Zumikon oben an der Zürcher Goldküste fordert nachträglich rund 85’000 Franken an Kehricht-Grundgebühren ein, die während Jahren nicht verrechnet wurden.
Bezahlen sollen am Ende die Bewohner der Überbauung Ankenbüel mit ihren 123 Wohnungen.
Die Geschichte beginnt dort, wo Behörden normalerweise nicht auffallen: in einer Datenbank.
Als die grosse Überbauung Ankenbüel im Jahr 2018 bezogen wurde, lief zunächst alles nach Plan. Wasserzähler wurden erfasst, Wasser- und Abwassergebühren registriert.
Nur bei den Kehrichtgebühren passierte das, was eigentlich nicht passieren darf: Die gesamte Siedlung verschwand schlicht aus dem System.
Sieben Jahre lang.
Niemand bemerkte, dass für 123 Wohnungen keine Grundgebühren für den Abfallbereich in Rechnung gestellt wurden. Weder auf Gemeindeseite noch bei der Liegenschaftsverwaltung.
Die Rechnungen kamen einfach nie. Bis irgendwann eine Nachkontrolle den Fehler ans Licht brachte.
Jetzt wird die Vergangenheit aufgerollt. Die Verwaltung Livit verschickte Mitte Mai Schreiben an die Bewohner.
Darin informiert sie über eine Nachverrechnung von Grundgebühren Kehricht für die Jahre 2020 bis 2024.
Die Gemeinde habe entsprechende Kosten nachträglich in Rechnung gestellt. Deshalb würden diese nun über die Betriebskosten weiterbelastet.
Für viele Mieter kam die Forderung aus heiterem Himmel. Auf Anfrage bestätigt die Gemeinde Zumikon den Vorgang – und übernimmt die Verantwortung.
Der Ursprungsfehler sei effektiv bei der Verwaltung passiert, erklärt Gemeindeschreiber Thomas Kauflin.
Die neue Wohnsiedlung sei zwar in verschiedenen internen Systemen erfasst worden. Bei den Abfallgebühren sei die Erfassung jedoch „aus unbekannten Gründen“ unterblieben.
Erst im Rahmen einer Nachkontrolle im Jahr 2025 sei das Versäumnis entdeckt worden.
Jahrelang Gebühren vergessen – und das für eine der grössten neuen Wohnsiedlungen im Dorf.
Juristisch sieht sich Zumikon auf sicherem Boden. Gebühren könnten bis zu fünf Jahre rückwirkend eingefordert werden.
Nach Gesprächen mit der Livit habe man auf Forderungen für 2018 und 2019 verzichtet.
Für die Jahre 2020 bis 2024 wurden dagegen Rechnungen verschickt. Insgesamt geht es um rund 85’000 Franken.
Die Gemeinde bemüht sich um Schadensbegrenzung. Auf die einzelne Wohnung heruntergebrochen entspreche die Nachforderung knapp 700 Franken beziehungsweise rund 140 Franken pro Jahr.
Es handle sich um ordnungsgemäss geschuldete Gebühren, weshalb die Nachbelastung verhältnismässig sei.
In Zumikon hat man Konsequenzen gezogen. Die internen Abläufe seien überprüft und neu definiert worden, damit sich ein ähnlicher Fall nicht wiederhole.
Gleichzeitig entschuldigt sich die Gemeinde bei den Betroffenen für die verspätete Verrechnung.
Der Kehricht wurde während all der Jahre zuverlässig abgeholt. Vergessen ging lediglich die Rechnung.

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Das Gesetz gilt, es muss für 5 Jahre nachbezahlt werden.
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Keine Kehricht, is mir egal
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Jeder hat Kehricht! Ich glaube nicht dass es Leute gibt die keinen haben.
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Für Kehricht noch bezahlen ist sowieso eine Frechheit.
In Thailand ist das kostenlos.
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Darum hat es auch soviel überall, Sie müssen in Ihrem Land nur mal in die Büsche schauen am Strassenrand, wieviele Plastiksäcke sich verfangen haben. Selbst auf den schönen Bäumen sieht man das.
Ueber Abfallgebühren kann man sich streiten. Aber auch aus der Sorge um die Umwelt, kann man Geld machen. Das mal als Hinweis an die Politik und Unternehmen, die daraus Kapital schlagen.
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Nichts ist kostenlos. Die Verrechnung erfolgt einfach nicht via Gebühr!
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Selbstverständlich gibt es auch in Thailand Abfallgebühren. Die werden nur nicht direkt den Mietern der Villa Germania verrechnet. Aber wie soll das der Loomit auch wissen, er wohnt ja in Schwammendingen und träumt von Thailand.
Das Problem mit den herumliegenden Plastiksäckli hat sich in den letzten Jahren stark verbessert. Im Unterschied zur Schweiz können Thais übrigens auch eine Nacht am Strand durchfesten und am Morgen wird der Strand sauber hinterlassen. Ganz im Unterschied was so am Wochenende in der Schweiz abläuft. Nach jeder Party wird eine Mülldeponie hinterlassen.
