Der Bundesrat irrt mit seinen Beratern durch die Welt wie einst Odysseus durch das östliche Mittelmeer.
Welche Richtung er auch immer einschlägt, es droht, früher oder später, der Untergang der reichen Schweiz.
Sie hat nirgendwo einen Freund, aber viele „freundliche Gastgeber“, die sich ein Stück vom Schweizer Wohlstand abschneiden wollen.
Zudem ist die Mannschaft im Boot des Bundesrats höchst unsicher, wohin die Richtung gehen soll.
Die heutige Politik der kleinen oder grossen Zugeständnisse an die Nachbarvölker führt bereits zu Milliarden-Zahlungen jährlich, woraus bisher weder Dank noch Sicherheit entstanden sind.
Die Illusion von der „Schwesterrepublik USA“ ist unter Donald Trump vollends geplatzt. Er könne, sagt der US-Präsident, die reiche Schweiz auf einen Schlag vernichten.
Ob diese vollmundige Aussage ernst zu nehmen ist, bleibt fraglich. Er wollte in der Ukraine einen Krieg gegen Russland (oder umgekehrt) innert einer Woche beenden.
Jetzt hat er dort, nach einem Einsatz von 140 Milliarden Dollar, aufgegeben und den Ball an die Europäer weitergeleitet. Es sei ihr Krieg, nicht seiner.
Auch der Bundesrat ist mit der Ukraine dick im Geschäft. Milliarden von Steuergeldern sind bereits nach Kiew geflossen; weitere sollen folgen.
Die US-Regierung sitzt der Schweiz bereits seit 20 Jahren im Nacken, sei es mit Holocaust-Entschädigungen, Entschädigungen für Bankgeschäfte oder, jetzt, Milliarden für Zölle.
Wer die US-Regierung noch Freund nennt, unterliegt einer Fata Morgana, die uns teuer zu stehen kommt.
Denn die USA sind mit 40 Billionen Dollar pleite bis über den Hemdkragen hinaus. Der Dollar ist im Begriff zu crashen.
Nach Trump kann es nur schlimmer werden, denn dem amerikanischen Volk geht es schlechter als je zuvor. Beim mittleren Medianeinkommen der reichsten Staaten der Welt liegen die USA auf Platz 28.
Beim Medianvermögen, wo eine Hälfte mehr, die andere Hälfte weniger besitzt, landet die Schweiz hinter Luxembourg und Kanada auf Platz 3, die USA auf Platz 9 und Deutschland auf Platz 10 der wichtigsten westlichen Staaten.
Dies dokumentieren die UBS in ihrem „Wealth Report“ und die Weltbank.
Deshalb, vergessen wir die USA als Partner. Am liebsten würde sie uns schlucken wie die Insel Grönland.
Nicht wenige sehen Russland als Partnerland der Zukunft. In einer Zeit nach Wladimir Putin könne, so heisst es, die europäisch-russische Freundschaft nach der Art der Zaren wieder aufleben.
Ich denke, dies geht weit über die Möglichkeiten der heute Regierenden hinaus.
Natürlich haben die USA eine mögliche Zusammenarbeit Europas mit Russland seit dem 2. Weltkrieg mit allen Mitteln verhindert. Nur die lange Zeit nicht beachteten Geo-Strategen sehen darin auch heute noch eine Chance für Europa, sich in der Welt zu behaupten.
Russland ist massiv überaltert und steht wirtschaftlich, mit Ausnahme von Öl und Gas, auf sehr schwachen Beinen. Die EU-Staaten wären total überfordert, dieses Riesenreich zu stabilisieren.
Es bleibt die Chance der EU und die Möglichkeit, demnächst zur Neutralitäts-Initiative von Christoph Blocher und zum neuen EU-Vertrag abzustimmen.
Zur Neutralitätsfrage empfehle ich die Schriften des ehemaligen Staatsanwalts und Kommandanten der Kantonspolizei Basel-Stadt, Markus Mohler. Er zeigt auf, um welchen Wackelpudding es sich dabei seit Jahrzehnten handelt.
Wackelpudding? Ja und Nein. Denn in Wirklichkeit ist es die Schweiz als Odysseus, deren Politiker seit Hunderten von Jahren einen Weg suchen, in Europa unabhängig zu bleiben.
