Wahl von LaChappelle hängt an seidenem Faden

Raiffeisen-Fürsten könnten neuen Kandidaten fürs Präsidium fordern – Einzelne Banken befehlen, Zentrale in SG geschwächt.

Guy Lachappelles Wahl zum neuen Präsidenten der Raiffeisen Schweiz Genossenschaft ist noch nicht gesichert. Mehrere einflussreiche Präsidenten von einzelnen Raiffeisenbanken im Land äussern grosse Vorbehalte gegenüber der Kandidatur des Noch-Chefs der Basler Kantonalbank (BKB).

Grund sind schwere Altlasten bei einem der grössten Anlagebetruge der Schweiz der jüngeren Vergangenheit, einem umstrittenen Übernahmeangebot rund um BKB-Tochter Cler und beim neuen Lohn für Lachappelle bei der Raiffeisen.

Die Strategen der Raiffeisen Schweiz versuchen, die Kritik salopp vom Tisch zu wischen. Es seien nur ein paar wenige Medien, die noch nicht begriffen hätten, dass Lachappelle der genau richtige Mann für den Neustart der Raiffeisen-Gruppe sei.

Aufgeblasen: Lachappelles ASE-Rolle oder sein Ehrgeiz? (Bild Telebasel)

Die „Bilanz“ unterstützt diese Spindoctors in einem heutigen Onlinebericht. „Der Neue ist sogar doppelt Finma-geprüft: einmal bei der Nominierung zum BKB-Chef, ein zweites Mal jetzt bei der Bestellung zum Raiffeisen-Chef, und da sicher mit besonderer Empathie“, hält der Chefredaktor des Managermagazins fest.

Anders sehen das einflussreiche Präsidenten einzelner Raiffeisenbanken. Sie haben im Verbund der knapp 250 Raiffeisenbanken im Land eine starke Stellung, weil sie lange dabei sind und sich getrauen, hinter den Kulissen die Stimme zu erheben.

Im Gespräch gehen sie auf ein soeben publiziertes Urteil des Bundesstrafgerichts in Bellinzona ein. Dort kommt Lachappelle im Betrugsfall namens ASE nicht gut weg. Er hatte im Oktober 2010 als neuer Kreditchef die oberste Verantwortung in der Zentrale für Kundin ASE, eine externe Vermögensverwalterin, übernommen; diese entpuppte sich später als kriminelle Firma.

Im Urteil halten die Bundesstrafrichter dazu fest:

„Belegt ist auch, dass ab Juni 2010 bei der (Basler Kantonalbank) Zweifel auftauchten, ob die (ASE)-Kunden überhaupt Kenntnis von den Sollbeständen hatten. Auch gab es in der Folge im Februar 2011 konkrete Warnungen von Legal & Compliance hinsichtlich der Geschäfte mit der (ASE) AG, insbesondere wurde der Verdacht geäussert, dass die (ASE) AG eventuell ihre Kunden täuschte.“

Explosiv-Urteil: Für Lachappelle oder für andere?

Es folgt besonders Brisantes der Bundesrichter: „Damit bestanden spätestens ab diesem Zeitpunkt Hinweise dafür, dass sich die (ASE) AG möglicherweise betrügerischer Machenschaften bediente und dass die Gelder auf den Konten der (ASE) AG-Kunden somit verbrecherischen Ursprungs waren.“

Lachappelle war damals, also im Februar 2011, bereits seit 5 Monaten der neue starke Mann ganz oben in der Basler Kantonalbank. Er genoss das Privileg des Neuen, Unbelasteten, entsprechend stellte er Fragen zur ASE. Doch dann gab er sich mit den Antworten offenbar zufrieden. Jedenfalls griff er nicht durch.

Nun müsste sich Lachappelle gegenüber der Raiffeisen-Gemeinschaft erklären. Was ist damals passiert, welche Rolle spielte er, was könnte auf ihn noch zukommen im laufenden Verfahren des Finanzdepartements? Dabei geht es um eine von Lachappelles Basler Kantonalbank unterlassener Meldung wegen Geldwäscherei.

Lachappelle müsste also reden, sagen, was Sache ist. Doch er schweigt. Ihm bleibe vielleicht nicht viel anderes übrig, zeigt einer der kritischen Raiffeisenbanken-Präsidenten Verständnis. Es handle sich schliesslich um ein laufendes Verfahren.

Doch dann müssten sich halt jene zu dessen Rolle äussern, die Lachappelle zum neuen Präsidenten der Raiffeisen Schweiz küren möchten. „Einfach abtauchen geht nicht“, meint der Gesprächspartner. „Schon gar nicht seit dem Finma-Verfahren.“

Das Problem mit Lachappelle als neuem Raiffeisen-Kapitän ist, dass die dritte Bankenkraft im Lande ausgerechnet mit einem Mann in die Zukunft gehen will, der wie der frühere starke Mann in einen Krimi verwickelt ist.

Pierin Vincenz, der die Raiffeisen von 1999 bis 2015 kontrollierte, war diesen Frühling monatelang in U-Haft, ihm droht ein Aufsehen erregender Strafprozess.

Guy Lachappelle wurde persönlich bis jetzt nichts vorgeworfen in den verschiedenen Strafuntersuchungen rund um die Betrugsfirma ASE. Doch als Spitzenmann der BKB ist er eine wichtige Figur im ganzen Drama.

Kann die Raiffeisen mit Lachappelle glaubwürdig nach vorn marschieren? Das ist die zentrale Frage, die sich immer mehr Raiffeisen-Fürsten und -Könige von St.Margrethen bis Genf und von Basel bis Chiasso in diesen Tagen stellen. Bis am 10. November müssen sie sich entscheiden, ob sie auf den Kandidaten setzen oder ob sie jemand anders bevorzugen.

Lachappelle macht sich selbst das Leben zusätzlich schwer. So sehr er in der Affäre um die ASE möglicherweise gefangen ist und nicht öffentlich dazu Stellung nehmen kann, so sehr könnte er rund um seinen Lohn bei der Raiffeisen Klarheit schaffen.

Doch auch hier schweigt der designierte Präsident der grossen, geschundenen Genossenschaftsgruppe. Er lässt offen, wie viel er nun tatsächlich für sein Mandat erhalten soll.

Damit überlässt er das Feld den Kritikern. Diese monieren, dass Lachappelle weit mehr als die bisher fürs 50-Prozent-Präsidium bezahlten 500’000 Franken erhalten soll. Die Rede ist von 700’000 Franken.

Wie geht das, wenn doch der Lohn des Raiffeisen-Präsidenten und dessen Kollegen im Verwaltungsrat der Raiffeisen Schweiz diesen Frühling zu einem Sturm der Entrüstung geführt hatte, weil sich die obersten Verantwortlichen des Skandals eine Erhöhung um 44 Prozent zugestanden hatten?

Lachappelle hätte wissen müssen, dass in diesem aufgeheizten Klima sein eigener Lohn rasch zum heissen Thema werden könnte. Er hätte deshalb unbedingt von Beginn weg hinstehen und seine Entschädigung offenlegen müssen.

Das hat er nicht getan. Stattdessen versuchten die Berater und Beeinflusser der Raiffeisen Schweiz, die für teures Geld seit Monaten für gute Stimmung sorgen sollten, im Nachhinein die rund 50-prozentige Lohnerhöhung für Lachappelle zu rechtfertigen. Sein Pensum sei eben zunächst ein 100-prozentiges, begründeten sie.

Doch das überzeugt nicht. In der Ausschreibung fürs Präsidium war stets von einem 50-Prozent-Mandat die Rede. Selbst wenn es zu Beginn mehr sein sollte, dann gehört das zum normalen Auftrag für jeden Verwaltungsrat. Extra mehr Honorar für eine stärkere Belastung gibt es nicht – das ist der Unterschied zum Manager-Dasein, sprich einem Angestellten-Verhältnis.

Wie sehr die Stimmung zwischen den einzelnen Banken und ihrer Zentrale in der Ostschweiz belastet ist, zeigte sich vor 2 Wochen. Da hatte die Raiffeisen Schweiz unter Interims-Präsident Pascal Gantenbein sämtliche 246 Präsidenten der Raiffeisen-Banken nach Bern in den Kursaal geladen. Gantenbein wollte seine Strategie unter dem Namen „Fokus 21“ mit den Vertretern der Muttergesellschaften besprechen.

Dazu kam es nicht. Der Anlass begann mit einer kleinen Revolte. Die 246 Bankpräsidenten verwiesen die anwesende operative Geschäftsleitung unter Führung von Noch-CEO Patrik Gisel des Saals. Sie habe nichts an einem Strategie-Event der Eigentümervertreter verloren.

Sodann verweigerten die Vertreter der einzelnen Raiffeisenbanken eine Debatte über Fokus 21. Eine solche Diskussion mache erst Sinn, wenn der neue Verwaltungsrat mit einem definitiven Präsidenten gewählt sei.

