Die KI-Börsenblase stünde vor dem Platzen, meint Raiffeisens Anlagechef.
Das mag sein. Doch dahinter steckt viel mehr: Eine Revolution, wie die Menschen arbeiten.
Seit dem Fliessband ist man angestellt, dank Gewerkschaften stiegen Lohn und Rente, sanken Einsatz und Pflicht.
Jetzt fegt die Künstliche Intelligenz all das weg. Im Sturm.
Statt Fix-Job gibt’s Auftrag, statt Wochen-Arbeitszeit Abmachungen, was zu erledigen ist.

Die Payroll verschwindet. Die ist teuer, macht die Firmen träge, verschlingt Ressourcen, von HR bis Management.
Anstelle der klassichen Lohn-Zeit-Verträge zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer tritt der Deal: Du lieferst, ich zahle.
Und zwar für das, was ich bestellt habe.
Das ändert alles – das Modell der Ich-AG nimmt Fahrt auf. Aus Mitarbeitern werden Kleinunternehmer.
Sie machen Gewinn oder Verlust wie jede Firma und müssen mit der AHV und dem Fiskus klarkommen.
Die Rente? Ferien? Verdienst bei Unfall und Krankheit? Ist Sache der Selbstständigen.
Wieso soll das kommen? Ganz einfach: Die schnellsten, besten, innovativsten Betriebe werden mit diesem Arbeitsmodell voranschreiten.
Sie erhalten damit das, was sie brauchen: Gute Arbeit zu definiertem Preis. Danach soll jeder selber schauen: Die Firma hier, der Ich-Unternehmer da.
Möglich macht die grosse Revolution die Künstliche Intelligenz. Wegen ihres breiten Einsatzes werden Heerscharen von Excel-Abfüllern und Papier-Staplern überflüssig. Schnell und endgültig.
Weil sich die Frontrunner in der Firmenwelt nicht vom Wandel abhalten lassen, muss die restliche Privatwirtschaft nachziehen. Wer das nicht tut, ist weg vom Fenster.
Zurück bleibt der Staat. Der lässt seine Tore noch lange weit offen für Büro-Tiger, die im freien Wettbewerb aussterben.
Zürich treibt das Gebaren auf die Spitze – solange die guten Steuerzahler dies zulassen. Sie allein machen Fett und Luxus in den Amtsstuben möglich.
Die Agilsten unter den Taypayern suchen sich längst Zug und andere Paradiese aus. Am Ende müssen auch die grössten Geldverprasser in den Städten und Kantonen auf die Bremse stehen.
Spätestens dann ist auch beim Staat Schluss mit 0815-Jöblis – auch ihnen macht die KI den Garaus. Was aber unternehmen die Heerscharen von Bürgern, die statt sicherem 13. Monatslohn in Modern-Dschungel-Times landen?
Und sich dort, weil sie nie mit der Machete hantierten, nicht zurecht finden? Keiner weiss es. Sicher ist: Schönes, langes Studieren statt schnelles, hartes Handwerken wird zum Job-Risiko Nummer eins.
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Flieg kleiner Wellensittich
Flieg Richtung Fixierung
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Ab 45. Keine externe Weiterbildung.
Aktuell bei der UBS oder bereits entlassen.
Eine neue Stelle? In der Witzkiste geschlafen?
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WTF man? Spielt Dada im Kopf oder immer noch auf LSD?
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In der Villa Germania in Pattaya hat es noch freie Zimmer für Dauermieter.
15% Rabattcode: Loomit-IP
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nach 30 jahren weiter so
nun die ernüchterung
und zwar überall
das ist erst der anfang
wenn die börse crasht
und die leute keine immo
mehr kaufen wollen, dann
gute nacht
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Wo ist eigentlich Palfner? Krank oder zur Abwechslung mal am arbeiten?
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Gemäss neusten Meldungen werden schweizweit 3000 Arbeitslose pro Monat ausgesteuert! Das wären 36’000 pro Jahr! Tendenz steigend! Ich finde das sehr beängstigend. Unsere Politiker scheint das aber nicht
nicht gross zu interessieren!