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Ich wohne seit fünf Jahren in Pattaya und selbstverständlich bezahlen wir Gebühren für die Müllabfuhr, werter Loomit
Grüsse dich aus dem schönen Land.
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Antwort an @Dies and Das: Möchten Sie die Fotosammlung der überall zwischen Siders & Sitten entsorgten Abfälle sehen ? Es ist kostenlos. Montage power-point.
Es gibt überall, wirklich überall Abfall, Berge von Müll, die werden beliebig weggeworfen & keine der beiden Gemeinden tut das Notwendige.
Beispiel: Weinberge & Wälder in der Nähe der Rhône sind mit Abfall übersät. Nie gesammelt. Das West-Wallis ist Augenstaub.
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Genau, gut gebrüllt Loomit, dort wird es in den Chao Phraya gekippt.
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Und um wie viele sehr gut bezahlte Fachkräfte ist der Personalbestand in der Gemeinde Zollikon in dieser Zeit gestiegen?
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Zollikon?? Eshandelt sich um Zumikon.
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nur noch mehr „ fachkräfte“ einstellen … sesselfurzer und bleistift kauer … produzieren nichts kosten nur… ich ziehe den hut vor arbeitern die jeden tag für die gemeinschaft da sind .
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Ich verstehe es nicht, haben die eine Flat Rate pro Jahr und bezahlen etwa nicht pro Kübelsack?
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@Flat Rate
Du bezahlst eine Kehrichtgrundgebühr pro Haus, Wohnung. Wir dem Hauseigentümer verrechnet, der das dann über die Nebenkosten weitergibt. Den Kübelsack bezahlst du dann auch noch.
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In Zumikon beträgt die Grundgebühr für Kehricht CHF 30.-/Monat für eine Wohnung.
Dazu dann noch die Gebührensäcke.
https://www.zumikon.ch/_docn/6110275/Inserat_Kehrichtabfuhrgeb%C3%BChren_2026_ZoZuBo.pdf
5 Jahre Nachzahlen gibt somit 5×360.- = 1800.-/pro Wohnung
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So manch einer innerhalb von Zumikon Zugezogener hat sich wohl insgeheim gefreut, die 140 nicht mehr zahlen zu müssen. Rückblickend wenigstens für 2 Jahre.
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…und wenn ich erst im Mai 2023 zugezogen bin? Muss ich dann auch für 2022 bis 2024 nachzahlen?
Als Mieter würde ich geltend machen, dass Livit die Gebühr von mir bereits erhoben hat (was sie mit grosser Wahrscheinlichkeit in einer Mischrechnung auch gemacht hat) und somit keine Nachzahlung geschuldet ist.
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Nein!
Im dümmsten Fall pro Rata Temporis. Das heisst: vom 1.Mai 2023 bis 31.Dezember 2024.
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Liegenschaftverwaltung = LIVIT = der aller schlechteste Hausverwalter der Schweiz, vor allem in Kanton Bern. Extrem extreme arrogante Haltung, kein Vertrauen möglich, das LIVIT-Personal verhält sich wie Kaiser / Kaiserinnen gegenüber diesen „mega dummen“ Mieter …. Empfehle diese Firma nie. Widerwärtiges Verhalten.
Mit diesem Versäumnis Zumikon wird sich diese Firma selbst zu hinterfragen ? Die Antwort ist verzweifelt NEIN.
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Und jede Abteilung in einer relativ kleinen Gemeinde führt eigene Systeme und muss Liegenschaften separat, manuell erfassen und niemand merkt es, wenn ein Fehler passiert.
Zumikon hat 5’754 Einwohner und sie sind schon überfordert mit all ihren IT-Systemen, Verrechnungen usw.
Wir haben überall nur Profis und Fachkräfte am werkeln, merkt man gleich.
Zumikon hat übrigens nicht ‚verzichtet‘. Die Gemeinde kann nur für fünf Jahre nachfordern, für Nachforderungen für weiter zurück gibt es keine Rechtsgrundlage, d.h. es besteht keine gültige Forderung mehr.
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Letzter Satz gut geschrieben! „Die Gemeinde verzichtet…“, Chabis, Sie haben völliig recht. Nichts von Grosszügigkeitt.
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Mir ist ein Fall bekannt, wo einem Hausbesitzer im zweiten Anlauf mit Betreibung gedroht wurde, weil er die Wasserzinsen nicht bezahlt habe. Seine rechtzeitig korrekt gemeldete Adressänderung wurde trotz seiner Intervention nach Erhalt der ersten Mahnung in der Datenbank nie nachgeführt. Das wäre früher mit der halben Belegschaft und man sich im Dorf noch kannte nie und nimmer passiert
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Fachkräftemangel
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Livit…..
Noch Fragen?
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@G Eiger: eine einzige Erfahrung mit Livit BE und es ist lebenslanger Abscheu. Eine andere Firma macht genau dasselbe = Privera.