Schliesslich würde man die Strategie auch in Zukunft nicht allein mit dem Verwaltungsrat der Raiffeisen Schweiz besprechen. Es brauche einen externen Mediator dafür.

Mit ihrer Misstrauens-Kundgebung machten die obersten Köpfe der Raiffeisenbanken klar, wer von nun an das Sagen im Verbund der Genossenschaftsgruppe hat. Es ist nicht mehr die sich als allmächtige Instanz aufführende Zentrale in St.Gallen, sondern es sind die Besitzer dieser Zentrale, die rund 250 Banken.

Der Aufstand zeigt, wohin die Reise geht. Als Nächstes könnte sich durchsetzen, dass jede einzelne Raiffeisenbank bei den entscheidenden Generalversammlungen der Raiffeisen Schweiz eine eigene Stimme hat. One Bank, One Vote – so das Credo, das sich möglicherweise bald durchsetzt. Dann beginnt definitiv eine neue Zeitrechnung im Reich der Raiffeisen: die Rückkehr zu den eigenen Wurzeln.

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

160 Kommentare zu “Wahl von LaChappelle hängt an seidenem Faden

  1. Vielleicht ist die Raiffeisen schnell zu gross geworden und muss sich wieder redimensionieren…um seriös die Hausaufgaben zu machen. ….so kommen sie wieder auf die Gründeridee zurück und es ist Geld da für das Wesentliche…
    Ich hab mal meine 3 Kontos und 2 GA saldieren lassen, denn ich will für den Schlamassel nicht haften…

  2. Zusammenfassend gilt: Das – nicht grundlose – „Bashing“ gegen Lachappelle hat ein erdrückend gigantisches Ausmass erreicht. Es ist völlig undenkbar, dass Lachappelle seine Aufgabe als designierter VRP von Raiffeisen CH jemals ordentlich ausführen könnte. Wenn Lachappelle nur einen Hauch von Charakter hat, zieht er jetzt sofort die Reissleine und nimmt Distanz von seinen ganz offensichtlich gescheiterten Raiffeisen-Ambitionen.

    • Was wenn Niemand inside liest bzw. bashing ignoriert?
      VR wird durchgewunken und Gisel bleibt weil er ja so gut
      die EDV im Griff hat 🙂

  3. Wetten, dass Lachappelle noch diese Woche von der Kandidatur zurücktritt?
    Mal sehen, ob PG1&2 dann nochmals so einen Fall präsentieren. Die ganze Affäre ist doch kein Zufall! Auch die Rollen des Headhunters und der Finma müssen untersucht werden!
    Herr Hässig, bleiben Sie mit Ihren Bluthunden an der Schweisspur dran!

  4. Liebe PR-Fuzzis. Ich hoffe, Sie haben ein schönes Wochenende gehabt und sich gut erholt. Jetzt müssen Sie wohl als Erstes die Kommentare hier durchlesen. Ich fasse das gerne für Sie zusammen:
    – ca 150 Kommentare, das Thema interessiert
    – ca 98 Prozent äussern sich negativ zu Lachappelle
    – etwa 20 Prozent sind von Raiffeisenkunden. Diese Leute stehen gefühlt kurz vor dem Kündigen
    – etwa 5 Prozent sind von ASE-Geschädigten, die nichts zu verlieren haben
    – etwa 20 Prozent lassen sich über die Arbeit des Headhunters oder des Backgroundchecks aus
    – die meisten Kommentare sind recht sachlich und offensichtlich von Leuten geschrieben, die eine Ahnung haben
    – ca 95 Prozent sehen die Kandidatur von Lachappelle als hoffnungslos gescheitert an
    Die Schlüsse daraus soll jede Person selber ziehen.

    • Eine schöne Zusammenfassung.
      Und am Montag, pünktlich ab etwa 10:00 kommen dann wieder die Fake-Comments aus SG.
      Wie lange noch lassen sich die RBs dieses Theater noch bieten?

  5. Der Fall Lachappelle (ein völlig ungeeigneter Kandidat der garantiert in den nächsten Tagen seinen Rücktritt erklären wird) lenkt doch vom wahren Skandal ab.
    Vor einem Jahr ist der Fall Vincenz richtig in die Luft geflogen (Enforcement). Was hat sich seither bei Raiffeisen verändert? Kurzfassung: REIN GAR NICHTS!
    – Es herrscht weiterhin eine Kultur der Intransparenz, des Gemauschels!
    – Vincenz-Freund Gisel ist noch im Amt (zumindest auf der Webseite noch drauf)!
    – Kein Einziges GL-Mitglied ist rausgeflogen!
    – Der Leiter Risiko, der Jahre gepennt hat, würde noch BEFÖRDERT!
    – Weiterhin werden Journalisten bedroht und verklagt!
    – Die Rolle der Revisionsstelle, der Finma, der Berater wird nicht aufgearbeitet!
    Und die Raiffeisenbanken lassen sich diese Frechheiten einfach so gefallen! Sie rühren keinen Finger! Sie lassen zu, dass die Tochtergesellschaft durch ihr Verhalten der Ruf der Banken massiv schädigt. Hemmungslos Geld verbrennt. Und völlig gescheiterte GL-Mitglieder sich an die Macht Klammern.
    Sie lassen zu, dass sich ein Ehrgeizling zum Verwaltungsratspräsidenten aufschwingt und zuallererst gleich mal das in ein Daueramt umwandeln wird!
    Lachappelle ist nur ein weiterer Schlag ins Gesicht für die Raiffeisenbanken und die Genossenschafter!

    • Ausgezeichnet notiert. Gerade die zweite Reihe (zB Auer, Poerschke, Schaub, Hodel) sind nun bequem in Deckung. Von der Bereichsleiterebene ganz zu schweigen. Dabei hätte man diese Leute schon vor Monaten auswechseln müssen.
      Herr Hässig, Sie könnten ruhig wieder mal diese Leute behandeln. Die sind sonst ganz traurig, weil Sie diese vernachlässigen!

  6. „Die Bank habe auf der ganzen Linie versagt und ihre Sorgfaltspflicht aufs Gröbste verletzt…“

    „Er erhielt eine Freiheitsstrafe von 5 Jahren. Er habe mehrere Alarmzeichen ignoriert, insbesondere auch zwei Artikel in der Konsumentenzeitschrift «K-Geld». Dort wurde schon im Oktober 2009 auf Unregelmässigkeiten beim Vermögensverwalter hingewiesen, der seinen Sitz in Frick hatte. “

    Quelle: https://www.nzz.ch/finanzen/anlagebetrug-der-ase-investment-im-kanton-aargau-hauptangeklagter-kassiert-9-jahre-gefaengnis-ld.134981

    Hierzu ist natürlich auch zu sagen, daß abermals bzw. wie so gut wie immer auch die Finma gänzlich versagt hat.

    Sie ordnete die Liquidation der ASE Investment AG erst an, als das Kind schon in den Brunnen gefallen war.

    Jahre später.

    Jahre nach dem 2009 bereits im K-Tipp erschienen Artikel über die Unregelmäßigkeiten.

  7. Die Raiffeisenbanken müssen nun unbedingt das Heft der Handlung an sich reissen.
    Was ich tun würde:
    – Kandidatur Lachappelle sofort beerdigen
    – Gisel sofort freistellen, damit kommt Bewegung in die Nachfolgesuche
    – KEINEN Headhunter beauftragen: Einfach die Liste der Verwaltungsratspräsidenten in den Raiffeisenbanken durchgehen. Da finden sich sicher 2-3 gute Kandidaten die den Posten für eine gute Entschädigung (maximal 300`000 CHF!) machen würden
    – Sofort damit beginnen, die Geschäftsleitung auszutauschen (erfahrungsgemäss wird die gesamte GL in den nächsten 18 Monaten ausgetauscht werden müssen)
    Man kann das Steuer noch herumreissen!

    • Den PGs (und die stecken dich hinter diesem ganzen Mist) geht es doch nur um den eigenen Machterhalt! Und wenn die Raiffeisen dabei drauf geht!
      Die Finma muss endlich durchgreifen!

    • Vernünftige Schritte, macht völlig Sinn. Haben Sie schon mal an eine Kandidatur zum neuen Verwaltungsratspräsidenten gedacht?
      Mit ihrem Kommentar haben Sie bewiesen, dass Sie dafür 100x besser qualifiziert sind als Gantenbein oder Lachappelle.

    • Das sind genau die „Dreckspielchen“ der FINMA – Das eigene Versagen muss einerseits mit Bauernopfern zu Handen der Öffentlichkeit kaschiert werden, während andererseits „Deals“ getätigt werden die im Interesse der Versager auf Banken- und Aufsichtsseite sind, jedoch zu Lasten der Geschädigten gehen. Das bekannte Geschäftsmodell der FINMA unter Mark Branson. Und noch immer ist die Politik nicht aufgeschreckt ob diesem fragwürdigen Geschäftsgebahren!

