Meldungen
Samstag, 24. Oktober 2026
Zwölf Staaten warnen bei der UNO vor Angriffen auf Atomanlagen, Russland dementiert Abzug
Zwölf Staaten, darunter Iran, Russland, China und Pakistan, äussern sich im Ersten Ausschuss der UN-Generalversammlung. Atomanlagen unter IAEA-Aufsicht dürften nie angegriffen werden. Das berichtet Tehran Times unter Berufung auf IRNA. Die russische Botschaft in Teheran weist Berichte zurück, Personal und Fachleute des Atomkraftwerks Buschehr verliessen Iran. Der Betrieb laufe normal.
Pakistan öffnet Grenzübergang Gabd–Rimdan zu Iran nach einer Woche wieder für den Handel
Pakistan öffnet den Grenzübergang Gabd–Rimdan in Belutschistan (PK) am 24. Oktober wieder für den Handel mit Iran. Die Sperre dauerte eine Woche. Zugelassen sind Lieferungen mit Frachtpapieren vom 16. Oktober oder früher. Laut AFP stauen sich weiter Tausende Lastwagen: 3000 bis 4000 auf iranischer, 2000 bis 3000 auf pakistanischer Seite. Der Übergang sei nur teilweise offen, sagt der Präsident der Handelskammer von Gwadar. Irans Botschafter in Pakistan sagt auf X, auf iranischer Seite gebe es keine Beschränkungen. Er macht Änderungen bei Pakistans E-Form-Verfahren für die Sperre verantwortlich.
Saudi-Arabien meldet abgefangene Raketen Richtung Mekka und Medina, Huthi nennen das eine Lüge
Saudi-Arabien meldet zwei ballistische Raketen auf die Regionen Mekka und Medina. Sie seien am 24. Oktober abgefangen worden. Trümmer fielen unter anderem in Dschidda und Taif. Die Huthi bestreiten, die heiligen Städte anzugreifen, und nennen den Vorwurf eine grosse Lüge. Sie melden stattdessen Angriffe auf Flughäfen und Ölanlagen, darunter Jambu und Rabigh. Pakistan verurteilt die Angriffe am 26. Oktober laut Dawn als «schwere Verletzung» der Souveränität Saudi-Arabiens. Das pakistanische Aussenministerium bekräftigt seine Solidarität und das Bündnis von Mekka. Die Muslimische Weltliga verurteilte die Angriffe bereits einen Tag zuvor.
US-Geheimdienstchef Clayton: Iran plant Anschläge auf US-Bürger, Botschaft in Riad (SA) reduziert Personal
Iran habe seine Bemühungen verstärkt, US-Personal im Nahen Osten ins Visier zu nehmen. Das steht in einer Notiz von Geheimdienstdirektor Jay Clayton an Aussenminister Rubio, die die BBC eingesehen hat. Die Pläne seien in einem fortgeschrittenen Stadium. Das Aussenministerium (US) hat laut BBC Nicht-Notfallpersonal der Botschaft in Saudi-Arabien abgezogen, wegen der Huthi-Angriffe. Laut Times of Israel bestätigen zwei iranische Beamte, dass Teheran Angriffe auf US-Diplomaten vorbereitet. Laut New York Times sagen zwei hohe iranische Beamte, US-Diplomaten seien bei einer Eskalation mögliche Ziele. Einer von ihnen gehört den Revolutionsgarden an.
Iran plant laut Reuters Angriffe auf Unterseekabel im Golf, falls der Krieg wieder beginnt
Iran hat laut zwei hohen Sicherheitsvertretern gegenüber Reuters detaillierte Pläne, Unterseekabel im Golf anzugreifen. Teheran würde Reparaturen verhindern, um die Ausfälle zu verlängern. Auch US-nahe Rechenzentren und KI-Anlagen am Golf könnten Ziel werden. Das berichtet Haaretz unter Berufung auf Reuters.
Fars meldet Treffer auf Supertanker bei Hormus, Washington Institute zählt 28 Angriffe im Oktober
Die den Revolutionsgarden nahestehende Agentur Fars meldet einen Treffer auf einen Supertanker beim Verlassen der Strasse von Hormus. Ein dunkler Fleck am Heck zeige die Explosion. Schiff und Umstände sind unklar. Die Revolutionsgarden hatten am 23. Oktober zwei Supertanker gemeldet. Sie seien mit über 4,5 Millionen Barrel auf einer nicht genehmigten Route auf Minen gelaufen. Das Washington Institute zählt im Oktober 28 bestätigte und gemeldete Angriffe auf die Handelsschifffahrt in und um die Meerenge.
Dieser Ticker wird mit Unterstützung von KI aus öffentlich zugänglichen Quellen zusammengestellt. Zitate und Links führen zu den Originalen.
Auch interessant
USA keine Demokratie mehr
OECD-Wahlbeobachter, in jeder Demokratie willkommen, werden zu den Zwischenwahlen in den USA nicht zugelassen.
Houthis am „Tor der Tränen“
Bringen Rebellen ganze Bab al-Mandab-Meeresenge bei Jemen unter ihre Kontrolle? Entwicklung von enormer geopolitischer Tragweite.
Trumps „Abschaum“-Iraner lassen sich nicht düpieren
Während Teheran sich auf Deal verliess, arbeiteten USA an 2. Schifffahrtskorridor nahe Oman - neue Eskalation war klar.
Trump, Air Force One-Houdini
US-Präsident benutzte feige kleinen Militärflieger für Abgang aus Ankara vom Nato-Gipfel. Er hatte anderes behauptet.