Die gestrige Medienkonferenz des Universitätsspitals Zürich (USZ) sollte Transparenz, Betroffenheit und kompromisslose Aufarbeitung demonstrieren.
Der Eindruck war jedoch ein anderer: Die Öffentlichkeit soll beruhigt werden, während die eigentlichen Verantwortlichkeiten im Nebel eines allgemeinen „Systemversagens“ verschwinden.
Die aktuelle Darstellung reduziert die Affäre zunehmend auf Governance- und Qualitätsprobleme. Francesco Maisano erscheint primär als überforderter Innovator mit mangelhaften Führungsqualitäten.
Prozesse hätten versagt, Strukturen seien unzureichend gewesen, viele hätten Fehler gemacht.
Genau dadurch verschwimmen die konkreten Verantwortlichkeiten jener Personen, die über Jahre Entscheidungen trafen, Warnungen ignorierten und die Projekte aktiv ermöglichten.
Die eigentliche Brisanz liegt nicht in abstrakten Organisations-Problemen, sondern in einem Netzwerk aus Loyalitäten, institutioneller Rückendeckung, Machtinteressen und wirtschaftlichen Verflechtungen.
Während zahlreiche zentrale Akteure bis heute unverändert in Führungspositionen sitzen.
Philipp Kaufmann, Leiter der Nuklearmedizin und prägende Figur rund um „The Circle“ am Flughafen Zürich, war intern seit Jahren als enger Unterstützer Maisanos bekannt — beruflich wie privat.
Durch institutionelle und persönliche Rückendeckung wurden die Voraussetzungen geschaffen, unter denen die hochriskanten Implantatprojekte überhaupt erst eskalieren konnten.
Eine sehr zentrale Rolle spielte auch der damalige Co-Spitaldirektor und heutige Direktor der Plastischen Chirurgie Pietro Giovanoli. Nach ersten Meldungen über gravierende Vorkommnisse wurden notwendige Schutz- und Interventionsmassnahmen verhindert.
Wodurch weitere problematische Eingriffe und zusätzliche Komplikationen erst möglich wurden.
Auch unter dem damaligen Spitaldirektor Jürg Hodler, der nun die Position als Direktor des Rechtsmedizinischen Instituts innehat, blieb das System trotz schriftlicher Hinweise auf schwerwiegende Probleme weitgehend unangetastet.
Besonders brisant bleibt zudem, wer im Rahmen der Untersuchungen überhaupt befragt wurde – und wer auffallend nicht. So wurden ehemalige prägende Figuren der Herzchirurgie wie Paul Vogt oder Thierry Carrel offenbar nicht einbezogen.
Gleichzeitig wurden Personen wie die weiterhin am USZ tätige Leiterin der Herzanästhesie befragt, der intern seit Jahren eine zentrale Rolle bei der Ermöglichung und Absicherung der damaligen Strukturen zugeschrieben wird.
Sie und ihr damaliger Stellvertreter unterstützten Maisano, während kritische Entwicklungen eher abgesichert als gestoppt wurden.
Der frühere Kardiologie-Direktor Thomas Lüscher ist ein grosser Supporter von Maisano – über Jahre öffentlich und institutionell; unter anderem bei Projekten wie dem CardioBand.
Gleichzeitig war er als Chefredaktor wissenschaftlicher „Journals“ in einer Schlüsselrolle bei der Publikation entsprechender Arbeiten.
Kritiker werfen ihm vor, fragwürdige Projekte nicht nur medizinisch, sondern auch akademisch legitimiert zu haben.
Bemerkenswert ist zudem, dass Lüscher Maisano offenbar bis heute unterstützt und ihn weiterhin zu Workshops nach London einlädt, wo der Schweizer inzwischen am Brompton Hospital tätig ist.
Auch der leitende Kardiologe des Kantonsspitals St. Gallen spielte eine zentrale Rolle. Dieser stand Maisano über Jahre aktiv zur Seite und überwies Patienten gezielt für hochumstrittene Implantatverfahren ans USZ.
Er war bei der Umsetzung involviert – trotz zunehmender Hinweise auf technische Probleme und Komplikationen.