  8. Es besteht wieder Hoffnung.
    Hoffnung auf ein Gutes Ende!
    Hoffnung auf Gerechtigkeit!
    Hoffnung darauf, dass die BKB und Lachappelle zur Rechenschaft gezogen werden!
    Hoffnung für den Rechtsstaat!
    Hoffnung für die Opfer!
    Hoffnung für Raiffeisen – diese tolle Firma hat einen Mann wie Lachappelle nicht verdient!
    Unser Kampf ist für die Gerechtigkeit!
    Lachappelle, klag ruhig gegen mich mit irgendeinem Paragraphen! Als Selbstatändiger mit einem recht erfolgreichen Betrieb ist mir das völlig egal!
    Herr Hässig, Sie sind dann der Erste, den ich anrufen würde! Schlagzeile: „Lachappelle klagt gegen Opfer von ASE-Betrug!“

    • Vergessen Sie es… zu tief ist die FINMA in die Sache verstrickt… da wurde und wird alles unternommen um die Sache unter den Teppich zu kehren… alles ganz zu Lasten der geschädigten Gläubiger, also zu Lasten jener Personen deren Interessen die FINMA zu vertreten hätte. Finanzplatz Schweiz: Involvierte decken Involvierte!

  9. Hochinteressanter Artikel in der Schweiz am Sonntag (die in dem Fall eine ziemlich gute Figur macht): https://www.aargauerzeitung.ch/wirtschaft/der-fricktaler-betrugsfall-koennte-guy-lachappelle-gleich-zweifach-einholen-133547484
    Fazit: Für Lachappelle kann es in einem Monat wirklich ganz schlimm werden, pünktlich auf die Wahl hin.
    Wie kann ein Backgroundcheck so etwas nicht erkennen?
    Wichtig ist jetzt: Sofort Notbremse ziehen, der Raiffeisen-Zug fährt aktuell unkontrolliert mit 200 km/h auf den Prellbock zu!
    Es braucht dringend eine neue Kandidatur.

    • Sie sollten ein Smiley ergänzen. Die Mietschreiberlinge in der PR-Abteilung in St.Gallen könnten Sie missverstehen und zum Ex-Lover rennen mit der Meldung „Endlich wieder ein positiver Kommentar zu Lachappelle – es gibt also doch noch Leute, die uns gut finden!“.
      Wie man diese Witzfiguren kennt, würde man darob gleich eine Pressemitteilung versenden.

  10. Wie will RCH mit einem solchen „Mann im Dunkeln“ einen Neuanfang machen?

    Absolut lächerlich – aber RCH bringt zur Zeit einfach NICHTS auf die Reihe. PV hat im Sinne der verbrannten Erde soviel Schaden hinterlassen, dass heute eigentlich das ganze Raiffeisen Management ausgetauscht werden sollte.

    Ja, bis hinaus in die Filialen welche im Mittelland immer noch in PV-Zeiten leben. Erschrechende Erkenntnisse.

    Und dass die so gute Zentrale der RCH es nicht mal fertig bringt, einen fähigen Headhunter einzusetzenden sagt alles – complete fail.

    Wenn die RB so weitermachen werden sie alle untergehen.

  11. Als bei der Basler Kantonalbank der schwerkranke Urs Genhart in der Geschäftsleitung ersetzt werden musste, schlug erstmals die Stunde von Guy Lachapelle: ohne ein Evaluationsverfahren wurde er vom damaligen CEO zum Leiter Kredite berufen. Aber war das nicht gerade die Zeit, wo auch all die Kreditlimiten im Fall ASE hätten über den Tisch des Leiters Kredite gehen müssen?
    Kurz darauf schlug erneut die Stunde von Guy Lachappelle: Als CEO Matter wegen dem ASE-Skandal und den US-Kunden am Sitz Zürich den Hut nehmen müsste, rückte Lachapelle als Stellvertreter nach. Erneut ohne seriöses Evaluationsverfahren…. Und wie im Falle Vincenz – Gisel will auch hier der Stellvertreter nichts von den Machenschaften des Vorgängers gewusst haben. Die Parallelen sind erschreckend.
    Tipp an Lukas Hässig: Wenn schon der Headhunter keine Referenzen eingeholt hat, dann könnte Lukas Hässig dies doch jetzt nachholen. Wie wäre es, mal bei Hans Ringger nachzufragen?

  12. Als PR Berater von Lach-Appell würde ich ihm raten, seinen Namen in Lach-Nummer zu ändern. So hätte er wenigstens die Lach-er auf seiner Seite …

    Sonst hat er nur Gantenbein und Gisel auf seiner Seite. Deren Zeit schon längst abgelaufen ist.

    • Hallo!

      Verhunzen von Familiennamen geht gar nicht. Wir sind hoffentlich alle nicht mehr im Kindergartenalter.

    • Ja, Mutti. Ich weiss.

      Aber der ganze Fall ist doch derart lach-haft. Oder, etws präziser formuliert: Himmeltraurig.

      Also lassen wir doch La Chapelle – pardon, die Kirche – für einmal im Dorf.

      Die Verfehlungen von Monsieur Lachappelle dürften substantieller sein. (Natürlich gilt die Unschuldsvermutung.) Auch wenn mir das nicht das Recht gibt, seinen Namen zu verhunzen.

      Aber ich kann die Vorgänge rund um RCH schon lange nicht mehr ernst nehmen. Realsatire vom Feinsten. Lach!

  13. Herr Lachappelle, bitte tun Sie das richtige. Seien Sie ein Mann. Treten Sie sofort von der Kandidatur zurück. Ich sage nicht, dass Sie schuldig sind. Aber für Raiffeisen sind Sie nicht die richtige Person. Tun Sie bitte das richtige.

  14. Man fragt sich wirklich, warum der Schilling einen solchen offensichtlich untauglichen Kandidat präsentiert. Das ist auch unfair gegenüber dem Kandidaten.
    Und warum eine Findungskommission nicht sofort den Stecker zieht.
    Die ganze Lage ist schlicht absurd.

    • Aber, aber. Der Gisel sagt ja auch immer, er habe von rein gar nichts gewusst.
      Da wird doch ein Headhunter sich noch auf das Gleiche berufen können.
      Alle sind völlig ahnungslos.

  15. Handeln ist angesagt: Habe gestern mit meinem Raiffiseli-Bänkler telefoniert und angewiesen, dass alle Konti saldiert werden. Heute noch schriftlich per Einschreiben. Ging immerhin um eine 50-jährige Bankbeziehung. Tja…
    Genug ist genug!

  16. Was hier nicht erwähnt wird: Es geht nicht nur um Lachappelle und seine ASE-Geschichten. Auch wenn er das Amt antreten sollte, was ich übrigens persönlich für äusserst unwahrscheinlich halte: Die Wahrscheinlichkeit wäre sehr gross, dass Lachappelle innert weniger Monate abtreten müsste. Sei es wegen einer Untersuchungshandlung, wegen einer Revolte der Raiffeisenbanken oder wegen Aktionen von ASE-Geschädigten – eine Demonstration von 10 Geschädigten vor dem Hauptsitz von Raiffeisen Schweiz (würde sicher in der Tagesschau kommen) und Lachappelle muss zurücktreten.
    Welcher gute CEO würde in dieser Situation für einen VRP Lachappelle arbeiten? Wie will man mit einem VRP Lachappelle gute neue GL-Mitglieder finden? Das halte ich für ein Ding der Unmöglichkeit.
    Es stellt sich auch die Frage, wie dieser Prozess abgelaufen ist und wer die DueDilligence gemacht hat. Der ganze Vorgang ist nun wirklich nicht überraschend.
    Es ist übrigens kein Problem, immer noch einen neuen Kandidaten aufzustellen.

    • Wollen Sie Raiffeisen noch vollend ruinieren? Da geht dann der Shitstorm erst richtig los wenn gewisse Dinge aus dem JB-Trading zum Vorschein kommen…

    • Und wie wärs mit Thomas Hess? Er ist Präsident der Raiffeisenbank Mittelbünden und führt diese hervorragend. Jurist aber sehr menschlich. Äusserst fähig und hohe Sozialkompetenz. Genau der Richtige in dieser Situation. P.S. Thomas Hess weiss nichts von diesem Vorschlag.

    • Erstaunlich, dass der etwas angestaubte CVP-Name Hunziker-Ebneter immer wieder wie das Kaninchen aus dem Hut gezaubert wird. Nur: Der Name ist seit einigen Jahren schwer beschädigt und ein nicht zu überbietendes „Bashing“ wird dann mit absoluter Sicherheit losgehen. Nach dem Lachappelle-Desaster bitte nicht auch noch ein Hunziker-Ebneter-Deaster!

    • @ Peter W-

      Thomas Hess als Raiffeisenpräsident? Wie kommen Sie denn auf so einen Scherz?

