Niemand – so nehme ich wenigstens an – verursacht, insbesondere auf der Autobahn, einen Unfall absichtlich.
Andererseits erstaunt es mich aber doch enorm, dass nicht mehr passiert. Ich fahre sehr wenig, und dann meist keine langen Strecken mit meinem Wagen.
Kommt es aber doch einmal vor, dass ich mich auf der Autobahn befinde, dann denke ich mir oft, dass viele Verkehrsteilnehmer sehr fahrlässig unterwegs sind. Mindestabstände zum vorderen Fahrzeug, zumal bei hohen Geschwindigkeiten, sind minimal.
Jeder, der eine Strecke regelmässig fährt (im Gegensatz zu mir wohl die meisten), kennt jeden Radar, ergo mutet die Geschwindigkeits-Begrenzung wohl eher wie eine Empfehlung als wie ein Gesetz an. Rechts überholen kommt nicht selten vor, und oft stelle ich eine hohe Aggressivität fest.
Wohl ein Abbild der Gesellschaft, unzufrieden und unglücklich, wie die meisten von uns sind. Dass es da nicht zu mehr Unfällen, insbesondere Auffahrunfällen, kommt, ist wirklich ein Wunder.
Und wenn dann Auffahrunfälle passieren, dann ist es schon grenzwertig zu sagen, dass die Verursacher das nicht extra gemacht haben. Durch ihren Fahrstil nehmen sie aktiv in Kauf, ja provozieren sie wahrscheinlich nicht selten, dass Unfälle passieren.
Nun mögen Sie einwenden, dass ein Unfallteilnehmer ja deswegen auch gebüsst wird. Das ist richtig, geht mir aber entschieden zu wenig weit.
Wir kennen im Bussenreglement das Verursacher-Prinzip nur sehr einseitig. Heisst, wenn zwei das Gleiche tun, wird es nicht gleich gebüsst. Was an sich eine extrem eigenartige Regelung ist und wohl nur dazu dient, die Staats-Kassen zu füllen.
Konkret: Bei Geschwindigkeits-Übertretungen wird die Busse nach Ihrem Einkommen bemessen. Es herrschen also ungleich lange Spiesse zwischen Menschen, die die gleiche Verfehlung machen.
Viel sinnvoller scheint mir, die Busse darauf auszurichten, was der Verursacher mit seiner Verfehlung angestellt hat.
Zurück also zu den Auffahrunfällen auf der Autobahn: Wir leben in einem so enormen Dichtestress, dass jeder Unfall auf der Autobahn zu fast jeder Tages- und Nachtzeit einen enormen Stau verursacht.
Nehmen wir einmal an, auf drei Spuren gibt es nach einem Unfall einen Stau von fünf Kilometern. Da stehen dann rund 3’000 Fahrzeuge.
Gehen wir sodann von einem moderaten Stundenansatz von 100 Franken aus , dann entsteht an der Volkswirtschaft ein Schaden von 300’000 Franken pro Stunde Stau.
Ich spreche hier nicht von all den Einzelschicksalen, von Menschen, die wichtige Meetings oder gar ein Geschäft verpassen.
Auch nicht von Menschen, die zu spät in ein Spital kommen, um bei der Geburt ihres Kindes mit dabei zu sein, nicht von den unendlich vielen Nerven, die in so endlosen und wohl meist vermeidbaren Staus gebraucht werden.
Ich rede nüchtern von einem Schaden von 300’000 Franken pro Stunde, die ein Verkehrsteilnehmer durch sein Verhalten der Gemeinschaft verursacht. Ich finde Geschwindigkeitsbussen in 6-stelliger Höhe für Reiche weder abschreckend noch für die Volkswirtschaft sinnvoll.
Ich würde aber eine sehr harte und/oder hohe Busse für Unfallverursacher, wie ich sie oben beschrieben habe, mehr als begrüssen. Sie sollen zur Kasse gebeten werden, sie sollen am Schaden, den sie den anderen verursacht haben, massgeblich partizipieren.
Die Kantonspolizei Zürich meint auf Anfrage zu dieser Feststellung: „Wenden Sie sich bitte an die Untersuchungsbehörden“. Die BfU (Beratungsstelle für Unfallverhütung) verweist im Wesentlichen auf die Politik und sagt:
„Die BFU beurteilt zwar das Gesamtunfallgeschehen, die Aufarbeitung (und Sanktionierung) der Einzelereignisse ist hingegen Aufgabe der Polizei, respektive der Staatsanwaltschaft.“
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Nichts ist lächerlicher als Geschwindigkeits-Radars auf der Autobahn.