Auch wirkte er mit bei der öffentlichen Relativierung der entsprechenden Vorfälle. Trotzdem ist er weiterhin als Konsiliarzt am USZ tätig und direkt in die Patientenversorgung eingebunden.
Wesentliche Aspekte der eigentlichen Vorwürfe erscheinen im aktuellen Bericht dagegen auffallend abgeschwächt oder fehlen ganz.
So bleibt unerwähnt, dass bei einem der ersten CardioValve-Einsätze am USZ – das ist ein weiteres Produkt aus der Küche der Cardioband-Entwicklerfirma Valtech – offenbar ursprünglich ein etabliertes MitraClip-Standardverfahren vorgesehen gewesen war.
Dieses wurde dann jedoch nicht durchgeführt.
Es fehlen detaillierte Darstellungen technischer Probleme und bekannter Komplikationen, darunter mechanische Versagensmuster oder Schraubenausrisse, obwohl diese intern und mittlerweile auch öffentlich zunehmend dokumentiert sind.
Sobald primär von „Systemfehlern“ gesprochen wird, geraten die entscheidenden Fragen aus dem Fokus:
Wer traf die Entscheidungen? Wer wusste was? Wer verhinderte Interventionen? Und weshalb wurden hochriskante Implantate trotz erheblicher Zweifel weiter vorangetrieben?
Gerade deshalb wirkte die gestrige Medienkonferenz weniger wie eine kompromisslose Aufarbeitung als vielmehr wie ein orchestrierter Versuch, die Deutungshoheit über einen der grössten Medizinskandale der Schweiz zurückzugewinnen.
Emotional aufgeladen, kommunikativ kontrolliert und bemerkenswert unscharf dort, wo es konkret würde.
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Wenn „Systemversagen“ die Antwort ist, stellt sich die Frage: Wer hat das System eigentlich so perfekt gebaut, dass am Ende niemand verantwortlich ist?
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Unsere Politikhelden!
Und sie haben sich über Jahre ein solches System zusammen Konstruieren können, das ihr zusammen konstruiertes System es zulässt,dass ihr System es zulässt.
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Wäre der Markt frei, d.h. keine Zwangsprämieneinkassierung, würde eben diese Markt ganz anders aussehen.
Und dies hat der Pharmakomplex zusammen mit dem unnötigen und legalisiert, korrupten BVG erschaffen.
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C-Aufarbeitung + Strafverfolgung: wo und wann?
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Man nennt es also Aufarbeitung, wenn man Namen streicht und „Strukturen“ beschuldigt. Klingt eher nach Reputationschirurgie ohne Betäubung.
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Follow the money:
Könnte die Staatsanwaltschaft bitte die vollständige !!! Investorenliste der Valtech und des Israelischen Fonds mit Namen bitte veröffentlchen?
Dann wüsste man auch wieviele Aerzte und möglicherweise wichtige Investoren aus der Schweiz von diesem Skandal profitierten. Das könnte interessant sein
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Die Frage nach finanziellen Interessen ist berechtigt, gerade weil im Bericht auch von Interessenkonflikten die Rede ist. Allerdings gibt es bisher keine öffentlich bestätigten Listen von Investoren oder Hinweise, dass bestimmte Gruppen systematisch profitiert haben. Die Staatsanwaltschaft klärt derzeit genau solche Fragen und veröffentlicht solche Daten aus rechtlichen Gründen nicht einfach. Wichtig ist, zwischen belegten Fakten und Spekulation zu unterscheiden.
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Früher wurde man Arzt aus Berufung. Es gab herausragende Professoren, international bekannt und solide Leistungsbilanz, die viel Geld hätten machen können aber es unterliessen, weil sie eben aus ideellen Gründen Arzt wurden (mein Vater so einer). Aber seit mind. 30 Jahren wird man Arzt aus Statusgründen (vor allem die Frauen) und aus Geldgier (alle). Kein Wunder, kommt es dann so heraus. Erstaunt mich überhaupt nicht. Mein Vater hat schon vor 50 Jahren vor der Kommerzialisierung der Medizin gewarnt.