      1. Versteht der nix vom Bankgeschäft.
      Ist ein Anwalt, der sich einfach in die Funktion wählen ließ und ein Ämtersammler, der auf allen möglichen Partys tanzt, wo es ein bißchen Mandats-Geld einzunehmen gibt.
      Von Bankgeschäft aber NULL (!) Ahnung.
      Reiner Abnicker.

      https://www.raiffeisen.ch/mittelbuenden/de/ueber-uns/ihre-bank-vor-ort/Mitarbeiter/Verwaltungsrat.html

      http://www.thess.ch/

      2. Nun zu der Raiffeisenbank unter der Leitung des angeblich so kompetenten Thomas Hess:

      Hier beschäftigt sich die Raiffeisenbank Mittelbünden unter seiner Ägide mit Minus-Saldi von wenigen Franken, die durch Kontoführungsgebühren entstehen.

      Beispiel: Es ist ein Konto wegen 3 Franken und 18 Rappen im Minus, der Herr hatte einen Unfall und ist im Spital und das GIGANTISCHE Minus macht der Bank derart große Sorgen, daß sie nichts unversucht läßt.

      Mehrere Schreiben, jeweils mit 1 Franken Porto versehen und Kosten für Briefpapier, Druckertoner und Papier und besser noch mit 2 Unterschriften (hier gilt das 4-Augen-Prinzip!) werden verschickt.

      Auch ein Anruf wird getätigt. 10 Minuten Telefonat.

      Auf die Nachfrage des Kontoinhabers, ob es nicht unverhältnismäßig sei, wegen so einem Bagatellbetrag derartige Anstalten zu machen, kommt ernsthaft die Antwort: „Sie müssen ja Minus-Zinsen zahlen, daher rufen wir Sie ja auch an.“

      (Minus-Zinsen auf 3 Franken und 18 Rappen, gigantisch)

      Allein die 10 Minuten Telefonat, die 2 Briefe, die sicher auch je 10 bis 20 Min Arbeitszeit gekostet haben werden, werfen die Frage auf, was das an Stundenlöhnen kostet, wenn die emsige Raiffeisenbank-Mitarbeiter-Riege so ihre Arbeitszeit verwendet.

      Und welche Kosten bankintern verursacht werden wegen einem Bagatellbetrag von wenigen Franken.

      Welch ein wirtschaftlicher Schwachsinn!

      Hätte die Raiffeisenbank mal bei Pierin Vincenz und seinen Spesenabrechnungen genauso genau hingeschaut.

      Übrigens: Als ich aus dem Spital nach fast einem halben Jahr später und 4 OPs entlassen wurde, war nicht nur das Minus ein paar Franken angewachsen und eine Flut von Schreiben der Raiffeisenbank Mittelbünden in der Post, sondern auch das Konto saldiert : – )

      Spitalaufenthalt und danach Konto weg.

      http://domleschger-zeitung.ch/muss-cazis-weit-ueber-100-000-franken-zahlen/

      Hier zittert also die saubere Raiffeisenbank-Gilde für einmal wegen weniger Franken Minus, die durch Kontoführungsgebühren entstanden sind und kündigen einem langjährigem Kunden das Konto.

      Voila!

    • @Lehmann
      Sie wollen helfen. Das ehrt Sie. Aber Sie wissen schon, dass diese Dame ähnliche Probleme hat?
      Es braucht endlich einen Neuanfang, das geht auch mit dieser Dame nicht.

    • Und wieder taucht diese Hunziker-Ebnetter auf. Und schon bald wird dann auch noch irgendein Idiot von einem ehemaligen CFO und Vincenz-Freund, der nun in Landmaschinen macht, fasseln.
      Es ist einfach nicht zu fassen. Gibt es denn in diesem Land keinen einzigen Kandidaten, der integer ist?
      Wählt doch einfach nach dem Zufallsprinzip einen Präsidenten einer Raiffeisenbank. Egal wer es ist, besser als die genannten Namen (oder gar Lachappelle) wäre das alleweil.

  17. Heute war ein hervorragender Tag in unserem Kampf um Gerechtigkeit!
    Lachappelle hat die durch ASE und die BKB – meine Eltern haben den BKB-Kontoauszügen blind vertraut – geschädigten Kunden absolut mies behandelt!
    Nun hat endlich auch Raiffeisen erkannt, was für einer Lachappelle ist. Ich bin sehr zuversichtlich, dass er nie einen Posten bei Raiffeisen antreten wird!
    Und wenn doch, dann stehe ich am Tag 1 mit einem Plakat auf dem Roten Platz – aktuell mache ich das noch nicht, weil ich Raiffeisen nicht schädigen will – die sind ja auch nur Opfer von Lachappelle!
    Ich habe einen Wunsch: Ich will, dass Lachappelle auch sein Geld für Prozesse ausgeben müssen.
    Herr Lachappelle! Ich werde für Gerechtigkeit sorgen! Und wenn es Jahrzehnte dauert!

  18. Kaum zu glauben. Aber es wird wieder so ein gewählt. Die Tochter Raiffeisen Schweiz muss wieder auf eine reine Dienstleistungsgesellschaft reduziert werden. Diese Gockelei von Direktoren brauchen die Genossenschaften nicht. Ein Briefpapier- und Heizöleikäufer braucht weder diesen Titel noch ein hohes Gehalt. Es wird Zeit dass die Genossenschaften wieder zu verlässlichen Regionalbanken für ihre Kunden werden und von Beteiligungen und Investments die Finger lassen.

    • Sitzen Sie nicht nur rum, machen Sie etwas! Rufen Sie beim Bankleiter an! Telefonieren Sie dem VRP, schreiben Sie Briefe und Mails!
      Uns Genossenschafter trifft eine Mitschuld. Wir haben auch in unserer Pflicht versagt.
      Es ist Zeit für eine grundlegende Erneuerung, ein moralischer Neuaufbau. Wir müssen diese Leute in der Zentrale auswechseln!

    • Und habt ihr auch ETWAS GETAN anstatt nur zu saufen? Währenddessen habe ich einen langen Brief an meinen Bankleiter (meinen Angestellten!) geschrieben mit meiner Einschätzung zur Causa Lachappelle. Der Brief ist jetzt im Gelben Briefkasten.
      Es braucht SOFORT neue Kandidaten! Gantenbein und jeder andere, der an der Personalie Lachappelle beteiligt war, muss sofort raus!

  19. Es wäre schon von besonderer Ironie, wen nach dem Vinzenz-Debakel wieder ein Raiffeisenchef eingesetzt würde, der bedenkliche Altlasten mit sich herumschleppt und w. mgl. bald wieder abtreten müsste. Man muss sich wirklich fragen, ob es denn keine Topbanker mehr gibt mit einigermassen weisser Weste, die also vorgängig ehrlich geschäftet haben und charakterlich überzeugen.

  20. ASE : FX Trade executions wurden via ZH-Filiale in BS gemacht. jeder normale Händler hätte da die Pflicht gehabt diese Trades zu hinterfragen. möglicherweise wurde das gemacht – aber wer hinterfragt hat wurde Mundtot gemacht.
    das ist eine Vermutung….

    • Das ist auch mein Verdacht! Es muss Zeugen geben innerhalb der BKB! Warum halten die dicht? Für uns Geschädigte wäre es sehr wichtig, dann könnten wir den Fall neu aufrollen und es könnte doch noch Gerechtigkeit herrschen!
      Die Geschädigten wurden miserabel von Lachappelle und seinen Leuten behandelt!
      Ich fordere Gerechtigkeit!

  21. Auch interessant: Via Bilanz (das Tagblatt hat es dankend aufgenommen) versucht G Schilling die Situation so darzustellen, dass G. Lachappelle sich selber auf den VRP Job beworben hätte. Ein alter Trick, um zu verhindern, dass die BKB als treuer Auftraggeber von G. Schilling auf den Headhunter losgeht wegen der Verletzung von vertraglichen Verpflichtungen. Es gibt sicherlich auch eine (fake) E-Mail die das beweisen soll. Nice try!

  22. Ich habe die Nase dermassen voll!
    Sogar ich wusste, dass der Lachappelle irgendwie mit dem ASE-Skandal verbunden ist. Und ich lebe in einem kleinen, verträumten Dorf im Berner Oberland!
    Was muss alles falsch laufen, dass ein solcher Kandidat aufgestellt wird? Der steht durch für Alles, für das wir NICHT stehen! St.Gallen ist doch durch und durch marode! Und ja, wir merken das im Tagesgeschäft! Ich hatte heute 2 gute Kunden, die mit Abgang drohen, wenn Lachappelle gewählt wird!
    Ich trage auch diese Beschwerde gerne wieder im Excel ein! Bringt zwar nichts, dieser Trupp in St.Gallen macht ja eh, was er will!

  23. Auch interessant: Guido Schilling hat erst via Bilanz (das Tagblatt hat es dankend aufgenommen) die Idee verbreitet Herr Lachapelle hätte sich selber beworben. Ein alter Trick um darzustellen, dass man dem Kunden (die BKB) nach vielen gut bezahlten Aufträgen (an Guido Schilling) nicht den CEO weggeschnappt hat. Bestimmt gibt es noch eine Email, die das beweist. Nice try!