Richtig gefährlich sind die Psychos die – um ihre Ausfahrt – nicht zu verpassen quer über 3 Spuren und Sperrflächen manövrieren. Sieht man ja mittlerweile täglich.
Ich glaube, das Problem liegt eben gerade an solchen Prestas die selten Autofahren.
Und auf der Autobahn mit 80 daherschleichen und versuchen einen LKW zu überholen. Zurück in die rechte Spur schaffen Sie es dann auch nicht mehr zeitnah.
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@MarcelPalfner: Am meisten nervt, dass diese notorischen Linksfahrer nicht mal zu merken scheinen, dass sie schon länger eine Fahrzeugkolonne von 20 und mehr Autos hinter sich nachziehen. Die Fahrfähigkeit von solchen Verkehrsteilnehmern dürfte ziemlich eingeschränkt sein und die Frage im Raum stehen, sind sie dafür überhaupt noch geeignet oder waren sie es je. Gehört nicht eher die Fahrerlaubnis entzogen…? Oder gehören sie zumindest in eine Nachschulung mit Kontrollfahrt?
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Wir brauchen auf keinen Fall noch mehr Staat und noch mehr Kontrollen. Die Polizei sollte uns ausschliesslich vor gewalttätigen Verbrechern schützen, nicht auf Bussenfang gehen. Deshalb haben sie als einzige eine Waffe am Gurt.
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Rotlichtkameras, Radaranlagen gehören entfernt. Jeder der in Selbstverantwortung die Gesetze überschreiten ist unschuldig?
Alles verjährt sowieso (Personal abgebaut)!
Wirtschaftskriminelle wie Vincent, können dort weitermachen, wo sie aufgehört hatten. Sie erhalten vom Staat, da unschuldig, noch einige Millionen Vergütung. In Untersuchungshaft konnten sie ja nicht ihrer „Arbeit“ nachgehen!
Auch die Morettis. Verursacher des Brands in Crans-Montana wären unschuldig und müssten entschädigt werden!
Weniger Staat nach deinem Wunsch?
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@Günter: Grundsätzlich ja. Jede staatliche Ausbreitung ist zu vermeiden, da sie automatisch die echte Wertschöpfung einschränkt. Allerdings gibt es klare Grenzen, die staatlich einfach gesetzt werden müssen. Kontrollen auf der Autobahn sind meist unnötig und dienen nur den öffentlichen Finanzen, da die Unfallwahrscheinlichkeit begrenzt ist und die hohe Fahrzeugdichte Rasen sowieso meist verunmöglicht.
Kontrollen aber innerorts – fast egal wo – ein Muss.
Was aber definitiv mehr durchgesetzt werden muss, sind Sanktionen gegen notorische Linksfahrer. Egal ob langsam oder schnell.
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Nö, man sollte definitiv Lärmblitzer aufstellen damit Herr Balkan jedes mal drankommt, wenn er meint, innerorts seinen Furzknallauspuff rumoren lassen zu müssen.
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Diese Beitrag ist nicht zielführend.
Mehr Menschen = mehr Autofahrer die es nicht können = mehr Unfälle….
Übrigens die meisten Nichtautofahrer hinter dem Steuer sind Italiener; bei den Agros gewinnen die Zürcher.
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Die Versicherungsprämien explodieren und das nicht wegen den Alten, sondern wegen den meist jungen Rasern.
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@Caro: Jein. Stimmt nicht ganz. Die beiden Gruppen „Alt“ und „Jung“ sind kostentechnisch in etwa gleich beteiligt an Unfällen. Die Jungen verursachen eher viele, dafür eher „günstigere“ Unfälle. Meist nur Verletzte, wenig Todesfälle. Die Alten eher wenige, dafür sehr teure Unfälle mit meist sogar Toten. Auch die Unfälle infolge medizinischen Vorfällen ist immens höher und hat meist auch negativen Einfluss auf andere Verkehrsteilnehmer (z. B. Frontunfälle infolge Verlassens der eigenen Fahrspur).
Also bitte nicht die Gruppen gegeneinander ausspielen. Jeder sollte auf den Anderen Acht geben.
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…bekomme ich dann auch Entschädigung, wenn ich zwei Stunden auf der Autobahn einem Sondertransport im Schneckentempo hinterher schleiche? Der wirtschaftliche Schaden ist ja gleichwertig.
