Mehrheit des nordischen Inselvolks sprach sich in hart umkämpftem Plebiszit gegen EU aus – obwohl Regierung unbedingt Richtung Brüssel wollte.
Die Nein-Bewegung hat beim EU-Referendum vom Samstag einen unerwarteten Sieg errungen — gegen Widerstände, die fast unüberwindbar schienen.
Die isländische Regierung hielt scheinbar alle Trümpfe in der Hand: die Drohkulisse von US-Präsident Trump, das hohe Zinsniveau und das Argument, man wolle nur erfahren, was die EU Island anzubieten habe.
Am Ende könne man in einer zweiten Abstimmung immer noch Nein sagen. Die handfesten Themen blieben, mit Ausnahme der Fischerei, weitgehend ausgespart.
Stattdessen wurde die EU als erfolgreiche, beinahe paradiesische Veranstaltung dargestellt, die alle Probleme lösen werde.
Besonders schwer wog, dass das öffentlichrechtliche Fernsehen RÚV jede Neutralität vermissen liess und sich offen auf die Seite der Regierung schlug.
Ähnliches gilt für die staatliche Universität, an der ich einst Visiting Professor war. Sie weigerte sich kurzfristig, für eine Veranstaltung, bei der ich als Speaker vorgesehen war, den seit Wochen gemieteten Raum zur Verfügung zu stellen.
Auch zahlreiche Professoren stellten sich, ähnlich wie beim Schweizer Vertragspaket, auf die Seite der Regierung.
Genützt hat es nichts. Das Nein der Isländer zur EU ist mehr als ein Tagesergebnis. Mit 52,8 Prozent ist der Entscheid deutlich ausgefallen.
Der Maastrichter Vertrag wurde seinerzeit in Frankreich viel knapper angenommen, und niemand fühlte sich bemüssigt, Vorbehalte anzubringen.
Island versteht sein Verhältnis zur EU weiter als Verbindung von Souveränität und wirtschaftlicher Integration. Die Mitgliedschaft im EFTA-Pfeiler des EWR bleibt eine bewusst gewählte Alternative zum EU-Beitritt.
Die Regierung setzte vor allem auf die Angst vor Donald Trump. Die beim WEF 2026 in Davos verbreiteten Spekulationen über Grönland und Island waren jedoch kein tragfähiges Argument für einen EU-Kurswechsel.
In den letzten Tagen vor der Abstimmung wurde das Motiv stärker betont, weil der Trend zu einem Nein klarer wurde. Sicherheitspolitisch überzeugte es nicht: Island ist NATO-Mitglied, verfügt aber über keine Armee.
Seine Sicherheit beruht seit Langem auf der NATO und dem Verteidigungsabkommen mit den Vereinigten Staaten. Die EU hat keine eigene Armee und bleibt in entscheidenden Bereichen von amerikanischen militärischen Fähigkeiten abhängig.
Die Behauptung, es gehe nur darum zu erfahren, was die EU Island an permanenten Ausnahmen offeriere, unterschätzte die politische Pfadabhängigkeit, die ein Ja geschaffen hätte.
Wer Verhandlungen eröffnet, setzt Erwartungen frei, schafft Zwänge und verschiebt die Ausgangslage. Die Schweiz zeigt, wie schwierig die Umkehr wird, wenn man sich einmal auf einen bestimmten europapolitischen Pfad begeben hat.
Ausserdem hätte eine EU-Kampagne ein endgültiges Nein erschwert. Wie andere Fälle zeigen, arbeitet die Union dabei nicht nur mit Sachargumenten, sondern auch mit der Warnung vor Isolation, Instabilität und vermeintlicher Alternativlosigkeit.
Integrationsfreundliche Erzählungen werden von Institutionen, Regierungen, Medien, NGOs und Experten oft ähnlich wiederholt. Integration wird mit Frieden, Demokratie, Stabilität, Werten und Modernität verbunden; Skepsis erscheint leicht als rückwärtsgewandt.
Tatsächlich hatte diese Kampagne bereits eingesetzt. Der ehemalige EU-Parlamentspräsident Guy Verhofstadt bezeichnete die EU ohne Hemmung als „Reich des Guten“ („Empire of the Good“).
Professoren trugen das Lehrbuchargument vor, Island brauche endlich einen Sitz am Tisch der Union: Wer EU-Regeln über den EWR ohnehin übernehmen müsse, solle auch mitentscheiden.
