Wenn man sich auf 5 Millimeter Genauigkeit einigt, muss man das am Ende auch liefern, begründet Zoo Zürich-Chef Severin Dressen das Auswechseln des Stahlträger-Produzenten für die neue Voliere. Wofür das KMU ein halbes Jahr brauchte, schaffe dessen Nachfolger in wenigen Wochen.
„Avdili wäre frischer Ton in linksgrünem Zürcher Sumpf“
FDP-Herausforderer ist Hoffnungsträger gegen noch mehr SP und Grüne an der Macht, sagt Hans Geiger. Umfragen prognostizierten allerdings Einbruch des Freisinns, was für Zürich ein Elend wäre.
„Heute wächst die Verwaltung statt die freie Wirtschaft“
Das ist nicht Ausdruck einer Stadt von Chancen und Möglichkeiten, sagt Perparim Avdili, FDP-Kandidat fürs Stadtpräsidium. Ihn schmerze, wie Zürich beim Kunsthaus moralisiere, statt seine grossen Institutionen zu stärken.
„Aktionäre wollen heutige UBS ganz bestimmt nicht“
Integrierte, globale Universalbank hat an Börse Konglomerats-Malus, sagt Hans Geiger. Christoph Blocher habe recht: Aufspalten sei die Lösung.
„Menschen bleiben noch lange bessere Geschichtenerzähler als KI“
Urmenschliches Weiterspinnen von Gedanken bleibe zentral, sagt Filmemacher Adrian Aeschbacher. Seinen „Kevin Home Alone“-KI-Movie zu Zürcher Auto-Schikanen sahen zwei Millionen Leute.
„Der gute Ruf vom Zoo steht auf dem Spiel“
Zürcher Institution lebt von Sponsoren- und Steuergeldern, sagt Hans Geiger. Wegen 5 Millionen einen wüsten Streit vom Zaun brechen, richte unnötigen Schaden an.
„Was klar ist: Ich bin der Favorit“
Er sei der Gejagte im Rennen ums Zürcher Stadtpräsidium, sagt SP-Mann Raphael Golta. Um zu gewinnen, nutze er jede Chance zum Auftreten und werfe für den Wahlkampf 40’000 eigene Franken auf.
„WEF war 50 Jahre lang intellektuelles Geschwurbel“
Jetzt, in Ausgabe eins nach Klaus Schwab, redet die Weltelite in Davos nur noch über einen, meint Hans Geiger. Donald Trump. Der sage ich, ich, ich und America is greatest. „Einfach eine grosse Klappe.“
„In der Corona-Krise haben uns die Linken geholfen“
Nicht die Bürgerlichen, die liessen die Unternehmer im Regen stehen, sagt der Zürcher Gastronom Rudi Bindella. In der Stadt reich werden, dann vom Goldküsten-Steuerparadies über die Politik herziehen? Selber schuld.
„Hans, hält die Schweiz“
Ja, sagt Bankenprofessor Geiger. Das Land schneide im Vergleich mit der EU in allen Bereichen besser ab. Aber auch der Schweiz stünden in den nächsten Jahren schwere Zeiten bevor.
„Zürich ist am Explodieren, so kann es nicht weitergehen“
Als nächster Stadtpräsident würde er sich für mehr Wohnraum in der Agglomeration einsetzen, sagt Ueli Bamert von der SVP. Zu viele zögen nach Zürich, weil sie von Rotgrün alles gratis kriegten.
Der Korse in Crans-Montana
Wegen Zuhälterei im Gefängnis, vom mondänen Megève aus junge Prostituierte nach Genf verschoben, dann 2015 in den Walliser Alpen neuer Nachtclub-Betreiber. Und keiner stellte Fragen.
„Mit der Hälfte des Geldes wäre die SRG besser“
Gebührensender hat unglaublich aufgeblähten Apparat, sagt Hans Geiger – und hat erst noch wenig Erfolg im Markt. Am besten wäre gar keine Serafe-Gebühr mehr.
