Seit ich in Hanoi sein Bild sah, habe ich Hunderte Stunden investiert und alle möglichen Archive durchforstet.
Sogar dem damaligen chilenischen Assistenten des Königs Sihanouk habe ich geschrieben – doch alles schweigt.
Meine Recherchen, eine echte mentale Fixierung, sind elend versandet. Das frustriert. Doch wen mag heute die Geschichte des Willy Mettler wohl noch interessieren? Nobody.
Ein Taxi fährt mich also vom tristen Industriehafen in die Stadt Pattaya, dem Epizentrum des weltweiten Sextourismus.
Etwa 30’000 Frauen und Männer prostituieren sich dort. Es sei bisweilen ziemlich unsicher, also lieber keine Experimente.
Anfang August wurden zwei russische Teenager entführt und ermordet, ebenso eine dreiköpfige Thai-Familie. Tatmotiv? Raub.
Am Treffpunkt werde ich wie abgemacht erwartet. Mein Kontakt hat Wort gehalten.
Ein sympathischer Brasilianer, nicht ganz dreissig. Empfohlen vom Star-Journalisten der Zeitung „O’Globo“ aus Sao Paolo, ein Freund.
Mein temporärer Begleiter, ein aus der ukrainischen Hölle desertierter Söldner – eine Kampfmaschine.
Er ist offen wie ein Buch, geradeaus: „Zwanzigtausend Dollar im Monat Sold, wir waren sechs Brasilianer, alles ehemalige Spezialkommandos der Armee, Kolumbianer, jede Menge, die waren billiger, alle tot.“
„Bolivianer, arme Teufel, die starben fast gratis. Nicht im Gefecht, Nachts, russische Drohne mitten ins Schlaflager. Ich hatte einfach riesiges Glück. Daraufhin bin ich getürmt.“
„Verstecke mich hier. Es wimmelt hier von Deserteuren, Russen, Ukrainer, Latinos, Asiaten aus der Steppe. Ich schlafe mit einer Pistole unter dem Kissen. Kannst Du mir ein Schengen-Visum nach Spanien besorgen?“
Obligate Tour. Käuflicher Sex ist hier ein Industriezweig. Frauen, Männer, Ladyboys, Minderjährige. Gemäss Gesetz alles verboten.
Der Brasilianer stellt mir zwei Mädchen vor. Sexarbeiterinnen. Ein Tabuthema soll ich meiden, deren Zuhälter. Ich verstehe blitzschnell. Russen? Er verzieht keine Miene.
Die Mädchen erzählen zuerst stockend, dann immer gesprächiger, von den vorherrschenden Zuständen.
Es gab einen Mord an einer siebzehnjährigen Prostituierten. Ein australischer Lastwagenfahrer hat sie erdrosselt, in einen Koffer gepackt und weggeschmissen.
Viele Männer, die nach Pattaya kommen, wollen Perversion. Die ganze sexuelle Frustration ihres Lebens wollen sie hier an uns loswerden.
Sie würgen oft beim Sex, schlagen heftig auf unser Gesäss, bestehen auf Analsex. Ausserdem filmen sie uns ohne Erlaubnis mitten im Geschlechtsakt.
Was kostet sowas? Eine Nacht 35 Dollar, eine Stunde 13 Dollar. Doch viele wollen schlussendlich nicht mal das bezahlen, und es kommt zu heftigen Diskussionen.
Eine Frau betritt die Bühne des Lokals. Sie führt die sogenannte Pingpong-Show auf. Es folgen weitere Kunststücke in der Art.
Guido war Ersatzteilverkäufer. Geschieden, mit zwei erwachsenen Kindern. Zuletzt wohnte er in einem Motelzimmer irgendwo im Hinterland des Hinterlands.
Zweitausend Franken im Monat Miete hätte ihn das gekostet. Hier kann er mit diesem Geld anständig leben. Anständig?
Die Frage bringt ihn zum Lachen. Man lebe nur einmal, gibt er als Antwort.
In Guidos Augen glaube ich ein Wort lesen zu können: Leere. Etwa 11’000 Schweizer wohnen in Thailand, zwei Drittel davon sind Männer.
Von den Frauen sind viele angeheiratete Thailänderinnen mit Schweizer Pass. Next Stop: Sihanoukville.
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Wer nicht nach Pattaya geht, verpasst das Leben.
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Freundin 1992 für viele Monate in Thailand. War alles super Essen, Hotels, Unterhaltung, Besuche von verschiedenen Inseln. Es war nie langweilig, ständig sind wir rumgereist, mit Bekannten und Verwandten von meiner Freundin mit vielen superschnellen Motorbooten durch viele Kanäle und Flüsse gerast, wohnten auch lange Zeit in einfachen Verhältnissen auf dem Lande bei der Familie meiner Freundin. Es war wirklich alles super und ständig lief was.
In Pattaya waren wir auch einige Zeit assen super in Restaurants die ins Meer hinaus gebaut waren. Es ist einfach was ganz anderes wie hier.
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Der Trick in Pattaya: Am 1. Tag mit Wechselkleidung Tempel und Strandfotos machen. Damit niemand merkt, dass die Fotos nur an einem Tag gemacht wurden.
Dann die 2 Wochen genießen;)
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Aber die Sonnenstände verraten Sie.
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Ich mag Frau Vilalon weil sir zeigt das Männer (das „starke Geschlech) ich fine nicht. Frauen bringen Babys Männer? Nein, natürlich nein. Frau Vilalon schreibt sehr der gut y(siehe rz unser star-Meastro) auch mutig ,(verloren geganlen bei 20Millisekunden 😀😃) ich lese viel von Frsu Vilalon
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Knapp daneben ist auch vorbei, gilt auch bei der Tastatur.
Darum „Deutsch für Du“ nur 19 Franken 90, überall wo es Malbücher gibt.
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Der „20Millisekunden-Komentator“ vielleicht auch gut aufgehoben.
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Bitte Medis gemäss Verschreibung einnehmen und beim Tippen auf die deutschsprachige Rechtschreibung wechseln. Danke.
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Frau Villalon schreibt ja normalerweise sehr gut und mit viel gesundem Menschenverstand. Aber was hat dieser Artikel nun mit dem Paradeplatz in Zürich zu tun. Wer was in Thailand macht, erfahre ich am Stammtisch.
Liebe Frau Villalon, bitte schreiben Sie wieder über wirtschaftliche Thematiken.
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Hä?
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Da hat sich jemand am thailändischen Kleber vernügt aka. Leim schnüffeln? Anders ist dieser Text fast nicht zu erklären.
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Frau Villalon, was haben Sie geraucht oder was hat Sie geritten, bevor Sie DAS getippt haben?
Diesen mexikanischen Kaktus muss ich auch mal probieren.
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Willy Mettler? Kenne ich nicht. Und Ihr Beitrag braucht unnötig Speicherplatz und Ressouren. Der Informationsgehalt ist null 0.00.
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… sind einfach zu doof, um dieses weitere journalistisch-investigative Meisterwerk von La Isabel zu verstehen. Schweigt lieber.