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Lenny: Ausser blöden Sprüchen wohl nichts drauf.
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Dieser Trend zeigt sich bereits seit einiger Zeit in den Anzahl Firmengründungen, wobei 60% der Gründer/innen angeben, zum Zeitpunkt der Gründung noch einen anderen Job auszuführen. Sprich: viele werden nicht mehr nur für eine Firma tätig sein. Für mehr Insights steht euch das IFJ (www.ifj.ch/blog) gerne zur Verfügung.
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Das hat rein gar nichts mit KI zu tun.
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Das Szenario scheitert an der Nachfrage- und Organisationsökonomie.
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„Uberization“ der Arbeitswelt, könnte dies genannt werden. Es entsteht ein neues Präkariat. Kosten Jener die nicht mithalten, werden auf den Staat abgeschoben. Wir sind definitiv beim Sozialdarwinismus angekommen.
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Das hat man zu Beginn der industriellen Revolution ebenfalls gesagt. Was darauf folgte, war aber nicht der Weltuntergang, ganz im Gegenteil!
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Kein Mitleid mit den Nein-Sagern!
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Leider trifft es auch die Ja-Sager.
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Was hat das mit dem Stellenabbau zu tun?
Aber eben, Denken ist Mangelware.
Freue mich, wenn Du dank KI Dein Jöbchen verlierst. Der Abstieg geht rasant. Und glaube mir, von Deinen Brüdern im Geiste, den $VPlern, wirst Du keinerlei Hilfe geschweige denn Unterstützung finden.
Denn Du bist für die der simpel gestrickte Mitläufer.
Danke für’s lesen.
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Den Artikel ist zu 100% komplett falsch. Richtig ist (jedoch):
– Ich arbeite als Softwareentwickler mit 3 KIs. In gewissen Bereichen sind sie tatsächlich sehr gut. Sie sind auch gute Lehrer dort wo Lernmaterial fehlt oder lückenhaft ist.
– KI ist für die Betreiber von Datenzentren UNRENTABEL. Wenn 5 Firmen Verluste in Dutzend-Milliarden jährlich machen läuft etwas falsch. 👉Diese Art von KI wird verschwinden.
– KI-Forschung gibt es seit den 1950ern. Die Versprechen, also was in ein paar Jahren kommen wird, sind jedoch gleich geblieben.
– Es gab sehr viele „KI-Winter“, also Zeitperioden.
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Der Satz gefällt mir 🙂
„dank Gewerkschaften stiegen Lohn und Rente, sanken Einsatz und Pflicht.“
leider ist das so, Gott Lob sind wir jedoch noch nicht so weit wie Deutschland oder Frankreich, oder andere sozialistische Staaten.
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Wir arbeiten daran
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Mit der derzeitigen Börsenhausse müssten 90% der Banker eh nicht mehr arbeiten, die machen das aus Langeweile und Zeitvertreib. Von daher, Hobby suchen und Frühpensionierung geniessen.
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Muss man halt Merzbachern oder Blochern.
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Ein Neffe hat 4 Jahre Berufserfahrung und hat nach langer Suche ein Praktikum für 9 Monate gefunden. Die neue Stelle ist eine Unterstüzungsfunktion für die Rolle, die er bereits 2 Jahre lang ausgeführt hat. Total unterfordert und bringt ihn nicht weiter.
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Dann hat er in seinen 4 Jahren nur durchschnittlich gearbeitet. Jeder ist seinen eigenen Glückes Schmid.
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Ich-AGs durften wir damals nicht einstellen. Grund: keine Skalierung, keine Absicherung bei Ausfall. Externe sind zudem teurer als Interne. Schon alleine daher ist der Text oben eher ein Geschwurbel.
