Endlich hängt das Bild. Fünf Jahre dauerte es, aber jetzt kann es jeder sehen.
Die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel blickt ernst auf den Betrachter. Der Hintergrund ist gülden.
Merkel wirkt sehr staatsmännisch.
So ein Portrait hätte Martin Neukom (Grüne) wahrscheinlich auch gefallen. Die drei Gemälde aber, die der Zürcher Baudirektor in Auftrag gab, nerven ihn bis heute.
20’000 Franken haben sie ihm gekostet. Nicht zulasten der Staatskasse, das betont Neukom immer wieder.

Wo das eine ausgewählte Bild hängt oder liegt, weiss nur er und vielleicht seine neue Partnerin.
Im April endete Neukoms Jahr Präsidentenjahr. Dann hätte ein Gemälde vom Winterthurer enthüllt werden sollen.
Mit Cüpli und einer beschwingten Rede – wie auch am nächsten Dienstag, wenn Neukom 40 wird und auf einen Schweizer Sieg gegen Kolumbien hoffen kann.
Kommenden April sind wieder Regierungsratswahlen. Neukom könnte erster Präsident der Kantonalzürcher Exekutive sein, der nicht in der Ahnengalerie beim Walcheturm vertreten ist.
Denn Portrait stehen, das dauert. Angela Merkel nahm sich über 20 Sitzungen Zeit. Hat Windkraft-Neukom noch so viel Kapazität?
Alles sei offen, schreibt sein Departement auf Anfrage. Also auch ein Aussitzen. Ein neuer Auftrag sei bisher noch nicht ausgeschrieben worden.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Sie sgen es schon laut in der Stadt. Alle hoffen auf den Abstieg des Canepa-Klubs, damit die lästigen Kleber und Graffitis verschwinden. Aber ein paar verirrte Politiker wie Neukom machen noch mit beim Sprayen
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In der Ahnengalerie hängen nur Bilder von Erwachsenen.
Ein Bild von einem Kind hat dort nichts verloren.
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Kindisch sind auch die Standorte seiner Windräder.
Es sind nicht die optimalen Windströmungen die ihm wichtig sind.
Wichtig ist offenbar, dass es SVP Gemeinden sind mit schönen Weinland-Dörfern. Die hasst er wie es scheint. Darum sollen sie die Windräder haben.
Obwohl seine Experten auch andere Standorte vorgeschlagen haben.
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@Windräder im Weinland.
Aktuell gibt es nur 47 Windenergieanlagen in der Schweiz, die lediglich etwa 0,3 Prozent des gesamten Stroms produzieren.
Die Nähe von Windparks zu Wohngebieten führt oft zu Akzeptanzproblemen. Anwohner klagen häufig über visuelle Beeinträchtigungen, befürchten Schattenwurf oder Lärmbelästigungen. Trotz behördlicher Grenzwerte und umfassender Gutachten bleibt das Thema Infraschall für manche Menschen ein emotionaler Belastungsfaktor.
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Beim Bellevue gibt es so eine Karikatur für 50 Franken.
Ein grüner mit einer Spraydose? Wasser predigen. Wein trinken!
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Der ist noch so jung! Das erklärt einiges…
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Hatte einen Boomer vermutet
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Sein roter Henkersknoten-Schal verrät den Bünzli, der Krawatten für bünzlig hält.
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Ich verstehe Neukom nicht.
Auf allen drei Bildern sieht er besser aus als in Wirklichkeit.
Er müsste sehr zufrieden sein. Ein Clooney wird nicht aus ihm.
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Wir wissen alle, dass die Bilder hässlich und misslungen sind, sonst würdedt du diesen Kommentar nicht schreiben.
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Ein linksgrüner Stadtrat Neukom, der sich selber unansehnlich findet und den Kanton Zürich mit 100 riesigen Windräder überziehen will, ist nicht tragbar. Ein Ideologe, der den Bezug zur Realität verloren hat und dem die schöne Natur nichts bedeutet.
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Die Bilder haben ihn zu präzise getroffen.
Schaut er eigentlich auch mal gelegentlich in den Spiegel?
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schon ziemlich einfältig, dass R. Neukom so eine Story öffentlich macht. Der will doch gar nicht wiedergewählt werden.
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der hat eine partnerin??
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Er nicht,aber sein ämtli
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Auffallend bemerkenswert wie einzelne Politiker sich selbst sehen.
Ein Blick der den Wählenden offenbar öfters fehlt.
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Es würde mich sehr belasten, meine Visage so jeden Morgen im Spiegel anschauen zu müssen wie dieser Herr. Da wären bei mir tägliche Sitzungen beim Psychiater notwendig……
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Obwohl ich dem Neukomm die Pleite von ganzem Herzen gönne: die Gemälde waren Scheisse. Das nächste Mal sollte er sich einen echten Kunstmaler aussuchen.