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Wer „Systemversagen“ sagt, meint oft: Die Verantwortlichen sitzen noch immer bequem in ihren Sesseln.
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Emotional aufgeladen, kommunikativ kontrolliert und inhaltlich so konkret wie ein Beipackzettel ohne Wirkstoffe.
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Viel Gefühl, wenig Fakten, null Verantwortung.
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Wir sind Ihnen zu grossem Dank verpflichtet, Herr Dr. Plass – weiter so !
Es müsste ein Unterstützungskommittee ins Leben gerufen werden, welches sich bei den verantwortlichen Institutionen um Ihre vollständige Rehabilitierung einsetzt.
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Systemversagen und strukturelles Versagen ist die Verniedlichung von persönlichen Versagen.
Die Aufsichtsorgane des USZ haben versagt. Das sind Personen, welche ihren Job nicht gemacht haben – entweder unfähig (falls aus politischer Sicht ins Mandat gehoben) oder unwillig (wegen Filz im USZ).
Das Ganze ist ein Desaster für die Schweiz. Ich bin gespannt wie das weiter geht. Hoffentlich nicht nur mit „es tut uns so leid“.
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Man müsste wahrscheinlich die Geldflüsse detailliert unter die Lupe nehmen, das würde vieles erklären.
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Guten Tag, Prof. Plass
Systemisch betrachtet stützt sich das Schweizer Gesundheitssystem stark auf Selbstbeschreibungen, die Mythen und strukturelle Verzerrungen überdecken.
Genau deshalb geht es in der aktuellen Kommunikation weniger um echte Aufarbeitung als um Zeitgewinn – denn Zeit dämpft Empörung und stabilisiert bestehende Macht- und Verantwortungsstrukturen. Politik, Medien und Justiz wirken in solchen Fällen oft koordiniert, weil alle drei Institutionen strukturell ein Interesse daran haben, die Verantwortung zu entpolitisieren und in ein abstraktes „Einzelversagen“ zu verschieben.
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Absolut treffend formuliert. Dieses reflexhafte Verschieben auf „Einzelfälle“ wirkt inzwischen fast wie ein Standardprotokoll gerade wenn es um heikle Themen im Umfeld des Universitätsspital Zürich geht.
Dass sich Politik, Medien und Aufsichtsstrukturen dabei erstaunlich oft in einer beruhigenden Erzählung wiederfinden, ist vermutlich weniger Zufall als systemische Selbstschutzlogik.
Am Ende bleibt der Eindruck: Nicht die Aufklärung hat Priorität, sondern die Wiederherstellung von Ruhe und genau das ist das eigentliche Problem.
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@Wirtschaftsanwalt
Prof. Plass schreibt: Zitat: „Sobald primär von „Systemfehlern“ gesprochen wird, geraten die entscheidenden Fragen aus dem Fokus“.
Der eigentliche Systemfehler liegt darin, dass Politik, Medien und Justiz nicht als Korrektive wirken, sondern als stabilisierende Kräfte eines Gesundheitswesens, das auf Mythen, Intransparenz und Selbstschutz beruht. Fällt Ihnen was auf?
Genau denselben Modus Operandi sehen wir in der 2. Säule: strukturelle Aufsichtsdefizite, fehlende Nähe zu den Versicherten und Anreizsysteme, die externe Akteure begünstigen statt die Beitragszahler.
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Im Haftungs- und Organisationsrecht (insb. öffentlich-rechtliche Staatshaftung bzw. OR-analog) ist zwischen Individual- und Organisationsverschulden zu unterscheiden. „Systemfehler“ sind keine eigenständige Haftungskategorie, können aber als Organisationsmangel rechtlich erheblich werden, wenn sie eine Verletzung von Aufbau-, Überwachungs- oder Sorgfaltspflichten indizieren.
Massgeblich ist nicht die terminologische Abgrenzung „System vs. Einzelfall“, sondern die Subsumtion unter die einschlägigen Sorgfalts- und Organisationspflichten sowie die Zurechnung konkreter Pflichtverletzungen.