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Hallo, hier ist Reto Gerber. Ich bin Senior Partner und einer der klügsten Köpfe der Schweiz. Meiner Meinung nach sollten wir uns ein Beispiel an London nehmen und dieses Modell auf die Schweiz übertragen. Dank einer City-Maut fahren nur noch sehr wohlhabende Menschen Auto – und das sind die besseren Autofahrer. Zudem fahren Reiche wie ich schöne Autos, weshalb wir vorsichtiger unterwegs sind. Problem gelöst.
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Insgesamt ziemlich diskrimierend, zudem es zumal in der Londoner Innenstadt ja nur Autobahnen gibt. Ts ts…
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Aus Kostengründen mussten wir leider die Gummizelle mit dem Internet-Raum zusammen legen.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
Der Chefarzt
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Ihr Artikel, den ich vom Kern her richtig finde, ist auch eine implizite Aufforderung an die Autoindustrie und Behoerden, Entwicklungen zum automated driving Level 4 zur Marktreife zu pushen.
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Mangelnde Aufmerksamkeit, zu nahes Auffahren und rücksichtslose Spurwechsel sind die Hauptsachen für Unfälle, die allesamt kaum überwacht werden, die Geschwindigkeit wird hingegen systematisch überwacht und ach an Orten rein des Geldes wegen.
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Richtig. Du kannst noch Spur wechseln oder Abbiegen ohne zu blinken und Komplettversagen am Kreisel dazunehmen (Weiss jemand von euch Profis, wie man blinken muss beim Linksabbiegen im Kreisel?). Und dann die, die ich ganz fest lieb habe: Ich cruise gemütlich mit 140-150 auf der linken Spur und ein Vollhonk hinter einem LKW schert zwei Wagenlängen vor mir mit 95 nach links aus und blinkt erst, nachdem er schon halb auf der linken Spur ist. DIE müssten hart gebüsst werden und nicht jene, die 20 über Limit aber dafür sicher fahren.
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@Death Proof: Sie fahren eben gerade nicht sicher, wenn Sie mit 150 km/h an einer solchen Fahrzeugkolonne vorbeifahren. Denn Sie müssen jederzeit damit rechnen, dass das Fahrzeug hinter dem LKW ausschert und dann eben mit rund 90 km/h anfängt zu beschleunigen (im besten Fall). D. h, runter vom Gas und Bremsbereitshaft erstellen.
Alles andere ist grobfahrlässig und hätte Regressansprüche der Versicherer und auf jeden Fall Entzug der Fahrerlaubnis zur Folge. Auch in DE mit offener Geschwindigkeit.
Übrigens, im Kreisel fährt man rechts ab… Bei Weiterfahrt im Kreise kann links geblinkt werden.
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@Vollbinär: Bremsbereitschaft ist angesagt, einverstanden, aber vorsorglich abbremsen muss nicht sein. Ein Spurwechsel darf nur gemacht werden, wenn man damit niemanden gefährdet, insbesondere nicht Fahrzeuge, die auf der anderen Spur daherkommen. Daher ist bei solchen gefährlichen Manövern immer der hirnlos Ausscherende der Fehlbare. Hätte man sowas vor 40 Jahren getan, als ich die Fahrprüfung gemacht hatte, wäre die Prüfung sofort beendet gewesen. Heutzutage erlebt man das fast täglich und solche Deppen werden nicht gebüsst, warum auch immer.
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Meine Kollegen und ich sind von strengeren Regeln natürlich ausgenommen.
Zu einem Einsatz der Doppelnull-Agenten gehört eine zünftige Verfolgungsjagd mit Trümmern entlang der kompletten Strecke einfach dazu.
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Scheinbar gehen die Themen aus….peinlich dieser Artikel!
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Mit einem Verbot von Leasing für Private hätte man auf einen Schlag weniger Unfälle und Stress auf den Strassen. Die Mehrheit der heutigen A-, B-, M- und P-Fahrer wäre mit dem Zweirad oder öV unterwegs. Und es sind die Leasingfahrer, die beim Verursachen von Unfällen am besten davonkommen. Tagessätze von 100 Fr. oder weniger sind üblich, die Bussen selbst bei schwerem Verschulden lächerlich. Der Tagessatz bemisst sich nach dem (meist tiefen) Einkommen sowie dem meist nicht vorhandenen Vermögen (deshalb Leasing), abzüglich Schulden und weiterer Verpflichtungen. Oft noch bedingt ausgesprochen!
