Sonntag, 25. Oktober 2026
Netanyahu postet laut IRNA zwei Tage vor der Wahl ein KI-Bild einer Atomexplosion über Tel Aviv. Laut Al-Monitor stellt er seinen Rivalen Eisenkot als zu weich gegenüber Iran dar.
Aussenamtssprecher Baghai kontert Rubios Piraterie-Vorwurf. Baghai verweist auf Trumps Aussage vom 1. Mai 2026.
Laut N12 streiten Netanyahu und Generalstabschef Zamir über eine Aktion gegen Iran. Netanyahu bestreitet den Bericht.
Die USA ordnen den Abzug von Regierungsangestellten aus Saudi-Arabien (SA) an. Die US-Botschaft nennt Huthi-Angriffe auf Flughäfen und Infrastruktur. Geheimdienstchef Clayton warnt laut BBC, Iran plane Anschläge auf US-Personal.
CENTCOM-Chef Cooper erklärt die Strasse von Hormus für minenfrei. Laut CENTCOM passierten in den vergangenen Monaten über 95 Prozent der Schiffe sicher. Laut CENTCOM halfen US-Kräfte Golfstaaten, mehr als 1,5 Milliarden Barrel Öl durch Hormus zu exportieren.
Netanyahu sagt, Iran und seine Verbündeten könnten die Wahl vom Dienstag mit Angriffen stören. Trump schliesst laut Anadolu einen Angriff auf Iran am Sonntag aus.
Trump lässt einen Angriff auf Iran offen. Araghtschi sagt, Irans Haltung bleibe auch nach einem neuen Krieg gleich.
Laut Mehr lehnt Iran einen Tausch von Hormus-Öffnung gegen ein Ende der Blockade ab. Araghtschi sagt, Hormus werde nie wieder wie vor dem Krieg verwaltet. Lawrow forderte dagegen den Vorkriegszustand, und Peseschkian reist nächste Woche nach Moskau.
In Riad (SA) öffnet der Flughafen nach zwei Wochen wieder, die Huthi drohen mit neuen Angriffen. In Chamis Muschait (SA) verletzen Trümmer abgefangener Huthi-Raketen zwei Menschen. Saudische Luftangriffe töten laut Huthi-Medien 16 Menschen in Sanaa (YE) und Hodeida (YE). In Aden (YE) schlägt laut Anadolu eine mutmassliche Huthi-Rakete nahe einem Militärhauptquartier ein.
Ausserdem: Zwölf Staaten warnen vor Angriffen auf Atomanlagen, Pakistan öffnet Grenzübergang zu Iran.
Meldungen
Trump ruft Israelis in einem Brief zur Wahl Netanyahus auf und droht Iran
Trump veröffentlicht auf Truth Social einen Brief an die Israelis. Er unterstützt darin Ministerpräsident Netanyahu «vollständig und uneingeschränkt» im Wahlkampf. Israel wählt am Dienstag. Trump schreibt, Iran sei militärisch und finanziell systematisch zerstört worden. Er droht, ohne rasche Änderung werde man bald «den Job beenden». Habe Israel einen anderen Führer als Netanyahu, müssten die USA die Arbeit selbst erledigen. Dazu sei er nicht geneigt. Trump erwähnt die Operationen «Midnight Hammer» und «Epic Fury». Er hatte seine Unterstützung für Netanyahu schon vor einer Woche erklärt. Anadolu und Haaretz berichten über den Brief.
«wenn sie sich nicht rasch ändern, werden wir bald den Job beenden»
«unless they change their ways, rapidly, we will soon finish the job»
Netanyahu postet laut IRNA KI-Bild einer Atomexplosion über Tel Aviv
Ministerpräsident Netanyahu veröffentlicht zwei Tage vor der Wahl laut IRNA ein KI-generiertes Bild einer Atomexplosion über Tel Aviv. Er postet es auf X mit dem Zitat eines rechten Kommentators, Iran sei eine existenzielle Bedrohung. Netanyahu schreibt laut IRNA, Israel sei real in seiner Existenz bedroht. Erlange Iran Atomwaffen, werde nichts mehr sein wie zuvor. Israel habe noch zwei Jahre mit Trump, um die Sache mit Iran zu beenden. IRNA nennt den Post Teil von Netanyahus Wahlkampf. Laut Al-Monitor stellt Netanyahu seinen Rivalen Gadi Eisenkot als zu weich gegenüber Iran dar.