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Die Versicherungen und die Nachkommen wollen Geld viel Geld. Der Steuerzahler muss noch bezahlen.
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Ja hast du den genügend Geld?
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Wo bleiben die Kommentare von Palfner Loomit und Papers? Ich halte es fast nicht mehr aus.
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Flachdenker Palfi ist heute beim Eingliederungsberater, ab morgen dürfen sie ihn wieder bewundern!😂
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in der ach so sauberen 🇨🇭 ist alles eine Farce, wird auch so bleiben. Möchten doch weiterhin ihre Pfründe und Kartellwirtschaft ohne jeglichen Zwang noch möglichst lange geniessen können, also!
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„Kampagnen Politik“ nennt sich das. Und da mittlerweilen überall wo von der fachlichen Qualifikation her überforderte Räte am Werk sind, sind die nachgefragten PR-Einflüsterer und die Juristen am „Schönfärben und Nivellieren“ … USZ – Crans – F35 einfach überall.
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„…und bemerkenswert unscharf, wo’s konkret würde…“
Meint der Autor wirklich, die Verantwortlichen würden vom verfilzten, verlotterten, verlogenen, korrupten und käuflichen Rechts-Staat zur Verantwortung gezogen?
Selbst wenn es juristische Verfahren geben wird, wird festgestellt werden, dass alles mit rechten Dingen zu und her gegangen ist.
Die verantwortlichen Politiker und Beamten werden ungeschoren davon kommen.
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wie überall in diesem Land (Parkbussen ausgenommen)
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Es sieht so aus, als gehe die Sauerei weiter. Bravo Herr Plass, dass sie weitermachen und das ganze unter der versuchten Vertuschung hervorzerren!
Ich frage mich, warum hier kein politischer Druck ausgeübt wird? Geht die Sauerei am Ende dort weiter?
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Klar geht sie dort weiter.
Den sie hat ja auch dort angefangen.
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Wie üblich wurden gestern zum Kaschieren von Verantwortung medial schwadronierende Nebelpetarden gezündet.
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Nicht möglich, da das Areal gut geschützt politisch abgesichert ist.
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Der Augiasstall Gesundheitswesen Schweiz in den Kantonen gehört ausgemistet. Das Prämienobligatorium hat dass System zum Selbstbedienungsladen mit Selbstdeklartioin der Leistungen unter dem Gesichtspunkt der „Geschäftsführung ohne Auftrag“ gemacht.
Die Zahler müssen jetzt die Notbremse ziehen. Entweder greift die zuständige Innenministerin zur Bremse und verfügt Notrecht, das Parlament gibt einen nicht zu vertrödelnden Auftrag oder die Prämienzahler müssen entweder jede Rechnung bestreiten oder die Prämien nicht mehr leisten.
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In Crans Montana hatten wir es mit 40 Toten zu tun. Der Aufschrei durch die Bevölkerung und das Ausland hallt seit Monaten nach.
Im Fall USZ haben wir es mit 60 Toten zu tun, die unmittelbar dem Handeln der Ärzteschaft zugeschrieben werden.
Crans Montana war nicht der Gier einer Selbstbedienungs-Kaste zuzuschreiben, sondern ein – von der Art her katastrophales -Einzelereignis. Strafuntersuchungen in alle Richtungen sind am laufen.
Ob KSW oder USZ: Es wir gelogen, bis die Balken biegen. System hat die Beschwichtigung und das Abwimmeln. Auch die Nathalie Rickli hat zu gehen.
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Bei vielen Toten von „Systemversagen“ sprechen, obwohl Gier und Fehlverhalten Einzelner offensichtlich waren, dient lediglich dazu, individuelle Verantwortung zu verschleiern, degoutant!
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Man nimmt in der heutigen Schweiz ein Problem zur Kenntnis. Ändern will oder kann wegen Komplexität und Überforderung sowieso niemand etwas – am wenigsten die politisch Verantwortlichen, weil man sich doch nicht unnötig mit anspruchsvoller Materie auf der Schattenseite beschäftigen will.
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🇨🇭🏆🏆🏆 für André Plass 🏆🏆🏆
Das sind echte Winkelrieds der CH!
