Zürich hat das Sprüngli, das Odeon, die NZZ. Aber kein Franz Carl Weber mehr, auch kein Pastorini und kein Fein-Kaller.
Und jetzt verschwindet auch noch der Leder Locher. „1822-2024“ prangt auf der Homepage, und weiter:
„Schweren Herzens werden wir aus wirtschaftlichen Gründen gezwungen die Geschäftstätigkeit aufzugeben. Die letzte verbleibende Filiale am Münsterhof 18/19 in Zürich wird am 7. Juli 2024 geschlossen.“
Ein Schluss-Gruss, in der Aufmachung einer Todesanzeige.
Schon bekannt war, dass das Traditionshaus rund um Leder-Mode und Accessoires seine Filialen dichtmacht.
„Wenigstens den Hauptsitz am Münsterhof“ wolle der „35-jährige Familienerbe“ retten, titelte die NZZ vor Monatsfrist.
Die Hoffnung ist jetzt gestorben. Die Zentrale, das Stammhaus, segnet ebenfalls das Zeitliche.
Leder Locher ist Geschichte. So wie viele andere. „Traditionsbeck vom Zürichsee hört nach 111 Jahren auf“, lautete eine Blick-Headline von gestern.
Wo man hinschaut, verschwinden Häuser mit langer Geschichte. Cilander in der Textilbranche, Franz Carl Weber im Retailgeschäft, you name it.
Umgekehrt kennen die Preise und Mieten nur eine Richtung: Durch die Decke.
Wie passt das zusammen? Ende einer Epoche? Fin de siècle?
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Gibt es dort schon einen Kebab Stand oder eine Pizzeria ? Wenn nicht, könnte doch sowas dann statt dem Leder-Locher einziehen !
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oder eine Bank-Boutique?
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Oder eine Immo-Agentur …
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ich hab‘ schon immer von einem eigenen
IP-Front-Office in der Bahnhofstrasse geträumt!
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Resultat einer woken Gesellschaft wo mit Schwermetall berlastetes Polyurethan Plastikgschmeuss als „veganes Leder“ gehypt wird!
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ideal ist schon, wenn man weiss was „VEGAN“ bedeutet, nicht wahr?
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Lederverarbeitung for UN-Kulturerbe!
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IP sollte sich an Franz Carl Weber und Leder Locher ein Beispiel nehmen …
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„The Great Reset“ aka „The great we want everything and you will have nothing“ in Aktion.
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@felsasepp: Dein dämliches Rezitieren macht dich auch nicht schlauer! Aber das ist das Beste was dir dazu einfällt?!
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Solche Geschäfte sind nicht mehr im Zeichen der Zeit. Die werden alle verschwinden. Dort geht man höchstens noch hin, um die Ware physisch zu begutachten und sich beraten zu lassen. Damit verdient man aber nichts. Bestellt wird dann online wo es günstig ist. Herrn Brack und Galaxus/Migros wird’s freuen. Wieder ein Konkurrent weniger, noch mehr Scale und noch mehr Möglichkeiten für eine noch agressivere Preisgestaltung, um auch noch die restliche Konkurrenz in den Städten zu verdrängen.
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Wer kauft noch im großen Stil in Zurich ein? Mit der Verkehrspolitik der Grünen und Sozialisten kauft man besser online oder außerhalb.
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Ja Visionär. Du warst halt schon lange nicht mehr in Zürich. Da hat sich die linksgrüne Verkehrspolitik halt schon gelohnt.
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@Visionär: Mache ich auch so. Lederwaren kaufe ich seit Jahren online bei einer deutschen Ledermanufaktur. Bestes Leder aus DE, IT, UK oder USA. Deutsche Handarbeit und guter Service (vor der Lieferung des Produkts schicken sie ein Ledermuster zur Kontrolle). Nicht gerade günstig aber gut. Es gibt keinen Grund, sich den Zürcher Verkehr und Parkplatzmangel anzutun.
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Zitat: Umgekehrt kennen die Preise und Mieten nur eine Richtung: Durch die Decke. Wie passt das zusammen?
Sie wissen es doch Luki – ich habe Ihnen die wissenschaftlichen Zusammenhänge beim gestrigen Artikel explizit erklärt, aber bis heute haben Sie meinen Kommentar nicht veröffentlicht; die Bevölkerung muss anscheinend weiter im Dunkeln über die Zusammenhänge gehalten werden!
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Die Masse will viel und billig. Dort ist das grosse Geld.
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Ich bevorzuge wenig, und dafür auf Mass.
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Ein Paradebeispiel nahe am Paradeplatz von verklemmter Familienfirma mit gaaaanz viel Kreide und Schönfärberanteil in der Redensart. also „wirtschaftliche Gründe“ ist so ein Zäpfli wenn sonst wenig stimmt. Die Locher-Firmenkultur, die Mutationen in der GL, das Sortiment, die Qualität der Verkaufsgespräche im Laden, der oberlangweilige Markenauftritt, usw. Bereits vor aber spätestens in der beschränkten Reisezeit entlang der Covid-19-Seuche war in der Baggagebranche klar, dass alles 2 Nummern kleiner wird. Selbst bei LVMH und GUCCI oder gemäss Gesprächen mit den CH-Hersteller.