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@Kein Leasing mehr!: Oh, das wären paradiesische Zustände. Nur noch die Hälfte von PW’s auf der Strasse. Cool. Unterschreibe ich sofort! Allerdings müsste dies für jegliche Form der Finanzierung gelten. Also auch Kredite und Abo’s (schlussendlich nichts anderes als Kurzzeitleasing).
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Wenn du nicht dauernd links fahren würdest, müsste dich niemand rechts überholen.
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Guter Punkt: Die selbsternannten Verkehrserzieher, die mit 115 die linke Spur blockieren („man darf ja nicht schneller, also darf mich auch niemand überholen“), obwohl rechts frei ist, sind die wahren Gefährder und nicht die, die 10-30 über Limit fahren. An solchen Vollpfosten fahre ich regelmässig rechts vorbei (das ist nicht überholen, hihi). Lustig ist, wie sie dann Gas geben, aber ihre Opels oder sonstigen Bünzlikisten nicht vom Fleck kommen.
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@Death Proof: „…An solchen Vollpfosten fahre ich regelmässig rechts vorbei (das ist nicht überholen, hihi)…“
Jein. Rechtsüberholen ist es nur nicht, wenn dann nicht zeitnah wieder auf die ursprüngliche Spur zurückgewechselt wird. Die Gerichte sind in der Auslegung ziemlich strikt. So sollten es durchaus 5 km sein, die die Spur gehalten werden muss. Dann gilt die Handlung als „Rechts vorbeifahren“.
Ebenfalls ist dies immer erlaubt, wenn die rechte Spur ein anderes Fahrziel signalisiert hat. Das gilt dann als Einspuren und wiederum rechts vorbeifahren.
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Als Vielfahrer kann ich dich beruhigen: Jede Menge Zivilcops, Kameras und mobile Radarfallen überall in der Schweiz.
Lange sind die Rowdys also nicht unterwegs.
Btw. wir haben bereits das härteste Strassenverkehrsgesetz (via secura) und die Behörden legen gefühlt 90% ihrer gesamten Rechtsdurchsetzung in den Strassenverkehr.
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Legal Licence to kill ohne Gefängnis nur eine symbolische Busse
Bündner sind stolz darauf zu rasen
Sind Sie auch stolz darauf zu töten ?
Wie kann ein CH (vermutlich wieder so ein Bündner ?) auf die Gegenfahrbahn kommen und 2 Unschuldige töten und weitern lebenslänglich schädigen
Straffrei töten !!!
…Philippinen überleben würde da das töten von F.Mitgliedern nicht einfach toleriert wird !
Ein Alkoholiker hat mich morgens um 8 auch frontal nach Kurve fast ermordet und ich leide heute noch an den Schäden
Aber er ist schon lange abgesoffen !
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Es ist ja bestens bekannt, welche Provenienz überaus häufig diese Raser (meist steht dann in den Medien in grossen Lettern: EIN SCHWEIZER STAATSBÜRGER) haben. Das leidige „Autoleasing“ ermöglichst es jedem Volltrottel, spottbillig eine PS-starke Rakete zu erwerben.
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Im Gegensatz zu Ihnen bin ich beruflich jeden Tag unterwegs. Ich stelle fest dass es Sonntagsfahrer wie sie sind welche eine permanente Gefahr darstellen. Fahrer welche zügig unterwegs sind Fahren meistens wesentlich konzentrierter. Und wie steht es mit dem irrwitzigen Velofahrern in der Stadt Zürich welch weder auf Fußgänger noch auf Trams oder PKWs Rücksicht nehmen?
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Sonntagsfahrer: D’accord, die sind die Pest. Velofahrer können nerven, aber als routinierter Autofahrer hast du das im Griff. In der Stadt fahre ich immer ganz links in der Spur, damit die Velofahrer rechts vorbei können. Beim Rechtsabbiegen immer Kopf drehen, wie man das gelernt hat (zumindest habe ich das vor 40+ Jahren). Und das wichtigste: Immer gechillt sein, nicht aufregen. So funktioniert das ganz gut mit den Velofahrern.
Was auf den Strassen in Bezug auf Rowdys und Posers abgeht, ist ein Versagen von Politik und Polizei.
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Wenn man bedenkt, wie hoch Geschwindigkeitsbussen bei Radarkontrollen ausfallen, die überhaupt nichts mit Sicherheit zu tun haben, sondern nur dem Füllen der Staatskasse dienen, sind die Strafen gegen effektive Unfallverursacher viel zu gering. Wie so oft scheuen sich die Richter, ihren Ermessensspielraum auszuschöpfen.