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Tell’s Apfelmus und die unzäligen Schützen (in allen Kantonen!) gehören richtigerweise u. nach (Papier)Gesetz: die BLECHDOSE !
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Falls jemand der Kontrollorgane oder sonst nahe involvierten mal in den Kanst musa, für 70 Tote, dann erwartet ihn je nach Knast Kunsttherapie, Sport, Gymnastik & Verantwortungs Coaching
/Eingliederings Thérapie etc…..
Gut geheizt im Winter. Recht & Ordnung mindestens dort Im Knast.
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Es war nicht das Ziel Ross + Reiter zu benennen, es war nicht das Ziel der politischen Aufsicht, der Verantwortlichen des USZ Verantwortung zu übernehmen. Das Ziel war mit Kosmetik bei Personal und Abläufen Sand in die Augen zu streuen!
Und ja als lächerliches Trostpflaster wurde noch eine Beratungsstelle eingerichtet
Die Opfer und Hinterbliebenen wurden noch einmal vorgeführt!
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Ein wichtiges Ziel haben Sie vergessen:
-> Zeit schinden….
Das hat z.b. beim Postauto Skandal auch super funktioniert.
Rechnungen fälschen in Millionenhöhe- natürlich straffrei.
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Tja, und was machen die braven Schweizerli? Sie lassen sich das gefallen, wie immer…
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Ich habe auch auf die Namen von Verantwortlichen gewartet. Im Spital, bei der Poltik. Beginnt jetzt endlich die juristische Seite mit der Arbeit nach so langer Zeit ? Danke Herr Plass für ihren Mut.
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Das Strafrecht in der Schweiz giltet nicht für die Kaste der „white-collar crime“.
Es ist aber z.B. gedacht für Ärzte die Masken-Atteste ausstellen.
Damit ist die Staatsanwaltschaft dann 10 Jahre lang überlastet.
Auf Ihre Frage bezogen; nein- es gibt in diesem Fall keine juristische Aufarbeitung.
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Mit Leuten wie André Plass stünde die Schweiz Heute international ganz anders da: kompetent, zuverlässig, geachtet, innovativ, strukturiert. Zur Zeit aber überall geschwätziges Komplettversagen. Machen Sie weiter Herr Plass!!!!!!
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Sage nichts, (hinter)frage nichts. Omertà d.h. Schweigepflicht.
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Bravo, Herr Plass, dass Sie Missstände publik machen. Danke.
Aber schade: Seit 22. Juni 2025 ein schleichender KI Prozess, im Mai 2026 komplett übernommen. Sie verlieren an Authentizität. Und weil Sie den KI Einsatz nicht deklarieren, leidet auch Ihre Glaubwürdigkeit.
Das ist schade für einen Whistleblower wie Sie.
Deklarieren Sie es, oder lassen Sie es bleiben.
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Bei allen letzten Skandalen sind eigentlich nicht Schweizer invoviert.
USZ, Crans Montana, Schiessen auf Religionsfigur, usw.
Mit der Massen Immigration gibt es z.B. in Mitten Paris Favela Orte (1’000te Zelte unter der Metro, auch Turnhallen werden für Illegale umgewandelt, Physik Unterricht ade !der Sozi Bürgermeister sagt ja ).
Bald bei uns auch.
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Wir alle wissen: Niemand wird zur Verantwortung gezogen werden. Die Untersuchung wird so lange verzögert, bis die Verjährungsfristen greifen.
So läuft das halt in der Schweiz.
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und es wird auch in Crans Montana so laufen
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Ich vermisse Namen und vor allem Taten. Bisher nur Geschwafel. Bei über 70 unnötigen Menschenleben sollte doch endlich etwas passieren.
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Das „Systemversagen“ hat viele Namen! Chefarzt Kardiologie damals, CEOs, Regierungsrätin und andere mehr! Alle waren in diesem Systemversagen vernetzt, ihr Credo: wirtschaftliche Interessen und persönliche Bereicherung! Wie erstaunt waren sie gestern ALLE an der Pressekonferenz! Hände vor den Kopf schlagend! Entschuldigung für diesen Wahnsinn! Bares Entsetzen, dass es soweit kommen konnte und dass das jemals aufgedeckt wurde! Dank Ihnen, Herr Dr. Plass, ja Sie passten nicht mehr ins „Lügenteam“! Entsorgung eines langjährigen Kaderarztes, Operationsverbot, Auszeit, Kündigung!! Haarsträubend!!!
