In der Helsana, der wichtigsten Krankenversicherung des Landes, herrscht Feuer im Dach.
Und zwar in der Verkaufsregion Zürich, dem zentralen Marktgebiet.
Dort hat die Helsana zwei Teams: 1 und 2.
In Team 1 wollen alle weg. In Team 2 sind alle happy.
Grund sind – wie immer – die Chefs. Vor allem jener im Eins. Der soll unfair agieren.
„Die guten ‚Leads‘ landen alle beim gleichen Berater“, sagt ein Insider.
„Der scheffelt damit Geld, während sich der Rest mit den Problemfällen abmühen muss.“
Ein Sprecher der Helsana wollte keine Stellung nehmen auf Fragen. „Ich bitte um Verständnis, das wir uns – wie üblich – nicht zu einzelnen Mitarbeitenden äussern.“
„Ganz generell gilt: Die Prozesse innerhalb von Helsana sind klar geregelt. Hinweisen auf mögliche Verstösse gegen entsprechende Weisungen gehen wir nach.“
Mehrere Berater hätten Zürich 1 verlassen – einige dank „Asyl“ in Team 2. Andere gingen zur Konkurrenz. Ein Top-Berater ist offenbar kürzlich zur Allianz „übergelaufen“.
Während der Leiter von Zürich 2 allen Unterstellten die gleichen Chancen geben würde, mache der Chef von Team 1 selbst vor einem Tabu nicht Halt:
Gewisse Top-Leads – gemeint sind Kontakte zu potenziellen Neukunden, die viel Umsatz versprechen – sich selber unter den Nagel zu reissen.
Die grosse Frage bei den Betroffenen lautet: Wieso gibt der Verkaufsleiter von Team 1 die aussichtsreichsten „Leads“ mit Aussicht auf grosse Boni immer dem gleichen Berater?
Die beiden seien enge Buddys, heisst es. Und: Profitiert der Teamleiter von der „Bevorzugung“, wie es offenbar viele empfinden?
Die „Leads“ machen im Krankenkassen-Geschäft den Unterschied aus. Mit Neuabschlüssen, welche die Kasse klingen lassen, kommen die Berater auf ein eindrückliches Einkommen.
Sonst verdienen sie „nichts“: Gut 4’000 Franken Grundsalär wie bei der Helsana Verkaufsstelle in der Zürcher Innenstadt macht das Leben schwierig.
Die Sache in Team 1 des Krankenversicherers eskalierte, HR kam ins Spiel.
„Passiert ist nichts“, sagt der Gesprächspartner. „Jetzt fallen immer mehr aus, weil sie sich krank melden.“

Helsana-Oberchef Roman Sonderegger zählt mit gegen einer Million Entschädigung zu den Super-Entlöhnten einer Branche, deren Zwangs-Prämien für den Bürger jedes Jahr drückender werden.
In der internen Helsana-Postille inszeniert sich der CEO als Kapitän, der „auf allen Weltmeeren die Segel“ setze.
Im Business-Alltag lässt Sonderegger dann zu, dass ein besonders quirliger Aargauer Berater 700’000 Franken im Jahr verdient – „Leads“ sei Dank.
Prämiensteigerungen nonstop, umgekehrt Höchst-Einkommen für Helsanas The Chosen Few? Banking lässt grüssen.

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Nomen est Omen. HELsana
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Kann man diesen Loomit (mit all den Namen-Varianten) mal sperren?
Das ist ja eine Zumutung.
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Medikation 💊 dringend erhöhen!
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Erhalte zu meiner IV-Ergänzungsleistungen die KK Prämie ist mir sowas von egal.
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Mir aber nicht, wir Steuerzahler finanzieren euch Taugenichtse!
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überfällig, dass man in der schweize auch eine einkeitskrankenkasse macht, ohne pseudo konkurrenz.
so, wie die ahv oder die suva.
das funktioniert gut und ohne gemäuschel.
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Stimmt, Staatsmonopole sind ja bekannt dafür, dass sie extrem effizient, flexibel und kundenfreundlich arbeiten. Sobald der Staat übernimmt, verschwinden Bürokratie und “Gemäuschel” ganz bestimmt magisch über Nacht.
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Die AHV als Vorbild zu nennen, während sie seit Jahren vor gewaltigen Finanzierungslücken steht und ständig reformiert werden muss, ist auch ein steiler Vergleich. Einheitskasse bedeutet im Zweifel nur: Weniger Leistung für alle, finanziert durch die nächste Steuererhöhung.
