Bei junger Frau schlug eingepflanztes Herz nicht, erinnert sich Thierry Carrel. Mit unglaublichem Glück habe er innert Kürze ein anderes aufgetrieben. 15 Jahre später kams jetzt zum Wiedersehen an Buch-Vernissage des Arztes: „Höchster Lohn für den Einsatz“.
„Viel Vergnügen mit Globi, Euer Zoo-Direktor“
Neues Globi-Buch zur Pantanal-Voliere ist schon da, während Prunkstück des Zürich-Zoos in weiter Ferne liegt, sagt Hans Geiger. Ob das Projekt je zustande komme?
„Warum reden wir immer über Trump?“
Wer den US-Präsidenten weiter positiv sieht, läuft entlang der Grenze des demokratischen Bodens, sagt Klaus Wellershoff. Gewählt sein reiche nicht, um sich alles zu erlauben, so der Ex-Chefökonom der UBS und Gründer von Wellershoff&Partners. Die Schweiz könne selbstbewusst auftreten, ein Alleingang ohne EU sei aber illusorisch.
„Für UBS ist US-Volllizenz ein Vorteil“
Ob Bank Chance in Übersee packt, ist unsicher, sagt Hans Geiger. US-Giganten würden profitables Geschäft nicht kampflos hergeben, Schweizer bräuchten noch mehr Kapital im Stammhaus.
„Ich habe 700’000 investiert und damit 500’000 gewonnen“
Geld, das er nicht sofort braucht, landet in Aktien, Bitcoin, ETFs, sagt Thomas Kovacs. Der 29-jährige kaufte 2017 Nvidia und schlägt den Fidelity World Index – weil er sich von Crashes nicht beeindrucken lässt.
„Gold ist eine Art Lebensversicherung“
Edelmetall gehört in jedes Depot, sagt Hans Geiger – besser 20 als 10 Prozent, da die Unsicherheit zunehme. Plus Aktien: Gegen Inflation helfen nur Realwerte.
„Die roten Zahlen werden kommen“
Rotgrün wirft in Zürich mit Geld um sich, da wird die Wende nächstes Mal gelingen, sagt FDP-Präsident Filippo Leutenegger. Politik müsse Ermotti am Ende vertrauen – anders gehe das bei Grösse der UBS gar nicht.
„10 Millionen als Zahl in der Verfassung sind schon speziell“
Dahinter steckt Misstrauen gegenüber der Politik, die das Ja von 2014 gegen die Masseneinwanderung in den Wind schlug, sagt Hans Geiger. Wird der Deckel jetzt Realität, müsse Bern in Brüssel die Personenfreizügigkeit beenden.
„Nein, es kommt nicht immer gut“
Krisen können für die Welt ausgesprochen schlecht enden, sagt Konrad Hummler. Weil sich Amerika kaum noch für Europa interessiere, müsse auch die Schweiz aufrüsten. Wie? Indem mehr debattiert würde – das grosse Palaver bringe Fruchtbares.
„Zürcher wollen nicht, dass wir Auswärtige in ihre Stadt kommen“
Haltung der Städter gegenüber Leuten vom Kanton würde immer feindseliger, sagt Hans Geiger. Also sollte der Kanton die 400 Millionen für den Zentrumslasten-Ausgleich streichen – als erster Schritt, um sich nicht mehr auf der Nase herumtanzen zu lassen.
„Wohin gehen Firmen, wenn Zürich keine Autos mehr will?“
Städte waren immer Wirtschaftszentren, sagt Peter Grünenfelder, oberster Auto-Lobbyist. Verdammt Rot-Grün die individuelle Mobilität, dann gute Nacht Zürich. „Kipppunkt ist erreicht“.
„Oec-Studium oder Schreinerlehre? Besser Letzteres“
KI macht Compliance und zig andere Jobs überflüssig, sagt Hans Geiger. Die Revolution findet in den Unternehmen selbst statt, die ihre über Jahrzehnte angehäuften Daten jetzt effizient nutzen können.