Aden (YE): Explosion nach mutmasslicher Huthi-Rakete nahe einem Militärhauptquartier
In Aden (YE) kommt es am Sonntag zu einer starken Explosion. Eine lokale Quelle sagt Anadolu, eine mutmassliche ballistische Rakete der Huthi sei nahe einem Militärhauptquartier der Regierung eingeschlagen. Sie sei in einem abgelegenen Sandgebiet im Stadtteil Bir Ahmed gelandet, hinter einer Eisenfabrik. Es gibt laut der Quelle keine Opfer und keine Schäden. Die jemenitische Regierung und ihr Militär äussern sich zunächst nicht.
Netanyahu und Armeechef Zamir streiten laut N12 über Iran-Aktion, Netanyahu und Katz dementieren Entlassungspläne
Ministerpräsident Netanyahu und Generalstabschef Eyal Zamir geraten laut dem Sender N12 über eine mögliche Aktion gegen Iran aneinander. Zamir habe von der politischen Führung eine Weisung für eine Aktion erhalten. Sicherheitskreise sagen N12, sie würde rasch zu einer Konfrontation mit Iran eskalieren. Zamir verlangt laut N12 eine ausführliche Diskussion und eine formelle Genehmigung, laut Times of Israel unterschriebene Dokumente. Er und weitere Armeespitzen befürchten demnach, die Führung wolle die Iran-Front vor der Wahl politisch nutzen. Netanyahu bestreitet das im Sender Channel 14: Es gebe keine Konfrontation. Im selben Interview sagt er laut Dawn, er habe Mossad und Armee angewiesen, auf den Sturz der iranischen Regierung hinzuarbeiten. Laut Haaretz unterstützt Mossad-Chef Roman Gofman den Vorstoss gegen Zamirs Widerstand. Im Mossad kommt es deshalb laut Haaretz zu einem seltenen Zerwürfnis mit hohen Mitarbeitern. Laut IRNA berichten die israelischen Sender 13 und 15, Netanyahu wolle Zamir nach einer Wiederwahl entlassen. Netanyahu und Verteidigungsminister Katz dementieren das laut Jerusalem Post. Katz spricht von einer glatten Erfindung. Israel wählt am Dienstag.
CENTCOM: Unterstützung für Export von 1,5 Milliarden Barrel Öl durch Hormus seit dem Sommer
Das US-Zentralkommando (CENTCOM) teilt auf X mit, es habe Golfstaaten seit dem Sommer geholfen. Sie hätten mehr als 1,5 Milliarden Barrel Rohöl durch die Strasse von Hormus exportiert. Mehr als 3000 Handelsschiffe hätten die Strasse in den vergangenen sechs Monaten mit Unterstützung von CENTCOM passiert. Arab News schreibt, die Ausfuhr habe eine iranische Blockade umgangen.
Baghai antwortet auf Rubios Piraterie-Vorwurf mit Verweis auf Trumps Mai-Aussage
Aussenamtssprecher Baghai reagiert auf X auf einen Vorwurf von US-Aussenminister Marco Rubio. Rubio wirft Iran laut Baghai vor, Schiffe anzugreifen. Er sage dazu: Seit dem Zweiten Weltkrieg und den Piraten der Karibik habe es das nicht gegeben. Baghai hält dagegen, Trump habe am 1. Mai 2026 selbst stolz von der Beschlagnahme von Handelsschiffen und Ölladungen gesprochen. Trump habe sich damals als eine Art Pirat bezeichnet. Das melden IRNA, Tasnim und Mehr.