Meist waren wir von Frankreich abhängig, weshalb wir unsere Bauernsöhne als Soldaten nach Paris schickten.
Oft, aber nicht immer, gelang es, Distanz zu Berlin zu halten. Unsere „Guten Dienste“ nahmen im letzten Jahrhundert die Nazis wie die US-Amerikaner an.
Gegen eine teure Ablasszahlung nach Washington D.C. gelangt es der Schweiz, ihre Unabhängigkeit zu wahren.
Wie weiter?
Europa mit der EU wird verloren sein, wenn die USA wirtschaftlich ernst machen. Jamie Dimon, einer der berühmtesten US-Banker, sagte kürzlich: „Wir machen Euch fertig“.
Er meinte die Europäer, wenn sie nicht den „US way of life“ fortsetzen.
Die kalifornischen KI-Konzerne, die „Glorious seven“, haben die einstigen liberalen Stars der US-Ostküste gerettet und tun jetzt alles, um diese alte „Classe politique“ zu vernichten. Die Zukunft liegt im Weltraum.
Europa und die EU sind nicht aus dem Schneider.
Deshalb ist ein einiges Europa mit 450 Millionen Menschen die einzige Chance, diesem Anspruch zu widerstehen.
Es wäre lächerlich, würde die einstige Kolonie Grossbritanniens ihren Herkunfts-Kontinent übernehmen.
Ob die Schweiz dann im Alleingang, neutral mit und gegen alle, überleben kann, darf mindestens bezweifelt werden.
Aus mancher Zwangsheirat ist schon eine gute Ehe geworden.
Wie endete Odysseus? Nachdem er die frechen Freier getötet hatte, lebte er mit seiner Frau Penelope in Macht und Freude. Dann tötete ihn sein Sohn Telegonos.
Manche Mythen sagen auch, er sei ein einsamer Wanderer geblieben, der aus dem Gesichtsfeld seiner Nachfahren verschwand.
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Ich glaube, was die Dieseslandbewohnende (for a lack of a better word) von heutzutage wirklich hingemacht hat, waren eher Telephonos, Televisionos und Onlinamedea als Odysseus.
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Mit ihrem forschen Auftreten gegen Trump, hat KKS der Schweiz einen Bärendienst erwiesen.
Nachdem er früher wohl den Unterschied zu Schweden kaum kannte, weiss er nun sehr genau, wer die Schweiz ist.
Immer wieder kommt er auf unser Land zu sprechen, findet es gehe uns zu gut auf Kosten von Amerika.
KKS hat uns vorgeführt, wie Diplomatie nicht geht. Sie markiert die starke Frau, bezahlen dafür muss unser Land. Und die nächste SVS steht schon bereit.
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Trump flirtet mit jedem und allen und geht ins Bett mit dem Meistbietenden.
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Der ganze Bundesrat ist zu einem innerparteiischen Orwell-Vorführaugust geworden.
Nicht nur, dass sie sich (vor allem die FDP) für jeden Firlefanz vor die Kamera drängen, um die offizielle Schweiz lächerlich zu machen („Wolodimir, mein Freund!“), sie galten auch dauernd Staatspropagandaauftritte zu Abstimmungen ab, was überhaupt nicht ihre Aufgabe ist.
Aber das Glungge-Parlament, statt zu intervenieren, lehnt sich dazu noch gemütlich zurück.
Ich muss unbedingt meinen Kollegen Heiri sprechen, der weiss sicher was zu erzählen. Bis dahin sauf ich mir die Mafiahütte in Bern alleine schön.
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glaube ich unser Bundesrat, Ständerat und Nationalrat hat vernünftiges Denken aufgegeben. Er macht mir Angst !
Asylpolitik, EU Vertrag, Neutralität, Kriegsbereitschaft, grüne Umweltpolitik, usw !
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In Polen arbeiten doppelt so viele ukrainische Wirtschaftsflüchtlinge wie in der Schweiz.
Unsere Sozialleistungen sind einfach zu gut.
Ukrainische wird noch nach Albanisch zur Landessprache.
Odysseus würde sich im Grabe umdrehen.
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Ansichten der alten Generation. Was man halt so redet beim Seniorentee im Altersheim
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Boomer enteignen !