Dazu kommt eine KI-Phobie. KI ist ein Tool und braucht massive Kontrolle. Im Moment sehe ich nicht, dass dadurch viele Stellen verloren gehen. Stellen werden ihren Charakter ändern (‚der Arzt plausibilisiert eine KI-Diagnose, statt dass er selbst eine falsche stellt‘, ‚der Redaktor prüft einen generierten Text, statt selbst einen Schmarrer zu schreiben‘, etc.).
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du triffst es!
Der Text ist einfach eine Panikmache für Leichtgläubige.
Richtig ist:
Die Handwerks-, Pflegeberufe etc. werden in Bedeutung zunehmen.
Gut so.
Wir haben viel zu viele MaturandInnen.
Ja, es ist disruptiv.
Aber gute Leute werden ihre Beschäftigung finden.
KI ist ein wichtiger Support -that’s it!
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In Deutschland längst üblich. Wenn immer möglich versucht man die hohen Lohnnebenkosten zu vermeiden und die Selbständigen unterbieten sich auch noch selbst laufend beim Stundensatz. In der Schweiz wird man seltsam angeschaut, wenn man sagt – geht das auch Freelance ohne Festanstellung. Es ist wie immer – die Schweiz kommt, es dauert nur alles etwas länger als hinter der Grenzne
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Genau. Dann kommt der Sub-sub-sub-sub Unternehmer mit den billigsten Arbeitern. Gell, das ist wirklich sehr Erstrebenswert.
Du bist ja dann der Erste der über diese „Scheiss-Ausländer“ fluchst, merkst jedoch nicht, dass genau Deine Einstellung zu diesem Phänomen führt:
ein Dutzend polnische / albanische für drei Monate importierte Arbeiter kosten ein Bruchteil dessen, was Du für CH Handwerker bezahlst. Aber gell, Dir dann egal. Hauptsache billig. Die Folgen?
Eben, denken lernen. Wäre an der Zeit.
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Leider ein etwas sehr oberflächlicher und wenig kritischer Artikel…. Schon mal überlegt, wie man ein 400 Meter Container Schiff mit X Ich-AG’s steuern soll…..??? Wie soll ein Unispital ZH mit Ich-AG’s geführt werden…?? etc. etc.
Etwas mehr Hirn bitte!
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Wenn man einen solchen Pott mit 20 Mann Besatzung fahren kann, geht es auch mit Null Mann. KI schon gehört? Nicht mal zum be- und entladen braucht es Menschen. KI schon gehört?
Pflegeroboter sind im kommen. Bereits heute wird mit Hilfe von Computertechnik und Robotik operiert.
Selbst Dein Jöbchen kann durch Roboter und KI ersetzt werden. Ist nur eine Frage der Zeit.
Bauern haben voll automatisierte Melkställe. 100 Viecher, ein Bauer, der Rest macht? Genau: die KI.
Beginn mal zu Denken. Es tut nicht weh.
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ja, ist typisch Hässig.
Einfach mal auf die Pauke hauen.
Clickbaits!
Und wenn es ein wenig anders kommt,
hat er’s ja gewusst und gesagt!
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@uiuiui: Bei Dir merkt man schnell das du nie im tieferen mit KI zu tun hattest geschweige den ein Modell jemals selber trainiert hast. KI ist nur eine Simulation von Intelligenz… von effektiver Intelligenz sind wir noch Meilenweit entfernt. KI jetzt lässt sich austricksen ohne Probleme und tendiert in gewissen Fällen zu Halluzinationen was den Output sehr in Frage stellt. Also ich würde kein Container Schiff nur mit KI betreiben geschweige den ein Tanker der den Ökologischen Kollaps mit sich bringen kann. Auch rendiert sich KI für die Betreiber bis heute nicht das ist ein Problem.
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Meine Kreise, die Schönen, Reichen und die ganz schön Reichen, können es sich noch leisten, die besten der besten fest anzustellen.
Für die anderen sieht es leider nicht gut aus. Vielleicht sollte ich mit ein paar Kumpels die KI-Buden aufkaufen und dichtmachen?