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Im Gegensatz zu den Rowdys gibt es bei Autofahrenden schon eine bestimmte Kategorie von negativ auffällig Verhaltenden bei denen man sich durchaus fragen darf mit welchen Reizen da der Fahrausweis wohl erzielt wurde.
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Herr Presta, gehen Sie ein wenig Fahrradfahren, egal eines das mit Muskelkraft in Bewegung ist oder eines wo man auf einer Batterie sitzt die einem durch die Welt fährt. Auf diesen Artikel bin ich aber gespannt. Übrigens für die 2 Räder gibt es auch Gesetze wie: Rotlicht, Geschwindigkeitstafeln, Gehsteige, Vortritt, Fussgänger u.s.w. Anscheinend werden 80 % der Unfälle zwischen Velo – Auto und Velo – Fussgänger von den Zweiradfahrern verursacht.
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Und volle härte für Idioten die Rumschleichen weil sie Angst haben! Die sollten den Führerschein auch abgeben müssen weil solche nicht geeignet sind am Straßenverkehr teilzunehmen.
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In der Schweiz werden hohe Geschwindigkeiten auf den Autobahnen nicht gefahren.
Als Referenz:
bei 80km/h (Bauarbeiten) fuhr ich in Italien auf der rechten Spur mit 110 km/h und wurde von vorbeiziehenden Autos ausgehupft. Die mittlere Spur war voll mit Einheimischen die so ung. 140 km/h langsam gewesen sind, denn Bauarbeiten.
Auf der linken Spur haben uns alle die Carabinieri überholt, ohne Blaulicht. Sie waren nur ung. 190 km/h langsam, da Bauarbeiten.
Vor der Radarfalle haben alle, Carabinieri inklusive, scharf abgebremst und nachher wieder Gas gegeben. Und ich wurde wieder ausgehupft.
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Vielleicht sollten sie sich auch einmal Fragen warum Sie rechts überholt werden, Rechtsfahren ist Vorschrift.
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Vorsicht Presta; Sie muss unterscheiden: Wenn SVP-Leute ein Unfall verursachen fordern SVP-Leute dass Gerichte mit Augenmass und xundem Menschenverstand urteilen und argumentieren, dass ein Unfall jedem passieren kann.
Während Jahren sass ein SVP-Abgeordneter im Nationalrat wo ein tödlicher Verkehrsunfall verursacht hatte; er wurde nach dem rechtskräftigen Urteil 1 mal wiedergewählt. Zentralkomitee und Fraktionsleitung (Dr. Aeschi) gelang es, das Thema unter der Decke zu halten, weil es sich um ein Fall aus dem Kanton Waadt handelte und die meisten SVP-Leute kann nicht französisch.
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@Alois Bucher-Niederberger: Sie meinen wohl Jean-Pierre Grin, der mit seinem Traktor dem Gegenverkehr auf der Landstrasse die Vorfahrt nahm. Der entgegenkommende Fahrer starb. Grin blieb faktisch unverletzt, wurde aber hoch gebüsst und ist nun auch vorbestraft (fahrlässige Tötung).
Das ist aber ein grundsätzliches Problem der Bauernschaft in der Schweiz. Die Fahrzeuge – insbesondere Anhänger – sind vielfach schrottreif. Keine Beleuchtung, keine Blinker, kaum Bremswirkung, nichts. Ermöglicht durch die aktuelle Gesetzeslage (Ausnahmen für bäuerliche Betriebe). Hier sollte mal angesetzt werden.
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Was mich stört, ist, dass die Versicherungs-Prämien wegen den Voll-Idioten steigen.
Deswegen rege ich an, Neu- und Jung-Lenker für 5 Jahre separat zu versichern.
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Ich fahre pro Jahr +- 200.000km, in CH und Europa, und mein Eindruck ist das auf den Autobahnen 99% der Teilnehmer angemessen und diszipliniert fahren. 10-30 km/h mehr (bezahlbar) ist das was in der EU-Nachbarschaft der Standard ist, in der CH aber kriminell ist. In FR-IT-AT ist die max. Geschw. 130km/h und die Toleranz liegt mind. bei 140-150 km/h was die beste Reisegeschwindigkeit ist. Nur in der CH auf eine geraden und leeren Spur um 3.30 mit erlaubten 100 km/h wird geblitzt. Bin einmal von PL nach ESP gefahren und auf der ganzen Strecke waren nicht so viele Blitzer wie in der CH alleine.
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Bei Rasern wäre es sehr einfach: Führerschein für immer streichen.
Dann ändert sich einiges.