Sergio Ermotti ist jeden Franken seiner 15 jährlichen Millionen wert. Für die Besitzer der Bank, die Aktionäre.
Das geht aus der Sonntagspresse hervor. Die entscheidende Ständerats-Kommission würde morgen Ermotti recht geben.
Der UBS-CEO kämpfte wie ein Löwe gegen Finanz-Ministerin Karin Keller-Sutters (KKS) Version der Lex UBS.
KKS wollte 20 Milliarden frisches, hartes Eigenkapital von den UBS‑Eigentümern. Die Aktie dümpelte.

Ermotti befand: Never ever, das benachteiligt uns im Global-Titanenfight. Halb so viel, mehr nicht.
Die bürgerlichen Kommissions-Mitglieder schwenken jetzt offenbar auf Ermotti-Linie. 10 Milliarden hartes Tier-1-Kapital, 10 Milliarden weiches AT-1.
AT-1? Genau. Jenes Halb-Kapital, das sich bei der Credit Suisse in der Krise als Brandbeschleuniger entpuppte.
Als die CS zu kippen drohte, rasselten die AT-1s in die Tiefe. Die Investoren fürchteten, ihr Einsatz würde in Junk-Aktien gewandelt.

Es kam noch schlimmer: Bern radierte die Papiere ganz aus. 17 Milliarden US-Dollar – weggestrichen. Nach Tausenden Klagen droht der Schweiz ein Justiz-Debakal.
Jetzt erleben AT-1s ihr grosses Revival. FDP sei Dank.
Ihr Ex-Präsident Thierry Burkart brachte die 50:50-Variante ins Spiel. 50 Prozent der 20 KKS-Milliarden als Tier-1, 50 Prozent als AT-1.
A Joke? Ja.
Überraschend? Switzerland halt.

Die UBS ist heilig. Über ihr gibt’s nur den Himmel. 2008 rettete die Schweiz die Grossbank mit 70 Milliarden Risikoeinsatz. Ohne gäbe es den Tanker nicht mehr.
15 Jahre später, 2023, war die CS an der Reihe. Die UBS nahm sie bei sich auf, liess sich das aber mit 250 Milliarden, dem dreieinhalbfachen der Operation von 2008, finanzieren.
Die Nationalbank hat seither die Risiken in ihrer Bilanz. Sprich: Der Schweizer Bürger.
Jetzt folgt die nice and lovely Lex UBS. Nennen wir sie Lex Sergio.

Mit ihr kriegt Ermotti, was er wollte: Einen absehbar steigenden Aktienkurs, was seinen Bonus durch die Decke treibt.
Wenn’s knallt, ist er auf und davon. Knallen wird’s – früher oder später.
Die UBS ist unter Ermotti wieder voll auf Investment-Banking-Kurs. Sie legt beim Gewinn weitaus am stärksten in Good Old Wheeling&Dealing zu.

Dies mit einer Kapitalquote, die zum Schreien ist. Gut 4 Franken eigene Mittel auf 100 Franken investierten Anlagen.
Davon hat die Bank über 1’700 Milliarden. 1’700’000’000’000. Dollar. 1,7 und elf Nullen.
Wenn ein grosses Investment auf der Aktivseite dieser Bilanz zusammenkracht, verschwinden auf einen Schlag Dutzende Milliarden.
Das Eigenkapital, das dem entgegensteht, löst sich schneller auf als der diesjährige Schnee.