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Als halb domestizierter, sozial hoch mobiler und unabhängiger Digital Nomad blicke diesen oder ähnlichen Entwicklungen in der Arbeitswelt mit grösstmöglicher Gelassenheit entgegen. Die Implikationen, die sich aus solchen und anderen Artikeln über die Erwerbstätigkeit der Zukunft ergeben, lassen sich noch gar nicht abschätzen. Eins ist klar: Das bürgerliche Lebensmodell gerät zunehmend unter Druck. Merken tun das nur die Wenigsten – und wenn, dann zu spät. Was wir hier beobachten, ist nicht das Ende, sondern der Anfang von etwas Neuem. Auf, die Zukunft wartet!
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Höhö ein Naivling mehr! Welche Zukunft? Deine Digitale Nomaden Zukunft? Influenzer?
Gell, jetzt werden 9 Mia Menschen alle Digitiale Nomaden. Und die welche das nicht schaffen (so rund 8,9 Mia) die werden dann den Hochöfen zwecks Fernwärme übergeben?
Wie stellst Du Dir so was vor? Alle nur noch die Glotze vor der Fresse?
Geh mal ein wenig ohne digitalen Müll in die Wälder…. falls Du noch weisst, was das ist. Tut gut im Fall.
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Selten so ein Schrott gelesen. Achtung jeder wird nur noch KI verwenden pipapo… genau und die Kollegen im Silicon Valley fangen wieder an Juniors einzustellen weil KI Token zu teuer kommen. Wann hören Leute ohne Wissen in einem Bereich endlich auf auf Terror und Angst zu machen. Auch ICH AGs sind teuer als angestellte genau weil sie Steuern etc. alles selber stemmen müssen stellen die Stundensätze die normale Firmen intern nie rapportieren würden. Wo man sparen kann ist bei überflüssigen Hierarchiestufen.
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Man kann auch die Augen verschliessen.
Wie vor dem Klimawandel, dem CO2, Corona….
Wahrlich, die Digitale Demenz hat sich extrem schnell verbreitet.
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Niemand trauert der festen Anstellung mit Arbeitsverträgen nach. Ausser den HR-Mitarbeitern. Sie werden ersatzlos gestrichen – niemand vermisst sie.
Die AHV, dieses Manipulationskonstrukt der Linken, entfällt. Und damit auch das menschenverachtende Konzept der Rente, in dem die Boomer nur noch ihrem Tod entgegen vegetieren.
Wir Jungen müssen nicht mehr für diejenigen blechen, die unsere Lebensgrundlagen nachhaltig zerstören – das ist gut so.
Mein Vorschlag für alle Ü50: Ärmel hochkrempeln und kreativ werden- das ist eure letzte Chance. Das 10mio. Initiative Gejammer hilft da auch nicht!
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Das ist/war wohl ein KI generierter Textbeitrag?
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Ich-AGs sind in der sozialen Wohlfahrt doch schon längst Realität.
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Weggeputz werden die (grössenwahnsinningen worklifebalance, ich nur 80% arbeiten aber trotzdem 120% lohn und gehe dann mit 60 in die frühpension) uni absolventen.
Fertig eMBA HSG glabber.
Nicht der geringsten verlust.
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Höchst spannend! Danke. Die Gewerkschaften werden gesetzlich dagegenhalten, wie bei Uber, aber die geistig Flexiblen werden innovative Wege finden.
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Arbeitest du noch, oder wohnst du schon.
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E. Conway, Historiker für Wissenschaft und Technik am California Institute of Technology und N. Oreskes, Professorin für Wissenschaftsgeschichte an der Harvard University, haben beschrieben, wie die Ideologie der „Magie des Marktes“ in den Vereinigten Staaten entstand: „Ein Mythos, der sich seit 1970 fest etablierte, für den die Grundlagen jedoch bereits in den vorangegangenen Jahrzehnten gelegt worden waren.“ „Unermüdlich wurde gegen Regelungen gekämpft, die darauf abzielten, Kinderarbeit einzuschränken, Arbeitnehmer gegen Unfälle abzusichern, den Ärmsten zu helfen oder Monopole zu bekämpfen“
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T’ja. Wir wollen es ja so haben, also wird das geliefert was wir wollen.
