Wir leben in einer Zeit, wo rasch vergessen wird, wie die Schweiz vor zehn Jahren aussah.
Die jungen Generationen wollen nicht wissen, was früher war. Sie zittern einer ungewissen Zukunft entgegen, wo jederzeit ein Hammerschlag, wie der Umzug der Bank Vontobel von Zürich ins zugerische Baar, die Karriere beenden kann.
In den kommenden Monaten entlässt die Swiss Life 600 Mitarbeiter in der Schweiz, weil sie das Asset Management auflöst. Dieser kleine Teilbereich des Zürcher Weltkonzerns, der ehemaligen Rentenanstalt, wurde aufgebaut und besonders gefördert von Rölf Dörig, dem Präsidenten des SwissLife-Konzerns.
Er will noch bis ins Frühjahr 2027 auf dem Thron bleiben, dann aber zurücktreten.
Rolf Dörig, das haben viele vergessen, ist ein Meister der Milliardenverluste. Ich nenne nur das Beispiel der Übernahme des deutschen Strukturvertriebs AWP, gegründet und geführt von einem der besten Verkäufer Deutschlands, Carsten Maschmeyer.
1,9 Milliarden Franken zahlte die SwissLife 2007 für die 100 Prozent-Übernahme dieses Strukturvertriebs, dessen Haustür-Verkäufer gnadenlos auf Verkauf gedrillt waren.
Für Maschmeyer war es der Deal seines Lebens. Die AWD, 1988 in Hannover gegründet, brachte ihm 20 Jahre später fast zwei Milliarden ein.
Für Rolf Dörig , der als CEO der SwissLife, das faule Ei eingekauft und in den Korb des von ihm geführten Konzerns gelegt hatte, ein Riesen-Verlust.
Selbstverständlich holte sich Dörig immer die OKs von Verwaltungsrat und Generaldirektion ein, sodass es schwergefallen wäre, ihm die alleinige Schuld für diesen missratenen Einkauf zu geben.
Kurz darauf „gestand“ Maschmeyer dem Swiss Life-Verwaltungsrat, er sei auch ein massgeblicher Aktionär eines weiteren Strukturvertriebs, der deutschen MLP.
Die im Geld schwimmende SwissLife kaufte ihm auch dieses Unternehmen ab. Macht weitere 270 Millionen in die Kasse des Weltklasse-Verkäufers Maschmeyer.
Zur Belohnung wurde er in den VR der SwissLife gewählt. Fünf Jahre nach Dörigs Grosseinkauf war man sich einig, viel zu viel für den Kauf beider Firmen bezahlt zu haben.
Aus der AWP wurde die Swiss Life Select, da man zu spät entdeckte, wie schlecht der Ruf der Haustürverkäufer in den Stammmärkten Deutschland und Österreich wirklich war.
Da ich, als ehemaliger deutscher Journalist, die Karriere von Carsten Maschmeyer stets verfolgt hatte, warnte ich Rolf Dörig bei einem Lunch in einem Zürcher Zunfthaus vor diesem Deal. Er wischte meine Bedenken mit einer Handbewegung weg.
Wer nicht hören will, muss fühlen.
Maschmeyer, zum Hannoveraner Freundeskreis des späteren deutschen Bundeskanzlers Gerd Schröder zählend, den er bei Wahlen mit bedeutenden Summen unterstützte, heiratete die Schauspielerin Veronica Ferres und zog nach Mallorca.
Vor zehn Tagen liessen sie sich scheiden.
Auf der Balearen-Insel wohnte auch Klaus-Michael Kühne, der soeben verstorbene deutsche Milliardär. Kühne wurde von Schweizer Freunden, darunter Ernst Tanner, Mr. Lindt, in den Bannkreis von René Benko gezogen, der sich als Aufsteiger in der Baubranche vorstellte.
Er sei vom Maurerlehrling zum Milliardär aufgestiegen.
Das beeindruckte Kühne, der nicht weiter nachforschte und Benko 500 Millionen Euro zukommen liess, als dieser ihm 9 Prozent Zins bot. Kühne schwamm im Cash und wollte seinen Cash anlegen.
Benko war aber kein Maurerlehrling gewesen, sondern der beste AWP-Verkäufer von Carsten Maschmeyer in Österreich. Die biederen Zürcher Millionäre und Milliardäre, meist ehrliche Kaufleute, erlagen dem Charme von Carsten Maschmeyer und seines Meisterschülers, was zu sehr hohen Verlusten aller Beteiligten führte, die sich verschämt zurückzogen.
