Nie hatte die Schweiz Reden zum 1. August nötiger als in diesem Jahr. Weite Teile des Volkes sind verwirrt, weil sie nicht mehr verstehen, wohin der Weg der Schweiz führen soll.
Viele Jugendliche sind depressiv, jeder zweite junge Schweizer lebt finanziell von Tag zu Tag.
Zum 1. August stehen sich zwei Spitzenpolitiker gegenüber, die dem Volk die Richtung vorgeben und Trost sprechen wollen. Offiziell ist es Bundespräsident Guy Parmelin, der auf der Rütliwiese sprechen wird.
Sein Thema ist ebenso aussergewöhnlich wie unverständlich: „Kleidersprachen“.
Sicher hat ihm einer seiner Berater dieses Kuckucksei in den Korb gelegt. Jetzt über „Schweiz-EU“ zu sprechen, hiesse in alle Fettnäpfchen zu treten.
Das Thema „Schweiz-USA“ hängt in der Luft, denn die Ergebnisse von Parmelins jüngster USA-Reise versprechen wenig Gutes.
Der Wirtschaftsminister könnte über den nationalen Zusammenhalt sprechen: „Die Welschen und die Alemannen“. Sicher wäre dann niemand mit ihm zufrieden.
Deshalb: „Kleidersprachen“? Warten wir es ab. Der 1. August ist ein Sonntag, ganz wie immer. Die Schweiz blickt auf die Rütliwiese.
Wirklich?
Schon am 31. Juli, einen Tag zuvor, spricht alt-Bundesrat Christoph Blocher im Tellareal in Interlaken. Der Zürcher weiss, dass er mehr bieten muss als der oberste Schweizer Wein- und Winzerlobbyist im Bundeshaus.
Blocher live einen ganzen Nachmittag im Herzland des Tellenvolkes – wo Hellebarden gar nicht auffallen, weil sie vom stolzen Berner und über den Brünig kommenden Volk aus der Zentralschweiz als hoch aktuelles Werkzeug verstanden werden.
Nicht AI, sondern „Hau dri“ von Blocher und seiner Pro Schweiz sind angesagt, wenn der Altmeister der SVP und der Schweizer Politik ruft.
Bei Christoph Blocher ist immer klar, worum es geht „Die Zukunft der Schweiz, geschützt im Kranz der Berge“ oder „Die Zukunft der Schweiz ohne Gesslerhut aus Brüssel“. Es geht um die Neutralität.
Zur Einstimmung wird allen Gästen dieser bewusst „öffentlichen“ – und eben nicht Parteiveranstaltung – ein Auszug aus dem Tellenspiel geboten, einschliesslich Apfelschuss.
Ohne Waffe geht es nicht bei dieser Veranstaltung von „Pro Schweiz“. Sie ist die Nachfolge-Organisation der Auns, die überaltert war, dem wenig erfolgreichen Club „EU-No“ und der erfolglosen „Unternehmerbewegung gegen den EU-Beitritt“.
Präsident ist Stephan Rietiker, ein Ex-Pharmamanager und Kurzzeit-GC-Präsident.
Speis und Trank gibt es in Hülle und Fülle, dazu Musik und viel Nationalstolz vor der Eiger-Nordwand.
Blocher stellt Parmelin gnadenlos in den Schatten. Der Bundespräsident steht auf einer schrägen Wiese, auf welche sich das Volk setzen darf. Jedermann begreift sofort, wo oben und unten ist. Auflehnung sinnlos.
Parmelin muss diskret bewacht werden. Blocher schwimmt im Volk. Ich wünsche ein frohes Fest, vielleicht auch zwei.
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wie beim Fussball: das Spiel muss zuerst noch gespielt werden (sinnbildlich…).
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Blocher ist ein jahrhundert Politiker. So einen wird es lange nicht mehr geben.
Christof, Danke♥️
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DANKE HR. BLOCHER
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@Loomit!
