Thomas Müller übernimmt in einem Monat das Präsidenten-Steuer bei der Nummer 3 des Landes. Vom gestandenen Finanzmann mit eigener Historie an früheren Einsatz-Stätten hängt viel ab.
Müller muss die Raiffeisen-Gruppe zuoberst professionalisieren. Statt Leute, die wegschauen oder sich in Liebes-Affären verlieren, sind hoher Berufsethos und überzeugendes Finanz-Wissen gefragt.
Wie sehr das obeste Gremium der systemrelevanten Bank in der Affäre Vincenz versagt hat, zeigen Ausführungen der Berner Bankenaufsicht Finma.
In ihrem Bericht von Juni 2018 zeichnet die Behörde das Bild einer komplett disfunktionalen Gruppe honoriger Mandatsträger. Diese erhielten im Schnitt rund 150’000 Franken im Jahr, ihr Präsident gar 500’000.
Im Januar und März 2015 stand ein zentrales Geschäft im VR der Raiffeisen Schweiz als Zentrale der ganzen Gruppe an: der Abgang des übermächtigen CEOs Pierin Vincenz.

Vincenz forderte einen goldenen Abgang, VR-Präsident Johannes Rüegg-Stürm war dazu nicht bereit. Ausweg bot eine 15-Prozent-Beteiligung von Vincenz an der Raiffeisen-Mehrheitstochter Investnet.
Die VR-Leute betrachteten den Schritt als „extreme Opportunität“, wie die Finma in ihrem Bericht festhält. Der Bündner würde „mit seiner persönlichen Beteiligung auch ein finanzielles Risiko“ übernehmen.
Skin in the Game, nennen dies die Profis. Der VR habe sich Sorgen gemacht, ob das Investnet-Vehikel überhaupt rentiere, schliesslich habe man den selber ins Konstrukt eingebrachten Teil „mit einem nachrangigen Darlehen“ ausstatten müssen, so der Finma-Bericht.
Heute bekriegen sich die Raiffeisen und Vincenz zusammen mit den zwei anderen Investnet-Minderheitsaktionären. Es geht um eine gigantische Summe – sie könnte dreistelliges Millionen-Level annehmen.
Was der VR der Raiffeisen vor allem hätte thematisieren müssen, nämlich „ein möglicher ‚Interessenkonflikt’“ von Vincenz, kam hingegen gar nicht erst zur Sprache.
Vincenz konnte seine 15 Prozent mit einem Kredit „seiner“ Raiffeisen finanzieren, sein Kollege Beat Stocker war der versteckte „Dritte“ Mann der Investnet.
Was sich danach im VR abspielte, wirft ein frisches Bild auf die damaligen Zustände zuoberst beim helvetischen Finanztanker.
Bezüglich des Beschlusses der VR-Sitzung vom 19. Januar 2015 „erteilte der Verwaltungsrat keine Aufträge, ergriff keine Massnahmen und liess sich nicht über dieses Geschäft informieren“, kritisierte die Finma.
Kollektives Ignorieren eines zentralen Geschäfts. Es kommt noch besser.
„Weder intern noch extern wurde ein Rechtsbeistand zugezogen. Zwischen Raiffeisen Schweiz und Pierin Vincenz wurde kein schriftlicher Aktienkaufvertrag abgeschlossen, angeblich um auf Pierin Vincenz Druck auszuüben.“
Wie das gehen sollte, bleibt das Geheimnis der damaligen VR-Mitglieder. Weiter:
„Der Aktienkauf wurde per 1. Oktober 2015 zum Nennwert der Aktien vollzogen, ohne vorgängig abzuklären, ob der Verkauf der Aktien der Investnet Holding AG an Pierin Vincenz zum Nennwert dem Grundsatz ‚at arm’s length‘ entspricht“.
Damals „bestanden bankintern bereits klare Anzeichen, dass sich das Bewertungsmodell gemäss ABV II (Aktienbindungsvertrag, AdR) für die Raiffeisen Schweiz als nachteilig entpuppe“, hielten die Berner Aufseher fest.