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Hab Ichs doch gedacht. Der Stöhlker will uns wieder in die EU zwingen. Was soll das ? Wir sollen wirtschaftliche Beziehungen haben zur EU, aber keine politisch Anbindung. So wie wir das haben seit über 100 Jahren und mit über 100 Staaten auf dieser Welt.
Der Preis für den EU-Beitritt ist viel zu hoch. Sie werden uns ausnehmen wie eine Weihnachtsgans. Wir werden neben Selbstbestimmung und direkter Demokratie unsern Wohlstand verlieren. Nach 5 Jahren auf dem Niveau von Deutschland, nach 10 Jahren auf dem Niveau von Italien.
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Stöhlker, sie passen bestens ins Bild des Wackelpudings.
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Keine Freunde, dafür Gegner, die es auf den Wohlstand der Schweiz abgesehen haben. Klar, genau so ist es. Deshalb ist es umso wichtiger, dass sich die Schweiz nirgendwo anbindet oder unterwirft. Sie soll noch etwas weiter segeln, und zuerst genau schauen, wie, wer, wo als erstes zusammenbricht. Unabhängigkeit hat der Schweiz noch nie geschadet. Vor allem nicht in so einer Weltlage. Und Freunde haben alle andern auch nicht, höchstens zweckgebundene Interessen.
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Solches Denken braucht die Schweiz.
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Stöhlker auf Odysseus Irrfahrt.
Da gefällt mir „Die Schweiz neu denken“ wesentlich besser.
Ist aber auch anspruchsvoller!
https://insideparadeplatz.ch/2026/08/20/die-schweiz-neu-denken/
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Ich gehe eher davon aus, dass dieser Stöhlker keine Freunde hat, wenn er so einen Stuss schreibt.
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Genau, ein einiges Europa. Natürlich unter Führung Deutschlands, wer sonst? Der nächste Versuch.
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Wer die Segel immer wieder neu setzt, hat kein klares Ziel. Gerade in turbulenten Zeiten braucht es Selbstvertrauen und Standhaftigkeit. Die Schweiz hat schon viele stürmische Zeiten eigenständig überlebt.
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Herr Stöhlker..
Sie beschreiben den baldigen Crash der EU („Wir machen euch fertig“) und empfehlen darum ein „einiges Europa“..um geeint unterzugehen?
Die „gute Ehe“ nach der Zwangshochzeit mit der EU versüssen Sie uns mit dem Vergleich der Heirat des orientierungslosen Osysseus mit seiner Penelope.
Er wurde umgebracht.
Ich präferiere das Fernbleiben von jeglichen eheähnlichen Staatsverträgen und das ungemütliche Warten, bis das Getöse der Grossmachtskriege zu seinem bestimmten Ende kommt.
Dann stehen wir auf, blutend aber ungeschlagen und ziehen Bilanz vor dem Neustart.
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Früher war es üblich, dass die Schweizer Diplomatie im Ausland die Vorzüge des Finanzplatzes in den höchsten Tönen loben konnte. Den Finanzplatz haben die Angelsachsen gekappert. Möglich, dass die Schweizer Diplomatie nun ratlos sein könnte, was für Vorzüge die Schweiz noch haben könnte, die angepriesen werden könnten. Der Artikel könnte wohl Aussagen, dass alle globalen Freibeuter die Schweiz als fette Beute betrachten. Das Resultat: „Und der Bundesrat? Der rudert – richtungslos.“, weil der keine Ahnung hat, wie man Freibeuter diplomatisch Schachmatt setzen könnte.
Gunther Kropp, Basel
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Das Gefasel von der Schwesterrepublik hat nie Sinn ergeben. Historisch waren das für die USA Frankreich. Was die Schweiz mit den USA gemein haben sollen, das weiss keiner.
Ausserdem wer will sich schon an die ex-Supermacht in ihrer bitteren Abstiegsphase ketten? Überschuldet, erzeugt Wachstum seit 20 Jahren nur noch durch immer grössere Defizite, keine Industrie, nur Konsum und der letzte kleine Hoffnungsschimmer KI. Neu sind auch noch die militärischen Misserfolge. 1 Billion Budget und nur peinliche Niederlagen.
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Europa und die Schweiz haben viel zu lange von der US-Abhängigkeit gelebt und profitiert.
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Die EU-Sekte ist ein Regime.
Und jedes ihrer Mitglieder auch.
In einer Demokratie regieren die Stimm-Bürger.
In welchem Staat tun sie das?