Im Ferrari durch die Landschaft brettern mit Cinquecento-Bremsen – das machte Vor-Vor-Vorgänger Marcel Ospel vor. Ermotti, der Tessiner, macht es dem Basler nach.
Nur leicht abgeschwächt. Ospels UBS hatte eine Leverage Ratio – die harte Kapital-Quote bemessen auf die ganze Bilanzssumme – von 2 Prozent. Bei Ermotti sind’s die erwähnten gut 4.
Nötig wären 20 Prozent. Im Minimum. Den Ständeräten von Rechts ist das egal. Oder sie finden, es wird schon nichts passieren.
1977 Chiasso, 1993 Volksbank, 2008 Subprime-UBS, 2023 Flasche-leer-CS. 2038?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
UBS Abfahren. Arroganz vom
Feinsten.
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Nimm deine Medikamente und gut ist.
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Für die Akten: Die Initiative für die Brandbeschleuniger „10 Milliarden hartes Kapital, 10 Milliarden weiches AT-1“ stammt von Thierry Burkart (FDP). Es wird den Schweizer Steuerzahlern teuer zu stehen kommen.
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Ermotti schafft optimale Voraussetzungen für den Niedergang der UBS. Im Gegensatz zu Oswald Grübel findet er eine grössere Kapitaldecke nicht für notwendig. Hauptsache sein Bonus steigt. Die Verursacher der Dollar Struki Affäre werden nicht abgestraft. Derweil der Kundenservice dank Personalabbau immer schlechter wird. UBS quo vadis ?
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Mit dem Urknall hat alles begonnen und mit einem grossen Knall wird auch alles enden. Das Schicksal der Menschheit
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genau diejenigen, die wieder vor UBS eingeknickt sind, sollten mit ihrem Privatvermögen haften, wenn was passiert und der Staat helfen muss. Frage mich, wie viel hintenrum geflossen ist, dass das so rauskam.
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immer das selbe. Das einzige was der Bürger oder „Konto Inhaber“ wissen muss:
Dein Geld gehört erst dir, wenn’s in der Hand hast -> danach ein Teil in Gold und Silber den Rest kennt ihr ja was zu tun ist.
Die Schweiz hat fertig, wir werden nur noch abgezockt!
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Sergio Ermotti hat KKS ihre Grenze aufgezeigt. Eine Grossbank braucht
die Schweiz. Freude herrscht bei den Aktionären der UBS.
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Gottlob hat das Einsehen gesiegt, dass es 100% Sicherheit nicht geben kann, die Schweiz von einer Grossbank enorm profitiert. Wenn man sie retten muss, ist das in die Rettung gesteckte Geld innert ein paar Jahren zurückbezahlt. Banking ist eben keine Baufirma – da funktionieren die regeln anders. Und die Wertschöpfung für die Allgemeinheit ist auch eine andere. – Wer auf die Boni neidisch ist soll doch einfach auch dort arbeiten, ist nicht verboten.
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..und wer kein Brot hat, soll doch einfach Kuchen essen.
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Wenn‘s gut geht, nimmt man den Bonus. Man ist ja Risk Taker (ohne eigenes Risiko). Wenn‘s schlecht geht, sucht man sich einfach etwas neues.
Eine Winn/Winn Situation aber nur für das Mänätscherli.
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Kriegst ja auch monatlich deinen Check vom Amt ohne Risiko.
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Für mich heisst es weiterhin Brotkrümel vom Amt und Suppenküche bei Pfarrer Sieber.
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Reservation PfuusBus nicht vergessen!
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Dass diese machthungrige KKS mit der abstrusen/verrückten UBS-Verhinderungspolitik eins auf die Rübe kriegt, ist völlig richtig !!
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Der Kniefall der Bürgerlichen in der Ständerats-Kommission ist verständlich ihre Parteien werden von der UBS geschmiert!
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Hat dich die Spitex heute wieder vergessen.
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Ein Land, gekauft auf Raten. 22 Milliarden Kapitalpuffer für die Bank, die 2023 mit 109 Milliarden Staatsgarantie aufgefangen wurde – morgen streicht die WAK-S die Hälfte und ersetzt sie durch AT1, das bei der CS bewiesen hat, dass es nichts trägt. SNB, IWF, FSB, sämtliche angehörten Professoren: dagegen. Egal. Wer sich von der Lobby diktieren lässt, gegen wen er regiert, ist korrupt – auch wenn nie Bargeld floss. Und das Märchen vom geretteten Arbeitsplatz: Der Abbau lief längst. Das Geld geht in Rückkäufe.