Auch das für den VR der systemrelevanten Raiffeisen-Gruppe kein Grund, auch nur im Geringsten hinzuschauen und zu hinterfragen.

Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
„At arms lenght“…ein Lieblingsausdruck des damaligen VR D.Lüscher, welcher sich immer als der Gegner von Vincenz zu inszenieren versuchte… eine Lachnummer,wie alle damaligen VRs.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Nah dae Luescher ist schon ok
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
@Observer
Iher beobachterischen Fähigkeiten scheinen extrem schlecht zu sein, werter @Observer (=Beobachter). Denn sonst htten Sie messerscharf beobachtet, dass es „at arm’s length“ heisst.
Nur zwei Fehler, denken Sie?
Innerhalb weniger Buchstaben, denke ich!
Widerlicher Besserwisser und Klugscheisser, denken Sie?
Kein Problem, ich fühle mich geehrt, denke ich!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Bevor nicht auch in den unteren Stufen (Bereichsleiter und Abteilungsleiter) ausgemistet wird, kommt Raiffeisen nie aus dem Sumpf. Da gibt es nämlich auch einige, die während Jahren nur noch den Sessel wärmen
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Herr Hässig, das ist ein „alter Hut“…..
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Das ist doch überall so, egal ob Grossunternehmen oder Kleinbetrieb. VR Mitglieder sind oft einfach dort, um ein paar Franken abzugarnieren. Schauen Sie sich einmal den VR der St. Gallen Kantonalbank oder der Appenzeller Kantonalbank an. Oder noch besser: Der Alpha Rheintal Bank!!!!
Alles Kopfnicker ohne Ahnung von irgendetwas.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Swiss-Banking vom Feinsten. Wenn’s um mehr als hundert Franken geht, kollektives Versagen allüberall. Bauernbänkli eben.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Der neue Präsident des VR war seit 2018 Mitglied des bisherigen ‚dysfunktionalen‘ Verwaltungsrates, Das sieht nicht nach Professionalisierung der Organisation und der Aufsicht aus, sondern nach ‚more of the same‘…
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ja unbedingt – ganz viel Crack und noch mehr Crack hilft noch mehr – blows-up beautifully – Raiffeisen Carnage garantiert.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Vielleicht meinte LH crackheads? Oder wisecracks?
Hab Ihnen einen Punkt gegeben (der Name ist mir sympathisch).
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Und wo war das Audit, mit den HSG-Dr. und Professors?
Die hätten doch auch teuren oder Inkompetenten Rat. Abgeben können, was man von der angesehenen Compliance Chefin auch hätte erwarten dürfen?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wir wussten dies natürlich schon lang, und haben es auch ausführlich mit dem Nett-en Kultbeizer Köbi belallt.
Diese Raffeleisen, also, äh, Rauffeisen, verkam zur Saufeisen. Und alles endete im Höhepunkt mit der Netten im Hyatts in Zürich. Nette? Nutte? Vielleicht habe ich wieder einmal eine falsche Taste erwischt ..
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ich sag nur eins: Serano Rohschinken!!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wahnsinn! Die Finanzen reichen nicht mal mehr für zwei „r“ in Serrano!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
was macht eigentlich frau vincenz so??
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
@Tony: die Dame ist nun im Cabaret Spuhler beschäftigt:-)
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
…. arbeitet Sie nicht als Tellerwäscherin im Hyatt, um die Schäden im demolierten Zimmer abzustottern?
Wann beginnt endlich die längst überfällige Gerichtsverhandlung?
Oder wartet man einfach auf die Verjährung?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Je mehr man in der Sauce wühlt
wird Bodensatz ans Licht gespült.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wie wär’s, wenn IP auch mal eine Meldung bringt, die sich halt nicht so für Schlagzeilen eignet?!
Anstelle von „Crazy Guy“ (im Sommer)
einfach mal drauf hinweisen, dass sich der
„börsenrelevante Geheimnisverrat“ von G. Lachapelle
nach juristischer Ueberprüfung in Luft aufgelöst hat?
