten nicht mal KV Niveau. Wen wunderts, wenn nicht mal die Executives Geldschöpfung erklären können. Ausserdem sollte man eine 10 Jahres Haftung für Bankdirektoren einführen, persönlich und unbegrenzt, wenn sie sich verzocken im Bankrottfall. Das Zocken und Boni Greifen würde sofort ändern. Und die welche es nur dafür tun sind wh überflüssig.
1)
Man sollte doch generell mal über das Geschäftsmodell von Banken reden, und zwar eine öffentliche Debatte.
Das GM der Banken ist die Geldschöpfung aus dem Nichts, auf Basis von Krediten gegen über Staat, Bund, Gemeinden, Unternehmen und Privaten, und verlangen darauf auch noch Zinsen. Leistungsloses Einkommen. Ein riesen Ponzi. Und das perfide, das Geld für die Zinsen wurde nie kreiert.
Etwas das nur virtuell als Einsen und Nullen in einem Computer besteht, bestimmt die gesamte reale physische Welt, über das die USA mehrere Kriege geführt hat damir deren USD weiter angenommen wird.
2)
Wenn man z.B. einen Kredit auf sein Hause hat, und man diese nicht mehr abzahlen kann, wird die Bank einem das Haus wegnehmen. 2008 in den USA millionen-fach passiert.
Ein schlauer Fuchs hat aber die Deutsche Bank in den USA verklagt und gewonnen, er durfte sein Haus behalten obwohl er den Kredit nicht weiter bedienen konnte. Eine US Gesetzt wie in DE das BGB besagt (ich fomuliere es mit eignen Worten) das bei Handelsgeschäften ein Austausch Ware/Dienstleistung beide Seiten etwas gleichwertiges liefern müssen. Er konnte beweisen das die Bank eigentlich NIX geliefert hat.
Die UBS hat keine explizite Staatsgarantie; hätte sie diese so könnte man sie abgelten lassen, wie dies bei Kantonalbanken zT der Fall ist. Mehr Eigenkapital mag immer gut sein um theoretisch das Risikopotential zu reduzieren, ist aber bedeutend weniger wichtig als Liquidität . Letzteres hat der CS den Todesstoß versetzt. Die Nationalbank hätte die CS retten können ; ein Draghi Versprechen hätte genügt und wenig gekostet. Jordan hatte aber diese Groesse nicht und ließ die Bank lieber in ordnungspolitischer Orthodoxie und fehlendem Zivilcourage untergehen.
3)
Natürlich verstehe ich die Notwendigkeit der Banken für den ZV und auch der Kreditbeschaffung. Nur sollte ein anderes System der Kreditbeschaffung eingeführt werden. Die Bank darf kein Geld aus dem Nichts schöpfen sondern nur die Zentralbank so wie diese auch nur Banknoten drucken und in Umlauf geben darf. Die Bank leiht sich dann bei der ZB und gibt das Geld + ein paar % Aufschlag weiter. Oder sie verleigt ihr eigenes Geld das sie erwirtschaftet hat. Dann würde vieles anders aussehen heute. Die Bank Manager hätten mehr Anstand und würden sich nicht wie Götter aufführen.
, nicht wettbewerbsfähig!
Währungen die beliebig durch Verschuldung erzeugt werden, bewirken nicht Wettbewerbsfähigkeit, sondern unendliche Aufschuldung von Kredit gegen Bankzins, mit späterer Schulden-Implosion des gesamten Systems.
Der Nationalrat wird die Auflagen nochmals aufweichen. Alle haben den Kack in der Hose.
Wie die staatslich geschütze Phrarma in Basel wird die UBS als guter Steuerzahler sehr geschätzt. Da ist es egal, wenn die Schweizer Bürger vielleicht einmal bluten müssen (bei der Pharma tun sie es seit Jahrzehnten, indem sie die höchsten Preise Europas zahlen).
EK ist meist teures Kapital – für jeden!
Firmenkredite, Finanzierungen, Hypotheken, usw. Wer von einer Bank Geld will, muss offenlegen, Kriterien erfüllen, bekommt Regeln auferlegt und muss seine Risiken laufend reduzieren (Nachschusspflicht, Tilgung). Es werden Sicherheiten eingefordert um sich möglichst schadlos zu halten.
Diese Banken erklären nun, warum es ok ist, dass sie kaum konrollierbare Risiken eingehen können, ohne vergleichbares Haftungssubstrat resp. dies nach anderen Regeln bewerten kann (Basel III, ff).
Das ist arrogant, inkonsequent und krank.
Gehe UBS, gehe!
UBS ist für die Schweiz zu gross. Also, wie macht man die Bank kleiner und vor allem sicherer? Indem man das Investmentbanking vom Rest der Bank abtrennt. Dann könnte UBS als quasi Inlandbank genauso sicher und stabil werden wie die damalige SBG, aus der sie ja entstanden ist.
Mehr Eigenkapital schwächt zwar ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber ihre amerikanische Konkurrenz. Aus Schweizer Sicht muss UBS aber gar nicht mit diesen konkurrieren.