Lang lebe die Digitalisierung. Traurig mitanzusehen, wie sich die Menschheit von einer Maschine unterjochen lässt.
Nimmt mich wunder, wie lange es noch dauert, bis die KI zur Lösung der meisten Probleme einen Massengenozid an 8,49 Mia Menschen vorschlägt?
Wird es dann umgesetzt? Die Frage ist gar nicht so weit hergeholt. In der Ostschweiz herrscht Dürre, Trockenheit. Wassersparen und so. Aber man baut ein grosses Rechenzentrum, welches Wasser zur Kühlung benötigt. Wasser, das auf den Feldern fehlen wird. KI oder Essen?
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Meine Ich-AG hat schon den ersten Auftrag von Luki erhalten:
Rechtschreibungsfehler ausmerzen:
‚Die Agilsten unter den Tay(X)payern suchen … Am Ende müssen selbst die grössten Finanz-Schlend(R)iane in den ….‘
Meine Ich-AG beschäftigt dafür einen Subunternehmer, den KI-Agenten für Grammatik.
Ich hänge derweil in Dubai rum.
(Rechnungsstellung erfolgt auch durch einen AI-Agent. Sein Kumpel, der KI-Agent für Zahlungsverzug kann übrigens schnell mal hässig werden).
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Ach, die vielgelobte AI, sie soll es richten. Träumt weiter. Das Internet ist voll mit „Success-Stories“ von irgendwelchen Jungs, die an einem Nachmittag angeblich eine super-tolle App gebaut haben. Und dabei konnten sie nicht mal programmieren. Mag sein, dass es solche Apps tatsächlich gibt. Sie sehen fancy aus und und machen „irgendwie“ und „ungefähr“ was gewünscht war. Ich arbeite gerade selbst mit AI (Claude) an der ernsthaften(!!) Entwicklung eines Tools, das über zahlreiche Parameter präzise (!!) einen Job erledigen soll. Ohne tiefe IT- und Programmiererfahrung hätte ich da keine Chance.
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Bin selbst SE: Du solltest diese Döddel dazu animieren noch mehr Tokens zu verwenden: Stell ihnen Ralph-Loops vor. Spiele den Neidischen und heule vor, wie sehr doch Programmierer verschwinden. Sie subsidieren unsere Tokens 😉 Ansonsten wäre es sehr teuer für uns.
Ich weiss nicht genau was du machst, aber imho ist Fable einfach zu teuer (ausser im Design oder Games). Chinesische Modelle wie Deepseek, Qwen, GLM etc. kannst du sehr günstig via Alibaba Hosting beziehen oder opencode.ai
Funktionieren gleich gut in 99% der Fällen und sind 10x-100x günstiger. Gemini ist auch ganz gut & „günstig“.
Eigentlich wären die meisten staatlichen Verwaltungs-Stellen von Steuerämtern bis zu RAVs prädestiniert, durch KI ersetzt zu werden.
Würde man das konsequent machen, wären schlagartig die Kosten den Staats deutlich niedriger.
Die Leute werden eine neue Stelle finden. Niemand trauert den weg gefallenen Posten nach. Oder will irgendwer noch in einer Kohlengrube oder als Hackbauer arbeiten?
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Schon im Ruhestand mit PK und AHV? Ob all die unnötigen Administratoren in Zukunft ihren Lebensunterhalt handwerklich bestreiten können ist mehr als fraglich. Also Sozialhilfe früher oder später.
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Nicht zu vergessen ist die Entwicklung der Robotik. Boston Dynamics, Tesla und weitere Entwickler werden in wenigen Jahren Millionen von Robotern auf den Markt bringen, die in vielen Bereichen einsetzbar sind. Wegen KI und der Robotik wird früher oder später ein minimales Grundeinkommen eingeführt werden. Übrigens KI wird viele Journalisten, Analysten und Rechtsanwälten den Job kosten.
