Berühmt wurde der Zürcher Immo-Vermarkter Thomas Prajer mit einem Gratis-E-Porsche.
Wer eine seiner frisch erstellten Zürichberg-Eigentumswohnungen erwarb, auf den wartete obendrauf ein Luxusschlitten in der Garage.
Der Coup sorgte für die erhoffte Bekanntheit. Seither wurde es ruhig um Prajer; nach einem Krach mit einem Geschäftspartner hatte er Ärger am Hals.
Jetzt melden sich der Tycoon und seine Xania Immo-Entwicklerin im überhitzten Zürcher Wohnungsmarkt zurück. Mit einer Shiny Miet-Story.

Ein neues Renditehaus an der Marienstrasse im hippen Kreis 3 der Stadt Zürich soll Singles oder Pärchen verzücken.
Für 1,5 Zimmer und 29 Quadratmeter Fläche blättern diese 2’700 Franken im Monat auf den Tisch. „Aussenfläche“ 2,3m2, Küche „grau“.
Mini-mini die „Studios“ – auf dem Balkon haben zwei Hocker Platz.

Maxi dafür die Rendite für Prajer und seine Investoren: Die 15 Wohnungen lassen Monat für Monat ihre Kasse klingeln. 43’000 Franken kommen rein mit der Miete, im Jahr über eine halbe Million.
Gigantisch für ein Normalo-Mehrfamilienhaus.
Im Nachbarhaus gehts auch hoch zu und her. Dort hat Magic Maison ihr Zuhause, ein Bordell. Es haust an der Weststrasse, dort, wo einst die LKWs durchdonnerten.

Seit der Schliessung der Verkehrsachse ist Wiedikon zum Trendquartier geworden. Die alten Einwohner musste Neureichen weichen, viele Redlight-Schuppen verschwanden.
Das Maison blieb. Jetzt stossen bald die Mieter von Prajers Vorzeigeblock dazu.
Die werden nicht von PS beschallt, sondern vom horizontalen Gewerbe.
Eine einzige Wohnung bietet etwas Platz: die oberste, 90m2. Statt 1,5 sind es bei ihr 2,5 Zimmer – eines mehr. Miete im Monat? 5’000 Franken.
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Ist wohl vorallem etwas für die Dirnen
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Kurze Wege, kommen und gehen. Fussläufig erreichbar ohne öffentlichen Verkehr.
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Junge Frauen sind für alte Männer die beste Medizin.
Das wären ideale alters Wohnungen für alte Männer mit genügend Geld.
Alle paar Tage ein Engelchen und die Medikamente können dank der Natur abgesetzt werden.
Es muss eben nicht immer Pattaya, Thailand sein.
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Ja… und im Notfall, wenn das Herz das Engelchen nicht mehr verträgst, ist das Waidspital auch nicht weit.
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Es scheint in der Tat unerhört, aber ob die Rendite ultrahoch ist, kann man als Außenstehender doch gar nicht beurteilen, solange man weder Kaufpreis, Betriebs- und Finanzierungskosten kennt. Aber das sind ja nur störende Details. Dauererregt, er ist..und die Leserschaft gleich mit.
Losgelöst davon, niemand muss da einziehen.
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Roman the Wolf-Land. Geil!
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Der riesige doppel-häuser Umbau an der witikonerstrasse wird xania ein Ende bereiten…
Wer will da schon wohnen?
Dann lieber 2 busstationen weiter nach Pfaffhausen, Ebmatingen etc…
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Ich habe nichts gegen ein wenig Profit, aber neben einem Sexclub wohnen?
Pfui. Das würde ein van Dünkel niemals tun.
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Aber die Dachwohnung in Küsnacht für 3.9 Mio. steht nach wie vor leer und ist unverkauft.
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Ich sehe die Magic Maison als Asset in der Vermarktung. Ein desperater Expat-Finance-Bro mit Patagonia-Westli wird die Wohnung gerne anmieten und multiple hundert tolle Tage dort verbringen.
Man kann über Prajer sagen, was man will, aber immerhin schafft er Wohnraum in der links-grün-versifften Zwingli Stadt. Ich würde die Finger davon lassen, denn die Mieten werden mittelfristig wohl mit dem Wohlstand sinken. Langfristig mit Sicherheit.
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Es muss ja niemand dort wohnen!
Zudem – wer kann, verlässt Zürich sowieso … eine Schande, was aus der einst so tollen Stadt gemacht wurde. Komplett kaputt mittlerweile.
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Der Neid-Hässig hat wieder zugeschlagen.
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Auch so ein Missbrauch, mit dem sich die Rot/Grünen befassen sollten.
Doch sie jagen lieber Autos, ist einfacher.