Für ein kleines Land ist formale Mitentscheidung in Brüssel jedoch nicht realer Einfluss. Ein Sitz im Rat, einige Abgeordnete und allenfalls ein Kommissarsposten wögen kaum auf, was Island bei Fischerei, Landwirtschaft, Währung, Aussenhandel und institutioneller Eigenständigkeit verlöre.
Der EWR ist unbequem, weil er nur Mitwirkung bietet; ein EU-Beitritt brächte begrenzte Mitbestimmung – um den Preis des Souveränitätsverlustes in existenziellen Politikbereichen.
Im Zentrum steht in Island seit jeher die Fischerei. Fischereirechte sind nicht nur ein wirtschaftlicher Faktor, sondern Teil nationaler Selbstbehauptung.
Ein Ja hätte die Frage aufgeworfen, in welchem Umfang Fangquoten und Meeresressourcen künftig unter den Einfluss der Gemeinsamen Fischereipolitik gerieten.
Auch die isländische Landwirtschaft lehnt eine EU-Mitgliedschaft ab. Kleine Produzenten, regionale Strukturen und ländliche Interessen sähen sich stärkerem Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Subventionen, Standards und Versorgungssicherheit wären weniger national steuerbar.
Für ein kleines Land mit besonderen geografischen und klimatischen Bedingungen wiegen solche Einwände schwer.
Hinzu kamen Währungsfragen und aussenwirtschaftliche Risiken. Der schwache Euro erwies sich als wenig attraktiv. Die eigene Währung half Island nach dem Bankencrash von 2008, durch Abwertung rascher wieder auf die Beine zu kommen als etwa Irland im Euroraum.
Die strategische Lage im arktischen Ozean und das Freihandelsabkommen mit China erklären, warum Island seine Spielräume nicht leichtfertig preisgeben will.
Ein weiterer Nachteil eines EU-Beitritts läge im Wegfall des EFTA-Pfeilers mit EFTA-Überwachungsbehörde und EFTA-Gerichtshof. Dieser erlaubt den EWR/EFTA-Staaten, ihre Interessen in einer eigenen Struktur zu bündeln.
Im Icesave-Urteil von 2013 bewahrte der EFTA-Gerichtshof Island trotz des Drucks der EU-Kommission, des Vereinigten Königreichs und der Niederlande vor Forderungen in Milliardenhöhe.
Er wies die Klage der EFTA-Überwachungsbehörde ab und stellte klar, dass Island nicht verpflichtet war, ausländische Einleger der gescheiterten Privatbank Landsbanki aus Staatsmitteln zu entschädigen.
Die Entscheidung zeigte den praktischen Wert des EFTA-Pfeilers: Island erhielt eine rechtliche Beurteilung durch ein eigenständiges Gericht statt politische Einbindung in EU-Haftungserwartungen.
Ein Thema wie die sogenannte Chat-Kontrolle der EU hat wohl besonders jüngere Wählerinnen und Wähler ins Nein-Lager getrieben. Es berührt digitale Freiheit, Privatsphäre und staatlichen Zugriff auf private Kommunikation.
Schliesslich spricht energiepolitisch wenig für eine stärkere Bindung an die EU. Islands isoliertes Stromnetz stützt sich fast vollständig auf Wasserkraft und Geothermie und liefert stabile erneuerbare Energie.
Ein EU-Beitritt würde zwar kein Unterseekabel zum europäischen Markt erzwingen, doch Energiebinnenmarkt, Klimapolitik und Solidaritätserwartungen könnten den Widerstand dagegen erschweren.
Norwegens Erfahrung zeigt, dass Interkonnektoren europäische Preisvolatilität in nationale Strommärkte übertragen können. Für Island wäre das heikel, weil niedrige und stabile Strompreise ein Standortvorteil sind.
Ein kleines Land wie Island hat wenig Anlass, sich enger an eine europäische Energiepolitik zu binden, die Versorgungssicherheit, Preisstabilität und industrielle Wettbewerbsfähigkeit geschwächt hat.
Das Ergebnis des Referendums ist auch eine gute Nachricht für Norwegen, Liechtenstein und die Schweiz. Für Norwegen und Liechtenstein bleibt der EWR/EFTA-Pfeiler politisch stabil.
Für die Schweiz, wo die EFTA zum Teil gering geschätzt wird, zeigt das Ergebnis, dass europäische Alternativen zur Mitgliedschaft denkbar und tragfähig bleiben.