„Wirtschaftlicher Selbstmord, nur schon an EU-Beitritt zu denken“
Schweiz braucht Handel mit Ländern, die wachsen, von China bis Afrika, sagt Marc Faber im Gespräch zu seinem 80. Geburtstag mit Alex Gantner. Die EU werde immer nebensächlicher – sie drucke wie alle sinkenden Reiche Geld.
„Keller-Sutter sieht UBS-Problem gleich wie Blocher“
Doch sie hat keinen richtigen Hebel in der Hand, um die Grossbank zu zähmen, sagt Hans Geiger. Blochers Forderung, die UBS müsse neben dem US- auch das Asien-Geschäft separieren, spiele Finanzministerin in die Hände.
„Dass Privatmedien nur Schrott produzierten, ist Chabis“
Freie Medien im Wettbewerb liefern oft genau so gute Qualität wie die SRG, sagt SVP-Nationalrat Gregor Rutz. Seine Halbierungs-Vorlage wolle diese nicht kaputtmachen, sondern Private als Korrektiv stärken.
„Nein, ich habe meine Haare nie gefärbt“
Er habe nie über die Stränge gehauen, sagt Roger Schawinski, weder getrunken noch Drogen genommen, sei immer aktiv geblieben. Sein Lohn mit 80: Lebenswerte „Bonus-Jahre“ – das gleichnamige Buch geht bereits in die 3. Auflage.
„Wer heute Gold kauft, ist in 5 Jahren viel reicher“
Auch wenn Preis hoch ist, bleibt Gold eine sichere Wertanlage, ist Hans Geiger überzeugt. Starke Schwankungen seien von Spekulanten getrieben – die spielten für Langfrist-Entwicklung keine Rolle.
„Das Ding muss ja auch stehen bei Wind und Wetter“
Wenn man sich auf 5 Millimeter Genauigkeit einigt, muss man das am Ende auch liefern, begründet Zoo Zürich-Chef Severin Dressen das Auswechseln des Stahlträger-Produzenten für die neue Voliere. Wofür das KMU ein halbes Jahr brauchte, schaffe dessen Nachfolger in wenigen Wochen.
„Avdili wäre frischer Ton in linksgrünem Zürcher Sumpf“
FDP-Herausforderer ist Hoffnungsträger gegen noch mehr SP und Grüne an der Macht, sagt Hans Geiger. Umfragen prognostizierten allerdings Einbruch des Freisinns, was für Zürich ein Elend wäre.
„Heute wächst die Verwaltung statt die freie Wirtschaft“
Das ist nicht Ausdruck einer Stadt von Chancen und Möglichkeiten, sagt Perparim Avdili, FDP-Kandidat fürs Stadtpräsidium. Ihn schmerze, wie Zürich beim Kunsthaus moralisiere, statt seine grossen Institutionen zu stärken.
„Aktionäre wollen heutige UBS ganz bestimmt nicht“
Integrierte, globale Universalbank hat an Börse Konglomerats-Malus, sagt Hans Geiger. Christoph Blocher habe recht: Aufspalten sei die Lösung.
„Menschen bleiben noch lange bessere Geschichtenerzähler als KI“
Urmenschliches Weiterspinnen von Gedanken bleibe zentral, sagt Filmemacher Adrian Aeschbacher. Seinen „Kevin Home Alone“-KI-Movie zu Zürcher Auto-Schikanen sahen zwei Millionen Leute.
„Der gute Ruf vom Zoo steht auf dem Spiel“
Zürcher Institution lebt von Sponsoren- und Steuergeldern, sagt Hans Geiger. Wegen 5 Millionen einen wüsten Streit vom Zaun brechen, richte unnötigen Schaden an.
„Was klar ist: Ich bin der Favorit“
Er sei der Gejagte im Rennen ums Zürcher Stadtpräsidium, sagt SP-Mann Raphael Golta. Um zu gewinnen, nutze er jede Chance zum Auftreten und werfe für den Wahlkampf 40’000 eigene Franken auf.