«Der US-Aussenminister beschuldigt Iran einer Sache, auf die er selbst stolz ist: Piraterie!»
«وزیر خارجه آمریکا ایران را به چیزی متهم میکند که خود بدان افتخار میکنند: دزدی دریایی!»
USA ordnen Abzug von Regierungsangestellten aus Saudi-Arabien (SA) an
Das Aussenministerium (US) ordnet an, dass nicht dringend benötigte Regierungsangestellte und ihre Familien Saudi-Arabien (SA) verlassen. Die Anordnung gilt seit dem 23. Oktober und wurde laut Anadolu am Mittwoch öffentlich angekündigt. Die US-Botschaft in Riad (SA) bekräftigt sie am 25. Oktober in einer aktualisierten Sicherheitswarnung, berichtet Gulf News. Sie nennt Huthi-Angriffe auf Flughäfen und Infrastruktur mit zivilen Opfern. Die Lage könne sich rasch verschärfen. Für jeden saudischen Flughafen brauchen US-Regierungsangestellte eine Sondergenehmigung des Missionschefs. Die Botschaft warnt zudem vor weiteren Angriffen, Luftraumsperrungen und Flugausfällen.
Riad: Explosionen und Warn-SMS an die Bevölkerung, Huthi melden Angriff auf den Flughafen
In Riad sind laut AFP am Sonntag Explosionen zu hören. Die Behörden schicken den Einwohnern eine SMS vor einer «feindlichen Luftbedrohung». Die Huthi melden einen weiteren Angriff auf den internationalen Flughafen King Khalid. Der oft angegriffene Flughafen ist laut AFP weitgehend geschlossen. Bei einem grossen Angriff in diesem Monat wurden 13 Menschen getötet und über 300 verletzt. Die saudisch geführte Koalition meldet Angriffe auf Raketenwerfer und Lager im Jemen. Das sind Angaben der Kriegsparteien.
Rallye Dakar 2027 findet laut Arab News nicht mehr in Saudi-Arabien (SA) statt
Die Rallye Dakar 2027 findet laut Arab News nicht mehr in Saudi-Arabien (SA) statt. Als Grund nennt die Zeitung Sicherheitsbedenken nach Angriffen der Huthi. Der Veranstalter ASO will den neuen Austragungsort bald bekannt geben.
Gargash weist Ghalibafs Kritik an Nusseibehs Kandidatur für das UN-Generalsekretariat zurück
Der iranische Parlamentspräsident Ghalibaf stellt am Sonntag auf X die Agenda der Emiratin Lana Nusseibeh infrage. Sie kandidiert für das Amt des UN-Generalsekretärs. Anwar Gargash, diplomatischer Berater des Präsidenten der Emirate (AE), nennt Ghalibafs Aussagen ohne Objektivität. Die UNO sei gegründet worden, um Dialog zu fördern, nicht um Feindschaften zu verfestigen. Ali Al Nuaimi vom Nationalrat (AE) wirft Ghalibaf vor, die Emirate belehren zu wollen. Das berichtet The National.
Huthi melden Raketenangriffe auf Flughafen Riad, Luftwaffenbasis Chamis Muschait und Marinebasis Dschisan
Die Streitkräfte der Huthi melden drei Operationen mit Dutzenden ballistischen Raketen auf saudische Ziele. Sie nennen den König-Khalid-Flughafen in Riad (SA) und die Luftwaffenbasis King Khalid in Chamis Muschait (SA). Dritter Ort ist die Südliche Marinebasis der Grenzschutzkräfte in Dschisan (SA). Dort seien saudische Soldaten und Offiziere getötet und verletzt worden. Die Huthi sprechen von Vergeltung für saudische Angriffe vom Vortag. Sie warnen Fluggesellschaften vor Flügen nach Riad und durch den saudischen Luftraum. Das sind Angaben der Huthi, unabhängig bestätigt sind sie nicht.