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Eigentlich müsste es nur diese Konsequenz haben: „Unispital“ müsste sofort aus dem Namen entfernt werden. Als neuer Name wäre z.B. „Eidg. Cardio-Versuchsanstalt“ oder auch „Zürcher Institut für Cardio-Euthanasie“ passend.
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Typisch schweizerisch halt; wir sind Meister darin die wichtigen Dinge nicht beim Namen zu nennen; Meister der Diffusion.
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Genau! Deshalb ist Smalltalk hierzulande auch schon fast eine olympische Disziplin – und Ausdruck genau dieser Mentalität! Wir leben in einem Land, nota bene einem wirklich schönen Land, in dem Formalitäten und Höflichkeiten bereits als wertvolle zwischenmenschliche Interaktionen gelten. Diese seltsame Kommunikationkultur drückt sich auch in handfesten Skandalen wie jetzt am Unispital oder Crans-Montana aus. Bis dieses maskenhafte und eigentlich auch unverschämte, gutbürgerliche Weglächeln eben nicht mehr weiterhilft, weil die ungeliebte Wahrheit endlich ans Tageslicht gezerrt wird!
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Heisst das nicht „Disuassion“? Ach ne, das war in Sachen „beste Armee der Welt“… aber der gleiche Scheiss, wird nur anders benannt.
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Die Hauptverantwortlichen des Spitals, insbesondere der ehemalige Spitaldirektor Gregor Zünd, müssen zur Rechenschaft gezogen werden.
Es bestehen erhebliche Zweifel an der Angemessenheit und Transparenz der Abgangsentschädigung in der Höhe von rund 500.000 Franken.
Es ist zwingend aufzuklären, wie diese Zahlungen zustande kamen, wer sie genehmigt hat und welche rechtlichen Schritte ggf. eingeleitet werden.
Untersucht werden muss zudem, ob interne Kontrollen versagt haben und wie ähnliche Vorfälle künftig verhindert werden können.
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Ja, ein bisschen zündeln am Zündstoff des Egos von Zünd wäre an der Zeit… der Herr hat sich ja schön vergolden lassen und ist seither in einem Schwarzen Loch verschwunden…
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Und was war eigentlich die Rolle von Gregor Zünd??? Der ist ja untergetaucht…
Nun, es wird sein wie in Crans Montana. Es wird vertuscht und in die Länge gezogen werden, bis alles verjährt ist. Das geht immer so, wenn der Staat irgendwie auf der Seite der Schurken verwickelt ist.
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Gleiches Vertuschungsmuster wie bei Impfschäden nach 2019.
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Interessant in diesem Zusammenhang, wenn auch etwas themenfremd: Eine Bekannte von mir, niedergelassen in den USA, mit Schweizer Krankenkasse, hatte vor ein paar Jahren Herzprobleme und wollte sich am Unispital untersuchen lassen. Sie wurde abgewiesen, mit der Begründung lebe in den USA. Gut, das US amerikanische Rechtssystem ist schwierig. Schadenersatzklagen in Millionenhöhe werden da plötzlich zum unkalkulierbaren Risiko! However: Wenn unter den Verstorbenen nur ein amerikanischer Staatsbürger wäre, dann wären die Probleme des Unispitals jetzt ungleich grösser..!
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Tönt nöd guet.
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Unglaublich – oder vielleicht doch einfach nur konsequent? Da marschiert also der Meisen-Zünfter mit genau diesem Hintergrund am Zürcher Sechseläuten fröhlich mit, als wäre er die personifizierte Traditionspflege. Aber klar, die Aufnahmekommission der Zunft zur Meisen hat sicher wie immer mit der Lupe geprüft – vermutlich allerdings mit beschlagener Linse und einem leichten Hang zur selektiven Wahrnehmung.
