Die Bruderschaft geht auf Marcel Lefèbvre zurück, der sie 1970 als Reaktion auf das Zweite Vatikanische Konzil gründete.
Die weltweite Anhängerschaft wird auf über 600’000 geschätzt.
Nachdem die Pius-Bruderschaft erneut vier Bischöfe geweiht hat, wurde sie – jetzt wohl definitiv – aus der römisch-katholischen Kirche ausgeschlossen.
Verbieten müsste man sie auch aus staatspolitischen Gründen. Die Pius-Brüder akzeptieren weder Menschenrechte, Glaubensfreiheit noch grundsätzlich den säkularisierten Staat, der in der Schweiz auf die Verfassung von 1848 zurückgeht.
Genau genommen auf die Verfassungsrevision von 1874.
Die Trennung von Staat und Kirche ist eine der wichtigsten Errungenschaften unserer modernen Demokratie, vor allem wenn wir daran denken, was aktuell in islamischen Staaten wie Afghanistan und Iran passiert, wo Kirchenführer die Staatsgeschicke lenken.
Genau diese Trennung lehnt die Bruderschaft ab: Alles Moderne – damit ist der „gottlose Staat“ gemeint.
In Deutschland gibt es ein Verfassungsgericht, das Organisationen überprüft und allenfalls verbietet und bestraft, wenn sie die sich offensichtlich ausserhalb der Verfassung bewegen.
Beispiel „Reichsbürger“.
Das Ideal der Pius-Bruderschaft ist eine feudalistische Gesellschaft, in der der weltliche Führer ein von Gott, also der Kirche, eingesetzter Herrscher ist und untrennbar mit der Kirche liiert sein muss.
Die vier Bischöfe müssten das weltliche Gericht nicht stören. Nicht zufällig ist aber genau diese Pius-Bruderschaft auch politisch verbandelt mit den erwähnten „Reichsbürgern“.
Der ebenfalls ausgeschlossene und inzwischen verstorbene Bischof Richard Williamson war ein Holocaustleugner der schlimmsten Sorte.
In der Schweiz gibt es kein Verfassungsgericht, das von sich aus aktiv wird, das Bundesgericht reagiert nur passiv.
Es bräuchte eine mächtige Gruppierung, die die Bruderschaft vor Gericht ziehen würde. Wieso eigentlich nicht die FDP, die verantwortlich ist für den säkularisierten Staat und die entsprechende Verfassung aus dem 19. Jahrhundert?
Noch besser: „Die Mitte“, die den letzten, religiösen Überbleibsel in der Politik eliminierte und sich des „C“ von CVP, also dem christlichen Touch, entledigte.
Sie müsste es doch sein, sind sie nicht besonders stark im Wallis? Wieso schweigen die Politiker dazu?
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Verbieten kann man alles. Die Pius-Brüder und am Besten Toni Saller.
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Bei den Pius Brüdern der grosse Aufschrei, aber das viele Muslime die in die Schweiz „geflüchtet“ sind die Sharia unterstützen, scheint weniger wichtig zu sein. Dazu kommt noch die katholische Kirche, die hat die Knabenbläser ja auch weitestgehend „intern“ abgehandelt, wenn überhaupt.
Religionen sind daher generell abzulehnen. Da kann man auch ein Märchenbuch lesen. Das ist wenigstens harmlos.
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Die 3 Psycho-Seuchen des Abraham, die unerträglichen Schreckens-Ideologien Judentum, Christentum und Islam, werden idealerweise verboten und ihre Anhänger in die Heimat ihrer Schreckens-Ideologien ausgeschafft.
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@Henry: Fast aber nicht ganz einverstanden. Religionen muss man nicht per se verbieten. Das ist Privatsache, und solange es niemanden stört, soll jeder seine religiösen Rituale praktizieren dürfen.
Aber die Trennung von Kirche und Staat muss endlich vollzogen werden. Und zwar radikal. Verfassung und Hymne von religiösen Altlasten befreien. Unsägliche Kirchensteuer endlich abschaffen. Keine Sonderbehandlung für Kirchen, d.h. Missbrauchsdelikte werden von der Staatsanwaltschaft untersucht und nicht durch dubiose kirchliche Organe. Etc. etc.
