Nur wenige Tage nach der Präsentation des Budgets 2027 und der Finanzplanung bis 2030 durch das Stadtväter-Duo Raphael Golta (SP) und Daniel Leupi (Grüne) bestätigt die Zürcher Kantonalbank (ZKB) ihr Rating für die Stadt Zürich.
AA/stabil. Gleich wie letztmals im Juni 2025.
„Wir sehen somit aktuell keinen Handlungsbedarf für eine Ratingänderung, aber auch wenig Potenzial für eine Verbesserung“, schreibt der zuständige ZKB-Analyst.
Tatsächlich, AA entspricht nicht dem möglichen Maximalrating von AAA. Dass dieses überhaupt im Bericht Erwähnung findet, ist beachtlich.
Auch, dass der Ausblick weiterhin als „stabil“ bezeichnet wird, trotz jährlicher dreistelliger Millionen-Defizite und einer Verschuldungsexplosion in den zweistelligen Milliardenbereich.
Alle Warnlampen und die gängigen vom Kanton vorgegebenen Kennziffern leuchten tiefrot. Die ZKB klopft sich sogar auf die eigene Schulter.
„Die Ratingbeurteilung berücksichtigt bereits einen gewissen Spielraum für eine Verschlechterung der Verschuldungskennzahlen, d.h. den Pfad der strukturellen Verschlechterung haben wir teilweise antizipiert“, so die selbst mit einer umfassenden Garantie ausgestattete Staatsbank.
Gestützt werde das Rating durch die starke Steuerbasis, den sehr guten Kapitalmarktzugang sowie das Rating des Kantons Zürich (AAA/stabil).
Die „Piggy-back“-Argumentation mit dem Finanzen des Kantons verwundert zusätzlich, will doch der Zürcher Stadtrat eben diesen politisch schwächen und mehr Gelder aus ihm heraussaugen.
Dann kommt die Pointe von der Bahnhofstrasse 9: „Positiv werten wir ebenfalls, dass der Stadtrat der Verschuldung erstmals konkret gegensteuert und Massnahmen definiert.“
Mit diesem „ratingrelevanten Newsflow“, wie ihn die ZKB neudeutsch beschreibt, könnte politischer gar nicht argumentiert werden.
Auch wenn im Kleingedruckten auf die Interessenskonflikte hingewiesen wird, kommt die Research-Abteilung zu einer für die ZKB erfreulichen Schlussfolgerung:
„Wir erwarten deshalb eine verstärkte Kapitalaufnahme über CHF-Anleihen.“
Konkret geht es um 1,65 Milliarden, allein für das kommende Jahr. Eine Fee-Bonanza für die Staatsbank, die bei den Platzierungen vielfach im Lead ist, dürfte garantiert zu sein.
Natürlich gibt es zum Schluss noch die Mahnung an Politik und Bevölkerung, wiederum mit Blick auf Neuigkeiten, die die Bewertung beeinflussen könnten:
„Ratingrelevanter Newsflow könnte durch die Debatte um die Schuldenbremse, die Umsetzung der Volksinitiativen und die parteipolitische Dynamik bei der Budgetgestaltung kommen.“
Schuldenbremse? Stadt Zürich? Das passt nicht zusammen, denn so etwas gibt es schlichtweg nicht.
Und ist politisch undenkbar angesichts der Zusammensetzung von Stadtrat, Gemeinderat und der derzeit abstimmungsbefugten Wohnbevölkerung.
„Eine Herabstufung würden wir prüfen, falls sich das Defizit strukturell verschärft und durch übermässige Immobilienkäufe, die Abwanderung finanzstarker Steuerzahler oder einen wirtschaftlichen Einbruch überlagert wird.“
Die „Und“-Formulierung verblüfft: Die Verschärfung eines strukturellen Defizits allein würde nicht einmal eine Prüfung einer Herabstufung auslösen. Eine weitere politische Botschaft mit Sprengkraft.
Vieles vom Anderen passiert aber tatsächlich. Neudeutsch in „Real-time“.
Nächster Data-Punkt für die Stadt ist Ende dieser Woche. Dann wird der aktualisierte Rating-Bericht von S&P Global erwartet, wie die Londoner Medienstelle auf Anfrage in Aussicht stellte.

Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die Politik würde nicht mal bei einem B- ein Problem sehen, Ihre Logik wäre einfach Steuern erhöhen! Und die letzten Kapitalisten ins Pfefferland schicken.
Nichtssagende, gekaufte Ratings. Unabhängig, neutral wie die Schweiz.
Ich lach mir einen ab. Jetzt sind wieder alle glücklich.