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…und wieder die Feudaldemokraten, Ihre FDP.
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Dann braucht es jetzt eine Volksabstimmung. Mal sehen wer da auf der Linie der käuflichen Politiker ist.
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Das ist wieder ein gutes Beispiel, dass man solche Entscheide nicht den Parlamentarier überlassen sollte. Die haben wirklich keine Ahnung.
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Wenn die nur noch entscheiden dürfen, worüber sie Ahnung von haben, reicht es gerade noch für den Gang aufs 00.
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Das Motto der Feudal Demagogen: Wozu hat man Politiker ? Um sicher zu gehen, dass die Gewinne der Prvaten jedezeit steigen, und der Bürger bezahlt, wenn es erwartungs- und erfahrungsgemäss schief geht
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Ich werde eine Initiative gegen die implizite Staatsgarantie von Banken lancieren.
Wer macht mit?
👍 für Ja
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Nützt nichts. Im Schadenfall rennt die ganze Berner Mafiahütte amok, weil alle ihre Ölpumpen auf dem trockenen hocken.
Die werden sich nicht von toten Buchstaben in der Verfassungs-Gazette hindern lassen.
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Ich bin dabei. Jeder Politiker sollte verpflichtet sein, einen Eintrittstest zu absolvieren, bevor er seine Tätigkeit als Politiker aufnehmen darf. Mehrheitlich erweisen sie sich als unfähig beziehungsweise überfordert, das Amt als Politiker angemessen auszuüben.
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Weder Tier-1 noch AT-1 wird eine Bank retten. Es müssen endlich Checks & Balances eingeführt werden, welche verhindern dass Grössenwahnsinnige eine Bank mit Hochrisikoinvestitionen in den Ruin treiben.
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Wenn es sowieso nur noch eine „Schweizer“ Grossbank gibt und der Bund dafür haftet, weshalb verstaatlicht man sie nicht gleich jetzt?
Der einzige Unterschied ist der Bonus von Herr Motti.
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“Man soll das Fell erst dann verkaufen, wenn der Bär erlegt ist”.
Die wenig wegweisende CH-Sonntagspresse hat wieder einmal den Bückling gemacht und schreibt wie von der UBS befohlen.
Für den verkannten DJ T. Matter und den Wrestler T. Aeschi, endet nicht nur der August mit einer herben Niederlage; 4 Wochen später folgt ddann das Desaster an der Urne.
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Es könnte so schön sein hier, wenn nur Eure x-fachen, unterirdischen Kommentare nicht wären. Gebt Euch einen Schubs und verschwindet hier für immer. Gründet Euren eigenen Blog, falls Ihr dazu fähig seid und lasst uns in Ruhe. Merci.
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Zuerst Trump Watsche, nun Ermotti Klatsche!!!
Geschieht dir ganz Recht KKKS!!!
Auf ganzer Linie versagt!!!
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Die Schweiz hat zwei Souveräne. Einer stimmt über Kuhhörner ab, der andere sitzt auf dem Paradeplatz und schreibt die Gesetze, die ihn betreffen. Morgen liefert die WAK-S: halb CET1, halb AT1 – jenes Papier, das bei der CS erst abgeschrieben wurde, als längst alles verloren war. Gegen SNB, IWF, FSB, gegen jeden Experten, den man selbst angehört hat. Das ist keine Demokratie mit Schönheitsfehler, das ist ein korrupter Apparat mit demokratischer Fassade. Stellen rettet das keine. Rückkäufe schon.
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Dieser Kommentar wurde mal wieder von lh geschrieben, ohne die Fakten zu überprüfen…
Die UBS hatte korrekt eine Sicherheitskreditlinie vom Bund, musste diese jedoch nicht ziehen.
Diese Limite wurde wenige Monate nach der Übernahme wieder aufgelöst und existiert seit da nicht mehr. Wie kann man auf die Idee kommen, die wäre noch vorhanden?
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Der einzig Vernünftige Vorschlag war derjenige von Herrn Blocher. Die Bank muss gespalten werden und die Schweiz hilft allenfalls einzig der UBS Schweiz.