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Wenn die Vorlage ein Kuhfladen ist, dann wird es auch für einen Künstler schwierig ein Erbeertörtchen zu malen.
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Auf dem Bild wo er sich selbst malt ist er in der Tat besser getroffen.
Wie nennt Mann männliche Zicken?
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So etwas gibt es nur in Züri ZH.
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«Der Hintergrund ist gülden.» Das haben Sie aber schön geschrieben. Darf ich mir das in mein Poesiealbum schreiben? «Wo das eine ausgewählte Bild hängt oder liegt, weiss nur er und vielleicht seine neue Partnerin.» Vielleicht? Vielleicht auch nicht! So ist dies halt mit Partnerinnen. Und hängt es nun, liegt es oder steht es? Die Möglichkeiten scheinen grenzenlos. «Denn Portrait stehen, das dauert.» Das stimmt! Doch wie konjugiert man das eigentlich? Ich stehe Porträt, du stehst Porträt? Ein typischer Frenkel-Artikel. Jede Stilblüte, jede Mutmassung muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.
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Sorry, die Bilder waren wirklich potthässlich. Das hat sich Neukom, jedoch selbst zuzuschreiben. Warum hat er einen Flachmaler ausgesucht?
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Der Künstler sieht die Wahrheit, ein Schönheitschirurg sidht nur die Fehler
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bumst gärn, ohne rosa, i dr gegend rum, verheiratet, unverheiratet, egal
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Wenn Neukom sich auf den Bildern hässlich findet, so liegt das am Realismus der Bilder.
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bi nööchscht glägeheit, am tier-kadaverhof ablade
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bi de natursekt trinke, bitte d’sturmhaube aaziehe
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Am besten wäre, er würde sich bar auf einen Fotokopierer setzen und das Produkt dieses Vorgangs als Portrait aufhängen. So ist gleich jedem klar, worum es geht. Und kostet den Steuerzahler nur etwa 20 Rappen
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Ist jeglicher Personenkult suspekt.
Wir sind nicht in der EU.
Wir brauchen weder Führer noch Bilder und schon gar nicht wenn sie aussehen wie Mutti oder Neukom.
Auch wenn sie nichts dafür können, wie sie aussehen.
Haben wir einfach nicht gerne.
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“ Dann hätte ein Gemälde vom Winterthurer enthüllt werden sollen.”
Ich weiss, ihr müsst schnell schreiben. Das ist aber kein Grund, den Genitiv zu ermorden.
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Nun die Frage stellt sich, ob er das Gemälde selbst enthüllt oder sein Gemälde enthüllt wird.
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Shit in, shit out.
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„Fand sich hässlich auf den bestellten Gemälden “
„Fand“ nicht fand, es ist tatsächloch eine hässliche Figur.
Die Zürcher Wähler sind eine komische Spezies, sowas wählt man nicht.
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Auch wenn man politisch kontroverser Meinung ist, zu dieser Gruppe gehöre ich auch, finde ich einige Kommentare sehr deplatziert. Es ist wohl gut nachvollziehbar, das keines dieser Kunstwerke in der „Ahnengalerie“ der RP vom Kanton Zürich hängt. Da die Kunstwerke von RR Privat bezahlt wurden, ist es wohl auch seine Angelegenheit, was er damit macht. Interessant finde ich die Äusserungen zum „Stadtrat“ Neukom 😉. Regierungsrat mit Stadtrat zu verwechseln, passt zum Beitrag.
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Alle kritisieren Neukom und machen sich lustig. Ebenso kann man seine eigenen Meinungen haben über seine politische Leistung. Und nun bitte differenzieren. Die drei erstellten Bilder des Künstlers, sind aus meiner Sicht, dem verlangten Preis nicht ganz würdig. Dem Künstler möchte ich nicht seine Kompetenz absprechen, aber ein Portrait für die Ahnengalkerie ist extrem anspruchsvoll. Dies ist meine persönliche Meinung. Daher kann ich Neukom in der Hinsicht verstehen. In der letzten Version, der gemalten Bilder, ist der Ausdruck unvorteilhaft und der Hals entspricht auch wenig der Realität.
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Witschi ist ein national und international anerkannter Künstler. Seit Jahrzehnten befasst er sich mit Verletzungen, Behinderungen und dem „Hässlichen“.
Neukom wollte eine Star-Künstler, aber hat sich keine 5 Minuten mit dem Künstler auseinandergesetzt.
Es ist doch klar, dass ein Witschi aus Neukomm keinen Adonis malen würde (was auch kein ernsthafter Künstler tun würde).
Der Preis ist übrigens sehr moderat. Witschis werden aktuell für deutlich höhere Preise verkauft.
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Einer meiner Vorfahren, Stefan von Scheissreich, liess sich mal von Picasso porträtieren, und hat den natürlich auch angemessen entlohnt.
Leider fand er sich nicht richtig getroffen. Darum musste er das Bild leider verbrennen.