„WEF war 50 Jahre lang intellektuelles Geschwurbel“
Jetzt, in Ausgabe eins nach Klaus Schwab, redet die Weltelite in Davos nur noch über einen, meint Hans Geiger. Donald Trump. Der sage ich, ich, ich und America is greatest. „Einfach eine grosse Klappe.“
„In der Corona-Krise haben uns die Linken geholfen“
Nicht die Bürgerlichen, die liessen die Unternehmer im Regen stehen, sagt der Zürcher Gastronom Rudi Bindella. In der Stadt reich werden, dann vom Goldküsten-Steuerparadies über die Politik herziehen? Selber schuld.
„Hans, hält die Schweiz“
Ja, sagt Bankenprofessor Geiger. Das Land schneide im Vergleich mit der EU in allen Bereichen besser ab. Aber auch der Schweiz stünden in den nächsten Jahren schwere Zeiten bevor.
„Zürich ist am Explodieren, so kann es nicht weitergehen“
Als nächster Stadtpräsident würde er sich für mehr Wohnraum in der Agglomeration einsetzen, sagt Ueli Bamert von der SVP. Zu viele zögen nach Zürich, weil sie von Rotgrün alles gratis kriegten.
Der Korse in Crans-Montana
Wegen Zuhälterei im Gefängnis, vom mondänen Megève aus junge Prostituierte nach Genf verschoben, dann 2015 in den Walliser Alpen neuer Nachtclub-Betreiber. Und keiner stellte Fragen.
„Mit der Hälfte des Geldes wäre die SRG besser“
Gebührensender hat unglaublich aufgeblähten Apparat, sagt Hans Geiger – und hat erst noch wenig Erfolg im Markt. Am besten wäre gar keine Serafe-Gebühr mehr.
Die Katastrophe von Crans
So kam es zum Inferno im „Le Constellation“ – ein IP-Zusammenschnitt von Social-Media-Beiträgen.
„Bei der Einvernahme musste ich lachen“
Gleich zehn zeigten ihn wegen Diskriminierung der LGBTQs an, sagt Emanuel Brünisholz. Die Geldstrafe habe er nicht akzeptiert, also habe er 10 Tage im Gefängnis verbracht. Die schweigende Mehrheit habe Angst, sich frei zu äussern.
„Im 2026 werden die Personalbestände bei den Banken zurückgehen“
Weil die CS jetzt integriert ist und KI die Backoffices erobert, sagt Hans Geiger. Und vergleicht die neue Ära mit damals, als die Pferdekutschen von der Eisenbahn abgelöst wurden.
„Wir müssen die linksgrünen Autohasser stoppen“
Zürich lebt nicht von Zürich allein, sagt Susanne Brunner, SVP-Co-Präsidentin der Stadt. Ohne Auto litten Gewerbe, Gastronomie, Detailhandel, Betagte. Immer mehr Menschen hätten linke Umerziehungspolitik satt.
„Banker des Jahres ist Mike Dargan“
Die CS-Integration auf das UBS-System hat 2025 geprägt, sagt Hans Geiger. Dank des Tech-Chefs der Grossbank sei diese hervorragend geglückt. Umso mehr bedeute Dargans Abgang für die UBS ein Verlust.
„Ältere Schweizer werden rausgeschmissen, Junge aus Deutschland übernehmen“
Starre Pensionierungspraxis ist Motor der Einwanderung, sagt Felix E. Müller. In seinem Buch plädiert der Ex-NZZ-Journalist für Wahlfreiheit von 60 bis 80. Besonders Männer würden weniger vereinsamen.
„Der Bundesrat entscheidet über die UBS, nicht Frau Keller-Sutter“
Fokussierung auf die Finanzministerin ist total daneben, findet Hans Geiger. Wenn die Schweiz strengere Kapitalvorschriften habe, dann werde sie attraktiver für Vermögende aus dem Ausland.
„Ich sehe es wesentlich entspannter“
Der EU-Gerichtshof wird nicht parteiisch gegen die Schweiz urteilen, sondern im Sinn des Binnenmarkts, wo wir hineinwollen, sagt Matthias Oesch, Professor für Europarecht an der Uni Zürich. Ohne dynamische Rechtsübernahme ende der erfolgreiche Bilateralismus.