Christoph Blocher polarisiert: Für die einen ist er ein prägender Jahrhundert-Politiker, der die Schweizerische Volkspartei (SVP) gross gemacht hat. Für andere sind seine polarisierenden Parolen und Strategien reiner Unsinn und Quatsch.
Kritiker bemängeln hingegen, dass sein Konfrontationskurs und die ständige Polarisierung die traditionell gemässigte und konsensorientierte Interessenpolitik der Schweiz beschädigt hätten. Kampagnen und Parolen werden oft als reine Provokation oder „Treiberei“ empfunden.
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@Loomit
Blocher ist reformiert geprägt. Er vertritt tief die Überzeugung, dass Gott jedem Menschen genau den Platz im Leben zuweist, der für ihn bestimmt ist (die so genannte Gnadenwahl). Er sieht sich als Werkzeug Gottes, der ihn an die Spitze der Wirtschaft und ins Parlament berufen hat.
Blocher polarisiert wie kaum ein anderer Schweizer Politiker. Seine Gefolgschaft wird von Gegnern oft als „Kult“ bezeichnet, da er seine Anhänger stark mobilisiert. Kritiker empfinden seine harte, isolationistische Politik oder seine polarisierenden Thesen regelrecht als „unsinnig“ oder realitätsfern.
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Blocher ist ja auch Bundesrat, halt ein Alt Bundesrat.
Aber die hinterrücks meuchelnden Sozis unter Hellebardenführer Andrea Hämmerle wusste ja nichts gescheiteres als einen fähigen Macher zu diskreditieren. Gegen Blocher sind alle SP- und mit meuchelnden FDP-Figuren geradezu ein Kindergeburtstag.
So siehts aus.
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Im SVP-Parteisekretariat machen sie auch Trauma-Therapie, EU never. Und vielleicht darfst du dort dann auch mal Marcels Hellebarde anfassen.
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@Mörgeli
Herrlich!
@EU Never
Wer sich auf „Granden“ verlässt, bekommt vor allem Symbolik. Die Realität muss man trotzdem selbst tragen. Glauben Sie wirklich, dass SVP‑Granden irgendjemanden „retten“ werden? Das ist kein geschlossenes Rettungskommando, sondern ein innerparteiliches Theater. Die SVP hat den bilateralen Sonderweg iniitiert und mitgetragen, ihn später bekämpft, aber nie eine realistische Alternative präsentiert, die den Marktzugang ersetzt. Fragen Sie sich wieso?
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Solch sinnloses, dummes Geheule von irgendwelchen Lobby-Politikern/-.innen (egal welcher Partei) macht keinen Sinn, sich das noch anzuhören. Die Bevölkerung wird belogen und betrogen von der gesamten Politkaste, und natürlich von deren Finanzierern, den Banken und Zentralbanken, die mit ihren schuldenbasierten, verzinsten Betrügerwährungen alle ausnehmen und abkassieren (samt den immer höher verschuldeten Staaten und Regierungen selbst). Die belogenen Staatsbürgerlis und Steuerzahlerlis sollen für den ganzen Schuldendreck haften.
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Danke Herr Stöhlker
Sie hören, wieder einmal, die Flöhe husten. Und haben den Mut, das Gehörte noch auszusprechen.
Eher selten in diesem herabgewirtschafteten Sieben Zwerge-Land.
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Ansprache. Dann wäre der Saftladen perfekt.
Überraschend ist, dass nicht auch noch die EU-Brüssel-Diktatorin Frau Ursula Von der Leyen von Parlament und Bundesrat eingeladen wurde, um per Notrecht eine 1.August-Pro-EU-Rahmensabkommens-Rede abzuhalten, um die medial hypnotisierte CH-Bevölkerung auf den EU-Pleite-Kurs zu bringen.
Charisma kann man sich nicht ansaufen. Auch nicht mit Fendant.
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Blocher blieb Zeit seines Lebens beim Beerliwii.