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Mir scheint auch, dass wir am Beginn grosser Veränderungen stehen. Ein neuer Karl Marx kann den Griffel spitzen und die Ökonomie neu erklären (vielleicht klappt es ja diesmal).
Mir scheint aber auch, dass das Neue irgendwie auch das Alte ist. Selbständig und frei zu handeln ist ja nicht neu, sondern durch die Wirtschaftsentwicklung der Vorindustrialisierung und Industrialisierung lediglich unterbrochen worden.
Das Resultat könnte auch eine neue Hochblüte des Kleinunternehmertums und Gewerbes sein, ohne Abhängigkeit von einem übermächtigen Arbeitgeber.
Unabhängigkeit ist wahre Sicherheit.
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„Das rasante Tempo des technischen Fortschritts veranlasst etablierte Akteure dazu, sich durch drastische Senkungen von Preisen und Löhnen zu wehren. Wertschöpfung bedeutet die Schaffung von Anlagekapital – Maschinen, Lagerhäuser sowie die blinden Kräfte der Natur, gelenkt durch Intelligenz und Geschick –, die allesamt künftigen Wohlstand repräsentieren.“ Doch „dieses Kapital bringt nur dann Ertrag, wenn es durch Arbeit, die es in Gang setzt, fruchtbar gemacht wird“ (Sismondi 1773–1842).
Der Faktor Arbeit verschwindet, und „wir“ haben es so gewollt.
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KI ist nicht das Problem. Das Problem ist ein Kapitalismus, der jeden Produktivitätsschub in mehr Rendite und weniger soziale Sicherheit verwandelt.
Die Abschaffung der Festanstellung ist kein Naturgesetz, sondern eine politische Entscheidung. Wenn KI Arbeit ersetzt, braucht es weniger Arbeitszeit, eine Grundsicherung und klare Regeln für Unternehmen – nicht Millionen prekäre Ich-AGs.
Ohne Regulierung wird KI nicht zur Befreiung, sondern zur perfekten Maschine, um Gewinne zu privatisieren und Risiken zu sozialisieren.
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Prompt: „Hallo KI. Bitte schreibe jeden morgen 2-3 Texte im Blogformat zum Thema Finanz in der Schweiz und anti-woke anti-feminismus in Zürich. Platziere alle 3 Zeilen Werbung. Schreibe die Texte mit ein paar Rechtschreibfehlern und so provokativ, dass die Frührentner viele aufgeregte Kommentare schreiben, die du dann auch bitte gleich moderierst. Meine Kontonummer lautet:“
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Eine gute Sache für alle Work-Life-Balance Enthusiasten. Die Verpflichtung zu Worken entfällt nun sogar vollständig.
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Nicht die KI ersetzt Arbeitsplätze sondern diejenigen, welche mit der KI nicht zurechtkommen, verlieren ihren Arbeitsplatz. Das war schon früher so. Wer sich mit der IT nicht anfreunden konnte oder wollte, blieb irgendwann mal auf der Strecke.
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Wir haben uns diese Logik zu eigen gemacht, indem wir einem „Mythos“ und zwei Mantras gefolgt sind. Dem Mythos von der Magie der Finanzmärkte – überlassen ihrer eigenen Dynamik und durch Preise selbstreguliert. Dem Mantra eines Kapitalismus, der darauf abzielte, Arbeit durch Kapital zu ersetzen, um die Profitraten zu steigern – zwangsläufig auf Kosten von Arbeitsplätzen. Und schließlich dem Fortschritt, der durch die Kraft der „schumpeterianischen schöpferischen Zerstörung“ eine Fülle nutzloser Arbeitsplätze hervorgebracht hat (D. Graeber).
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Wenn (Arbeits-)Einkommen nicht mehr versteuert wird… bitte auch das Steuerrecht neu denken.