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Oh je, Roli, da müsstest du die halbe Innerschweiz, inkl. Wallis, Fribourg und Jura remigrieren. Schliesslich gehört die Schweiz doch zum christlichen Abendland?
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Muslimbrüder, noch brandgefährlicher.
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Man ersetze in diesem Beitrag die Pius-Brüder mit dem Islam. Outcome ähnlich – aber Saller schreibt keine Zeile darüber.
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oder von 2 anderen Staaten welche im Nahen Osten Angriffe durchführen?
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Man ersetze „Argument“ durch „Whataboutism“…
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Das Regime will keine Islam-Kritik.
Islam-Kritik wird mit dem Art. 261 bis StGB erfolgreich verhindert.
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Wer lesen kann, ist im Vorteil!
„Die Trennung von Staat und Kirche ist eine der wichtigsten Errungenschaften unserer modernen Demokratie, vor allem wenn wir daran denken, was aktuell in islamischen Staaten wie Afghanistan und Iran passiert, wo Kirchenführer die Staatsgeschicke lenken.“
Nein, absolut keine Zeile zum Islam … nein, wirklich nicht! Nur zu Islamischen Staaten! Aber lesen war noch nie die Stärke von Reichsbürgern!
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Wenn man alles verbietet was nicht an unseren Staat glaubt, wäre dieses Medium als erstes dran.
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Die unerträgliche Schreckens-Ideologie Christentum und ihre Symbole des unsäglichen Grauens müssen verboten werden.
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So geil, auf welche kleinsten gemeinsame Nenner sich Rechtsextreme einigen können, wenn da nicht der Roli wäre. Remigration und Pius – passt sonst ja eigentlich.
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Religion ist Verblödung.
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Die Pius-Brüder sind ein göttliches Korrektiv zu islamischen und jüdischen Gottesstaaten. Die gottesfürchtigen Pius-Brüder schaffen somit ein level playing field und befördern die Tugend statt das Laster. Wer sich nicht zu Gott bekennt, wird letztlich islamisiert.
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Die Piusbruderschaft vertritt lediglich die Positionen der römisch-katholischen Kirche bis in die 1960er Jahre, bevor die „68-er-Revolution“ in der Kirche stattgefunden hat und begonnen wurde, diese in eine woke NGO umzugestalten. In der Folge verlor diese immer weiter Kirchenmitglieder. Die Artikel erhobenen Vorwürfe würden somit genau so auch auf unsere katholischen Grossväter und Vorfahren zutreffen, was abstrus ist.
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Nach woke kann man eigentlich aufhören zu lesen.
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Religion ist brandgefährlich. Die Katholischen Priester☠️. Schützt eure Kinder!
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Zu einer Demokratie gehört, dass man sich grundsätzlich eine veränderte oder andere Staatsform wünschen darf, solange man sie nur mit demokratischen Mitteln anstrebt. Jede Initiative und jedes Referendum ist eigentlich eine kleine Veränderung der Staatsform. Der Antidemokrat hier ist Saller, der Gedanken verbieten will. Schade hat es nicht mit seinem Turnlehrerstudium geklappt.
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Kleines Detail, Clodia: Zur Demokratie gehört auch, dass man demokratisch gefällte Entscheide akzeptiert, und dazu gehören auch die geltenden Gesetze und der aktuelle Staat. Und genau das tut die Pius-Sekte nicht, d.h. sie sind klar antidemokratisch und gehört somit, wie andere antidemokratischen Sekten und Organisationen auch, beobachtet und bei jeglichen Gesetzesverstössen konsequent bestraft.
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Nein, Clodia. Zur Demokratie gehört nicht, dass man vom demokratischen Staat zur Verfügung gestellte Instrumente dazu missbrauchen darf, eine andere Staatsform einzuführen.
Das ist AfD-Masslos-Propaganda.
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@Ernst was hast du geraucht? Erstens habe ich noch nie davon gehört, dass die Piusbrüderschaft je offiziell Stellung zur Schweizer Staatsform genommen hat. Zweitens wünschte sich Bundesrat Etter, während er im Amt als Bundesrat war, eine veränderte Staatsform für die Schweiz nach der katholischen Soziallehre, und niemand hielt es für illegal. Wenn sie da leben und die Gesetze befolgen haben sie sicher das Recht, sich eigentlich eine andere Staatsform zu wünschen. Hast du irgendwelche Beweise, dass sie die Gesetze nicht befolgen oder an einem gewaltsamen Umsturz arbeiten?