„Bei der Zoo-Voliere gehts um ein Schwarz-Peter-Spiel“
Wegen 5 Millimetern Ungenauigkeit stoppt Zürcher Direktion Zusammenarbeit mit Stahlkonstrukteur, sagt Hans Geiger, laut NZZ könnte das KMU deshalb untergehen. Die Vorwürfe des Zoos seien konstruiert – dort fürchte man die Schuldfrage.
„EU-Deal brächte gigantische Bürokratiewelle“
Die Schweiz würde zum willenlosen Opfer einer wuchernden EU-Rechtsmaschine, sagt Ökonom Beat Kappeler. Die meisten Befürworter hätten die bedingungslose Selbstaufgabe in den Verträgen gar nicht gelesen.
„Nick Hayek ist ein Patriot“
Endlich sagt ein Grosser, dass die Schweiz besser ist als das rundherum, findet Hans Geiger. Den Uhren-Patron störe das kriecherische Verhalten des Landes in den USA. Chapeau.
„200 Bürger protestierten gegen meine Absetzung“
Nachdem ihn Gemeinderat von Maur abserviert hatte, standen Menschen auf Hinterbeine, sagt Thomas Renggli. Der Ex-NZZ-Journalist hat ein Buch zur brutalen Tötung im heimeligen „Sponstürli“ verfasst, jetzt fordert er die Politik heraus.
„Blocher ist die Lösung, nicht das Problem“
Dass sich 85-jähriger Übervater in UBS-Debatte einschaltet, ist grossartig, findet Hans Geiger. Dessen Vorschlag einer Zweiteilung in Schweiz und Amerika sei die bisher beste Idee.
„Ich bin eigentlich ein sehr schüchterner Mensch mit vielen Hemmungen“
Erstaunlicherweise hätten ihr die Leute trotzdem höchst Privates anvertraut, sagt Klatsch-Reporterin Hildegard Schwaninger. Beeindruckt habe sie Marcel Ospel, wie er ihr in der Kronenhalle beim Whiskey den Schmus brachte.
„Unsere grossen Firmen machen sehr viel Gutes“
Diese ins Konzernverantwortungs-Korsett zu zwängen, sei gaga, sagt Hans Geiger. Grossbetriebe müssten dann für alles in ihrer Lieferkette den Kopf hinhalten.
„Erzähl mir nicht diesen Unsinn vom umsorgenden Staat“
Den hat es in ganzer Geschichte nie gegeben, sagt Marc Faber, legendärer „Gloom Boom Doom“-Publizist. Für Freiheit brauche es Wohlstand, was Junge nicht sähen – West-Staaten überlebten nur dank Gelddrucken.
„Im Stadtzentrum sind 30km/h die beste Lösung“
Ökonomen bewiesen längst, dass übertriebene Tempi längere Staus provozieren, sagt Hans Geiger. Rund um den Zürcher Hauptbahnhof sei generell 30 optimal.
„Schweizer System hat etwas Mysteriöses“
Kämpfe politisch ausfechten, zuletzt hat das Volk das Sagen – das führte zum Wohlstand, nicht Glück und die hohen Berge, sagt Historiker Oliver Zimmer. Das einzigartige Konstrukt würde mit dem EU-Vertrag sterben.
„Blocher und Spuhler haben ihr Vermögen selbst erschaffen“
Dieses liegt nicht auf der Bank, sondern steckt in Firmen und Jobs, sagt Hans Geiger. Bei 50 Prozent Erbschaftssteuer müssten Unternehmer auswandern – das täten sie auch. Gerechtigkeit? Juso-Spinnereien.
„Wir finanzieren die Schulden der Amerikaner und Europäer“
Während die Schweiz strikte Finanzdisziplin beherzigt, holt ihre Nationalbank Schulden des Auslands ins Haus, sagt Ökonom Adriel Jost. Die SNB würde den starken Franken gescheiter für Goldkäufe nutzen.