Der Versuch der EU, die zweite europäische Struktur zu schwächen, zeugt von mangelndem strategischem Verständnis. Sie könnte noch gebraucht werden – etwa im Verhältnis zum Vereinigten Königreich, zur Schweiz, zur Türkei oder sogar zur Ukraine.
Insgesamt war der Referendumskampf keine abstrakte Europa-Debatte, sondern ein Realitätstest für die Versprechen der EU. Diese wurde als Antwort auf nahezu alle Probleme präsentiert; solche Überhöhung machte viele Stimmbürger misstrauisch.
Überregulierung, ideologischer Klimakurs, Skandale, Eingriffe in die Meinungsfreiheit, wirtschaftliche Schwächen in Deutschland und Frankreich, ungelöste Migrationsfragen und planwirtschaftliche Tendenzen haben die EU nicht als attraktiv erscheinen lassen.
Am Ende scheiterte der Kurs in Richtung EU nicht an Provinzialismus, sondern an einer nüchternen Kosten-Nutzen-Rechnung – und am Willen, die eigene Zukunft nicht nach Brüssel auszulagern.
Der Autor war von 2003 bis 2017 Präsident des EFTA-Gerichtshofs. Er hat im März 2026 auf Einladung des isländischen Parlaments eine schriftliche Stellungnahme zum Referendum abgegeben und am 10. August in Reykjavík einen öffentlichen Vortrag gehalten.
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Die Politiker werden einen Weg finden, trotzdem der EU beizutreten.
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Dann hätten sie ja kein Referendum durchführen müssen.
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Würde aber Bern brennen.
Die Freiheit ist unverhandelbar.
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Die Schweiz sollte doch auch Mitglied sein im EWR. War da nicht mal was? Ach ja, das stabile Genie Blocher hatte was dagegen, und jetzt haben wir den Dreck.
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ja, das war wahrlich keine Meisterleistung von Alt-BR Dr. Blocher.
A den Folgen leidet die Schweiz weiter.
Weiss das jemand: können wir auch heute noch dem EWR beitreten?
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So wie ich das sehe, können wir weiterhin dem EWR beitreten. Dafür braucht es aber sicher das Ständemehr, davor hat Bern ja grosse Angst.
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Den EWR und die EU-Unterwerfung (Bilateralen III) sind Hans wie Heiri. Wir brauchen ein Freihandelsabkommen mit der EU wie beispielsweise Kanada.
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Kein Wunder, sind es ausgerechnet die EWR-Fans, die so wenig Ahnung vom Blasen haben, dass ihnen nicht mal klar ist, dass der gesamte bisherige „autonome Nachvollzug“ plus der Unterwerfungsvertrag ziemlich genau dem EWR entspricht.
Und diese Leute haben ein Stimmrecht. 😱
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Heinz: Und Australien. Es stand vor einigen Wochen hier zu lesen. Die EU und Australien wollen ihre Märkte immer weiter öffnen für die Produkte des anderen und Hindernisse abbauen. In den Mainstreammedien war dazu nichts zu lesen. kein Wunder. Das wäre die Alternative für uns !
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Isländer sind sehr gebildete Bürger, welche sich nicht von EU-Politikern einwickeln und ihrer Freiheit berauben lassen, auch wenn die eigenen Politiker dies leider geschehen liessen.
Nehmen wir Schweizer Bürger die Isländer Bürger als Vorbild.
Hut ab von Herr Baudenbacher, der uns sehr eindrücklich die Nachteile der EU-Verträge nahe gebracht hat. Nur eine freie Schweiz, ist eine lebenswerte Schweiz.
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Die Isländer haben einfach Cojones.
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Gut gemacht, Carli!
Wenn du mal in der Gegend bist, schau doch am Stammtisch der Villa Germania vorbei. Dann können wir viel diskutieren.
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Als Privatperson wissen wir es zu schätzen, über unser Tun und Lassen selber bestimmen zu können. Es reicht schon, wenn uns der Staat andauernd mit neuen Verboten und Einschränkungen immer mehr einengt. Und jetzt wollen gewisse Kreise gar noch, dass Brüssel das Diktat über die Schweiz übernimmt. Wie bescheuert muss man da sein?
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Das ist „gutschweizerisches Verhalten“ der Nachkriegsgeneration. Man fragt dreimal mit sanften Druck und der Schweizer knickt ein, weil es ihm schon zuviel ist, etwas Druck standzuhalten. Dass damit massive Nachteile verbunden sind, kümmert ihn nicht. Diese Nachteile sind ihm zu abstrakt und betreffen ja alle.