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Naja, wozu soll das denn gut sein? Der Staat ist ja nicht einmal in der Lage in einem Vertrag den richtigen Preis zu finden. Dann sollen die eine Krankenkasse führen?
Dumme Leute in Privatunternehmen, werden nicht plötzlich intelligent, nur weil sie für den Staat arbeiten.
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Das grosse Geld wird in der Zusatzversicherung gemacht. Eine Einheitskasse nützt da NULL. Man eliminiert nur den (bereits bescheidenen) Wettbewerb. Hört mal auf mit der Einheitskasse. Der Staat konnte es noch nie besser.
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System Key-Clients. Bei der ZKB vor rund 12 Jahren eingeführt.
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Hänge auch am Sozialtropf wie viele auch hier bei IP!
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Musst du uns nicht sagen, wissen wir alle. Armes Lebewesen.
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KI ist ein Segen, wenn sie uns mehrheitlich ersetzt, ist es ein Segen. Die Menschen sind so voller Bescheissertum und Bösartigkeit, wir sind ganz einfach keine schützenswerte Spezies, schon gar nicht die Krone der Schöpfung… Überall setzen sich einfach immer die Bösesten/Bescheisseligsten/Grausamsten durch, globales Phänomen.
Altes Testament Genesis 6 sagt schon alles, steht dort nicht einfach so zufällig!
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Junge Junge sind da viele Schreibfehler drin. Word Rechtschreibungprüfung, kennsch?
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Stark. Wenn man inhaltlich nichts beizutragen hat, greift man eben zur Rechtschreibung. Argumente kennsch?
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Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Duden werfen. Schau dir deinen eigenen Satz lieber nochmal an, bevor du den Deutschlehrer spielst.
Junge, Junge, sind da viele Rechtschreibfehler drin. Word-Rechtschreibprüfung, kennst du die?“
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Leider hat es in der Geschäftswelt zu viele dieser Narzissten.
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Diese Probleme hätte man nicht, wenn man in dieser Branche nicht ständig unter Vertriebsdruck stehen würde.
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Solche Narzissten öffentlich ausstellen.
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1)
Der Fehler liegt im System und wurde vom Staat unter Einfluss von Lobbyisten so geregelt. Der Staat müsste das System ändern.
Aus meiner Sicht ist das aktuelle System legaler Raub, besonders das mit der Franchise,… alles seperat versichern zu müssen,… Zähne soviel % und dann max Betrag X.
Wozu zahlt man eine Versicherung wo man am Ende noch selber zahlen muss?
CH & EU bewegen sich auf das US Modell zu, nicht nur was das Gesundheitssystem angeht. Auch bei Bildung, Rente, Sicherheit, etc.
=> 2
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In meiner Beraterlaufbahn habe ich viele solcher Fälle gesehen.
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2)
Es sollte eine staaliche KV geben, wo alle einen maximalbeitrag zahlen, der Rest wird aus Steuern finanziert. Dafür sollte der Staat unnötige Ausgaben streichen, und diese in das Gesundheitssystem investieren. Kliniken müssen keine Gewinne machen, d.h. unnötige teure Behandlungen fallen weg. Es werden so viele Ärzte und Krankenschwestern eingesetzt wie nötig, angemessen bezahlt das diese davon leben können, und nicht am Burnout enden. Des Weiteren sollte in Prävention investiert werden, gesundes Essen, Sport, etc.
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Das hat weniger mit einzelnen Personen zu tun. Das sind strategische Fehler der Organisation die ihnen noch mächtig auf die Füssen fallen können.
Der Rest ist ein Relikt aus der Vergangenheit das immer wieder in die Gegenwart getragen wird.
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Was der CEO verdient eine Mio.?
Ohne Risiko nehmen zu müssen und alles auf Kosten der Prämienzahler.
Ist das wirklich wahr?
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Warum sollte man daran zweifeln? Vor fünf Jahren bezog Ruedi Bodenman, Chef von Assura, ein Jahresgehalt von mehr als 780.000 Franken; Philomena Colatrella, Chefin der CSS, erhielt mehr als 743.000 Franken pro Jahr und Daniel Schmutz, Chef von Helsana, bezog mehr als 686.000 Franken. Reto Dahinden, Chef von Swica, kam auf mehr als 620.000 Franken und Nikolai Ditti, Chef von Concordia, auf mehr als 478.000 Franken. Man muss wohl davon ausgehen, dass der Anstieg der Vergütungen mit dem Anstieg der Krankenkassenprämien Schritt gehalten hat.