Umso mehr empört, da ich nie einen Schaden angerichtet habe (und mich auch nie eingewöhnt habe, als ich die Livit-Methoden entdeckte).
Das Personal dieser beiden Unternehmen will versklavte Mieter, die niemals etwas sagen dürfen, sondern immer bezahlen, bezahlen, bezahlen & für immer schweigen müssen (für sehr lückenhafte Dienstleistungen!).
Und endlich weiß man es. Schauen Sie die enorme Anzahl der leeren Wohnungen im Tessin an, die von P und L verwaltet werden.
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Heute ist der 2. Juni 2026. Vor 5 Jahren war der 2. Juni 2021.
Also können maximal Gebühren für den Zeitraum 3. Juni 2021 – 2. Juni 2026 in Rechnung gestellt werden, aber nie und nimmer für 2020.
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2020 ist auch nicht geschuldet, wenn die Forderung erst 2026 geltend gemacht wurde!? Oder zähle ich falsch: Gebühren per 31.12.20 verjähren am 31.12.25?
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1. April war doch schon oder?
Es ist ja unglaublich, was da für Null Nummern bei den Zumiker Behörden Löhne beziehen….
Das muss man sich einfach mal geben: 123 Wohnungen, 7 lange Jahre vergessen!
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Übernimmt Verantwortung?!?!
Das wohl meinst missbrauchte Wort der Welt, insbesondere durch Diejenigen, welche ein Leben lang noch nie Verantwortung übernehmen mussten!
Behörden, Ämter, Politiker und, alle wie sie da sitzen, Maulhelden und Maulheldinnen!
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In meiner letzten Wohnung hatte ich ein Cheminee und damit meine persönliche Kehrricht-Verbrennungsanlage. Und erst noch im Winter gratis schön warm.
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Das glaube ich dir sofort. Und dann steigen wieder meine Krankenkassenprämien.
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Aber Sie wissen schon dass man das eigentlich nicht machen soll, oder? Grund: Aus Umweltschutzgründen.
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Was für Pfeiffen Arbeiten eigentlich auf dieser Gemeinde? Jahrelang merkte niemand was davon? Komisch! Da kommen wirklich Fragen auf.
Aber sie haben sich ja immerhin entschuldigt und zugegeben das der Fehler hauptsächlich bei Ihnen liegt.
Aber die noch größeren Pfeiffen sind eigentlich die von der Livit. Keiner will dort etwas gemerkt haben? Träumt weiter Livit! Vom kleinen Kreditoren Buchhalter über den Abteilungsleiter bis zum Bebu und Fibu Buchhalter. Und weiter hoch bis zum Controller und CFO. Gratuliere
Livit. Alle waren zu faul um einmal den Telefonhörer in die Hand zu nehmen.
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Ich kann den Mieter nur Raten dieser Geschichte bei Livit näher auf den Grund zu gehen und ihren Mietvertrag nochmals hervor zu holen und genauer zu Lesen. Denn in der Regel sind auch solche Gebühren im Mietvertrag Mietzins eingerechnet. Anstatt einfach zu Zahlen würde es vielleicht Sinn machen mal eine detaillierte Berechnung und Rechnungskopie der Gemeinde einzufordern. Könnte schlussendlich einen guten Stundenlohn ergeben.(Aufwand/ Ertrag). Denn Livit ist bekannt für Ihre Arbeit diesbezüglich.
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Schellenbaum. Er macht sich einen Spass aus reisserischem Populismus, allerdings ohne für etwas zu stehen, etwas zu verantworten oder wenigstens ein wenig zu Nützen. Dafür, auch dafür, gibt es nich länger Platz.
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Ich frage mich ob einige der Kommentarschreiber überhaupt lesen können. Es ist ein Versagen der Behörde und nicht der Livit. Livit hat übrigens in dem Fall der Behörde klar gemacht das Forderungen die älter als 5 Jahre sind, nicht rechtens sind. Auch wenn die Gemeine schreibt: „Nach Gesprächen mit der Livit habe man auf Forderungen für 2018 und 2019 verzichtet“. Das war kein Gespräch- Die Livit hat der Gemeinde klar aufgezeigt die rechtliche Lage ist.
Das einige in anderen Fällen mit der Livit nicht zufrieden sind ist verständlich, aber hat nichts mit dem Fall zu tun.
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Wäre die Livit ein professioneller Liegenschaften-Verwalter, hätten sie gemerkt, dass die Gemeinde das versehentlich nicht in Rechnung gestellt hat. Wie ich die Firma aus persönlichen Erfahrungen einschätze, haben sie es sehr wohl gemerkt und den Mietern in der NK-Abrechnung doch aufs Auge gedrückt und die Differenz eingesackt.
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Wir haben einige Jahre in der Überbauung gewohnt. In dieser Zeit hat die Ansprechperson bei Livit mehrfach gewechselt. Dass das mit den Abfallgebühren keiner gemerkt hat, glaube ich sofort. Denn auch bei anderen Themen hat offensichtlich keine Übergabe bei Livit stattgefunden.