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Köppel ist fasziniert von den Pius-Gesellen.
Hätt ich mir denken können. Nicht die Heimat-
müden sind gefährlich, sondern die Demokratie-
müden !
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Klima, Wokeness und Sozialismus sind auch Religionen, oder sogar Sekten. Somit funktioniert die Trennung vom Staat schon lange nicht mehr 😂
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Bei allem Respekt gegenüber gläubigen Katholiken, aber den Vatikan kann man doch nicht als Kirche betrachten, … eher als Sekte mit einer Religion die nichts mit dem Christentum zu tun hat. Und alles was daraus erwächst kann auch nicht besser sein.
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Ja, ja, der Patriarch von Moskau ist dem Aleks sein einzig legitimer Glaubensführer, von Gnaden des dortigen Führers..
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Weshalb sollte es die Aufgabe der FDP sein, irgendwelche Sekten unschädlich zu machen? Weil sie vor knapp 180 Jahren massgeblich an der Einführung des Bundesstaates beteiligt war? Was genau ist da der Zusammenhang?
Wieso nicht die SVP, die sich doch immer als Volksvertretung aufplustert? Aber ja, Taten sind weniger das Ding der SVP sonder vielmehr Worte. Oder könnte es vielleicht sein, dass die Pius-Sekte z.T. ähnliche „Werte“ wie die SVP vertritt?
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Nun ja, nicht nur im Islam, auch im Christentum gibt es Fundamentalisten, wie vermutlich in jeder Religionsgemeinschaft – eines haben sie gemeinsam, ich mag sie nicht!
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Trennung von Kirche und Staat? Bitte mit der Abschaffung der Kirchensteuer anfangen.
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Wann hat ein Pius Bruder sein Messer gegen einen Passanten gezogen oder einer Frau in der Badi an den Hintern gefasst? Jetzt glaube auch ich an den Klimawandel wo sogar der Toni Saller die Sommerhitze nicht mehr erträgt.
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Was hat Klimawandel mit einem Jungen ans Schnäbi fassen zu tun, Reto?
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Ich weiss nicht, was der Verfasser des Artikels konsummiert, aber bitte weniger davon.
Er schreibt von der Trennung von Kirche und Staat. Seit wann ist diese in der Schweiz realisiert?
Der Staat treibt bis heute immer noch die Kirchensteuer für die „Staats-Kirchen“ ein.
Das lässt sich mit Trennung von Kirche und Staat nicht vereinbaren, ist also in der Schweiz gar nicht realisiert.
Der ganze Rest des Artikels, der auf dem Märchen der Trennung aufsetzt ist sowieso Unsinn.
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Brandgefährlich sind nur Marxisten und sonstige Linksextreme.
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Es müsste längst einen Verbotskulturförderpreis geben, der jährlich dem besten B-Schreiber zufällt.
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alle religionen sollte der staat besser kontrollieren.
vorallem, was sie in den gotteshäuser so predigen…
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Korrektur: Religion ist brandgefährlich
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Brandgefährlich sind Institutionen wo man nicht austreten kann wie die SRG, Krankenkassen-System etc….
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Dass erwachsene Menschen solcherlei Mummenschanz veranstalten und der Menschheit die ewige Verdammnis prophezeien, weil vor 6000 Jahren ein dummes undankbares Weib sich von einer sprechenden Schlange hat bequatschen lassen, das sollte man als Geisteskrankheit ansehen; und die kann man ja auch nicht einfach verbieten. Erst wenn die Insassen der Anstalt die Hausregeln diktieren wollen, gut, dann haben wir ja immer noch die gute alte Gummizelle. Aber bis dahin dürfen sie uns doch weiterhin zur Erheiterung dienen.
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Diese Piusbrüder sind wirklich eine üble Nummer.
Mein Cousin dritten Grades, Guido von Grosskotz, wollte ihnen eine Insel im Mittelmeer spendieren und sogar eine Kirche und ein Kloster darauf bauen, unter der Bedingung, dass sie ihre rückwärtsgewandten Ansichten dann für sich behielten.
Leider haben sie das Angebot abgelehnt