  24. Das Sagen lag schon immer bei den im Verbund (Solidarität) angeschlossenen Banken! Die Mutter war nur für das Marketing und Zahlungsverkehr und bei drohenden Verlusten von einzelnen Banken zuständig!
    Nun kommt die Finma ins Spiel. Diese verlangte andere Machtverhältnisse! Sie ist auch am Schlamassel mitschuldig!

  25. ASE-Renditeversprechen von 18 % p.a. entlarvten alles von Anfang an als Betrug.
    Hinsichtlich Kompetenz (oder Moral?) bei
    – Top-Kader der BKB
    – FINMA-Verhalten
    lässt dieser banale Punkt tief blicken.

    Weshalb hat G. Lachappelle den Kunden „ASE“ damals nicht umgehend rausgeworfen?
    Wieso tut die FINMA und die Staatsanwaltschaft so, als hätten beide keinerlei Basis-Wissen in „Finance“, speziell „MPT“?

    siehe auch aktuell „Credit Suisse & CLOs“ gem. TA!

    • wieso nicht rausgeschmissen?! weil damals schon andere Banken (Raiffeisen) von den ASE Machenschaften wussten und die BKB sonst verraten hätte?

    • @Der Bock ist immer der Gärtner
      Das ist doch klar. Weil man die Opfer des ASE-Betrugs noch weiter melken wollte. Diese haben nämlich den Auszügen der BKB vertraut (wer wollte es ihnen verdenken, wer würde schon vermuten, dass die Bank bei Verdacht nicht reagiert?)
      Ich hoffe sehr, dass mit dem Urteil des Bundesstrafgerichts endlich wieder Bewegung in die Sache kommt! Einige saftige Massnahmen gegen Spitzenmanager würden vielleicht doch noch zu Gerechtigkeit für die Opfer führen!
      Ich fordere Gerechtigkeit!

  26. Der Vorschlag Herrn Lachappelle zum neuen VRP von RCH zu wählen ist eine bemerkenswert gute Entscheidung. Er bringt alles mit um die Raiffeisen Gruppe aus der aktuellen Führungskrise zu leiten.
    Die verzweifelten „Lachapelle-basher“ können seine Wahl nicht verhindern, auch nicht IP oder die nachschreibenden Medien wie Aargauer Zeitung oder Tages-Anzeiger.
    Qualität steht über dünner Polemik.

    • @Basher: Lachappelle wird diese Krise versuchen auszusitzen. Seine Motivation ist klar: Ohne VRP-Mandat bei Raiffeisen ist er arbeitslos. Seine Murkserei hat Tradition. Und seine Rechnung dürfte auch diesmal aufgehen. Denn die Raiffeisen-Regionalfürsten sind sowohl betriebsblind, massenträge als auch Herdentiere. Und derzeit ist die Herde noch Pro-Lachappelle. Arme Raiffeisen!

    • Halt doch einfach mal Deinen Mund, blöder RCH-Troll. Oder komm doch mal raus aus dem Elfenbeinturm und zu uns in die Bank. Da kannst Du ja gerne mal zuhören, was die Kunden so von dem Lachappelle halten!

  27. Unabhängig von der Person Lachappelle kann man doch kaum noch glauben bzw. nur mit offenem Mund staunend und ungläubig beobachten, wie nach all den Geschehnissen rund im die Raiffeisen die Raiffeisen nach wie vor nur eines kennt:
    Abstreiten. Verschweigen. Aussitzen. Verdunkeln. Vertuschen. Verdecken. Wegsehen. Ignorieren. Ausweichen.

    Wirklich, wirklich falsch. Wann nimmt das ein Ende?

  28. Gehalt
    Wenn das Mandat offiziell zu 1 Mio. ausgeschrieben worden, wäre, dann hätte Lachapelle viel mehr (gleich junge) Banker Konkurrenz gehabt im Bewerbungsverfahren.

    Zweck Raiffeisen
    Ich erwarte von einem VRP Raiffeisen nicht nur Banker Know-How und Integrität sondern auch eine Vorstellung und innere Verpflichtung gegenüber den Zielen von Raiffeisen:

    Günstige Konditionen für Menschen aus der sozial untersten Bevölkerungsschicht. Vergabe von Krediten an „normale“ KMUs und Familien.

    Das Kapital der Genossenschafter (Gewinnvorträge) ist nicht „gratis“ sondern steht für die ursprünglichen Zwecke gemäss Raiffeisen zur Verfügung.

    Diese Perspektive und Verpflichtung traue ich persönlich Lachapelle nicht zu. Dieser „junge“ Mann ist noch stark mit seiner persönlichen Karriere beschäftigt.

  29. Ich haber gerade mit zwei Präsidenten von Raiffeisenbanken (hat nichts mit dem Dienstleister in St. Gallen zu tun) telefoniert. Beide sagen das Gleiche, sollte Lachapelle gewählt werden, werden viele Kunden die Geschätsbeziehung mit Raiffeisen abbrechen. Jetzt wissen wir, woher der Druck kommt: Von den Kunden und Genossenschaftern selber!

    Somit: Es brodelt bei den Kunden!!

  30. ASE war ein BKB-Problem. Wie konnte Raiffeisen so blöd sein, sich dieses Problem auch noch aufzuhalsen? Und das ASE Problem wird nur noch grösser werden, wenn dann erst das Bundesgericht urteilt und den dringenden Tatverdacht bestätigt (wovon auszugehen ist!)
    Die Raiffeisenbanken müssen nun sofort diesen Kandidaten los werden. Am besten heute noch!

    • @Sogar Finews: Warum ein Desaster? Das war doch die klare Absicht von Gantenbein und Gisel. Man bringt einen neuen Präsidenten, der dann vor der ausserordentlichen Delegiertenvenversammlung nicht mehr wählbar ist. Und nun? Jetzt müssen eben Gantenbein und Gisel bleiben. Und vielleicht ist bis in einem halben Jarh Gras über die Sache gewachsen.

      Und dies war alles meine Idee!

      PV mit Beratermandat der RCH

  31. Wieso Thematisiert man nicht die Rollen und das Versagen der FINMA und der Basler Politik im Falle ASE! Es würde so einiges an Klarheit geschaffen, wieso u.a. die FINMA dem Lachappelle einen ‚Persilschein‘ ausstellt, statt diesen aus seinem Amt zu entfernen. Die Leiche im Keller liegt bei der FINMA, die beim Fall ASE trotz Anhaltspunkten über Wochen und Monate untätig zuschaute! Genau diese Untätigkeit musste man im Anschluss verwedeln und unter den Teppich wischen, denn wäre die ganzen Wahrheiten an die Oberfläche gekommen, wäre die FINMA in einem ganz schlechten Licht dagestanden.

    Aktuell hat die FINMA ja mit dem Fall AmVac einen gleichgelagerten Fall! Auch dort ist die FINMA nach wochen- bzw. monatelanger Untätigkeit vorallem damit beschäftigt die Wahrheiten zu verwedeln und unter den Teppich zu kehren. Einfach dieses Mal statt mit der BKB passiert dies mit der UBS, bei der über Monate Millionen(!) an Investorengelder ‚gedreht und gewaschen‘ wurden, ohne dass die FINMA trotz konkreter Hinweise oder das Compliance der UBS die Reissleine zogen! Im Gegenteil, bei der UBS war es ja noch so, dass Banker UBS-Kunden und -Aktionäre noch AmVac-Papiere empfohlen und Kunden in Depot legten!

    Meine Frage: Wann erwachen die Damen und Herren Politiker in Bern, welche die Oberaufsicht über die FINMA haben? Wahrscheinlich hört man dann wieder wie beim Postauto-Skandal Floskeln wie man sei überrascht, hätte keine Hinweise etc. was die fragwürdigen Tätigkeiten der FINMA oder von Seiten der FINMA mandatierten Untersuchungsbeauftragten betrifft.

    • Ganz genau; die FINMA ist eindeutig überfordert und wenig entscheidungsfreudig. Auch Raiffeisen wird nicht geholfen, die Mitläufer auf das Abstellgeleis zu verfrachten. Man schaut lieber zu, was sich daraus entwickelt, anstatt rasch einzuschreiten und Verantwortung zum Schutz der Anleger/Sparer zu übernehmen.
      Mit den Krypto-Währungen bahnt sich das nächste FINMA-Desaster an.
      99 % der Coin-Offerings sind versteckte Spende-Aufrufe von virtuellen Glaubensgemeinschaften mit der einzigen Geschäftsidee, Geld einzusammeln. Das gibt ein böses Erwachen – speziell auch bei der FINMA, zu deren Stärken nicht das logische und vernünftige Denken zu gehören scheint. Das kommt dabei heraus, wenn nur noch Rechtsanwälte am Werk sind und die pragmatischen Praktiker fehlen. Good luck 😉

  32. Soso, die schlechten Verlierer im RCH VRP Nominierungsprozess versuchen mit dankbarer Unterstüzung von IP und TA (Rutishauser) einen top qualifizierten, von der FINMA akkreditierten Kandidaten schlecht zu schreiben.