Die Katastrophe von Crans
So kam es zum Inferno im „Le Constellation“ – ein IP-Zusammenschnitt von Social-Media-Beiträgen.
„Bei der Einvernahme musste ich lachen“
Gleich zehn zeigten ihn wegen Diskriminierung der LGBTQs an, sagt Emanuel Brünisholz. Die Geldstrafe habe er nicht akzeptiert, also habe er 10 Tage im Gefängnis verbracht. Die schweigende Mehrheit habe Angst, sich frei zu äussern.
„Im 2026 werden die Personalbestände bei den Banken zurückgehen“
Weil die CS jetzt integriert ist und KI die Backoffices erobert, sagt Hans Geiger. Und vergleicht die neue Ära mit damals, als die Pferdekutschen von der Eisenbahn abgelöst wurden.
„Wir müssen die linksgrünen Autohasser stoppen“
Zürich lebt nicht von Zürich allein, sagt Susanne Brunner, SVP-Co-Präsidentin der Stadt. Ohne Auto litten Gewerbe, Gastronomie, Detailhandel, Betagte. Immer mehr Menschen hätten linke Umerziehungspolitik satt.
„Banker des Jahres ist Mike Dargan“
Die CS-Integration auf das UBS-System hat 2025 geprägt, sagt Hans Geiger. Dank des Tech-Chefs der Grossbank sei diese hervorragend geglückt. Umso mehr bedeute Dargans Abgang für die UBS ein Verlust.
„Ältere Schweizer werden rausgeschmissen, Junge aus Deutschland übernehmen“
Starre Pensionierungspraxis ist Motor der Einwanderung, sagt Felix E. Müller. In seinem Buch plädiert der Ex-NZZ-Journalist für Wahlfreiheit von 60 bis 80. Besonders Männer würden weniger vereinsamen.
„Der Bundesrat entscheidet über die UBS, nicht Frau Keller-Sutter“
Fokussierung auf die Finanzministerin ist total daneben, findet Hans Geiger. Wenn die Schweiz strengere Kapitalvorschriften habe, dann werde sie attraktiver für Vermögende aus dem Ausland.
„Ich sehe es wesentlich entspannter“
Der EU-Gerichtshof wird nicht parteiisch gegen die Schweiz urteilen, sondern im Sinn des Binnenmarkts, wo wir hineinwollen, sagt Matthias Oesch, Professor für Europarecht an der Uni Zürich. Ohne dynamische Rechtsübernahme ende der erfolgreiche Bilateralismus.
„Bei der Zoo-Voliere gehts um ein Schwarz-Peter-Spiel“
Wegen 5 Millimetern Ungenauigkeit stoppt Zürcher Direktion Zusammenarbeit mit Stahlkonstrukteur, sagt Hans Geiger, laut NZZ könnte das KMU deshalb untergehen. Die Vorwürfe des Zoos seien konstruiert – dort fürchte man die Schuldfrage.
„EU-Deal brächte gigantische Bürokratiewelle“
Die Schweiz würde zum willenlosen Opfer einer wuchernden EU-Rechtsmaschine, sagt Ökonom Beat Kappeler. Die meisten Befürworter hätten die bedingungslose Selbstaufgabe in den Verträgen gar nicht gelesen.
„Nick Hayek ist ein Patriot“
Endlich sagt ein Grosser, dass die Schweiz besser ist als das rundherum, findet Hans Geiger. Den Uhren-Patron störe das kriecherische Verhalten des Landes in den USA. Chapeau.
„200 Bürger protestierten gegen meine Absetzung“
Nachdem ihn Gemeinderat von Maur abserviert hatte, standen Menschen auf Hinterbeine, sagt Thomas Renggli. Der Ex-NZZ-Journalist hat ein Buch zur brutalen Tötung im heimeligen „Sponstürli“ verfasst, jetzt fordert er die Politik heraus.
„Blocher ist die Lösung, nicht das Problem“
Dass sich 85-jähriger Übervater in UBS-Debatte einschaltet, ist grossartig, findet Hans Geiger. Dessen Vorschlag einer Zweiteilung in Schweiz und Amerika sei die bisher beste Idee.