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Fendant in Bursins, Kanton Waadt? Tönt wie Vacherin Käse aus dem Kanton Zürich.
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Und nun furzt unser greiser, einst aus Teutonien zugewanderter Unternehmensverrater auch in der Sommerhitze seine tiefgehenden Erkenntnisse auf IP an alle heiteren Konsumenten von Lukas tiefschürfendem „Finanzblog“. War ja fast zu erwarten. Und: Sensationell, was dieser „Premium-Gesellschafts-Komiker“ so alles weiss und uns regelmässig ver- & übermittelt. Dieses Jahr kommen wir in den einmaligen Genuss seiner 1.August-Rede – vor der EU-Kommission in Brüssel.
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Der Altmeister spricht. Gegen Freizügigkeit wettern, aber hauptsächlich Deutsche in der EMS-Chemie beschäftigen. Betonen, er wäre vom Volch, aber fliegt sich mit dem Heli ein. Ja, huldigt dem Demagogen.
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Nicht die Jungen sind wirr, nein es sind meistens die Alten. Stöhlker ist mit seinen Schrottbeiträgen det lebendige Beweis dafür. Sein ständiges Bashing gegen die Schweiz und gegen die Politiker zeigen was der geistige Abbau bewirkt.
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Nein, Hr Stöhlker. Niemand braucht Ansprachen.
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Bin immer etwas misstrauisch gegen jene, die
ein Parteiabzeichen am Kragen haben.
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Lobbypolitiker?
Jetzt hat der Parmelin doch eigenartigerweise erst vor kurzer Zeit der Frau Von der Leyen aus dem EU-Brüssel Zentralbüro-Kommite eine Unterschrift geleistet unter das EU -Rahmenabkommen. Jetzt arbeiten im Hintergrund noch die EU+BND- Geheimdienste, zusammen mit dem Nachrichtendienst des Bunde, NDB bereits daran, um im Hintergrund der Medien ein manipuliertes Volks-JA-zum EU-Rahmenabkommen hinter verschlossenen Türen einzurichten.
Es ist einfach nur noch grotesk was für die Kulisse noch medial an Täuschung+Ablenkung abgeliefert wird, denn das EU-Programm läuft bereits verdeckt.
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Seit dem EWR-Nein hat die Bundesverwaltung jede Gelegenheit wahrgenommen, um die Schweiz EU-konform zu machen.
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Blocher stellt Parmelin nur deshalb in den Schatten, weil er seit dem EWR‑Nein mit Inszenierung, Eigeninteressen und einem für die Schweiz teuren bilateralen Sonderweg arbeitet, während seine wirtschaftlichen Verflechtungen von Ebner bis Alusuisse zeigen, dass der Schatten weniger aus Stärke als aus jahrzehntelanger Selbstprofilierung stammt.
Blocher hat die Schweiz nicht vor der EU geschützt, sondern in einen teuren, instabilen Sonderweg gedrängt, der uns heute mehr Regeln ohne Mitsprache und mehr Abhängigkeit statt mehr Freiheit bringt.
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Blocher hat den richtigen Zeitpunkt schon lange verpasst, sich aus der Politik zurückzuziehen. Der Mann ist 85 Jahre alt! Herr Blocher, lassen Sie doch endlich bitte jüngere ran.
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Die Zeit als Blocher im Kant.ZH tätig war ist nicht Ohne, die Geschichte der Ems Chemie hat auch versch.Facetten…
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Stöhlker ist wohl nur neidisch das er selber nicht als 1.August Redner gefragt ist.
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Parmelin am WEF 26: Ohne Sie wäre Davos nicht Davos. Farblos ohne Rückgrat.
Blocher ist farbiger, wird aber einst kein Staatsbegräbnis erhalten, bei Guisan war das anders, der war aber auch für alle Schweizer da. Und….Tell gabs übrigens nie, ist eine Erfindung von Friedrich Schiller, notabene ein Deutscher.
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R.I.P. Christoph!