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Man kann wirklich nur hoffen, dass die Schweizer sich nicht als dümmer herausstellen, als es die Isländer glücklicherweise nicht sind.
Den Schalmeien- und Kassandraklängen gewisser Parlamentarier wie Wermuth, Schmezer, Schneider-Schneiter oder dem mit dem goldenen Löffel im Mund zur Welt gekommenen Michel mit dem Charisma einer leeren Coladose wage ich nicht länger zu lauschen, aus Angst um Ohrenkrebs und Hirnschrumpfung.
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Haben die Isländer noch keine Briefwahl, dass das so herrlich klappt?
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In Island funktioniert nicht nur die Demokratie besser als in der Schweiz. Auch die Bevölkerung entscheidet souveräner.
Während der BR eigenmächtig die Verhandlungen mit der EU aufnahm (Cassis: „es hat Stimmen im Volk gegeben“), führt die Isländische Regierung zwanglos eine verbindliche Volksabstimmung durch.
Und die Bevölkerung Islands entscheidet mehrheitlich souverän, während in der Schweiz der Verstand der Mehrheit längst den Löffel abgegeben hat.
Diese Bevölkerung ist zersetzt.
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Die Schweizer sind grösstenteils NICHT MEHR IN DER LAGE, vernünftig zu denken. Sie sind beschäftigt, einander zu neiden, zu verdächtigen, zu beschuldigen und herabzusetzen.
Das zeigt sich sehr gut an der Neutralitätsvorlage, wo es kaum in einem Streit wirklich um die Neutralität geht.
Der gekaperte Parteienstaat streut Zweifel und Zwietracht, spielt Gruppen gegeneinander aus und verbreitet Lüge und Bosheit.
Die allermeisten machen mit und wundern sich, dass sie für die Wahrung der Interessen gegen den Staat keine 51% mehr finden. Weil sie vorher alle gegen alle einander fertiggemacht haben.
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Weder ist die isländische Abstimmung verbindlich (schauen wir mal in ein paar Jahren), noch ist deren Lage mit der Schweiz vergleichbar: Island ist im EWR und hat damit geregelte Beziehungen zur EU. Das fehlt der Schweiz. Und warum?
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Die EU Bürokratie benötigt weitere Anschlüsse als Nachweis eigener Attraktivität. Nachdem die letzte Errungenschaft der EU am 13.03.2020 von den Mitgliedsstaaten kommentarlos abgeschafft wurde und die Brüsseler Zentrale sich als unfähig erwiesen hat die inneren Grenzen mit Gewalt wieder zu öffnen ist die Idee der vereinten Europa tot.
Das war’s mit der Integration. Sie ist an Bürokratie gescheitert.
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Wollten noch zum untergehenden Elends-Union Wrack schwimmen?
Auch der Volksverräter Bundesrat möchte das.
Ich bete darum, dass auch wir unsere Clowns in Bern ausbremsen.
Bravo Island!
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Die Clowns sind all jene, die den EWR-Beitritt der Schweiz abgelehnt haben. Und jetzt grad wieder Herrn Blocher hinterherhöseln.
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Dass die Schlafschafe, wie bei der 10 Mio Schweiz, nochmals gegen ihre eigenen Interessen abstimmen und dem Loser Club Union des Untergangs beitreten wollen.
Die Dummheit der Masse ist beängstigend.
Haben wir vor fünf Jahren gesehen.
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Die Manipulanten sind Grün und Rot. Die Roten hätten gerne einen DDR-Staat. Sie gingen ja bei Honecker in die Lehr. Die Grünen unterstützen so lange die Roten, bis die Roten erreicht haben, was sie wollen. Dann ist es aus mit Grün. Die DDR hat nämlich gewaltige Umweltschäden hinterlassen. Ja, und die FDP, die so gerne Rot/Grün unterstützt? Wenn dann Rot regiert, ist es dann aus mit „Für das Portemonnaie – F D P „
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Nicht so intelligent und freiheitsliebend wie die Isländer.
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Genau, und deshalb haben sie den EWR-Beitritt damals abgelehnt.
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Schön, betont Herr Baudenbacher die Vorteile, die Island geniesst, weil es im EWR ist. Das fehlt leider der Schweiz «dank» Blocher und den Grünen, die gemeinsam mit ihm den Schweizer EWR-Beitritt mit 50,3% gebodigt haben.
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Zusammengefasst: die Länder, welche die EU gerne als neue Mitglieder sehen würde, wollen nicht mitmachen. Die Länder, die gerne in die EU würden, sind weniger gerne gesehen, Ukraine, etc.