„Ich bin eigentlich ein sehr schüchterner Mensch mit vielen Hemmungen“
Erstaunlicherweise hätten ihr die Leute trotzdem höchst Privates anvertraut, sagt Klatsch-Reporterin Hildegard Schwaninger. Beeindruckt habe sie Marcel Ospel, wie er ihr in der Kronenhalle beim Whiskey den Schmus brachte.
„Unsere grossen Firmen machen sehr viel Gutes“
Diese ins Konzernverantwortungs-Korsett zu zwängen, sei gaga, sagt Hans Geiger. Grossbetriebe müssten dann für alles in ihrer Lieferkette den Kopf hinhalten.
„Erzähl mir nicht diesen Unsinn vom umsorgenden Staat“
Den hat es in ganzer Geschichte nie gegeben, sagt Marc Faber, legendärer „Gloom Boom Doom“-Publizist. Für Freiheit brauche es Wohlstand, was Junge nicht sähen – West-Staaten überlebten nur dank Gelddrucken.
„Im Stadtzentrum sind 30km/h die beste Lösung“
Ökonomen bewiesen längst, dass übertriebene Tempi längere Staus provozieren, sagt Hans Geiger. Rund um den Zürcher Hauptbahnhof sei generell 30 optimal.
„Schweizer System hat etwas Mysteriöses“
Kämpfe politisch ausfechten, zuletzt hat das Volk das Sagen – das führte zum Wohlstand, nicht Glück und die hohen Berge, sagt Historiker Oliver Zimmer. Das einzigartige Konstrukt würde mit dem EU-Vertrag sterben.
„Blocher und Spuhler haben ihr Vermögen selbst erschaffen“
Dieses liegt nicht auf der Bank, sondern steckt in Firmen und Jobs, sagt Hans Geiger. Bei 50 Prozent Erbschaftssteuer müssten Unternehmer auswandern – das täten sie auch. Gerechtigkeit? Juso-Spinnereien.
„Wir finanzieren die Schulden der Amerikaner und Europäer“
Während die Schweiz strikte Finanzdisziplin beherzigt, holt ihre Nationalbank Schulden des Auslands ins Haus, sagt Ökonom Adriel Jost. Die SNB würde den starken Franken gescheiter für Goldkäufe nutzen.
„AT1 hin oder her – am Montag wäre CS Pleite gewesen“
Bundesrat wollte privatrechtliche Lösung, was vermutlich ungeschickt formuliert war, sagt Hans Geiger. Am Schicksal der CS hätte eine andere Wortwahl nichts geändert. Die Richter würden sich die 17 Milliarden-Causa noch jahrelang hin- und herschieben.
„Wir geben das Geld den Steuerzahlern zurück, weil sie zu viel bezahlt haben“
Das sei gar nicht so einfach, sagt Heinz Tännler, Zuger Finanzdirektor. Er habe genug für alles, was der Staat zu leisten habe, findet SVP-Schwergewicht. Tax-Rabatte und Gratis-Krankenhaus für alle sei das Fairste.
„SP macht Politik für Menschen über 100’000 Franken“
Vor 30 Jahren wollte die Linke in Zürich noch etwas gestalten, sagt Hartmuth Attenhofer, der soeben unter Protest aus der Partei ausgetreten ist. Jetzt würde sie nur noch für die Besser-Verdienenden sorgen – auch mit Rambazamba-Trallali-Zirkus.
„Herr Michel müsste das FDP-Präsidium übernehmen“
Dann könnte der Unternehmer und Nationalrat seine EU-Show durchziehen, sagt Hans Geiger. Die frisch gewählten Co-Präsidenten sind hingegen bereits Lame Ducks wegen ihrer Zerrissenheit zum Rahmen-Deal.
„Nach Zürich kam Kunde, weil er Ruhe wollte“
Nicht, um auf der 1. Seite der Financial Times Stories zu lesen, sagt Hans Geiger. Dass Finanzplatz im Ranking zurückfällt, ist Folge der Never-ending-Turbulenzen um CS und UBS.