Cooper erklärt Hormus für minenfrei, laut CENTCOM passierten zuletzt 95 Prozent der Schiffe sicher
CENTCOM-Chef Admiral Brad Cooper besucht am Sonntag die Strasse von Hormus. Er beobachtet die Einsätze aus einem Chinook-Hubschrauber der US-Armee. Laut der Jerusalem Post sagt Cooper, die Strasse sei frei von iranischen Seeminen. Die USA wollten den Handelsverkehr und die Ölexporte durch die Strasse aufrechterhalten. CENTCOM teilt mit, mehr als 95 Prozent der Schiffe passierten die Strasse in den vergangenen Monaten sicher. Seit dem Sommer habe das US-Militär Exporte von mehr als 1,5 Milliarden Barrel Rohöl unterstützt. Es habe über 3000 Handelsschiffe begleitet. Das sind Angaben des US-Militärs. Trump hatte am Donnerstag geschrieben, Iran erfinde Angriffe auf Tanker und Minen, um den Ölpreis zu treiben.
Sri Lanka rettet 40 iranische Seeleute von Handelsschiffen und schickt sie nach Iran zurück
Sri Lanka koordiniert die Rettung von 40 iranischen Seeleuten von mehreren Handelsschiffen in internationalen Gewässern. Das sagt ein Sprecher des Aussenministeriums (LK) laut Reuters. Die iranische Botschaft hatte darum gebeten. Die Seeleute hatten laut dem Ministerium nicht näher genannte medizinische Notfälle. Sie kamen von 19 Schiffen, wurden in Galle (LK) behandelt und kehrten am Sonntag nach Iran zurück. Laut The Hindu fuhren sie auf US-sanktionierten Öltankern.
Revolutionsgarden melden Festnahmen mutmasslicher Zuträger von Iran International in Hormosgan
Der Geheimdienst der Revolutionsgarden verhaftet in der Provinz Hormosgan (IR) mehrere Personen. Das melden die Agenturen Tasnim, Fars, ISNA und Mehr sowie Sepah-News. Die Garden nennen sie «virtuelle Söldner» des Senders Iran International. Sie hätten im Krieg Fotos und Videos von Einschlagsorten und Stellungen der Verteidiger an den Sender geschickt. Das sind Angaben der Revolutionsgarden. Unabhängig bestätigt ist die Festnahme nicht.
Netanyahu sagt, Iran und Verbündete könnten Israels Wahl mit Angriffen stören
Israels Ministerpräsident Netanyahu äussert sich in einem Video seines Büros zur Wahl vom Dienstag. Iran und seine Verbündeten könnten sie mit Angriffen stören. Dafür gebe es Hinweise der Geheimdienste. Er warnt Iran, die Armee sei für Verteidigung und Angriff bereit. Zuvor postet er ein KI-generiertes Bild einer Atompilzwolke über Tel Aviv. Das berichten The Hindu und Shafaq News.
«Testet uns nicht. Ihr werdet unverhältnismässige Schläge erleiden.»
«Don't test us. You will suffer disproportionate blows»
Laut Iran International schliesst Trump einen Angriff auf Iran am Sonntag aus
US-Präsident Trump sagt vor dem Abflug nach Michigan, heute werde es keinen Schlag gegen Iran geben. Das berichtet Iran International. Auf die Frage eines Reporters nach einem Angriff am Sonntag antwortet er mit Nein. Die iranischen Medien Tasnim und Sepah-News melden dasselbe. Tasnim spricht von einem Rückzieher. Trump hatte am Samstag gesagt, die USA könnten am Sonntag angreifen oder zu einem Abkommen kommen.
«Die Antwort ist nein. Heute wird es keinen Schlag geben.»
«The answer is no. There will not be a strike today»
JMIC: Nur 101 Transite durch Hormus in drei Tagen, rund 500 Schiffe stauen sich
Das Joint Maritime Information Center (JMIC) stuft die Bedrohung in der Strasse von Hormus als schwer ein. Weitere Angriffe seien sehr wahrscheinlich. Zwischen dem 22. und 24. Oktober zählt es nur 101 von den USA unterstützte Transite. Die historische Basis liegt bei etwa 138 Transiten pro Tag. Am 22. Oktober trifft ein unbekanntes Geschoss einen Flüssiggastanker bei Limah (OM). Es gibt keine Opfer. Vor Fudschaira (AE) und Khor Fakkan (AE) liegen etwa 194 Schiffe vor Anker, vor Dubai (AE) rund 178.