LederLocher steht exemplarisch für zu viel Köche:innen gibt Brei oder wie die Nachfolge in der Familie nicht immer die optimale Variante sei.
Zum 100-Jahre-Jubiläum erstickt …
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Was komplett untergeht: Der „Hauptsitz“ von Leder Locher gehört der Besitzerfamilie. Wenn sie sich aus wirtschaftlichen Gründen für eine Fremdvermietung entscheidet, ist der zelebrierte Schwanengesang wohl fehl am Platz.
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Das ist das Resultat einer Gesellschaft, welche zunehmend das Deutsche Modell „Geiz ist Geil“ kopiert und sich dann wundert, wenn solche Läden dicht machen.
Das ist schade, jedoch mit klarer Ursache und Auswirkung.
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Der Mann soll der Frau vom Hermes ein
Handtäschchen für 12370.- Franken nach Hause bringen. Ansonnsten ist er kein Alphatier und kann die Immobilie in Zürich nicht finanzieren.
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Merke, wenn sie ein Hermes Täschli will, ist sie ein Golddigger.
Die grossen Markenartikel werden nur vom Mittelmanagement gekauft, damit kauft Du das aufgedruckte 2 (nix Alphatier, das will die PR so vermitteln aber dem ist nicht so) weil Leute die Geld haben kaufen bespoke, die kaufen nicht Massenware mit Logo zum überteuerten Preis.
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Der Turbo-Kapitlaismus fordert seinen Tribut
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Geld verdienen an der Bahnhofstrasse: das war einmal.
Heute macht man Marketing an der Bahnhofstrasse und zahlt die überrissene Miete mit dem Geld, das in der grossen weiten Welt verdient wird. Solange Rendite auf Immobilien das Mass aller Dinge ist wird sich das nicht ändern.
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Man kann es auch ENDZEIT nennen.
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DOOMSDAY!
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Vielleicht merken jetzt auch langsam sogenannt wirtschafts-freundliche Kreise, dass das ständige Fokussieren auf immer mehr Rendite nicht nur die (Wohnungs-)Mieten nach oben treibt sondern auch zu einer Verödung von Innenstädten führt …
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Lieber mit Mieten das Überleben sichern anstatt mit Produktion und Handel. Kürzlich kaufte der Jeff von Amazon für 500 Mio. Einfamilienhäuser auf, einfach weil Er genug hat und so die Wohnkosten kontrollieren kann… es werden auch schon Preise für Trailerparks & Campingplätze und vergammelte Wohnwagen in die Höhe getrieben. Nicht nur in den USA sondern auch in Europa und entsprechende Inserate auch in der Schweiz. Der liberalen Gesinnung der Globalisierung sei es gedankt das sich kein niemand um irgendeine Regulierung kümmren muss, den in den heiligen Markt darf man nicht eingreifen ansonsten Unheil droht…
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Es liegt nicht am Laden, es liegt an den Kunden, die alle online bestellen. Nicht mehr aufzuhalten. Wir werden noch viele Pleiten sehen.
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Es ist ja das Ziel der Stadtregierung kleine Geschäfte vertreiben. Was nicht „woke“ ist hat in der Stadt nichts mehr zu suchen!
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Und ich meinte, woke Geschäfte seien sowieso klein, weil sie ja niemand haben wolle?
Übrigens Victor, kennst du den Witz vom Doorli?
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schade
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Nur eine Zeitfrage.
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…Löcher in der Buchhaltung entstehen.
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Picard Taschen gleich gut oder besser als diese doppelt so teuren Bridge… Ende einer Epoche? Ja, die der Luxustaschen. Dank Massenzuwanderung, Lohndumping und Inflation – aber who cares, Taschen halt…
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Dann gibt es noch die Hinkelstein Labertaschen…
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Nach 111 Jahren würde ich mich als Bäcker auch langsam zur Ruhe setzen.
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Es schmerzt als Zuger und Zürichgeniesser zusehen zu müssen, dass diese inzwischen komplett links tickende Stadt systematisch platt gemacht wird v. dieser linken Regierung Man will offenbar die regenbogenfarbenen und verkifften 0-Leiter u. Gümmeler lieber als Kunden u. fleissige Geschäftsleute. Man ist stolz den E-Trottinett-Bünzlis sämtliche Trottoirs zu überlassen u. bepflanzt dafür jeden Parkplatz…
Wahrlich bitter!
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Es tut mir so leid für dich. Und Null-Leiter, auch wenn die Bezeichnung veraltet ist, sind übrigens unverzichtbar für die Erdung. Da gibt es bei dir noch Potenzial (sic!), oder?
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An den Stromer
Bei dir haben sie wohl Nulleiter und Erde verwechselt.
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Wer kauft den ausser den lokal Arbeitenden noch in der Stadt Zürich ein? Auch die Einheimischen gehen doch längst ins Tivoli oder ins Glatt aber immer öfter ins Internet zum Einkaufen. Die Stadt ist so abweisend gierig , grün und woke dass keiner ohne Zwang mit dem Auto einkaufen geht. Mit dem ÖV ist es halt schon nicht so sexi wenn du dich mit den Gucci und Hermes Taschen angucken lassen musst.