„Digitalisierung unseres Lebens geht zu schnell“
Und zwar nicht nur für alte weisse Männer, sondern auch für junge weisse Frauen, findet Hans Geiger, 82. Entscheidende Abstimmung zur elektronischen ID stehe noch aus – jene im Markt.
„Zürich ist komplett links-grünes Nest“
SVP müsste 22 statt 11 Prozent erreichen, FDP sollte auch zulegen, sagt Hans Geiger. Doch bei Wahlen im März sei kein bürgerlicher Aufschwung in Sicht – dabei drohe Stadt Triple-A zu verlieren.
„Der Migrationsdruck wird noch viel stärker zunehmen“
Schengen aufheben, zurück zu Kontingenten und Saisonnier-Statut – das und mehr muss die Schweiz prüfen, sagt Ronnie Grob, scheidender Chefredaktor der liberalen Zeitschrift „Schweizer Monat“. Während neue Impulse aus China und Indien kämen, würde die Schweiz zum Altersheim.
„Die UBS soll mit ihrem Hauptsitz in die USA gehen“
Dort können Ermotti und Co. ihren Traum vom grossen Investment Banking realisieren, sagt Hans Geiger. In der Schweiz entstünden Chancen für Ausland-Banken – das sei gesund für den Wettbewerb.
„Zufälle bestimmen das Leben“
Nach 30 Absagen als Uni-Abgänger landete er aus purem Zufall bei der SBB, sagt Benedikt Weibel, Ex-Bahn-CEO. Sie sei in blendender Verfassung – noch. In seinem neuen Buch „Abenteuer Lesen“ stecke seine Seele.
„Hans, was muss Nestlé tun?“
Koloss von Vevey ist fast nicht mehr führbar, sagt Hans Geiger. Mittels Verkauf der L’Oréal-Beteiligung hätte Spitze Cash für Schulden-Abbau, danach müsste sie Geschäft aufspalten.
„Aufgeben? Den Gedanken hatte ich nie“
An Partys habe er sich über Karrieristen gelangweilt, sagt Christian Lüscher, Ex-Journalist und Standort-Vermarkter. Da begann er vor 5 Jahren mit schwimmen – jetzt crawlte er in 9 Stunden von Rapperswil bis Zürich.
„Binnenmarkt ist eine Schimäre“
Was Konrad Hummler kürzlich in der NZZ ausführte, trifft ins Schwarze, sagt Hans Geiger. Beim Güterverkehr zwischen zwei EU-Ländern würden über 40 Prozent Zoll-ähnliche Tarife anfallen, bei den Dienstleistungen sogar über 100. Wozu also einen Rahmendeal?
„Die Leute sind Wachstums-müde“
In einem Umfeld mit enormer Einwanderung obendrauf noch der Rahmenvertrag? Chancenlos, sagt Tobias Straumann. Der Wirtschaftshistoriker der Uni Zürich findet’s nicht schlimm – Hauptsache, der Freihandel bleibe.
„Keller-Sutter macht einen hervorragenden Job“
Dass Bundespräsidentin bei Trump aufgelaufen ist, sei nicht der Punkt, sagt Hans Geiger. Der US-Präsident betrüge überall, sogar beim Golfspiel: „Mit einem Irren kann man keinen Vertrag abschliessen.“
„Ich schätze meine Chancen als sehr intakt ein“
Die FDP-Stadträte wären schon 2022 fast aus der Zürcher Exekutive geflogen, begründet Balthasar Glättli. Als Grüner wolle er keine Zweitönner, nur damit man in Stöckelschuhen herumkurven könne. Die Stadt habe Politiker mit Passion verdient – so einer sei er.
„Hans, könnte die FDP wirklich verschwinden?“
Ja, meint Geiger, Mitglied der SVP. Die EU-Frage sei die grosse Zerreissprobe für den Freisinn – was die neue Doppelspitze sogar nach aussen trage. Ein Ende wäre tragisch: Das Land brauche im rechten Lager eine liberale Kraft.