Weniger Eigenkapital erhöht das Gewinnpotenzial und die Boni. Für den Finanzplatz Schweiz ist das aber nicht zwingend ein Vorteil.
Mit „quasi Inlandbank“ ist hier eine Schweizer Universalbank mit einer globalen Vermögensverwaltung, aber ohne einer riskanten globalen Investmentbank gemeint.
Bekanntlich haben im globalen Investmentbanking weder die CS noch die UBS nachhaltig profitabel gearbeitet. Genauso wie die ZKB kann UBS ein rein Schweizer Investmentbanking betreiben, das sich z. B. auf Schweizer Börsengänge und sonstige Beratung konzentriert.
UBS sollte alles darauf setzten, eine global dominante Rolle als Vermögensverwalter für Privatpersonen zu spielen. Dazu auch das inländische Unternehmensgeschäft pflegen.
Economiesuisse se soucie peu des intérêts à moyen terme. Déjà en ayant „ignoré“ implicitement les risques liés à UBS & CS. Le plan de sauvetage initial (recapitalisation) du CS s’est appuyé sur des obligations convertibles contingentes n’offrant qu’une liquidité limitée (vélocité de mobilisation) aux FP Tier 1 & Tier 2. Une stratégie erronée pour CS☠️ Pourtant, la FINMA l’a approuvée en 2010. Les fonds qataris (pertes futures) et l’achat de „CoCo’s“ par la „Saudi National Bank“ (pertes futures) continuent d’alimenter un ressentiment négatif envers la Suisse. Le pays ne doit pas l’oublier!🇨🇵
UBS – a major player in derivatives trading – let’s not forget that!
More generally: „In Switzerland, according to the SIX Group, which manages the stock exchange and publishes statistics on the subject, these amounts vary weekly between 10,000 and 250,000 times Switzerland’s GDP*. This gives you an idea of the influence of finance on the economy.“ dixit M. Chesney (blog).
*Weekly transaction database statistics – SIX Group, July 1, 2024
komplett verhindert und für rechtswidrig erklärt werden!
Tatsächlich betreiben die ja lediglich systematische Konkursverschleppung mit ihren schuldenbasierten Währungen (Schuldenschneeballsystem!) gegen immer neue jährliche Zinsschulden.
Eine unglaubliche Schweinerei, die seit vielen Jahrzehnten abläuft.
Den besten Kommentar zu KKS habe ich in der Financial Times gelesen (übersetzt mit DeepL):
KKS mag zwar von Beruf keine Bankerin sein, doch wie ihr Umgang mit der CS-Krise gezeigt hat, verfügt sie über die einzigartige Fähigkeit, Risiken zu erkennen und wichtige Probleme zu sehen, die selbst den erfahrensten Mitgliedern der Bankengemeinschaft oft entgehen. Als selbst erfahrener Banker kann ich sagen, dass es selten ist, einen Politiker zu finden, der über die Kombination aus Verständnis, Bankinstinkt und Glaubwürdigkeit verfügt, die KKS an den Tag legt, und ich bin fest davon überzeugt, dass sie bei entsprechender Gelegenheit eine Star-Bankerin geworden wäre. Sollte ihr nach ihrer Zeit in der Regierung der Vorsitz der UBS angeboten werden, würde ich persönlich vielleicht wieder UBS-Aktien kaufen, die derzeit noch immer nicht investierbar sind, wenn man bedenkt, wie wenig sich an der allgemeinen Strategie und Denkweise der UBS seit der globalen Finanzkrise geändert hat, als sie von den Schweizer Steuerzahlern gerettet werden musste.
Mit Interesse habe ich den Beitrag von Marc Chesney gelesen. Seine kritische Haltung gegenüber der UBS ist bekannt und gleichzeitig ein wichtiger Teil der öffentlichen Debatte. Dennoch scheint mir, dass gewisse Zusammenhänge etwas verkürzt dargestellt werden.
Die Diskussion rund um die Erhöhung des Tier1 Kapitals greift meines zu kurz, wenn ausschliesslich unter dem Aspekt der Stabilität geführt wird. Ebenso relevant ist die Frage, welche Auswirkungen, auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit und die Wachstumsfähigkeit der Niederlassungen, einer global tätigen Bank haben.
UBS ist dem Steuerzahler ja dankbar für die Staatsgarantie.
Ansonsten könnten sie ja ihre
Exzesse Finanzpolitik nicht weiterführen. Dann müssten sie ja mal ernsthaft über die Bücher. Und spätestens da würde es scheitern.
Als Professor Banking könnte man ja die Werthaltung vertreten, dass sämtliches „UBS Casino Biz“ (IB) NICHT durch Steuerzahler (Staatagarantie) gedeckt ist. Vom Lehrstuhl aus könnte so ein Entwurf mit viel Verve und medialer Einbindung durchgesetzt werden. Kein Steuerzahler findet die Bonibanker lustig und gut …
In Switzerland, are you even aware of the pressures faced by heterodoxy within the academic community (in the disciplines of economics and quantitative finance), as well as by whistleblowers?😱😱😱