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Die Isländer denken – die Schweizer hingegen schwanken hin und her ! Wacht auf CH-Bürger.
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Hier zeigt sich unmissverständlich, welche der beiden Regierungen – Isländische oder Schweizerische – Volksnäher sind. Klar geht dabei die Isländische Regierung als „Sieger“ hervor; sie hat keinerlei Berührungsängste und ist bereit mit völliger Gelassenheit eine so wichtige und Zukunftsbestimmende Abstimmung durchzuführen.
Bravo Volk und Regierung Islands ! BR schneidet Euch endlich ein Stück dieses – vielleicht in Europa – einmaligen demokratischen Verhaltens ab !!!
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Jedes Imperium wächst und wächst, gerne auch mit physischer und/oder ökonomischer Gewalt, bis es schliesslich kollabiert. Darauf sollte man vorbereitet sein. Egal in welcher Position man selbst gerade ist (Teil, begehrte Beute, Gegner, ..) und in welcher Phase sich das Imperium befindet. Der Kollaps kann schneller kommen, als man denkt, siehe Sowjetunion. Und mit dem Kollaps ist es nicht vorbei, es gibt Nachwehen, ebenfalls siehe Sowjetunion.
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Fuer Island hätte ein Beitritt nicht viel Zusätzliches gebracht, da es bereits EWR Mitglied ist und damit den priviligierten Zugang zum EU Markt besitzt…der nach der Abstimmung unverändert bestehen bleibt. Für die Schweiz stellt sich die Situation aber sehr anders: mit einem Nein zu den Bil III ist die Weiterfuehrung der bestehenden bilateralen Verträge in Frage gestellt. Der Vertrag erodiert über Zeit und unsere Exportwirtschaft ist mit neuen Hürden konfrontiert . Ein FH löst diese Problem nicht, selbst wenn die EU dazu Hand bieten würde.
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Die Isländer müssen aber auch keine deutschen durch irgend einen Tunnel schleusen! Und sonst sind sie mit sich und den Exoten im Reinen! Hoffentlich droht nicht gleich demnächst ein Staatsbankrott!
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Bild Jan Schumann 30.08.2026 – 14:30: „Vor allem die mächtige Fischerei-Branche machte mobil gegen eine Annäherung an Brüssel. Ihre Sorge: Die EU könnte künftig stärker Einfluss auf Fangquoten und nationale Entscheidungen nehmen. Die Gegner argumentierten zudem, dass Island bereits viele Vorteile genieße. Das Land ist Teil des europäischen Binnenmarkts und gehört zum Schengen-Raum. Gleichzeitig behält es wichtige nationale Kompetenzen und muss keine Souveränität nach Brüssel abgeben.“
Mit anderen Worten: die Isländer scheinen von der Schweiz gelernt zu haben.
Gunther Kropp, Basel
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Für die EU-Kommissäre und VDL war das heutige Erwachen mit einer Katerstimmung vergleichbar. Zu Recht geschehen. Die Isländer überlegen und wägen ab, im Gegensatz zu den EU-Funktionären !! Bravo Island !
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Sie können schon jubeln, viel wird es nicht bringen denn die Isländer sind im EWR. Die waren gescheiter als wir. Heute wird viel Business verunmöglichtz weil wir diesen Passus nicht haben. Zudem ging es den Isländischen Hardlinern nur um Fischereirechte. Will heissen: Maximal profitieren und nichts geben. Einmal mehr wirkte die Putinpropaganda.
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Natürlich wollte die Island-Regierung in die EU. Sie ist ja SP-dominiert. Die Isländer haben klug entschieden, sie haben Zugang zum EU-Binnenmarkt als EWR-Mitglied, haben aber noch eine gewissen Autonomie, vor allem in der Fischerei. Dort hätte die EU gesagt wo’s lang geht. Die Angst vor Trump endet in 2 1/2 Jahren. Eine EU-Mitgliedschaft ist dem gegenüber wie eine Ehe vor 100 Jahren. Kaum mehr zu beenden.
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Die EU ist das 4. Reich.
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Beweist einmal mehr, dass der EWR kein „Trainingslager“ für einen EU-Beitritt ist.
Übrigens: Liechtenstein ist seit 25 Jahren im EWR und bleibt auch dort.
Island will vor allem militärische Unterstützung um den Trump’schen Begehrlichkeiten Einhalt zu gebieten und wird sich wohl der NATO annähern.