Man muss ihnen zugutehalten: Es braucht schon eine gewisse künstlerische Begabung, offensichtliche Widersprüche so elegant zu übersehen. Vielleicht ist das ja die eigentliche Zunfttradition
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So einfach ist es nicht.
Als ich vor einiger Zeit im Unispital behandelt wurde, war von viel mehr als 70 Opfern die rede.
Die gestrige Pressekonferenz mag ein Anfang sein,es ist jedoch nur die Spitze eines Implantatensumpfs. Dabei ist der schon damals umstritte Maisano nicht der einzige der Patienten fehlerhafte Implantate implantiert hat.
Paolo Macchiarini, auch ein Italiener machte das selbe, einfach mit Speiseröhrenimplantate. Genau der selbe Stil. Hohe Sterblichkeitsrate, geschönte Wissenschaftliche Publikationen e.t.c
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hat nicht mal ein Ex-Bundesrat der SVP gesagt, wie hätten das beste Gesundheitssystem der Welt?
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Eine weitere, zentrale Frage: wer ist verantwortlich für die Berufung von Maisano, was die ganzen Skandale erst ermöglicht hat?
Wie soll jemand mit einem einfachen itailenischen Diplom, der nicht habilitiert ist und nicht einmal doktoriert hat, solche Projekte leiten? Er kann nicht wissenschaftlich arbeiten, hat es nie gelernt. Die Folgen waren absehbar. Neuentwicklungen ja, aber im Rahmen von kontrollierten Studien, alles andere ist unethisch, wer so etwas ermöglicht, zulässt und unterstützt, ist mitverantwortlich für die Toten.
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Sehr schade fürs Unispital, unterste Schublade was da läuft.
Haben wir Volk etwa diese Schweinereien und diese miesen Charakteren auch noch mit den überhöhten obligatorischen KK-Prämien bezahlt?!
Da ist mir Ermotti doch grad wieder sehr sympatisch!
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Danke, Herr Plass. Chapeau für den Mut. Was ich allerdings nicht ganz verstehe: „Der Kritiker profitierte vom Machtvakuum“: irgendeine Führung braucht es ja, und möglichst diese, die die Fehler erkannt hat. Ist das nicht Kritik um der Kritik willen? Oder plädieren Sie für Führungslosigkeit?
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Seit Sie den Skandal als sogenannter „Whistleblower“ aufgedeckt haben, bewundere ich Sie, sehr geehrter Herr Plass. So etwas braucht Mut, insbesondere in einem Haifischbecken wie dem USZ. Dass man Sie danach rausgeworfen hat, passt zwar zum Haifischbecken, ist aber ein grosser Skandal. Und dass man diese Kündigung heute mit „anderen Gründen“ rechtfertigt, ist unglaublich. Es ist feige und infam.
Ich danke Ihnen für Ihren Mut. Ohne Sie wären die Haie sorglos weiter geschwommen (was sie zum Teil jetzt noch tun).
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Was ist eigentlich mit Mme.Rickli, wo steht die ehem.Sportmoderatorin von SRF in der Verantwortung?
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Sie habe nichts unternehmen können. Oje, wer soll das nur glauben. Aber vielleicht wird sie ja bald zur Bundesrätin wegbefördert.
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Liegt hier nicht ein Offizialdelikt vor?
Müsste nicht die Staatsanwaltschaft von sich aus aktiv werden?
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Man muss da wirklich dranbleiben. Es gibt beim usz noch andere Baustellen. Z.B. Urologie. Dranbleiben IP
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empfehle ich einen Blick in die Innere Medizin. Dort, wo die Leute monatelang liegen bleiben, oft alleine und ohne Angehörige, mit x Krankheiten und zu wenig Umlagerung. Es sind ja alle “too busy” mit der Eingabe (pro 5 Minuten) der geleisteten Dienstleistungen. Sogar ein Gespräch mit dem einsamen Patienten wird verrechnet. Das mit der Umlagerung habe ich damals in meinem Bericht vermerkt. Mir wurde dann gesagt: ich sei nicht reflektiert genug für diesen job.