    Es scheint, dass die so oft im Zusammenhang mit der hiesigen Finanzbrache zitierten Bananenrepuplik-Zustände auch in der Medienwelt langsam aber sicher Einzug finden.

    Herr Lachapelle, bleiben Sie standhaft…..

    • Ganz steile These. Und wie erklären Sie sich das Urteil des Bundesstrafgerichts? Hat das auch der Hässig manipuliert? Ist er etwa der Länderchef der CIA und der Illiminaten?
      Lachappelle sollte sofort von der Kandidatur zurücktreten. Er hat sein Amt noch nicht angetreten und schadet schon Raiffeisen. Sogar Blick.ch hat ihn nun auf der Frontseite!!!

    • @Schlechter Vierlierer: Sie glauben ja selber nicht, dass so jemand ein in der Kriese steckendes Unternehmen wie die Raiffeisen Schweiz (es geht hier nur um Raiffeisen Schweiz und nicht die über 250 Raiffeisenbanken) aud dieser Kriese heraus führen kann.

      Lachapelle würde von niemand ernst genommen und ein neuer CEO würde wohl auch nicht kommen. Aber vielleicht war das ja die Strategie damit Gisel bleiben kann.

    • Da hat wieder einer nicht verstanden, was die Aufgabe eines seriösen Bankers sein muss…😂

  33. Der Bericht von Dirk Schütz ist einmal mehr lächerlich!

    Wie wäre es wenn die Medien die Rolle der FINMA im Fall ASE Investment AG recherchieren würden? Die FINMA muss Lachappelle Support bieten, denn zu viele Ungereimtheiten gibt es im Fall ASE. Ungereimtheiten die am Ende auf die FINMA und auf Lachappelle zurückfallen würden!

    Die FINMA hat seit jeher im Falle ASE immer nur die eigenen, aber nicht die Interessen der Geschädigten vertreten, gab es doch entgegen mehrfacher Beteuerungen schon länger Hinweise die der FINMA bekannt gemacht wurden, dass es Ungereimtheiten im Falle ASE und bei der BKB gab. Die FINMA hat es aber über eine lange Zeit unterlassen einzugreifen. Seit diesem Zeitpunkt sitzt die FINMA mit der BKB im gleichen Boot. Auch hat die Basler Regierung es verpasst auf Hinweise auf Ungereimtheiten zu reagieren. Für diverse Stellen ist der Sachverhalt heute so, dass man froh ist den Herrn Lachappelle zur Raiffeisen gehen zu lassen. Parallel dürften einige bei Raiffeisen froh sein, käme Lachappelle, darf man doch damit rechnen, dass der ‚Filz‘ Lachappelle/FINMA für VR und Management das Beste sein kann, was passieren kann. Viele Sachverhalte dürften so im Detail nie aufgeklärt werden, was ganz klar auch im Interesse der FINMA wäre!

    • Dirk Schütz ist sowieso die reinste journalistische Katastrophe. Ob er nun schreibt oder Diskussionsrunden leitet.

    • der k-tipp hat sich bereits 2009 mit ASE beschaeftigt. weder BKB noch FINMA wurden taetig

  34. http://www.svgbasel.ch/
    Statistisch-Volkswirtschaftlichen Gesellschaft Basel
    Vorstand
    http://www.svgbasel.ch/wp-content/uploads/2018/10/Vorstand-2018-2021_update.pdf

    Wie man hört, soll die Statitisch-Volkswirtschaftliche Gesellschaft Basel ein Kartell sein,das unter Kontrolle einer kleinen elitären Basler Elite sein ist , mit einem Horizont der bis zur Stadtkantonsgrenze reicht. Im Vorstand der Gesellschaft ist auch f. Dr. Pascal Gantenbein Professor für Finanzmanagement, WWZ, Universität Basel, VR-Präsident a.i. Raiffeisen Schweiz. Laut gewöhnlich gut unterrichteter Kreise, soll in diesem erlauchten Gremium der Raiffeisendeal beschlossen worden sein, die Bank soll unter Basler Kontrolle geraten. Es heisst auch, die SVGProvinzler haben die Übernahme der Schweizerischen Bankgesellschaft durch den Basler Bankverein eingefädelt, als Vorwand benutzte man das Zürcher „Marbella-Engagement“ und so war dasSwissair Grounding möglich, mit Hilfe eines Basler Bankers und ehemaligen Insektensprühpiloten. Der Grund soll gewesen sein, man wollte es den Zürchern zeigen. Es heisst sogar, die SVGBasel ist mittlerweile auch in Washington ein Begriff.
    Gunther Kropp, Basel

  35. Raiffeisen Bank braucht einen sauberen Neustart. LaChappelle ist definitiv nicht wählbar, zuviele Altlasten mit hohem Risiko. Altlasten die an der Integrität und Kompetenz von LaChappelle zweifeln lassen. Hände weg von diesem Mann!

    • Die haben nun auch ein Problem. ASE und Cler sind nun voll in der Öffentlichkeit! Und die Finma steht auch wieder mal blöd da.
      Prognose: Lachappelle wird Ende 2018 keine Rolle in einer Bank mehr spielen.

    • Sie haben ein noch viel grösseres Problem, wenn sie ihn wieder.anstellen.

  36. Dass die Bilanz-Journalisten den Lachappelle weiss waschen überrascht nicht. Als Axel Springer-Tochter müssen sie dafür sorgen, dass Raiffeisen als einer der wichtigsten Inserate-Kunden nicht abspringt.

  37. Guy Lachappelle wird niemals freiwillig von seiner Kandidatur abrücken. Er hat Sitzfleisch wie ein Rinozeross. Das hat er bei der BKB mehrfach unter Beweis gestellt (US-Steuerstreit, ASE, neue Strategie für die BKB etc.). Zudem wird er Raiffeisen-intern sicherlich nicht zum Kandidatur-Verzicht aufgerufen. Das wäre ja ein Eingeständnis einer Fehlselektion. Somit bleibt noch die Neu-Aufarbeitung des ASE-Falles. Diese müsste vor der Wahl im November zu klaren Ergebnissen, sprich einem offensichtlichen Fehlverhalten Lachappelles, kommen. Das ist nicht zu erwarten. Die Wahl zum RCH-VRP verhindern kann somit nur noch die RF-Delegiertenversammlung. Von diesem Wahlgremium eine Nicht-Wahl zu erwarten ist etwa so, wie man an den Weihnachtsmann glaubt. Somit wird Guy Lachappelle der nächste Verwaltungsratspräsident der RCH. Sonst noch Fragen?

    • Da „verzapfen“ Sie einen grenzenlosen Unsinn. Lachappelle ist demnächst weg vom Fenster!

    • @Gratulation

      Sehe ich mittlerweile auch so. Nicht nur der alte VR ist schwach – sondern vorn allem auch die Delegierten von RCH.

      Aber ich hoffe, dass Sie wenigstens erreichen, dass die Wahl des VRP bei Fehlen alternativer Kandidaten bis z.B. März nächsten Jahres verschoben wird. Die Delegieren sollten sich nicht unter Zeitdruck setzen (alias übertölpeln) lassen.

  38. Lieber Guy Lachappelle, wenn sie ihre Karriere retten wollen, dann gibt es nur noch einen Weg: den Verzicht auf die Kandidatur als Raiffeisen Schweiz-Verwaltungsratspräsident. Gleichzeitig sollten Sie vom Gang vors Bundesgericht absehen. Nur so, und nachdem ihre Rolle im ASE-Fall vollständig geklärt ist und Sie vollständig rehabilitiert wurden, haben Sie noch eine Chance Ihre berufliche Karriere fortzusetzen. Und seien wir ehrlich: die Voraussetzungen um den Job in St.Gallen anzufangen sind heute denkbar schlecht.

    • @Ein gutgemeinter Rat

      Machen Sie sich keine Sorgen um seine Karriere: Bald wird Guy Lachappelle sich für den Rest seines Lebens CIO nennen dürfen.

      Tönt doch gut, oder etwa nicht?

      Ach so, vielleicht sollte ich noch erwähnen, was CIO bedeutet. Nein, nicht Chief Investment Officer. Auch nicht Chief Information Officer.

      Hier steht es schlicht und einfach fü „Career Is Over“!

      Na dann prost, Herr Lachappelle. Lach!

  39. Also wenn ein Lachappelle bei Rendite-Versprechen von jährlich 18 Prozent die Alamglocken nicht läuten kann man ihm auch nicht helfen. – Dass er ausgebildeter Jurist ist, nutzt ihm vor dem Gesetz auch wenig. Denn im ZGB lautet ein Grundsatz: Nichtwissen schützt vor Strafe nicht. PS: Und wenn Lachapelle solche 18 Prozent-Geschäfte durchwinkt, was winkt(e) er denn sonst noch alles durch?

  40. Egomanen (Vinzenz, Gisel, Gantenbein und viele HSGler) lassen eben nur ihresgleichen zu und die Nullnummer Schilling ist entweder auch einer oder sackdumm.