Es konnte ja keiner sehen können was da auf die Stadt Zürich zurollt. So in finanziellen Sachen.
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Gekauft? Glaube ich nicht einmal. Frage? Wer muss für das Defizit und die Schuldenlast herhalten? Der Steuerzahler-der mit der hohen Steuerlast. Kümmert das einen Politiker? Warum auch.Trägt irgendjemand politische Verantwortung für die Neuverschuldung. Noch nie gesehen, nirgends.
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Da kommt mir doch spontan der Text einer Todesanzeige in den Sinn:
„Man sieht die Sonne untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist“
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Bis zu dem Punkt, an dem man sich so sehr an die Situation gewöhnt hat, dass sie zur Norm wird.
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Es ist nur eine Frage der Zeit bis sogar die ZKB Zürich verlässt.
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gibts dann eine Namensänderung ?
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Dann kann sich der Baumi nicht mehr an seinen Tutenparties in Zürich ausleben 😂😂
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Dieses Gemaschel und Kumpanei, dass bei diesem staatlichen Saftladen jede noch so marode Instanz jeden deckt, ist absolut katastrophal und fast kriminell!!
Crash in naher Zukunft vorprogrammiert.
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Ah, credit ratings and rating agencies—what memories, and not the good kind. Indeed, the „Issuer-Pays“ model created a structural conflict of interest that distorted the agencies‘ original role, both before and after the Great Recession of 2008🙈🙊🙉
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Stadt Zürich finanziell AA/stabil zu beurteilen, wie letztmals im Juni 2025, ist mehr als gewagt.
Ich würde eher mit A- bewerten, bei diesen Schulden-Aussichten.
Kann die „LINKE“ aus „Die Grünen“ und „SP“ die jährliche „Zinsenlast“ überhaupt mit dem Lastenvelo von noch Stadträtin Simone Brander ins Stadthaus Zürich „karren“?
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1,65 Milliarden neue Anleihen, und die ZKB ist im Lead. Ich würde auch AA geben, wenn ich nachher die Gebühren kassiere.
Was passiert wenn Ende Woche S&P das Rating auf AA setzt?
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Hat nicht die Stadt Zürich jüngst mit Vontobel und Cembra zwei gute Steuerzahler verloren? Dies dürfte der ZKB resp. dem entsprechenden Analysten entfallen sein. Allenfalls müsste man, analog Aktienkäufen bei Firmen welche man selber analysiert, das Parteibuch des entsprechenden Analysten überprüfen. Nur so um die Unabhängigkeit resp. den Interessenkoflikt vollkommen ausschliessen zu können 😉
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Dem sagt man Vetternwirtschaft. Macht nichts, passt perfekt zur heutigen Schweiz.
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Nepotismus war schon immer Teil der DNA der Schweiz. Wurde er früher toleriert und blieb weitgehend diskret, so war er doch noch nicht so offen institutionalisiert wie in den letzten Jahren.
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Die Hoflakaien zu Zürich werden auch dann noch einen vollen Topf bejubeln, wenn der „Topf“ ein Schwarzes Loch ist.
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Die Kapitalaufnahme der Stadt Zürich muss weiterhin nach dem Gusto der ZKB funktionieren.
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Hr Gantner, gällezi, Sie sind auch nach so viele Jahrein der Kantonspolitik nicht über das Rezitieren von Schlagworten hinausgekommen. Lesen Sie doch einmal ein Buch über Rating-Methodik und führen Sie selber Rating-Audits durch.
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AUFGEPASST!!
Die Zürcher Kantonalbank gehört rechtlich zu den nicht konsolidierten Einheiten in der Konzernrechnung des Kantons Zürich. Das macht gar keinen Sinn!!
Obwohl die ZKB eine selbstständige öffentlich-rechtliche Anstalt im 100%-igen Eigentum des Kantons ist, wird sie bewusst nicht vollkonsolidiert.
Das Rating sollte einen befangenheit-disclaimer haben!
Achtung ACHTUNG! IN EIGENER SACHE: AA/stabil
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Bevormundet Zürich endlich unsäglich was die sich alles erlauben könne.Bern sollte dieses Jammerspiel endlich beenden können machen was sie wollen.
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ZKB wird neu die ZOKB und disloziert in den Spital Wetzikon. Et-voilà… schon wieder 25 Mio weniger zum Verbraten in der Stadt…😆😆😆
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Das Rating ist ein Bonus. Der Steuerzahler haftet, der Kredit wird nie zurückgeführt, Zinsen auf ewig. Arbeitsloses Einkommen.