Von wegen Glaubwürdigkeit und so…
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ah ja? Wieso denn? Wurden alle Beteiligten, the Guy und die A. (na ja!) für unzurechnungsfähig erklärt?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
kannst du lesen?
Der Mann wurde „de jure“ entlastet.
In jedem Punkt.
Seine persönliche Beziehung hat mit Moral zu tun – und das ist nicht justiziabel.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Konkret: http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/verfahren-eingestellt-keine-anklage-gegen-guy-lachapelle
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
genauso wie auf den gemeinden.
die heile landluft-welt
subventioniert von den städter.
mahlzeit.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Alte Story wieder aufgewärmt, hat LH keine neuen News? oder lässt er sich von PV und seinen Freunden als Sprachrohr missbrauchen? Auf den abgetretenen VR hauen um von den eigenen Machenschaften abzulenken?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Mittlerweile ist es wohl längst klar: Vincenz hatte nicht nur die operative Führung der RA inne, er dürfte auch die VR-Mitglieder bestimmt haben. Nur so kann das entstandene „Schlamassel“ entstanden sein.
Gewaltengtrennung: Fehlanzeige
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Don Pierin Vincenz – wer hätte das gedacht dass der eine arme Frau mit Migrationshintergrund verprügelt so dass er danach unheimlich viel Geld als Schadenersatz zahlen muss! Was für eine Karikatur von Mann!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ich würde nicht nur dem VR Versagen nachsagen. Auch die Delegierten der einzelnen Raiffeisenbanken waren in all den Jahren zu reinen Abnickern verkommen!!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Lovely Rita hat ja überhaupt keine Ausbildung gemacht. Fing im Gemeinderat an, danach wurde Sie einfach weitergewählt. Ihr Mann war als Hausmann zufrieden, kein Wunder, mit kleinen Kindern schätzt man ein hohes Gehalt, haben über all die Jahre die Medien gut unterhalten. Nichts war denen zu peinlich, als gar nichts mehr lief, und Sie wegen Ueberforderung den Bettel hinlegte kam wie Gerufen Ihre Krebserkrankung hinzu, danach Ihr Radunfall…Lachhaft, 1000 von Menschen haben gleiche Schicksale, aber nicht den gleichen, sehr, sehr hohen Lohn. Zum Abwinken, es gebe noch viele, viele dieser Persönlichkeite, passt zur CH…
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
NACH KRITIK: Raiffeisen-Verwaltungsrat schlägt zurück: „Es ist sehr wohl Kompetenz vorhanden“
https://www.tagblatt.ch/wirtschaft/nach-kritik-raiffeisen-verwaltungsrat-schlaegt-zurueck-es-ist-sehr-wohl-kompetenz-vorhanden-ld.927407
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
@Bauernlobbyist
Wenn es jemand nötig hat, seine eigene Kompetenz anzupreisen, dann kann es mit der ebenselbigen nicht sehr weit sein!
Demzufolge RAUS! mit Urs Schneider, stellvertretendem Direktor des Schweizer Bauernverbandes und Mitglied des Verwaltungsrats von Raiffeisen.
Also: Raus aus dem Raiffeisen VR. Im Bauernverband kann er von mir aus weiterwursteln, weil ich überzeugt in, dass die bessere hätten …
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Aber Hallo,
da bringen sie ja so etwas von Neuigkeiten, haut einem fast um. So altes Bier gibt es gar nicht für so alte Schläuche. Aber, aber Herr Hässig, haben sie wirklich nichts BESSERES zu bieten!?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ich frage mich immer noch, wie man legal 10 Mio. über einen Rechtsanwalt beziehen kann?
Für mich stellt dies Ungetreue Geschäftsbesorung Nach Art. 158 Ziff. 1 StGB dar.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ich frage mich immer noch, wie man legal 10 Mio. über einen Rechtsanwalt beziehen kann?
Für mich stellt dies Ungetreue Geschäftsbesorung Nach Art. 158 Ziff. 1 StGB dar.