Trump sagt bei Fox News, er müsse zwischen Deal mit Iran und Vernichtung wählen
US-Präsident Trump spricht in einem Telefoninterview mit Fox News über Iran. Es gehe nur um eine Frage: einen Deal machen oder das Land erledigen. Die USA kontrollierten die Strasse von Hormus, Iran bekomme nichts. Trump behauptet, der Handelsverkehr durch die Strasse liege über dem Vorkriegsniveau. Er nennt die Blockade iranischer Häfen durch die US-Marine unglaublich. Am Samstag hatte er gesagt, die USA könnten neu angreifen oder ein Abkommen erreichen.
«Soll ich einen Deal mit ihnen machen, oder soll ich sie erledigen? Das ist die einzige Frage.»
«Do I make a deal with them, or do I finish them off? That's the only question»
Baghai: USA beharren auf einseitigen Forderungen, Iran ist für jedes Szenario bereit
Aussenamtssprecher Esmail Baghai sagt im Interview mit der ARD, die USA beharrten in den Verhandlungen auf einseitigen Forderungen. Iran habe den Verhandlungstisch nie verlassen und halte das Fenster der Diplomatie offen. Das Land sei bereit, sich gegen jede Aggression zu verteidigen und jedes Szenario zu bewältigen. Laut Anadolu nennt Baghai die Strasse von Hormus nicht sicher. Dafür macht er die USA und Israel verantwortlich. Laut ISNA sagt Baghai, Iran habe nichts mit der Operation in Fairford (GB) zu tun. Er hält sie für möglicherweise Teil einer Operation unter falscher Flagge. Die Iraner hätten gelernt, den Amerikanern nicht zu vertrauen.
Saudi-Arabien: Trümmer abgefangener Huthi-Raketen verletzen zwei Menschen in Chamis Muschait
Trümmer von zwei abgefangenen ballistischen Huthi-Raketen verletzen am Sonntag zwei Menschen in Chamis Muschait (SA) und Ahad Rafida (SA). Das sagt ein Sprecher des saudischen Zivilschutzes. Verletzt werden ein saudischer Staatsbürger und ein asiatischer Gastarbeiter. Drei Wohngebäude und sieben Fahrzeuge werden beschädigt. Die Koalition meldet, sie habe zehn ballistische Huthi-Raketen Richtung Süden Saudi-Arabiens abgefangen.
Provinzrat Maisan (IQ) droht mit Strassensperren, falls der Grenzübergang zu Iran geschlossen bleibt
Der Vorsitzende des Provinzrats von Maisan (IQ) gibt der irakischen Regierung bis Donnerstag Zeit. Sie soll den Grenzübergang Schaib zu Iran öffnen. Sonst drohten ziviler Ungehorsam und Strassensperren in der Provinz, meldet Fars. Sepah-News spricht von einer Frist von einer Woche. Laut Shafaq News ordnete die Regierung die Schliessung am 20. Oktober bis auf Weiteres an. Gouverneur Habib al-Fartusi fordert Ministerpräsident Ali al-Zaidi laut Shafaq News auf, den Übergang rasch zu öffnen. Die Schliessung habe Preise erhöht und den Handel gestört. Bagdad verwies laut Jerusalem Post auf nötige Ausbauten bei Sicherheit und Technik. Das Parlament setzt laut Shafaq News einen Ausschuss ein, der in 72 Stunden berichten soll. Am Montag ordnet laut The National das Karkh-Gericht in Bagdad Ermittlungen gegen den Provinzratsvorsitzenden an. Ministerpräsident al-Zaidi hatte eine Untersuchung wegen «Drohungen» und «unangemessener Wortwahl» verlangt.
