Zwei Trainer wurden während der holprigen Qualifikation verheizt. Ancelotti war schon lange im Gespräch, er hat gezögert und wusste, warum.
Ohne Titelgewinn kann man als Trainer der brasilianischen Nationalmannschaft, der Seleção, nur verlieren.
Das Positive am gestrigen Sechzehntelfinale gegen Japan: Um einiges fairer als andere Partien, von beiden Seiten.
Japan spielte eine Art „Catenaccio“, das legendäre System der Italiener in den 1960ern und 70ern, das da heisst: ein Tor schiessen und dann verteidigen.
Es hat bis zur 58. Minute gehalten.
Selbst nach dem Siegestreffer in der Overtime zeigte Ancelotti, der wohl coolste Trainer der Welt, keine Emotionen.
Den Hauptfehler, den ein Trainer der Seleção begehen kann, hat er schon mal begangen: Sich der Volksmeinung beugen.
In Brasilien coachen nämlich 100 Millionen Fussballspezialisten mit. Und diese fordern: Neymar!
Die Volksseele formuliert es so: Brasilien hat viele Stars, aber nur einen Zauberer.
Headcoach Ancelotti hat Volks-Liebling Neymar mitgenommen, obwohl er das eigentlich nicht wollte.
Neymars Hauptproblem: Er ist zwar ein begnadetes Talent, verletzt sich aber mit der Art und Weise, wie er spielt, permanent.
Auf die Rückrunde in der brasilianischen Meisterschaft diesen Winter kehrte er zu seinem alten Verein Santos zurück.
Statt auf dem Grün im kleinen und bescheidenen Stadion des legendären Vorortes von Sao Paulo, wo auch Pelé gespielt hatte, war der Superstar die meiste Zeit im Operstionssaal.
Seinen Nimbus konnte er retten, weil er in allerletzter Minute Santos vor dem Abstieg rettete.
Mit Neymar haben die Brasilianer schon dreimal schlechte Erfahrungen an Weltmeisterschaften gemacht, mit Ancelotti würde es die vierte werden.
Was der Mannschaft fehlt, ist ein Spielmacher: Pelé, Socrates, Zico, Rivaldo – eine coole Nummer 10.
Die trägt Neymar auch, nur ist er ein reiner Stürmer, der ein Spiel entscheiden, aber nicht dirigieren kann.
Sein aktuelles Pendant auf dem Platz ist Vini Jr., die Nummer 7. Ein Zauberdribbler, der permanent mit dem Ball auf den Gegner aufläuft.
Als Fussball-Fan muss man hoffen, dass Brasilien weit kommt. Früher hat man es einmal so formuliert:
Brasilien ist die einzige Mannschaft, der man es bei all ihrem Zauber verzeiht, wenn sie das Toreschiessen vergisst. Lange ist es her.
Coach Ancelotti meinte, sie hätten mit Neymar ausgemacht, bei Rückstand Neymar in der 65. Minute ins Spiel zu schicken. Gegen Japan ist es nochmals gut gegangen.
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Fussball ist kein Sport sondern ein Hobby
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Richtig, bzw. ein Spiel!
Das ganze Fussball Zeugs ist nur Business. Um Sport geht es da gar nicht. Ach schon wieder Hydration Break. Ich geh schnell mal was trinken. Werbung on.
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Schon lustig, wie die IP „Autoren“ Experte für Alles und Jeden sind. Was für ein 0815 Text mit Null Mehrwert für den Leser. Ich würde ja schreiben, Saller bleib bei deinen Leisten, aber welche wären das?
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Kann ich genau sagen: Ethnologie (Studiert), Sport (Buch), Brasilien (Reisender, Besucher), IT (30 Jahre Berufserfahrung), Schreiben (freier Autor seit 12 Jahren). Dann kommen noch einige Hobbys dazu
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Schön, dass El Tony weiss, dass im modernen Fussball 10er selten geworden sind… Danke für den sinnlosen Artikel.
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Neymar, der Volksliebling? Er ist auch bei uns in Brasilien nicht unumstritten!
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Richtig. Ich kenne viele Santos Fans, da ist er natürlich immer noch der Grösste!
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So, so: «Brasilien hat viele Stars, aber nur einen Zauberer.» Das lässt sich auch auf IP übertragen: IP hat viele Stars, aber nur einen Saller. Fussball gehört zwar nicht gerade zu seinen Kernkompetenzen, doch er beherrscht eine andere Kunst: Aus erstaunlich wenig Sachkenntnis eine erstaunlich langweilige Story zu zaubern. Das muss man auch erst einmal schaffen.
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Vielen Dank! Hab ein Fussballbuch geschrieben, war 15 Jahre Amateurfussballer und kenne Brasilien sehr gut. Aber klar darf man das alles ignorieren, wenn einem jemand persönlich nicht passt!
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@ TS So, so – Sie haben also ein Buch geschrieben. Ich bin zutiefst beeindruckt. Bei welchem der grossen Literaturverlage ist dieses Meisterwerk erschienen? Ach ja – BoD. Self-Publishing also. Und „Leerlauf“ haben Sie ebenfalls geschrieben? Das nennt man wohl konsequentes Branding.
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Das Ganze wurde schon mit dem nächsten Spiel von Deutschlad sozusagen obsolet – gibt aktuell also nur ein Thema an der WM!