  41. Die Kontroverse um Guy Lachapelle als Person lenkt vom völligen Unsinn ab, neben einem zukünftigen vollamtilichen CEO/Geschäftsführer noch einen vollamtlichen VR Präsidenten wirken zu lassen. Das kann nicht gut gehen.

    VR Präsident sollte im Nebenamt ein Geschäftsführer einer Raiffeisenbank sein, allenfalls im Turnus von 3 Jahren wechselnd. 3 Jahre als Stv im VR einarbeiten, 3 Jahre Chef, dann wieder raus. Die können beurteilen, ob was die Zentrale tut auch sim Sinne der Raiffeisenbanken ist oder nicht.

  42. Ist der gleiche Blender wie der ehemalige Post-Finanzchef und ex-AKB-CEO:
    In FINMA-Berichten vielfach genannt und beide wollen von allen widerrechtlichen Vorgängen nichts gewusst haben…
    Swiss-Banking verkommt so zur internationalen Lachnummer.

  43. Nachdem offensichtlich ist, dass Lachappelle das Amt nicht antreten kann: Es braucht nun sofort überzeugende, unverbrauchte, neue Kandidaten.
    Es braucht nun einen knallharten Sanierer, der sofort beginnt, im Management der Zentrale aufzuräumen!
    Und eine Empfehlung: Besser einen anderen Headhunter einsetzen, der jetzige hat sich nicht vollständig bewährt.

  44. es wird wohl manchen ASE Geschädigten freuen, dass es langsam Konsequenzen für die Verantwortungsträger der BKB gibt…Der Weg ist aber noch lang….

  45. Die durch nichts legitimierten sechs Regionalverbandspräsidenten, die sich mit der alten VR-Crew den personellen Erneuerungen in VR und GL von Raiffeisen Schweiz widmen bzw. widmen sollten, sind für solche Aufgaben weder befähigt noch unabhängig. Das Einzige, was sie auszeichnet, sind deren Raiffeisenkonformität. Sie haben beruflich und intellektuel keinerlei Hintergrund für derartige Herausforderungen, so vorallem der umtriebige Kurt Sidler aus Luzern. Sie sind ebenfalls seit der Ära Vincenz in ihren Funktionen. Sie sind verfilzt und haben jahrelang weggeschaut. Ihre Eigenständigkeit haben sie längst eingebüsst. Ihre Hybris ist legendär, eben Fürsten.

    Man muss nicht nur aber vorallem an der Spitze ausmisten. Man muss endlich auch an der Basis eine Rundumerneuerung in die Wege leiten. Nur geht das solange nicht, wie das aktuelle Delegiertensystem Gültigkeit hat. Der Macht der Regionalfürsten und ihren Claqueren muss schnellstens ein Ende bereitet werden.

    Jede Raiffeisenbank muss selber einen Delegierten bestimmen können. Und jede Raiffeisenbank muss direkt mitbestimmen können: one bank one vote!

    • Als ein Kenner der Szene stimme ich zu 100 % bei. Filz, Arroganz, Besserwisserei und „totale“ Ignoranz!

    • Dies ist die einzige zukunftsfähige Lösung! Hoffentlich merken es die lokalen Banken endlich. Wasserkopf in St. Gallen redimensionieren.

  46. frage mich sowieso, für was man oben drin – vr und gl – soviele köpfe braucht, die so viel geld kosten?
    genügt doch eine schlanke gl und dafür ein starkes mittlere kader,
    dass ja sowieso die ganze arbeit macht.
    soviele akdemiker braucht kein betrieb und auch keine gesellschaft.

  47. Liebe Delegierte
    Ein „Lach Appel“ kann den Trauerzug nicht aufhalten! Es braucht nicht den Bankfachmann als CEO sondern einen Menschen, der zukunftsgerichtete, umsetzbare Ideen hat. Da sind neue Trends, denen die GenossenschafterInnen folgen, und zur Finanzierung dieser Kundenwünsche sind Lösungen gefragt. Konzentration auf Innovation ist angesagt. Sagt das euren headhuntern.

  48. Was ist der Unterschied zwischen LaChappelle und einer „Chappeller Milchsuppe“?
    Die „Chappeller Milchsuppe“ ist zum Symbol der friedlichen Konfliktbeseitung geworden – LaChappelle hingegen wird einen internen Raiffeisen-Konflikt anstossen.
    Für welche Variation man sich entschieden hat, ich wünsche schon jetzt „En Guete!“

  49. Hr. Lachappelle wieviel hat die KB mit den
    CAD-Sollzinsen z. Lasten der Kundenpositionen generiert? Was war der Grund der Prolongation des ASE-Systems? Einfach unglaublich!!!

  50. Da muss man einen schon ganz schön speziellen Charakter haben, wenn man wie diese Lach Kapelle trotz massivster Negativkritik an einem solchen Jöbchen festhält. Aber das ist ja das massgebende Kriterium an „Bänkster“ Jobs: Charakterschwäche. Dann Gier. Dann mangelnde Verantwortung. Mehr braucht es dazu nicht. Siehe die gesamte Führungselite der Finanzindustrie. Wenn möglich noch ein HSG Abschluss rundet das Bild dieser „Spitzen“ perfekt ab. Es ist nicht einmal mehr traurig, was abgeht. Es ist nur noch Verachtenswert.

  51. Bravo Raiffeisen jetzt kann der Neustart beginnen. Bin überrascht aber auch froh, dass in Bern die Weichen gestellt worden sind.

  52. Meine Fassungslosigkeit geht vor allem in Richtung Headhunter. Dass ein Guido Schillig für ein solches Honorar nicht eine ordentliche Due Diligence seiner Mandanten durchführt und etwas tiefer gräbt ist unfassbar. Oder in Worten von LH – B-Liga.

    • Schon mal daran gedacht, dass vielleicht bewusst ein nicht wählbarer Kandidat gesucht wurde?

      Vielleicht hat GS ja genau diesen Auftrag erhalten.

    • Schilling war eine schlechte Wahl wie Gantenbein und möglicherweise LaChappelle. Aber Schilling hat sein Honorar kassiert, ihn interessiert das Desaster nicht mehr!

    • @Max – Branchenüblich ist ca. 1/3 des ersten Jahressalärs. Also dafür darf man schon noch die Lupe aus dem Pult nehmen, oder?

    • @Michi: Genau so ist es. Und somit können Gantenbein und Gisel weiter bleiben, denn die denken ja immer noch, dass sie die Sache aussitzen können.

  53. Das wars dann wohl für den schlauen Guy. Nach seiner Schlangenkarriere wurde er schliesslich mit dem in Aussicht stehenden Raiffeisenjob überheblich. Nun muss er auch um seinen Job in Basel bangen. Er ist auch dort unhaltbar.

    • In Basel werden bereits Exitstrategien angedacht, falls LaChapelle nicht nach St. Gallen entsorgt werden kann.
      Der Fall ASE zieht seine Schatten und die BKB leidet entsprechend erneut angesichts der neuen Publizität.
      Für m

  54. Bei diesem Selektionsverfahren des Hrn Schilling und der Oberen in Hause Raiffeisen muss man sich fast schon fragen, warum nicht eine Steffi Buchli, ein Polo Hofer oder ein Pedro Lenz in Frage kamen!
    Die wären alle mindestens so unfähig (vermutlich – vielleicht täusche ich mich auch…), aber wenigstens farbig, charaktervoll und polarisierend.
    Ein Trauerspiel sondergleichen.

    • Ich mag ja die Buchli nicht wirklich. Aber ein Vergleich mit diesen sauberen Herren ist nicht fair. Ich bin mir sicher, dass jede/jeder der drei Genannten einen solchen Job ernster nehmen täten als all die heutigen Inhaber dieser Funktion zusammen.

    • Lassen sie den Polo Hofer in ruhe. Man lästert nicht über verstorbene. Und übrignes, Polo Hofer war ein super Mundardrocker.

      Sonst haben sie recht.

    • @Von Visp. Ich kann Ihnen gerne sagen, weshalb Polo Hofer nicht in Frage kam. Weil er nämlich am 22. Juli 2017 verstorben ist. R.I.P.
      Die Information ist aber anscheinend nicht bis ins Oberwallis durchgedrungen. Bitte deshalb Info auch in Zeneggen, Mund, Brig und Naters verbreiten. Merci.

    • Steffi Buchli: zu viele Tattoos. Polo Hofer: zu tot. Pedro Lenz: überqualifiziert.

  55. LachAppell(e) ist der gleiche Bluffer und Blender wie Gisel, Vinzenz und Gantenbein…mehr desselben ..wann endlich besinnen sich die über 250 Regionalbanken auf Ihre Macht und bereiten diesem Treiben ein Ende…es gibt viel bessere als diesen BKB Abblocker, den die BKB natürlich noch so gerne entsorgen würde….