Iran: Gasabkommen mit Russland laut Ölminister Bord fast fertig
Hamid Bord, kommissarischer Leiter des Ölministeriums, sagt laut IRIB, das Gasabkommen mit Russland sei «fast final». Die Präsidenten beider Länder hätten bei einem früheren Treffen allgemeine Vereinbarungen zum Gasaustausch getroffen. Jetzt liefen die technischen Schritte. Bord will beim Gipfel der Gasexportländer (GECF) Irans Position zu den US-Angriffen auf die Infrastruktur darlegen. Präsident Peseschkian reist nächste Woche nach Moskau.
Iran weitet Mobilmachung von Freiwilligen unter dem Namen Janfada landesweit aus
Iran baut laut Al Jazeera eine Kampagne aus, die Zivilisten bewaffnen und ausbilden soll. Die Kampagne Janfada («die ihr Leben opfern») begann Ende März auf dem Höhepunkt des Kriegs. Die Basidsch-Miliz der Revolutionsgarden bietet an Strassenständen Training an Waffen an. Basidsch-Vizechef Ali Kowsari kündigt an, die Garden wollten in Teheran mindestens 14 Plätze nutzen. In jeder Provinzhauptstadt sollen es ein bis drei Plätze sein. Al Jazeera nennt als Hintergrund die Furcht, dass die Kämpfe mit den USA und Israel bald wieder beginnen.
Trump lässt Angriff auf Iran offen, Araghtschi: Haltung bleibt auch nach neuem Krieg
US-Präsident Trump sagt bei einem Wahlkampfauftritt in Georgia (US), er müsse aufhören, iranische Führer zu töten. Der US-Botschafter in der Türkei, Tom Barrack, hält einen Schlag am Wochenende für «absolut» möglich. Aussenminister Araghtschi sagt, ein neuer Krieg ändere Irans Politik nicht. Präsident Peseschkian wirft den USA vor, die Gespräche zerstört zu haben, und will einen neuen Versuch.
«weil ich herausfinden muss, mit wem zum Teufel wir verhandeln»
«because I gotta figure out who the hell we're negotiating with»
«Ob es Krieg gibt oder nicht, unsere Politik bleibt dieselbe»
«Whether there is war or not, our policies remain the same»
Riad (SA): Flughafen öffnet nach zwei Wochen wieder, Huthi drohen mit weiteren Angriffen
Der König-Khalid-Flughafen in Riad (SA) nimmt am 25. Oktober nach zwei Wochen Schliessung den Flugbetrieb wieder auf. Huthi-Sprecher Yahya Saree warnt, der Flughafen sei unsicher und ein militärisches Ziel. Die Koalition fängt laut Asharq Al-Awsat eine Rakete Richtung Riad ab. Bei einem Raketenangriff auf den Flughafen am 10. Oktober starben laut BBC 13 Menschen.
Parlamentspräsident Ghalibaf: Antwort auf jede Verletzung der Integrität Irans geht über jede Vorstellung
Parlamentspräsident Ghalibaf sagt laut ISNA im Parlament, Iran antworte auf jede Dreistigkeit gegen seine territoriale Integrität jenseits aller Vorstellung. Die USA seien mit falschen Berechnungen in einen Sumpf geraten. Die Drohung mit einem breiten Krieg oder mit Attentaten bringe die Nation nicht dazu, auf ihre Rechte zu verzichten.
«Auf jede Dreistigkeit gegen die territoriale Integrität Irans geben wir eine Antwort jenseits aller Vorstellung.»