Was Rolf Dörig für die Rentenanstalt und die spätere SwissLife wirklich geleistet hat, ist mir lange Zeit rätselhaft geblieben.
Milliardenverluste und Entlassungen vieler Mitarbeiter zieren seine ausserordentliche Karriere, die in der FDP begann und ihn hin zur SVP führte.
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Inflation à la IP – 10 Artikel an einem Tag. Quantität statt Qualität lautet die Devise. Am Ende liest eh Keiner mehr die Artikel, sondern scrollt direkt zu den Kommentaren. Schlimm, Lukas, schlimm
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Der Alleswisser Stöhlker…
Was ist aus deiner eigenen AG geworden?
Du kannst ja nicht mal das Jahr auf deiner Website aufdatieren.
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Da hat man eine gute Story und schreibt den Hauptakteur konsequent falsch: AWD, nicht AWP.
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**Crony-capitalism**
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Nun ja, wie es so üblich ist, dürfen die Indianer die Folgen aus den Visionen und dem Grössenwahn der Chief’s ausbaden!
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Das ich das noch erleben darf.
Stöhlker schreibt kurz und klar eine Himmel traurige Wirtschaftsgeschichte.
Und immerhin einer sitzt im Knast.
Also Klausi,nur noch ein Viertel schreiben,aber mit Inhalt.
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Dörig ist ein guter Mann. Ich bin happy mit meinen Swiss Life Aktien.
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Life-Aktien in fünf oder zehn Jahren?
Das ist die Frage, die sich jeder stellen muss, denn die Zeiten mit ständig fallenden Zinsen und immer höherer Schuldenmacherei könnten zu Ende gehen und die Inflationsraten dürften sich eher erhöhen, und ein massiver Finanzcrash ist nicht ausgeschlossen, sondern wird immer wahrscheinlicher.
Kommt der grosse Crash kann man Finanzpapiere vergessen.
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Maschmeyer hat genau wie ein absolut unsäglicher „künstler“ Markus lüpertz von seiner Freundschaft zum putzfrauensohn schröder maximal profitiert.stichwort riesterrente
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Der Maschi war kein Verkäufer. Er war Chef der Drückerkolonnen und hat alle beschissen. Nur weil Deppen ihm Geld für den Laden nachgeworfen haben, kaufte er sich bei den „Oberen“ ein. Für mich ist seit dem Kauf der Drückerbude durch die Swiss Life, die SL unten durch. Jedesmal wenn mir ein windiger „Verkäufer“ seine Ware verkaufen wollte, habe ich ihm die Türe zugeschlagen und werde es auch in der Zukunft tun.
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Latest news aus dem Altersheim. Was man so redet beim Seniorentee
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Dörig ist ein angealterter Verwalter und soll verschwinden, der kann nix
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Unternehmensberater?
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Er ist ein Niemand.
Ein aufgeblasener alter Gockel!
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Was der nicht alles weiss, uralte Tatsachen. Aber das die Swiss Life Aktien in den letzten 15 Jahren eine der besten Performance hatte, mit guter Dividendenrendite, ist nicht erwähnt. Auch noch wichtig, nur so nebenbei. Unsere Pensionskassen haben damit hervorragen Renditen gemacht.
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AWD (All-Wheel-Drive) half Dörig auch nicht über den Berg, trotz Umbenennung. Die „Elite“ kann auch naiv sein, wenn Geld die treibende Kraft ist und in den Sumpf führt.
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Die Bude hiess AWD und nicht AWP und auch nicht AMG, lieber KJS.
Allgemeiner Wirtschafts Dienst oder so ähnlich, nur Obertrottel sind Kunde bei solchen Plauderis wie sie Swiss Life Select nun in ihren eigenen Reihen hat. Well done.
Tja, hätten wir doch alle immer nur auf Stöhlker gehört.
Oh Herr, erspar uns noch mehr Tüütsche!! Amen.
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Maschmeyer auf den Keim gekrochen.
Die Schweizer sind auch beim Goldverkauf der SNB voll auf die Schnauze gefallen.
Gegen den Virus von Unwissenheit und Dummheit können sich die Schweizer halt nicht impfen lassen, dafür waren wiederum Viele der Dummheit und Leichtgläubigkeit erlegen, sich eine gefährliche „Coronaspritze“ verabreichen zu lassen.
Besserung ist leider nicht in Sicht, im Gegenteil, ein Virus der Kollektivverblödung scheint sich von Brüssel, Frankreich und Deutschland aus, europaweit weiter auszubreiten.