  56. LaChapelle ist “ schon Geschichte“ wie webiroinotti und anderen… was kommt aber, ist nicht gesagt dass besser ist….da wo “ ungesunde Menschenverstand“ gibt, gibt keine chancen mehr…Amen!🤣🤣😁😁

  57. bringt man es bei raiffeisen nicht fertig
    a) einen top recruiter einzusetzen
    b) eine adäquate, unbelastete persönlichkeit als vrp zu
    wählen
    c) endlich mal mit dem cvp-wischi-waschi aufzuhören
    d) sich wie eine echte nummer drei zu benehmen
    e) mit dem hinterwäldler-getue aufzuhören
    bin gespannt ob man wieder zur bauern-/stubenbank mutiert 🙂

  58. aber nun schickt endlich die ganze RCH GL nicht nur aus dem Saal – sondern mit GAGA OHNE DECHARGE ins LALA Land!!!

  59. Kompliment an die Raiffeisen Präsidenten sich endlich nicht mehr von dieser HSG-Gang an der Nase herumführen zu lassen. Weiter so!

  60. die Krux beginnt beim Headhunter!
    Als CEO bringe ich die Raiffeisen Gruppe in 4 Jahren wieder in die Spur.
    Aber mein „Werdegang“ wurde schubladisiert 🙁
    logisch wenn die alte Führung nur „Seinesgleichen“ sucht.
    Ich hielt mal einen Vortrag über Derivate an der HSG
    bin ich jetzt überqualifiziert? 🙂
    PS 2 neue integre VRs hätte ich zur Hand
    die „Findungkommission“ darf gerne Kontakt aufnehmen 🙂

    • Nein, das Problem beginnt bei demjenigen, der diesen Headhunter beauftragt (oder gar instruiert?) hat. Und seine Empfehlung dann kritiklos akzeptierte.

      Der Herr heisst Pascal Gantenbein. Seines Zeichens Doktor der HSG und Professor an der U Basel.

      Dass ihm vielleicht der Herr Doktor Patrik Gisel das alles eingeblasen hat, tut letztlich nichts zur Sache.

  61. Dass die ASE-Renditeversprechen von 18 % p.a. ein Phantasiegebilde bzw. eben ein Betrug(sversuch) waren, war von Anfang an klar. Nur das BKB-Management stufte dies als realistisch ein und akzeptierte die ASE als Kunden, weil die Basler Banker offenbar keine Ahnung von «Finance» (speziell: MPT) haben/hatten, was in einem anderen Land kaum als Symptom für die «Gewähr einwandfreier Geschäftsführung» anzusehen ist.

    Es wäre an der Zeit, dass die Staatsanwaltschaften sich endlich Grundkenntnisse/-regeln des Anlagegeschäfts erarbeiten und in ihre Urteilsfindung einfliessen lassen.

    Phantasierenditen im Devisenmarkt schaff(t)en nur Leute wie Urs E. Schwarzenbach und die Herren Staub und Scheidt mit ihren (Fussball-)Kunden. Dass die ex-«Mitarbeiter» von Mark Branson etwas Analoges im Libor-Markt zustande brachten, lässt tief in die Trickkiste des Schweizer Finanzplatzes blicken.

    • @Revisor X: Vor langer Zeit, ich glaube es war so 1995, hat die Basler KB auch mit Dieter Behring zusammen gearbeitet. Sie verkaufen sein System unter einem Vermögensverwaltungsmandat, welches „Global Trading Portfolio“ hiess. Da merkten sie aber irgendwann, dass dies ein Betrug ist und haben das Produkt wieder geschlossen, die Kunden ausbezahlt und den entstanden Verlust abgeschrieben. Nach ein paar Jahren bestritten sie, dass es das Produkt je geben hat.

      Also hatte die Basler KB bereits Erfahrung mit ASE und Co. Warum sie wieder drauf reingefallen sind, kann wohl nur mit profitgier und bonusstreben erklärt werden. Oder vielleicht war es auch einfach Dummheit der Geschäftsleitung.

      Wenn ich 18 % Rendite pro Jahr höre, dann ist dies weder in einer Hochinflationswährung oder eben einfach Betrug.

      Wenn Herr Lachappelle dies nicht gemerkt hat, dann ist er nicht nur als Präsident nicht qualifiziert, sondern wohl nicht einmal für einen einfachen Sachbearbeiterjob bei einer Bank (dies ist nicht wertend gemeint).

    • @B. Meier
      Grundsätzlich bin ich völlig mit Ihnen einverstanden.

      Wobei: 18% Rendite p.a. ist nicht a priori unmöglich, zumindest über einen kürzeren Zeitraum (sagen wir mal ca. 5 Jahre). Die Frage ist nur: Wieviel Risiko geht man dabei ein … Risikolos (bzw. mit einem sehr geringen Risiko) ist dies definitiv unmöglich.

  62. Wäre die ganze Geschichte ein Film würden die Kritiker sagen:
    Hervorragender Spannungsbogen, unterhaltsame Mischung aus Komödie, Tragödie und Neo-Noir, aber zu viele unrealistische und unplausible Wendungen.

  63. Den seidenen Faden gibt es nicht. Raiffeisen hat Probleme genug und kann sich keinen vorbelasteten und belasteten VRP leisten.

  64. Die Zentrale braucht einen demütigen Dienstleistungs-Leader für ihre Genossenschaften, denn sie ist nichts anderes als die Service Zentrale für ebendiese.
    Darum muss der Wahlvorschlag dringend von den Genossenschaften kommen und nicht von den beiden PGs.

    • Das sieht aber die FINMA gar nicht so! Entsprechend wird von Bern aus auf fragwürdige Art und Weise eingegriffen. Eingegriffen ausgerechnet von einer Seite her, die bis Heute mit Komplettversagen im Fall Raiffeisen glänzte!

  65. Das ganze war ein abgekartetes Spiel von Gisel und Gantenbein, denn beide wussten, dass Lachapelle von der Vergangenheit eingeholt wird und somit als unwählbar klassifiziert werden wird.

    Und somit haben Gisel und Gantenbein genau erreicht was sie wollten, sie haben für die Delegiertenversammlung keinen Kandidaten für das Präsidentenamt.

    Was nun? Jetzt müssen Gisel und Gantenbein eben länger bleiben und können weiter versuchen die Sache auszusitzen und somit bei hohen Gehalt auf ihren Stühlen weiter kleben bleiben!

    Der Trick hat funktioniert! Wohl lernt man so Zeugs an der HSG!

    Und ev. wird Vincenz ja doch nicht verurteilt und dann kann man sagen: „What’s the problem?“

  66. Sogar das St.Galler Tagblatt meint heute durch die Blume, dass die Zeit von Lachappelle als designierter VRP Raiffeisen CH schon am ablaufen ist. Endlich hat man festgestellt, dass ein schwer angeschlagener VRP Lachappelle, von Gisel und seinem gescheiterten Handlanger Gantenbein via einem windigen „Headhunter“ ausgesucht, nicht mehr in Frage kommt. Herr Lachappelle, bleiben Sie St.Gallen fern, Ihnen droht eine riesige Welle der Ablehnung!

    • Wo ist denn noch eine integre, unbelastete Person zu finden? Gehen wir zur Wertebasis, müsste es ein christlich motivierter Mensch mit hoher Affinität zur Wirtschaft auf lokaler Ebene sein.
      Headhunter Schilling, nicht gut gemacht. Zuerst Wertebasis beachten!

  67. Die Antwort von Lachappelle ist ja klar: „Ich habe von nichts, aber von gar nichts gewusst!“

    Somit passt er ja ausgezeichnet zur (alten) Raiffeisen!

  68. Also wenn man Schilling für seine „Due Dilligence“ auch nur einen Rappen gezahlt hat, dann weiss ich auch nicht.
    Durch einen sauberen Backgroundcheck verhindert man doch genau so eine katastrophale Situation! Das sind doch die Basics!

  69. Was muss man da noch diskutieren? Es ist klar, dass ASE-Lachappelle ungeeignet ist für das Amt. Und es geht gar nicht nur um ASE: Das „Buebetrickli“ mit der Bank Cler reicht auch schon.
    Es braucht einen radikalen Neuanfang mit unbelasteten, integren Personen. Ist das denn so schwierig?

    • Ja, das ist es. Denn die gesamte Finanzindustrie funktioniert nach dem Schema „eine Krähe hackt der anderen kein Auge raus“. Sogar in der Aufssichtsbehörde sitzen Libor-Befleckte. Und als Oberaufsicht fungiert ein Bauer mit marginalen kalkulatorischen Fähigkeiten. Kurz: das Beste System für „Bänkster“. Wie der Kuhfladen. Zieht auch die Fliegen an.

    • @Stepi:

      Und es geht munter weiter:

      https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/cs-verteidigt-handel-mit-riskanten-finanzprodukten/story/14829016

      Wieso behält die CS die CLOs nicht im Eigenbestand, um die behauptete „Zusatzrendite“ selbst zu vereinnahmen?
      ASE stellte auch „Zusatzrenditen“ in Aussicht.

      Aber den Libor-Fachmann stört das Verhalten seiner alten Kollegen offensichtlich überhaupt nicht.
      FINMA und Anlegerschutz? „Who cares?“