«در مقابل هرگونه جسارت به تمامیت ارضی ایران، پاسخی خارج از تصور می دهیم»
Peseschkian trifft zum Gasgipfel in Russland ein, Lawrow fordert Vorkriegszustand in Hormus
Aussenminister Araghtschi sagt laut Mehr, Präsident Peseschkian reise nach Moskau zu Präsident Putin. Peseschkian sagt vor der Abreise, in Moskau gehe es um sichere Transportwege und freien Handel für Energie. Länder sollten in eigenen oder vereinbarten Währungen handeln, damit US-Sanktionen wirkungslos seien. Laut Anadolu und Tasnim fliegt Peseschkian am Montagabend ab. Laut Anadolu, die IRIB zitiert, trifft er in Russland ein. Er nimmt am Dienstag am Gipfel des Gasexportländer-Forums GECF teil und hält eine Rede. Laut dem Kreml trifft Putin am Dienstag in Moskau Peseschkian und den Emir von Katar, Scheich Tamim. Das sagt Kreml-Berater Uschakow. Russlands Aussenminister Lawrow war am 19. Oktober in Teheran, laut Asharq Al-Awsat sein erster Besuch seit Kriegsbeginn. Lawrow forderte eine Rückkehr zum Vorkriegszustand in der Strasse von Hormus samt Garantien gegen neue Angriffe. Araghtschi sagt am 25. Oktober, die Verwaltung der Strasse werde nie wie vor dem Krieg sein.
Irans Armee meldet Abschuss einer US-Drohne vom Typ Lucas bei Bandar Abbas
Irans Armee meldet laut Tasnim, ihre Luftabwehr habe eine Drohne vom Typ Lucas über Bandar Abbas (IR) abgeschossen. Das berichtet Anadolu. Die Armee nennt die Drohne amerikanisch. Trump hatte am Samstag gesagt, die USA könnten am Sonntag Iran angreifen oder zu einem Abkommen kommen.
Araghtschi: Hormus wird nie wie vor dem Krieg verwaltet, Waffenruhe nur an allen Fronten
Aussenminister Araghtschi sagt in Teheran, die Strasse von Hormus werde nicht mehr wie vor dem Krieg verwaltet. Eine Waffenruhe komme nur zustande, wenn der Krieg an allen Fronten ende. Die Präsenz fremder Truppen in der Region müsse auf null sinken. Laut Fars sagt er, Iran habe im Krieg über 80 US-Flugzeuge zerstört, die meisten am Boden. Trump sagte am Samstag, Iran habe keine Flugzeuge und keine Schiffe mehr.
Mehr: Iran lehnt Tausch von Hormus-Öffnung gegen Ende der Blockade ab, Al-Arabiya-Bericht sei Lüge
Eine informierte Quelle sagt laut Mehr, Iran akzeptiere keine Gleichung Hormus gegen Blockade. Berichte von Al-Arabiya, Iran biete die Öffnung gegen ein Ende der Blockade an, nennt die Quelle eine Lüge. Iran umgehe die Beschränkungen mit eigenen Mitteln. Laut Sepah-News hat Iran dem pakistanischen Vermittler keinen neuen Vorschlag vorgelegt.
Saudische Luftangriffe töten laut Huthi-Medien 16 Menschen in Sanaa (YE) und Hodeida (YE)
Die von Saudi-Arabien geführte Koalition fliegt am 24. Oktober Luftangriffe auf Sanaa (YE) und Hodeida (YE). Laut dem Huthi-Sender Al-Masirah sterben mindestens 16 Menschen. Bei einem Schlag auf ein Wohnhaus für Arbeiter einer Zementfabrik sterben sechs Frauen und ein Kind. Der Gesundheitssprecher der Huthi nennt seit Beginn der Eskalation 193 Tote und 468 Verletzte. Jemenitische Regierungstruppen melden laut Arab News 736 Schläge auf Huthi-Ziele in 24 Stunden.
Revolutionsgarden greifen laut Mehr Komala-Stützpunkt in Balisan (IQ) mit Drohnen an
Die Revolutionsgarden greifen laut Mehr den Sitz der kurdisch-iranischen Gruppe Komala in Balisan (IQ) mit Drohnen an. Mehr nennt die Gruppe terroristisch und separatistisch und spricht von erheblichen Schäden und Opfern. Arab News meldet unter Berufung auf Sicherheitskreise einen Drohnenangriff auf ein iranisch-kurdisches Oppositionslager bei Erbil (IQ).
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